Diese Website nutzt technisch notwendige Cookies, nähere Infos finden Sie hier
47.850 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »fugentun206«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
 
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
Christian Harms 3 - Dschinn: Blutiger Sand
Verfasser: André Wegmann (12)
Verlag: Redrum Books (173)
VÖ: 15. August 2022
Genre: Horror (1731) und Thriller (7970)
Seiten: 327 (Taschenbuch-Version), 285 (Kindle-Version)
Themen: Höhlen (101), Jemen (12), Mordserie (460), Soldaten (636), Verschwinden (2565), Videos (137), Wüste (363)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Reihe: Christian Harms (3)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
noch nicht bewertet
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1,00 (100%)
1
100%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Errechnet auf Basis von 1 Stimme
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Christian Harms 3 - Dschinn: Blutiger Sand« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Cover
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei André Wegmann für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu André Wegmann gibt es bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Erinnert an ägyptische Hieroglyphen«, meinte Sané. »Aber hier im Jemen? Kann einer von euch damit was anfangen?« Er erntete nur verneinendes Gemurmel. »Whittaker, nehmen Sie das mit der Helmkamera auf und schicken Sie es an die Basis.«
     »Verstanden, Sergent.«
     Sané wandte sich dem Durchgang zu. Vor dem Eingang lagen Geröllbrocken und größere Steine verteilt.
     »Wirkt fast so, als wäre der Gang versperrt gewesen und unsere Freunde haben ihn freigeräumt«, sagte Caporal Smith, der neben ihn getreten war. Sané wollte sich den Gang genauer ansehen, als Whittaker ihn ansprach: »Ich habe hier drinnen keinen Empfang, Sarge.«
     »Gehen Sie zurück vor den Höhleneingang und versuchen Sie es dort.«
     »Verstanden«, presste Whittaker zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor. Es behagte ihm nicht, hier allein unterwegs zu sein.
     »Weiter gehts, Männer«, sagte Sané. »Seid wachsam und macht langsam, damit Whittaker wieder aufschließen kann.«
     Nachdem Caporal Whittaker draußen dank der fortschrittlichen Technik seiner FÉLIN-Ausrüstung einen kurzen Clip mit den Höhlenaufnahmen an ihre Basis geschickt hatte, eilte er zurück, um schnellstmöglich wieder zu seiner Truppe zu stoßen. Er hatte sein Nachtsichtgerät hochgeklappt und die Waffenlampe eingeschaltet, die auf sein Sturmgewehr montiert war. Der Lichtstrahl vertrieb die völlige Düsternis, ließ aber unheimliche Schatten über die Höhlenwände tanzen. Ein mulmiges Gefühl hatte sich in seinem Inneren ausgebreitet und das lag nicht nur an den Extremisten, die hier irgendwo lauern konnten. Er hatte keine Angst vor einem Kampf, im Gegenteil. Von gelegentlichen Aufklärungsausflügen abgesehen, hatten sie sich in den letzten Wochen überwiegend auf dem Stützpunkt der Basis zu Tode gelangweilt. Der heutige Tag hatte endlich etwas Action und Abenteuer gebracht, dafür war er schließlich überhaupt zur Fremdenlegion gegangen. Er wollte kämpfen und den einmaligen Nervenkitzel erleben, den ein Gefecht um Leben und Tod mit sich brachte. Aber diese Höhle war nicht nur unwirtlich wie die ganze Gegend, sie strahlte etwas Uraltes und Unheimliches aus.
     Erleichterung machte sich in ihm breit, als er wieder den Höhlenraum mit den Schriftzeichen an den Wänden erreichte, doch als er sah, dass die anderen nicht auf ihn gewartet hatten, mischten sich Verunsicherung und Verärgerung dazu. Rasch trat er auf den Durchgang auf der gegenüberliegenden Seite zu, der einen Durchmesser von ungefähr zweieinhalb Metern hatte. Als er gerade in dem dunklen Loch verschwinden wollte, ließ ihn ein Rascheln von irgendwo hinter ihm herumwirbeln. Sein Finger spannte sich um den Abzug seines Sturmgewehrs, das er von einer Seite zur anderen schwenkte. Der Lichtkegel der Taschenlampe glitt über die beschrifteten Wände und verlor sich im Gang, durch den sie gekommen waren. Er musste sich verhört haben, wahrscheinlich spielten ihm seine angespannten Sinne einen Streich oder irgendein Tier hatte das Geräusch verursacht, eine Wüstenfledermaus womöglich.
     Whittaker wandte sich um und ging forschen Schrittes den leicht abschüssigen Tunnel entlang. Seine schweren Stiefel knirschten auf dem Geröll. Er wechselte wieder auf Nachtsicht, verfiel in einen moderaten Laufschritt und hatte die anderen wenig später eingeholt.
     »Hast du zwischendurch an dir rumgespielt oder wo bleibst du so lange?«, fragte Stoica, der die Nachhut bildete, bei einem Blick über die Schulter.
     »Sehr witzig«, murmelte Whittaker nur, der den ungehobelten Rumänen nicht sonderlich leiden konnte. »Aufgabe erledigt«, sagte er in angemessener Lautstärke, damit der Sergent ihn verstand. »Sehr gut, Caporal.« Sané wandte sich um und nickte ihm zu.
     Ein paar Minuten gingen sie schweigend weiter, bevor Sané seine Truppe plötzlich zum Anhalten aufforderte. »Seid mal still.« Sergent-Chef Sané war im zur Millionenmetropole Abidjan gehörenden Armenviertel Abobo groß geworden, wo eine Vielzahl von Menschen auf engstem Raum hausten. Dort, sowie auch beim Militär, hatte er sich an ständige Umgebungsgeräusche gewöhnt. Er hatte schon die ausgeprägte Stille in der Wüste des Jemen als unangenehm empfunden, aber immerhin konnte man dort meist eine stetige Brise ausmachen. In dieser Höhle, in der seine Soldaten gerade die Luft anzuhalten schienen, da sie keinen Mucks von sich gaben, war die Stille derart absolut, dass sie bedrohlich wirkte. Zum Glück war er nicht allein, aber die Situation gefiel ihm immer weniger. »Weiter«, befahl er mit gedämpfter Stimme. Keiner der Soldaten sagte etwas, nur ihre Schritte auf dem harten Boden und das leise Rascheln ihrer Kleidung waren hörbar.
     »Der Tunnel führt immer noch abwärts«, bemerkte Smith nach einigen Minuten. Seine Nervosität war ihm deutlich anzumerken.
     »Das ist der Highway to Hell«, witzelte Stoica, aber niemand lachte. Plötzlich erklang das entfernte Rattern eines Maschinengewehrs. Smith, der voranging, blieb abrupt stehen. Hinter ihm tat Sané es ihm nach und hob reflexartig eine Hand.
     »Auf wen verdammt noch mal schießen die?«, fragte Leistner.
     »Vielleicht murksen die sich gegenseitig ab«, sagte Stoica, aber keiner von ihnen wollte das wirklich glauben.
     »Weiter«, befahl Sané. Es vergingen ein, zwei Minuten, während der ihre zunehmende innere Unruhe wie eine körperliche Präsenz spürbar war. Dann erreichten sie eine Weggabelung. Nach kurzem Zögern führte Sané seine Truppe in den rechten Durchgang, der sich allerdings nach wenigen Hundert Metern als Sackgasse entpuppte. Also gingen sie zurück und pirschten in den anderen Gang hinein. Die angespannte Haltung ihrer Körper verriet ihre Nervosität. Plötzlich blieb Smith stehen und Sané konnte nur knapp verhindern, in ihn hineinzurennen.
Seite: 1 2 3 4
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2022)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz