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Christian Harms 3 - Dschinn: Blutiger Sand
Verfasser: André Wegmann (12)
Verlag: Redrum Books (173)
VÖ: 15. August 2022
Genre: Horror (1733) und Thriller (7975)
Seiten: 327 (Taschenbuch-Version), 285 (Kindle-Version)
Themen: Höhlen (101), Jemen (12), Mordserie (461), Soldaten (639), Verschwinden (2576), Videos (138), Wüste (363)
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Reihe: Christian Harms (3)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei André Wegmann für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu André Wegmann gibt es bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Was war das?«, rief Stoica entsetzt. »Whittaker ist weg!« Sofort waren die anderen bei ihm und blickten den Gang entlang, den sie gekommen waren.
     Sané lief einige Meter zurück und beleuchtete dabei abwechselnd die Höhlenwände jenseits des Gangs. »Whittaker!« Sein Ruf klang gedämpft, irgendwas in seinem Inneren hielt ihn mit Vehemenz davon ab, noch lauter zu sein und damit die volle Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Was zum Teufel ging hier vor? Beunruhigt eilte er zu seinen Männern zurück. »Wir bilden eine Diamantenformation. Stoica, Sie gehen rückwärts und sichern uns den Rücken. Leistner, Smith, Sie behalten die Seiten im Auge, ich gehe vorweg.« Entschlossen begab er sich an die Spitze seines Trupps und führte diesen weiter voran. Wenn diese verfluchten Extremisten dachten, sie könnten sie hier zum Narren halten, dann würden sie sich noch gewaltig wundern. Sie waren immer noch die Fremdenlegion, auch wenn sich Sané wünschte, ein paar erfahrenere Soldaten an seiner Seite zu haben. Dennoch hatten die jungen Männer eine knallharte Ausbildung hinter sich. Sie mussten nur ihre Nerven im Zaum halten.
     Dieser verfluchte Tunnel muss doch irgendwo hinführen, dachte Sané, als wie aus dem Nichts aus der Dunkelheit vor ihnen etwas von der Größe eines Fußballs auf sie zugeflogen kam. »Wurfgeschoss, Deckung!«, brüllte er, warf sich zur Seite auf den Boden und presste sich gegen eine Tunnelwand. In Erwartung einer gewaltigen Detonation schützte er seinen Kopf mit den Armen. Sekunden verstrichen und nichts tat sich, also riskierte er einen Blick hinter sich. Seine Männer hatten sich ebenfalls zu Boden geworfen und als er sich langsam aufrichtete, taten sie es ihm nach. Ihre Nachtsichtvisiere hefteten sich auf das, was auf sie zugeflogen war. »Ein Kopf!«, schrie Leistner schrill, der dem unförmigen Knäuel am nächsten war. Ein schwarzer Rauschebart bedeckte den unteren Teil des Gesichts und den Hals, aus dem Sehnen und Bänder wie wirre Kabelstränge heraushingen. Die schreckgeweiteten Augen des Mannes blickten stumm an die Höhlendecke.
     Sané, der schon wieder stand, richtete seine Aufmerksamkeit nach vorn und sandte eine Maschinengewehrsalve den Gang entlang. »Vorrücken, schnell!« Sané hatte in Sekundenschnelle eine Entscheidung getroffen. Whittakers Verschwinden legte nahe, dass der Rückweg nicht sicher war, also blieb ihnen nur der Weg nach vorn. Sie mussten wissen, was hier vor sich ging und mit wem sie es zu tun hatten. Der abgetrennte Kopf des Arabers ließ vermuten, dass sich hier noch eine weitere Extremisten-Gruppe aufhielt. Stammeskriege waren in diesem gottlosen Land an der Tagesordnung.
     In geduckter Haltung preschte er um eine Biegung herum und fand sich unvermittelt in einer weitläufigen Kathedrale wieder. Gleißende Lichtpunkte am Rande seines Sichtfelds veranlassten ihn, das Nachtsichtvisier hochzuklappen. Mehrere kleine Feuer tauchten die gewaltige Höhle in ein gedämpftes Licht. Zahllose Stalagmiten, viele mit dem Umfang von Litfaßsäulen, warfen tiefe Schatten und boten Feinden Versteckmöglichkeiten. Die Decke weit über ihnen war übersät mit kegelförmigen Stalaktiten. Die anderen hatten zu Sané aufgeschlossen. Sie klappten ebenfalls ihre Nachtsichtgeräte hoch und sahen sich hektisch mit schussbereiten Waffen um. Ein gedehntes gutturales Stöhnen erregte ihre kollektive Aufmerksamkeit. Plötzlich preschte Sané vor, der zwischen zwei Tropfsteinen in dreißig Metern Entfernung eine Bewegung ausgemacht hatte. Als er die Lücke zwischen den Stalagmiten fast erreicht hatte, erkannte er den grauen Turban eines Dschihadisten und feuerte. Die ohrenbetäubende Maschinengewehrsalve hallte wie eine schnelle Folge von Explosionen durch die Höhle, doch der Mann fiel nicht. Unablässig weiter auf ihn schießend, trat Sané noch näher, bis ihn nur noch zehn Meter von seinem Feind trennten und sich ihm die Szenerie deutlicher darbot. What the fuck, dachte er beim Anblick des brusthohen Stalagmiten, auf den der Kopf des Extremisten aufgespießt worden war.
     »Was ist das für ein kranker Scheiß?«, fragte Smith in seinem Rücken. Dann feuerte erst einer, dann ein zweiter seiner Männer. Mit einer Willensanstrengung gelang es Sané, den Blick von dem aufgespießten Kopf loszureißen und sich zu seinem Trupp umzudrehen. Aus scheinbar allen Richtungen kam etwas aus den Schatten auf sie zugekrochen. Als er einen genaueren Blick auf einen der Angreifer erhaschte, traute er seinen Augen kaum und das Herz rutschte ihm in die Hose. Dann brach die Hölle los …
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