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Tofino Bears 3 - Riley: Knisterndes Comeback
Verfasser: Josie Charles (70)
Verlag: Eigenverlag (24484)
VÖ: 21. August 2022
Genre: Romantische Literatur (28805)
Seiten: 280 (Taschenbuch-Version), 282 (Kindle-Version)
Themen: Eishockey (226), Geheimnisse (5461), Kanada (321), Sportler (598), Zweite Chance (666)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Reihe: Tofino Bears (5)
Erfolge: 1 × BILD-Bestseller Top 20 (Max: 14)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Tofino Bears 3 - Riley: Knisterndes Comeback« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Josie Charles für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Josie Charles gibt es bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Ich werfe einen Blick auf die Uhr. Es ist gerade einmal vier. Elias ist heute nach der Kita mit zu seinem Freund Kevin gefahren und ich muss ihn erst um halb sechs dort abholen.
     Es ist schon erstaunlich, wie schnell mein Kleiner sich daran gewöhnt hat, viele Stunden ohne mich zu verbringen. Ich glaube, ihm fällt das leichter als mir und der Grund dafür ist, da bin ich mir ziemlich sicher, wieder einmal meine Ängstlichkeit. Seit Kane und ich Waisen sind, habe ich ständig Angst um die Menschen, die mir am Herzen liegen. Ich sorge mich darum, dass Kane sich überarbeitet und irgendwann einfach umfällt. Als ich mit Logan zusammen war, habe ich mich gesorgt, wenn er in der Küche mit offenem Feuer und scharfen Messern hantiert hat, und was Eli angeht … Er ist mein größter Schatz, mein Lebensmittelpunkt. Am liebsten würde ich ihn für immer vor allem beschützen und stets an seiner Seite sein, wofür mich andere Moms schon oft ausgelacht haben. Die meisten wären froh, wenn sie mal eine Auszeit hätten, erst recht von einem kleinen Rabauken wie Elias, denn ja, er ist frech und manchmal ein richtiger Chaot, aber er hat auch ein Herz aus Gold. Das erkenne ich, wenn er Regenwürmer vom Bürgersteig rettet, sie in einem großen Glas sammelt und bei uns im Garten wieder freilässt. Oder wenn er aus einem Blatt und ein paar Stöcken ein winziges Sonnendach für eine entkräftete Wespe baut. Neulich hat er sogar ein Lächeln auf das Gesicht unserer mürrischen älteren Nachbarin gezaubert, als er zu ihr sagte: »Sie sehen heute sehr hübsch aus, Misses McDonald’s.«
     Die Zeile hatte er aus einem Film und sie ließ die alte Dame dahinschmelzen – auch wenn sie in Wahrheit Donaldson heißt und nicht etwa wie die Fastfood-Kette, bei der Elias am liebsten jeden Tag essen würde.
     Mit einem Schmunzeln beim Gedanken daran, dass er schon jetzt charmanter ist als die meisten erwachsenen Männer, mache ich das Licht aus und verlasse Kanes Büro mit meinen alten Schlittschuhen, die ich in einem ungenutzten Schrank lagere. Anschließend gehe ich vorbei am Fitnessraum und den Umkleiden. Man würde vermuten, dass es hier nach Männerschweiß riecht, aber das Gegenteil ist der Fall. Der Duft eines edlen Parfums hängt schwadenartig im Korridor. Männer, die sich so einnebeln, kenne ich sonst eher aus meinem alten Leben an der Seite meines Ex in San Francisco, doch hier hätte ich nicht damit gerechnet.
     Schmunzelnd über die Eitelkeit der Bears betrete ich den Hauptbereich der Arena, in dem die strahlend weiße Fläche mit den blauen, roten und schwarzen Hockeylinien darauf liegt.
     Am Freitag um diese Zeit trainiert in der Regel niemand mehr. Auch Rick, der Hausmeister des Ice Stadiums, hat seine Arbeiten bereits erledigt und ich habe das Eis ganz für mich. Während ich die kalte Luft genieße und mir auf einer der Spielerbänke die Schlittschuhe anziehe, stelle ich wieder einmal fest, wie gern ich hier bin. Ich weiß schon jetzt, dass ein paar Runden durch die Halle dafür sorgen werden, dass jeglicher Stress und alle Sorgen von mir abfallen.
     Das Eis ist magisch für uns Parkers – das hat Dad immer gesagt und ich habe ihm nie widersprochen. Zwar habe ich kein Hockey gespielt und hatte auch nicht das Ziel, Eiskunstläuferin zu werden, aber ich mag es, mit voller Geschwindigkeit über die frostige Glätte unter mir zu jagen, meinen Puls in die Höhe zu treiben und einfach zu spüren, dass ich am Leben bin.
     Also stehe ich auf und beginne, mich warmzulaufen. Sofort spüre ich diese Verbindung zwischen meinem Körper und der spiegelglatten Fläche unter mir. Meine Kufen malen winzige Rillen ins Eis, meine Füße gleiten von der rechten zur linken Torzone und ich nehme dabei immer mehr an Tempo auf. Meine Haare fliegen, mein Atem kondensiert und meine Wangen werden spürbar rot. Ich mache kehrt, laufe weiter, werde noch schneller und schließe dabei sogar die Augen. Ich kenne die Größe eines Eishockeyfelds gut genug, um nicht gegen die Bande zu krachen, also verlasse ich mich ganz auf mein Gespür, fühle, wie ein Lächeln meine Lippen überzieht und empfinde nichts als Freiheit, so, wie man sie vielleicht in den Weiten der Arktis oder auf dem Gipfel des Mount Everest wahrnehmen mag. Das Gefühl nimmt mich voll und ganz ein und ich blende für ein paar kostbare Minuten die ganze Welt aus …
     So lange, bis ich plötzlich etwas höre. Schritte, wie sie nur von Kufen auf Betonboden verursacht werden, dann das Öffnen und Schließen des niedrigen Tors in der Bande, das auf die Fläche führt.
     Ich öffne die Augen, vollführe eine halbe Drehung, spähe Richtung Spielergang und stelle fest, dass ich nicht länger allein bin.
     Jemand hat die Fläche betreten. Ein Mann, der mich mustert, als könnte er sich nicht entscheiden, ob ich in seinen Augen das Christkind oder einer der vier apokalyptischen Reiter bin.
     Ich bremse, bleibe stehen und mustere ihn zurück. Er ist groß, gut gebaut, aber kein Schrank in Menschengestalt. Eher so, als hätte man einen schlanken Männerkörper genommen und überall dort, wo es gut aussieht, einen perfekt sitzenden Muskel angebracht. Seine Haare sind braun und an den Seiten ganz kurz rasiert, oben aber ein klein wenig länger. Seine Haut ist nicht blass genug für einen kanadischen Winter, sondern wirkt eher, als hätte er sich vor ein paar Wochen noch im Süden aufgehalten. Seine Züge verwirren mich. Sein Gesicht ist symmetrisch und attraktiv, mit scharf konturierten Brauen, ausdrucksstarken hellen Augen sowie Zügen, die mürrisch und düster wirken – aber nicht, als läge es in seiner Natur, düster und mürrisch zu sein. Vielmehr glaube ich, hinter dieser Maske freundliche Noten zu erkennen. Lippen, die vermutlich atemberaubend lächeln könnten. Augen, in denen sich hinter einer dicken Schicht aus Eis etwas versteckt, das man nur bei wenigen Menschen gleich wahrnimmt. Warmherzigkeit, zumindest ein Funke davon. Vordergründig jedoch ist mein anderer, erster Eindruck viel dominanter: die Vermutung, dass dieser Mann etwas sehr Finsteres an sich hat. Etwas, das die Luft um ihn herum dichter werden lässt und ihn wie in einen leichten, aber dunklen Nebel hüllt.
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