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In der Schlinge des Hasses
Verfasser: Herbert Dutzler (4)
Verlag: Haymon (87)
VÖ: 30. August 2022
Genre: Kriminalroman (10328)
Seiten: 352 (Gebundene Version), 357 (Kindle-Version)
Themen: Hass (392), Jungen (1328), Rechtsradikalismus (11), Väter (954), Wut (159)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Wenn Wut die Kontrolle übernimmt. Von einem, der auszog, um dich das Fürchten zu lehren.

Der Weg eines unschuldigen Kindes zum rechtsradikalen Mörder: vorbestimmt oder frei gewählt?
Leo ist ein unschuldiges Kindergartenkind – Leo ist ein rechtsradikaler Mörder.
Sein Hass hat einen Ursprung: Leos Vater. Denn der weiß ganz genau, wie sein Sohn zu sein hat: als Kind gehorsam und ordentlich, als Erwachsener autoritär und angesehen. Leos Mutter steht daneben und fängt die Schläge ab, bevor sie Leo treffen. Aus ihr macht das eine gebrochene Frau. Und aus Leo? Welche Wahl hat er denn, als selbst gewalttätig zu werden? Sein Weg scheint vorgezeichnet, unausweichlich.
Oder hat er vielleicht doch eine Wahl? Könnte er sich gegen seinen Hass entscheiden? Es gibt Hoffnung: Marinca. Vielleicht kann sie zu ihm durchdringen. Es bleibt ihr aber nicht viel Zeit.

So nahe dran, dass es wehtut – so nachvollziehbar, dass es unheimlich ist
Die Schlinge zieht sich zu, lässt keine Luft zum Atmen. Du kannst nichts daran ändern. Dir bleibt die Luft genauso weg wie Leos Opfern. Und ihm selbst. Du bist mittendrin, die ganze Zeit dabei. In Leos Kopf. In seinem Denken. In seiner zunehmenden Paranoia. Du kannst mit ihm gehen, jeden Schritt von der Unschuld zur Schuld. Und du kannst jeden Gedanken nachvollziehen – auch wenn du das gar nicht willst.

Düster und verstörend
In seinem neuen Roman gelingt Herbert Dutzler etwas Außergewöhnliches: der verstörende Einblick in den Kopf eines Täters – in einen Weg, der unaufhaltsam in eine Richtung führt. In Richtung der Zerstörung anderer und von sich selbst.
Quelle: Haymon
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 12. September 2022 um 9:30 Uhr (Schulnote 3):
» Leo ist ein unschuldiges Kindergartenkind - Leo ist ein rechtsradikaler Mörder"
Leo wächst in einem Elternhaus auf in dem der Vater alles bestimmt, wenn notwendig setzt er seine Ansichten auch mit Gewalt durch. Leo muss gehorchen, seine Mutter versucht ihn zu schützen, vor allem vor den Schlägen. Seine Mutter zerbricht an der Situation zu Hause und auch Leo kommt nicht unbeschadet davon, er scheint in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. In ihm brodelt ein Hass, der einen Ausweg sucht. Er verliert sich immer mehr in seinem Hass und wird zum Mörder.

In der Schlinge des Hasses stammt aus der Feder von Herbert Dutzler.

Die Kurzbeschreibung des Buches hat mich direkt angesprochen, ein unschuldiges Kind das sich zu einem rechtsradikalen Mörder entwickelt, und "Du kannst mit ihm gehen, jeden Schritt von der Unschuld zur Schuld. Und du kannst jeden Gedanken nachvollziehen - auch wenn du das gar nicht willst." Fand ich sofort interessant. Leider konnte mich die Umsetzung aber dann nicht so wirklich überzeugen.

Leos Geschichte wird in zwei Zeitlinien erzählt, einmal als Kind und als junger Student. Der Erzählstrang als Kind hat mir deutlich besser gefallen, hier konnte ich in die Geschichte des armen Leos eintauchen, man spürte seine Ängste und Verzweiflung und seine Hilflosigkeit. Als Student ist seine Entwicklung eigentlich schon abgeschlossen nur noch der Schritt zum Mörder fehlt, den er bald aber abschließen wird.

Ich hatte eine Entwicklung des Kindes zum rechtsradikalen Mörder erwartet, bei dem man die Schritte nachvollziehen kann. Aber leider sind die Sprünge in dem Erzählstrang des Kindes zum Studenten zu groß. Wie und warum sich das Gedankengut nun wirklich in seinem Hirn fesrsetzt und zu seiner Wahrheit wird, wird für mein Empfinden leider nicht nicht ausreichend erzählt und daswar genau das was mich in der Kurzbeschreibung so angesprochen hatte. Hier wäre viel Potential gewesen um dies zu beleuchten, ohne das die Spannung verloren gegangen wäre.

Die Morde und Leos immer zunehmende Paranoia und ihre Auswirkungen sind spannend erzählt und versöhnen mich ein wenig damit das meine Erwartungen nicht so wirklich erfüllt wurden.

Mein Fazit:
Interessante Thematik, leider konnte mich die Umsetzung nicht so überzeugen, auch wenn die Spannung durch die Morde und deren Auswirkungen mich als Leser abholen konnte.«
  13      1        – geschrieben von Tanjas Bücherwelt
 
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