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Martin Abel 4 - Die Blutliste
Verfasser: Rainer Löffler (4)
Verlag: Bastei Lübbe (3658)
VÖ: 26. August 2022
Genre: Thriller (7970)
Seiten: 496 (Taschenbuch-Version), 497 (Kindle-Version)
Themen: Gräber (170), Köln (342), Leichen (2919), Liste (71), Mord (7889)
Reihe: Martin Abel (4)
Charts: Einstieg am 9. September 2022
BLOGGERNOTE DES BUCHS
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Martin Abel 4 - Die Blutliste« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (4)     Blogger (3)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 23. September 2022 um 11:43 Uhr (Schulnote 2):
» Ich habe sehr lange auf die Fortsetzung warten müssen. Deshalb habe ich mir auch zunächst das Ende von „Der Näher“ nochmal durchgelesen. Ist ja schon eine ganze Weile her. Und vielleicht gerade weil ich mich so gefreut habe, dass es endlich weitergeht, war ich am Ende sehr enttäuscht.

Der Anfang war - gelinde gesagt - einfach nur ekelig, was mir das Eintauchen in die Geschichte sehr schwer gemacht hat. Die Tat wurde extrem plastisch erzählt, was sich später immer mal wieder wiederholt. Da ich über ein ausgeprägtes Kopfkino verfüge, habe ich später diese Passage einfach nicht mehr gelesen.

Zu Anfang war für mein Empfinden zu viel Dunkelheit in Abels Gemüt.
Auch fehlten mir die Erklärungen zu seinem Verhalten, was gerade für Quereinsteiger noch schlimmer sein muss. Warum schleppt er Karl mit? Ich weiß, er stellt für ihn den Mörder da, mit dem er sich „unterhalten“ kann. Abel braucht die Angst, um zu denken wie der Täter. Aber woher kommt die Angst vor Karl? Und warum zieht er ausgerechnet Doris hinzu? Sie arbeitet gar nicht im Außen-, sondern im Innendienst. Da fehlt sogar mir die Erklärung bzw. Erinnerung.

Dadurch, dass ich versucht habe, das alles zu verstehen, bin ich überhaupt nicht in die Geschichte reingekommen. So richtig gepackt hat es mich erst nach der Schilderung der Geschehnisse in LA. Und da hatte ich schon fast die Hälfte des Buches hinter mir.

Dazu denn die Kapitel über den Wolf mit dem anschließenden „Kampf“ … für mich vollkommen unglaubwürdig.

Und was ist mit dem Friedhofswärter? Erst ist er im Todeskampf und dann später doch nicht tot? Ein logischer Fehler?

Dazu kommt noch, dass das Motiv, und damit auch der Täter, durch die (kursiv geschriebenen) Rückblicke in die Vergangenheit relativ schnell klar sind, auch wenn der Täter weder durch Beschreibung noch durch Namensnennung klar definiert ist. Aber man weiß eben, wer und warum und das hat mir das Mitraten so richtig madig gemacht.

Und die -ebenfalls kursiv gedruckten- Abschnitte, in denen in Bezug auf Abel Du statt Er geschrieben wurde, habe ich überhaupt nicht verstanden.

Vielleicht bin ich auch nur zu dumm für dieses Buch.«
  13      0        – geschrieben von knappenpower
Kommentar vom 7. September 2022 um 17:49 Uhr (Schulnote 1):
» "Solange man sich nicht gerächt, bleibt immer eine Bitterkeit im Herzen zurück." (Heinrich Heine)
In einer verregneten Nacht findet der Kölner Friedhofsmitarbeiter Jan Willner in einem Grab ein brutal gefolterter Leichnam. Wenig später, stellen die Ermittler fest, fehlt von der eigentlichen Toten im Sarg jede Spur. Hat der Getötete etwas mit Sonja Maurers gewaltsamen Tod zu tun? Dies ist ein Fall für Fallanalytiker Martin Abel, da ist sich Konrad Greiner sicher. Die Recherchen führen ihn zu einer brutalen Tat in die Vergangenheit. Die Zeit läuft, will Abel weitere Morde verhindern, den der Täter hat seine Blutliste erst begonnen. Er muss ihn finden, den längst ist der Fall für ihn persönlich geworden.

Meine Meinung:
Lange mussten wir auf Band vier von Fallanalytiker Martin Abel warten. Wieder in alter Schreibweise fesselt mich der Autor schon von Beginn an. Die Nacht auf dem Friedhof ist schon wieder so bizarr, grausam und großartig geschrieben, sodass ich dieses Buch kaum mehr aus der Hand lege. Der Autor hat wirklich ein Faible für ausgelassen und absonderliche Tatorte und Morde. Auch dieses Mal hat er sich wieder eine ganz heftige Geschichte einfallen lassen, die sogar Martin Abel an die Nieren geht. Unser Täter tötet erbarmungslos mit mittelalterlichen Foltermethoden. Ich frage mich, was haben diese Opfer getan, um einen Täter so wütend zu machen? Dies erfahren ich bei den Rückblenden in die Vergangenheit 4 Jahre zuvor und bei den Tötungsmethoden der einzelnen Opfer. Die hat der Autor wieder mit so Details ausgestattet, sodass selbst ich mich in den Mörder hineinversetzen konnte und seine Wut verstand. Doch dies ist noch lange nicht alles, durch Zufall wird dieser Fall nämlich noch ganz persönlich für Abel. Den er hat etwas mit Abels verunglückter Tochter zu tun, endlich erhofft er sich Antworten zu finden über Sarahs Tod. Nachdem ich das Buch nun beendet habe, ist mir klar, warum es so lange gedauert hat. So ein Buch braucht wirklich viel Zeit und Recherche und ich muss sagen ich bin wieder total begeistert von den detaillierten Beschreibungen, selbst wenn sie mitunter extrem hart sind. Ich bin zwar kein Freund von Selbstjustiz, allerdings in diesem Buch konnte ich es durchaus nachvollziehen. Mit dem Täter hatte ich richtiggehend Mitleid für das, was er mitmachen musste. Bei seinem Charakter war wirklich hin- und hergerissen, ob man ihn hassen oder verstehen kann. Lediglich einen Kritikpunkt habe ich. Um Abels Lebenserhaltungstrieb wieder zu stärken, hat der Autor eine Wolfsgeschichte eingebaut, die für mich etwas zu surreal und mystisch daherkommt. Meiner Ansicht nach hätte es diesen Wolf nicht gebraucht, die Szenerie passt einfach nicht zum Plot. Ansonsten bekommt der Autor meine Hochachtung für einen wirklich krassen Thriller. Chapeau für diesen tollen Martin Abel Fall, der allerdings nicht für Menschen mit schwachen Nerven ist. Den die detaillierten Taten sind wirklich brutal beschrieben. Von mir gibt es noch trotz des Wolfs 4 1/2 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung.«
  17      0        – geschrieben von claudi-1963
 
Kommentar vom 5. September 2022 um 11:28 Uhr (Schulnote 1):
» Thriller knallhart
Ein Täter auf Rachefeldzug tötet nicht nur genauestens geplant und detailliert inszeniert, sondern extrem brutal in Anlehnung an mittelalterliche Foltermethoden. Unvorstellbar, was ein Mensch anderen Menschen antun kann. Verdiente Strafe?
Rainer Löffler hat einen packenden Thriller um seinen aus mehreren Vorgängerbänden bekannten Fallanalytiker Abel verfasst. Problembeladen, aber immerhin von kompetenten Kollegen unterstützt, untersucht Abel die mysteriösen Mordfälle.
Kölnkolorit, interessantes Hintergrundwissen und schlagfertige Dialoge runden dieses Leseeerlebnis perfekt ab.
Sehr zu empfehlender, spannender, horrorartiger, aber absolut nicht für schwache Nerven geeigneter Pageturner aus dem Lübbe Verlag.«
  7      0        – geschrieben von SanneL
Kommentar vom 3. September 2022 um 8:30 Uhr (Schulnote 1):
» Ein Friedhofswärter macht in einem Grab eine grausame Entdeckung. Die Kölner Kripo zieht den Fallanalytiker des LKA Stuttgart, Martin Abel dazu. Eine schrecklich entstellte Leiche lässt alle nicht kalt. Das junge Mädchen, das im Sarg liegen sollte, ist verschwunden. Kurz danach macht ein erneuter Leichenfund auf sich aufmerksam und Martin Abel ahnt, dass dies zusammenhängt. Werden sie weitere Verbrechen verhindern?

Wow, was für ein knallharter Thriller. Schon der Prolog lässt einem die Haare zu Berge stehen.
Mit jeder Entdeckung einer Leiche wird es schlimmer. Der Mörder agiert äußerst brutal und wartet mit Mordmethoden auf sich, die ich mir bis dahin nicht mal ansatzweise vorstellen konnte.
Die Beschreibungen sind sehr detailliert, was mich das Blut in den Adern gefrieren ließ. Mehr als einmal musste ich das Buch aus der Hand legen, da es so schockierend war.
Martin Abel ist außergewöhnlich und erlebt seinen persönlichen Alptraum. Nicht nur, dass ihn die Vergangenheit nicht loslässt, sondern auch der Fall nimmt ihn schwer mit und lässt ihn an seine Grenzen kommen.
Genial konstruiert ist der Plot. Ich habe selten seinesgleichen gelesen.
Der Thriller ist in drei Bücher unterteilt. Im zweiten Buch nimmt es plötzlich eine Wendung, die mich sprachlos gemacht hat. In Rückblicken wird aus der Sicht des Täters erzählt. Ich habe mitgerätselt und war immer auf der falschen Fährte.
Der Autor versteht es zu unterhalten. Wenn man denkt, schlimmer kann es nicht werden, wird noch eins draufgesetzt.

Fazit: Ein äußerst spannender, fesselnder, aber auch brutaler Thriller mit einem genialen Plot hat mir eine Gänsehaut beschert und hallt noch lange nach. Mein Thriller Highlight ist es auf jeden Fall. Starke Nerven sind hier Voraussetzung.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne«
  12      0        – geschrieben von Helgas Bücherparadies
 
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