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Die Inselermittler 3 - Norderneyer Postmord
Verfasser: Alfred Bekker (231)
Verlag: Klarant (873)
VÖ: 26. August 2022
Genre: Kriminalroman (10328)
Seiten: 200 (Taschenbuch-Version), 194 (Kindle-Version)
Themen: Assistenten (324), Detektive (1372), Inseln (2441), Mord (7877), Ostfriesland (789), Postboten (35)
Reihe: Die Inselermittler (Alfred Bekker) (3)
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Erklärung der Bewertungssysteme
»Der Postbote ist tot? Heißt das, wir kriegen keine Post mehr auf Norderney?«

Die Assistentin des exzentrischen Privatdetektivs Wieland von Bröking ist empört über die Reaktion ihres Chefs, als er vom Tod des Norderneyer Postboten John Brösemeier erfährt. Mit dem Fall, der seiner Assistentin aus persönlichen Gründen sehr nahegeht, will von Bröking zunächst nichts zu tun haben, übernimmt aber dann doch gemeinsam mit Inselkommissar Manno Lewert die Ermittlungen. John Brösemeier wurde in den Dünen der Insel erstochen, die tödliche Verletzung weist auf eine ungewöhnliche Spezialwaffe hin. Außerdem hieß der Amerikaner noch vor Kurzem »Nelson« mit Nachnamen, bevor er sich in New York in eine Ostfriesin verliebte und kurzerhand nach Norderney zog. Hat den Postboten aus Amerika seine Vergangenheit eingeholt? Besonders auffällig ist zudem ein Tattoo am Hals des Opfers. Von Bröking ist sich absolut sicher, dass er dieses im Rahmen früherer Ermittlungen schon einmal gesehen hat ...
Quelle: Klarant
Lesermeinungen (0)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei David Groeger vom Klarant Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Alfred Bekker gibt es auf seiner Autorenseite.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Dabei sah sie von Bröking einige Augenblicke bei der Arbeit zu. Sie verfolgte seine ruckartigen, vogelähnlichen Kopfbewegungen und die fixierenden, konzentrierten Blicke, die er auf die zahllosen Gesichter auf dem Großbildschirmen warf.
     Was konnte sie jetzt tun, um die Aufmerksamkeit ihres Chefs zu bekommen? Normalerweise hätte sie ihn jetzt nicht weiter gestört, sondern einfach weitermachen lassen. Aber heute sah die Sache anders aus. Heute gab es etwas, das nicht aufgeschoben werden konnte. Jarmila brauchte von Brökings Ohr und zwar jetzt.
     Sie verschränkte die Arme vor der Brust und überlegte.
     Lauter zu rufen hatte wenig Sinn, wie Jarmila aus Erfahrung wusste. Gegen Lärm war von Brökings hochgradige Fokussierung nahezu immun.
     Ein weiterer Hinweis auf die Tatsache, dass sie Brötchen für das Frühstück mitgebracht hatte, war zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht zielführend. Dazu war von Brökings Hungergefühl um diese Tageszeit einfach noch nicht stark genug. Bis ihn das Knurren seines Magens aus der Konzentration holte, konnte es später Nachmittag werden. Und dann würde er sich beschweren, wieso die Brötchen nicht mehr frisch waren.
     Sie überlegte fieberhaft. Irgendetwas musste es geben, was Wieland von Bröking augenblicklich aus seiner Arbeit herausriss und ihr gleichzeitig für ein paar Momente seine vollkommene Aufmerksamkeit sicherte.
     »Herr von Bröking, Strom und Internet werden gleich abgeschaltet. Wenn Sie noch etwas abspeichern wollen, dann sollten Sie das jetzt «
     »Was?«
     Mit einer weiteren ruckartigen, vogelhaften Kopfbewegung wandte von Bröking sich jetzt seiner Assistentin zu und sah sie nun mindestens genauso konzentriert an wie zuvor die Bilder auf den Großbildschirmen.
     »Moin erstmal, Herr von Bröking.«
     »Jarmila, Sie haben gesagt, Strom und Internet würden abgestellt.«
     »Speichern Sie ab, damit kein Schaden entsteht! Und dann frühstücken wir, denn ich muss Ihnen was erzählen!«
     »Aber «
     »Haben Sie abgespeichert?«
     Von Bröking sagte ein Codewort, woraufhin seine Einstellungen und vor allem seine Sortierung der Bilder abgespeichert wurden. Das Ganze funktionierte letztlich wie ein großes Memory-Spiel, dessen Zwischenstand er festhalten musste.
     »Und jetzt?«
     »Jetzt frühstücken wir erst einmal.«
     »Was war das für ein Typ, der angekündigt hat, dass Strom und Internet abgestellt werden? Ich hoffe, Sie haben sich den Dienstausweis zeigen lassen.«
     »Herr von Bröking, das habe ich mir nur ausgedacht, weil ich Sie sonst nicht von den Bildern hätte weglotsen können «
     »Aber «
     »Es ist ein Notfall! Ich brauche Ihre Aufmerksamkeit. Und wenn Sie nicht hungrig zum Tatort kommen wollen, sollten Sie jetzt noch was essen. Dabei erkläre ich Ihnen alles.«
     »Sagen Sie mal, ist das Ihr Ernst?«
     »Mein voller!«
     »Ich arbeite an einem Fall! Es geht um Schicksale, Jarmila! Haben Sie das eigentlich gar nicht begriffen? Das ist kein Spaß, was ich hier mache, auch wenn es für Sie lustig aussehen mag.«
     Jarmila atmete tief durch. »Herr von Bröking, der Typ, den Sie suchen, ist seit zehn Jahren vermisst und entweder längst tot oder er hat irgendwo ein neues Leben angefangen. Egal, was nun stimmt, es ist für den Kerl vollkommen gleichgültig, ob Sie ihn ein paar Tage früher oder später finden. Finden werden Sie ihn ja «
     »Sie haben mich da völlig rausgebracht! Was glauben Sie, wie lange es dauert, bis ich wieder so im Flow bin «
     »Der Flow ist jetzt erstmal unterbrochen. Wir haben einen neuen Fall.«
     »Seit wann bestimmen Sie, wann wir einen Fall haben?«
     »Weil ich Ihre Hilfe brauche! Dringend!«
     »Ich bin nicht die Heilsarmee oder die Tafel oder wen immer Sie da im Kopf haben, Jarmila!«
     »Nein, das weiß ich wohl. Aber ich brauche jetzt Ihre Hilfe.«
     »Hören Sie «
     »Nein, Sie hören jetzt mal zu. Ganz in der Nähe ist jemand umgebracht worden. Und das ist zufällig der Mann meiner Freundin Yvonne. Er ist Postbote hier auf Norderney.«
     »Der Postbote ist tot?«, echote von Bröking und runzelte die Stirn. »Heißt das, wir kriegen keine Post?«
     »Vermutlich heißt es das!«, bestätigte Jarmila. »Ich habe den Kaffee schon aufgesetzt. Wenn Sie sich beeilen, dann können Sie noch eine Tasse von diesem unostfriesischen Gesöff trinken und ein Brötchen essen. Danach müssen wir zum Tatort fahren.«
     »Fahren?«
     »Wir haben die weitestmögliche Fahrstrecke auf Norderney vor uns!«
     »Zum Parkplatz Ostheller?«
     »Sie haben es erfasst.«
     Wieland von Bröking runzelte die Stirn. »Auf den Schock muss ich tatsächlich erstmal was essen«, meinte er und schüttelte den Kopf. »Keine Post «
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