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Zwischen Mord und Ostsee 3 - Blutrotes Grab
Verfasser: Thomas Herzberg (53)
Verlag: FeuerWerke (70)
VÖ: 23. August 2022
Genre: Kriminalroman (10387)
Seiten: 316 (Broschierte Version), 370 (Kindle-Version)
Themen: Angst (976), Gier (205), Helgoland (30), Inseln (2461), Leichen (2930), Nordsee (509), Serienmörder (1180)
Reihe: Zwischen Mord und Ostsee (3)
Erfolge: 5 × BILD-Bestseller Top 20 (Max: 2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Wo sonst Seehunde und Kegelrobben das Sagen haben, regieren plötzlich Gier und Angst.

Helgoland im Sommer: Auf der kleinen Insel mitten in der Nordsee treibt ein Mörder sein Unwesen. Wo normalerweise schon ein Gemüsedieb für Aufruhr sorgt, wird plötzlich eine Leiche nach der anderen entdeckt.
Bei ihren Ermittlungen stehen Ina Drews und Jörn Appel vor zahlreichen Problemen, denn sie müssen nicht nur den Täter inmitten von Tagestouristen und Inselklüngel dingfest machen, sondern auch gegen interne Widerstände ankämpfen.
Zuletzt bleiben den Ermittlern nur Mittel, die auch leicht ihr Karriereende bedeuten könnten...
Quelle: FeuerWerke
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 12. September 2022 um 1:21 Uhr (Schulnote 1):
» Mord und Inselfeeling ergeben einen soliden und leichten Küstenkrimi!

,,Blutrotes Grab (Zwischen Mord und Ostsee)" ist der dritte Teil der Küstenkrimi-Reihe von Thomas Herzberg, der am 23. August 2022 mit seinen 370 Seiten im FeuerWerke-Verlag erschienen ist. Dieser ist, wie seine beiden Vorgänger, ein atmosphärischer Cosy-Krimi, der genau die richtige Mischung aus Spannung und Humor enthält. Der amüsante Teil wirkt nicht zu übertrieben, aufgesetzt oder überladen, sondern passt sich dem Alltag des Ermittlerduos Ina Drews und Jörn Appel super an. Die Kombination aus dem authentischen, erfrischenden, lebendigen und bildlichen Schreibstil und einer Spannung im mittleren Bereich haben mir erneut klasse gefallen. Dies ist keine blutrünstige Geschichte, wo ein Killer seinen kranken Trieben nachgeht und reihenweise unschuldige Menschen abschlachtet, sondern ein Kriminalfall mit einem klaren Tatgeschehen und detaillierten Ermittlungsarbeiten der Ermittler auf Helgoland. Für Zartbesaitete mit schwachem Magen ist dies also der perfekte Krimi, um bestens unterhalten zu werden.

Dies ist, wie erwähnt, schon der dritte Band einer unterhaltsamen Nordsee-Krimi-Reihe mit einem in sich abgeschlossen Fall. Daher kann auch dieses Buch unabhängig von den anderen Bänden gelesen werden. Um das Ermittlerduo Ina Drews und Jörn Appel besser kennenzulernen, empfehle ich bei Band eins zu beginnen. Denn die Beziehung zwischen den beiden und dessen Charaktere werden von Band zu Band tiefer, mittlerweile habe ich das eigenwillige Team richtig ins Herz geschlossen. Ebenfalls sehr positiv finde ich ihr loyales und freundschaftliches Verhalten zueinander, ohne dass irgendwelche Hintergedanken im Spiel sind. Beide arbeiten nicht nur perfekt zusammen und ergänzen sich ohne große Worte, auch die private Beziehung basiert auf einer rein freundschaftlichen Ebene, ohne dass es zwischen ihnen knistert. Drews und Appel sind hervorragend ausgearbeitet und mit der richtigen Portion Humor ausgestattet, um zum dritten Mal gemeinsam auf Mörderjagd zu gehen. Ihre Dialoge sind unheimlich unterhaltsam und ich mag es, dessen Gesprächen mitzuverfolgen. Obwohl sie sich arbeitstechnisch nicht immer an die Regeln halten und ihre eigenen Methoden haben, einen Mörder dingfest zu machen, kommt nichts unsympathisch rüber.

Dieses Mal hat neben einer rasanten Mörderjagd ein offensichtlicher Verehrer der taffen Ina regelmäßig schöne Augen gemacht: Pfleger Gonzo, ein herrlich amüsanter Charakter vom Inselkrankenhaus. Dieser hat ständig versucht, Inas Aufmerksamkeit auf eine fantasievolle Weise zu erregen. Mir hat dieser schräge Protagonist in dieser Geschichte unheimlich gut gefallen, da er mich mit seinen witzigen Ideen und seiner ganzen Art oft zum Lachen gebracht hat. Die Entwicklung zwischen den beiden fand ich spannend und ich bin deshalb umso gespannter, ob Ina eines Tages mit Gonzo nach Bulgarien trampen wird. Über diese Nebenhandlung würde ich mich freuen, auch im nächsten Band mehr zu erfahren. Auch hoffe ich, dass Gonzo in Zukunft seinen festen Platz in der „Zwischen Mord und Ostsee- Reihe" haben wird, denn er sorgt während des Verlaufs besonders gut für die erfrischende Cosy-Stimmung.

Wer keine Arbeit hat, der macht sich eben welche: nach Inas und Jörns letzten gemeinsamen Fall kommt Ina plötzlich auf die spontane Idee, mit ihrem Kollegen einen kurzen Abstecher nach Helgoland zu unternehmen, um sich mit einer älteren Witwe persönlich zu unterhalten. Denn diese ruft seit Tagen auf dem Revier an und behauptet, der Tod ihres Mannes sei kein Unfall oder Selbstmord gewesen. Also ab auf die Funny Girl, ein Schiff, das nur Passagiere und Frachtgut auf die Insel Helgoland nimmt. Kaum angekommen, wird der Tod eines weiteren Mannes als Mord eingestuft, weshalb sich das Ermittlerduo näher mit dem Tod des Mannes der Witwe auseinandersetzt. Je mehr sie ermitteln, desto erschreckender kommen geheime Machenschaften ans Licht, die eine Verbindung bis nach Wuppertal aufweisen. Doch die Ermittlungen sind diesmal besonders mühsam, da der Druck von oben beide zu erdrücken droht. Eine geheimnisvolle Liste scheint der Grund für das ganze Desaster zu sein und es bleibt nicht bei zwei Leichen. Deshalb müssen Ina und Jörn die komplette Insel sperren und dem Bürgermeister ans Bein pinkeln, um Schlimmeres zu verhindern. Dass sie ihre Zukunft damit aufs Spiel setzen, ist ihnen durchaus bewusst. Auch die Helgoländer Kollegen sind, bis auf einer, alles andere als sympathisch und kooperativ, was die Ermittlungen deutlich erschwert. Währenddessen wurde die ein oder andere Wendung wurde vom Autor gut durchdacht und überraschend eingearbeitet, auch der wechselnde Perspektivenwechsel sorgt für eine abwechslungsreiche Unterhaltung. Regelmäßige Extra-Abschnitte, die aus der Sicht des Täters stammen, haben mich ziemlich miträtseln lassen.

Besonders die Verbindung von Helgoland bis nach Wuppertal hat mir hier besonders gut gefallen, da ich als Wuppertalerin sofort klare Bilder vor meinen Augen hatte. Dank der Erwähnungen der Stadtteile und der Wuppertaler Schwebebahn kamen mir diese Szenen noch authentischer und lebendiger vor als sowieso schon. Trotz totaler Unterbesetzung an den Dienststellen und dem turbulenten Trubel haben mir Ina und Jörn bewiesen, dass sie zusammen ein unschlagbares Team sind. Von mir gibt es für diesen atmosphärisch dichten Band deshalb verdiente fünf Sterne!«
  21      0        – geschrieben von Jasminh86
 
Kommentar vom 27. August 2022 um 17:12 Uhr (Schulnote 3):
» " Tödliches Cozy-Crime auf Helgoland"
Der inzwischen 3. Ostsee-Küstenkrimi von Thomas Herzberg.

Das wirklich schön gestaltete Cover zieht die Aufmerksamkeit seiner Betrachter auf Helgolands Küstenabschnitt. Das Meer in rotes Licht getaucht.
Zum Inhalt: Helgoland ist seit Kriegsende das Sinnbild für eine wunderschöne Natur und ihre Lebewesen. Das kriminelle Mileu ist hier wenig etabliert. Hin & wieder ein Gemüsedieb - sonst ist alles schön sicher und behütet. Inmitten dieser Idylle platzen Leichenfunde. Ina Drews und Jörn Appel sind jetzt gefordert. Der Täter muss gefunden werden ohne Bewohner und Besucher der Insel zu sehr zu beunruhigen. Eine Aufgabe, die sie an ihre Grenzen bringen könnte.
Mein Leseeindruck:
Der Erzählstil liest sich flüssig. Die Geschichte wird sehr eingängig weitergegeben und mithilfe von einigen Spannungsbögen beschleunigt. Leider ist das gesamte Geschehen, für mein Empfinden von eher geringem Momentum. Es überwiegt die geruhsame & damit an die ruhige Mentalität der Inselbewohner angepasste, entschleunigte Erzählweise.
Fazit:
Ein ruhiger Regionalkrimi, der mit seiner Erzählung, mörderisches Ostsee Flair realitätsnah präsentiert.
Von mir gibt es gute 3,5 Lesesterne & eine Empfehlung für Alle, die das Cozy-Crime Genre, präferieren.«
  7      0        – geschrieben von JoanStef
 
Kommentar vom 26. August 2022 um 11:35 Uhr (Schulnote 1):
» Normalerweise wird auf Helgoland höchstens Mal Gemüse geklaut. Doch nun treibt ein Mörder sein Unwesen. Es taucht eine Leiche nach der anderen auf. Die Ermittler Ina Drews und Jörn Appel stehen vor einem Rätsel. Inmitten von zahllosen Tagestouristen müssen sie den Täter suchen. Die Inselbewohner mauern und es scheint, als müssten sie gegen interne Widerstände ankämpfen...
Den Kriminalroman “Blutrotes Grab” hat Thomas Herzberg am 23. August 2022 gemeinsam mit dem Verlag FeuerWerke herausgebracht. Das perfekt zum Genre passende Cover macht mich neugierig, da habe ich zugegriffen.
Diesen Regionalkrimi habe ich in 3 Abschnitten gelesen. Thomas Herzberg kenne ich schon aus anderen Erzählungen. Gewohnt spannend startet die Erzählung. In einer modernen Sprache liest der Krimi sich leicht und locker. Helgoland und seine Besonderheiten sind gut dargestellt. Ich habe mich beim Lesen gefühlt, als sei ich direkt an der Langen Anna oder mitten im Helgoländer Tagestrubel unterwegs.
Im Vordergrund stehen die Protagonisten Ina und Jörn, die ich bei ihrer Tätersuche begleiten durfte. Der größte Teil dieser Erzählung beschäftigt sich mit dem Kriminalfall, der jederzeit spannend aufgebaut ist. Letztendlich ist er sauber aufgelöst und meine Fragen sind beantwortet. Nebenbei macht das Geplänkel zwischen Ina und Jörn einfach Spaß.
Die Haupt- und Nebenfiguren sind ausreichend beschrieben und agieren in sich schlüssig, so werden sie beim Lesen lebendig. Neben Ina und Jörn hat der schräge Gonzo mein Herz im Sturm erobert. Dieser Krimi hat mir einfach Spaß gemacht.
Alles in allem hat Thomas Herzberg einen spannenden Krimi auf den Büchermarkt gebraucht. Wer Lust hat, zwei sympathischen Protagonisten bei ihren Ermittlungen auf Helgoland zu begleiten und gerne miträtselt, der ist hier gut aufgehoben.«
  7      0        – geschrieben von tansmariechen
Kommentar vom 25. August 2022 um 19:41 Uhr (Schulnote 1):
» Mord auf Helgoland
Wer schon einmal einen Krimi von Thomas Herzberg gelesen hat, der weiß um seinen spannenden Schreibstil!

"Blutrotes Grab" ist der 3. Küstenkrimi der "Zwischen Mord und Ostsee" Reihe.

Ich mag die zwei Kommissare, Ina Drews und Jörn Appel. Als sie auf den Weg nach Helgoland sind, ahnen sie noch nicht, was sie dort erwartet. Ein vermeintlicher Suizid, steht plötzlich in einem ganz anderen Licht. Die beiden müssen nicht nur gegen die Zeit kämpfen, auch die Bewohner der Insel machen es ihnen nicht leicht. Aber sie geben nicht auf und setzen alles in Bewegung, um den oder die Täter zu finden.

Ihre Gespräche sind wirklich erfrischend. Schon im ersten Kapitel, als Frau Jansen wieder anruft, wird das deutlich. Sie ergänzen sich hervorragend. Mit ihnen auf Spurensuche zu gehen ist interessant, aufregend und auch humorvoll.

Der Handlungsort ist gut gewählt, abgelegen, man erfährt einiges über Land und Leute, hat das Meer vor Augen und den Wind im Gesicht. Die verschiedenen Figuren haben bestimmte Eigenschaften und Merkmale, verfolgen Absichten und lassen Gründe für ihr Handeln erkennen.

Ein guter maritimer Krimi, der sein ganzes Flair im Ostseeurlaub entfaltet. Aber natürlich kann man ihn überall lesen und wird sehr gut unterhalten!«
  11      0        – geschrieben von Lorixx
Kommentar vom 24. August 2022 um 11:52 Uhr (Schulnote 3):
» „Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird zu leben.“

Die schöne Insel Helgoland gehört zum Einzugsgebiet der Kommissare Ina Drews und Jörn Appel. Eine Inselbewohnerin nervt die beiden schon seit Tagen und behauptet, der Unfall ihres Mannes war keiner, er muss ermordet worden sein. Nun entscheidet sich Ina dazu, auf die Insel zu fahren und persönlich mit der Witwe zu sprechen. Ihr Kollege Jörn ist gar nicht begeistert, mag er doch keine Fähren und Flugzeuge.

Nach dem Gespräch schauen sich die beiden Ermittler den „Tatort“ an und sind der Meinung, dass es Suizid oder ein Unfall war. Doch dann wird eine weitere Leiche gefunden und stellt die Kommissare vor große Probleme, denn die Inselbewohner halten zusammen wie Pech und Schwefel und durch die vielen Touristen gestaltet sich die Suche nach einem Mörder sehr schwierig.
Zitat, Kapitel 53: „Es wäre dumm, sich über die Welt zu ärgern. Sie kümmert sich nicht darum.“

Fazit:

Mit „Zwischen Mord und Ostsee - Blutrotes Grab“ schreibt der Autor Thomas Herzberg den 3. Fall für die Kommissare Drews und Appel. Er siedelt den Krimi auf der Nordseeinsel Helgoland an und ich begleite ihn auf seinem Weg durch Dünen und über den Strand.

Der Schreibstil ist schnörkellos und flüssig lesbar. Die Beschreibungen der Insel und deren Bewohner ist sehr bildhaft, so dass sich mein Kopfkino sofort einschaltet. Die Charaktere hat Thomas Herzberg passend ausgesucht und gut in Szene gesetzt. Es gibt die guten und die bösen Figuren, wir dürfen allen bei ihrem Tun über die Schulter schauen. Ich konnte gut mit ihnen fühlen, leiden und auch genervt sein. Mein Lieblingsprotagonist ist hier eindeutig Gonzo, er hat sofort mein Herz erreicht.
Zitat, Kapitel 8: „Moin, Moin“, kam es irgendwo aus dem bärtigen Urwald.“

Die mittlere Spannung schnellte nur zum passenden Moment in die Höhe und fiel dann sofort wieder ab. Manche Spur haben die Kommissare nur sehr halbherzig verfolgt, und die vielen Alleingänge haben mich wirklich schon wütend gemacht. Da gab es keine Zweifel, die Kommissare waren eigenwillig und teilweise stümperhaft. Die gesamte Ermittlungsarbeit ist für mich nicht ausreichend und schlüssig beschrieben worden. Da hätte ich mir mehr gewünscht.

Mich konnte „Blutrotes Grab“ nicht ganz überzeugen, denn mir fehlte hier der wirkliche Höhepunkt. Alles lief so langsam und zähflüssig ab und dazu kamen dann noch einige Längen. Das Ende war gut und auch alle losen Fäden wurden aufgelöst.

Von mir kommt hier eine Leseempfehlung und knappe 4 Sterne. Aber lest selbst, denn dies hier ist ganz allein meine Meinung.«
  17      1        – geschrieben von ginnykatze
 
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