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Tofino Bears 3 - Riley: Knisterndes Comeback
Verfasser: Josie Charles (71)
Verlag: Eigenverlag (24578)
VÖ: 21. August 2022
Genre: Romantische Literatur (28920)
Seiten: 280 (Taschenbuch-Version), 282 (Kindle-Version)
Themen: Eishockey (232), Geheimnisse (5475), Kanada (324), Sportler (603), Zweite Chance (672)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Reihe: Tofino Bears (5)
Erfolge: 1 × BILD-Bestseller Top 20 (Max: 14)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Tofino Bears 3 - Riley: Knisterndes Comeback« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Josie Charles für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Josie Charles gibt es bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Mommy, kann ich auch Eishockey spielen? Büüüütte?«
     Es ist nicht das erste Mal, dass er das fragt, aber im Moment ist er mir dafür noch zu klein. »Später, wenn du etwas größer bist, vielleicht.«
     »Aber ich bin schon groß!«
     »Aber nicht groß genug.«
     Das stimmt nicht. Mein Bruder Kane stand schon mit drei das erste Mal auf dem Eis, natürlich unter Dads strenger Aufsicht. Wäre Dad noch hier, würde ich Eli mit ihm gemeinsam vielleicht auch die ersten Schritte auf Schlittschuhen machen lassen. Ansonsten aber habe ich viel zu viel Angst, dass er sich verletzt. Angst, ihn in die Obhut irgendeines Coaches zu geben, den ich nicht kenne und von dem ich nicht weiß, wie hart er meinen zerbrechlichen Vierjährigen rannehmen würde. Mir ist allerdings bewusst, dass ich es mit meiner Ängstlichkeit übertreibe. Doch ich kann es nicht ändern. Seit Mom und Dad nicht mehr da sind …
     Darüber möchte ich jetzt nicht nachdenken. Jedenfalls ist mir nicht wohl bei dem Gedanken, Elias aufs Eis zu lassen und fürs Erste gibt er sich glücklicherweise mit meinem Nein zufrieden.
     Damit das auch so bleibt, schlage ich vor: »Wollen wir nach Hause fahren und uns die Wiederholung im Fernsehen anschauen?«
     »Jaaa!« Elias strampelt mit den Beinen, wie immer, wenn er mir ohne viele Worte signalisieren will, dass er runtergelassen werden möchte, und ich setze ihn ab. »Mit Makkaroni und Käse!«
     »Oh nein, du hattest vorhin schon einen Hot Dog. Heute Abend gibt’s was Gesundes.«
     »Aber keinen Broccoli!«
     Ich verdrehe spielerisch die Augen. Das ist das Neueste. Seit Elias’ neuer Freund Kevin verkündet hat, dass er keinen Broccoli mag, weigert sich Elias, das Gemüse auch nur zu probieren. Dabei habe ich es ihm bisher nicht einmal vorgesetzt. »Es ist nicht uncool, Broccoli zu essen, weißt du?«
     Während ich Eli durch die Ränge Richtung Ausgang schiebe und mit ihm weiter über Gemüse diskutiere, werfe ich einen letzten Blick Richtung Eisfläche. Ich schaue wirklich nicht so gern Eishockey, aber das Siegtor von Nummer 23 hat mich wirklich beeindruckt …


Riley


Nach dem Sieg schlägt Dan, einer unserer Verteidiger, vor, dass wir alle noch ins Brenda’s gehen sollten. Er sagt es genau so – wir sollten dorthin gehen und den Sieg gemeinsam feiern. Nicht, weil wir alle die besten Freunde und so scharf darauf sind, sondern weil wir als Mannschaft zusammenwachsen müssen. Das hat kaum einer mehr auf dem Schirm als Dan. Leider. Manchmal würde ich ihm für seine aufgezwungenen Teambuilding-Maßnahmen gern eins überziehen. Beispielsweise mit einem Baumstamm. Trotzdem gebe ich nach und marschiere nach dem Duschen mit den anderen los.
     Weit ist es nicht bis zum Brenda’s, einem Diner, das mit seinen Holzmöbeln auch die Stammbar von ein paar Minenarbeitern im Mittleren Westen sein könnte. Tofino ist ein kleiner Ort und wir müssen praktisch nur die Straße vor der Halle überqueren, bis wir da sind.
     Draußen ist es eisig. Kein Wunder: Tofino liegt in Kanada, nicht weit entfernt vom Polarkreis. Das Wasser der Clayoquot Bay, die sich nur wenige Meter von hier befindet, ist um diese Jahreszeit schweinekalt und wäre es nicht oft windig und der Wellengang wild, würden vermutlich Eisschollen durch die Bucht treiben. Steht man an ihrem Strand, sieht man links und rechts der Bay Hügel voller alter Regenwälder, die Tofino manchmal wirken lassen, als wäre es vom Rest Vancouver Islands abgeschnitten. Oft ist es neblig, wobei der Nebel abwechselnd aus den Wäldern und vom Meer zu kommen scheint. Im Sommer wirkt der Ort heller und zieht Touristen sowie Surfer an. Jetzt jedoch sind die Tage kurz und der Großteil der Helligkeit kommt vom leuchtend weißen Schnee.
     Unser Goalie Wyatt stößt die Tür auf und ich frage mich, was aus seiner Verletzung geworden ist. Der Kerl ist wirklich knallhart. Die wenigen Gäste bejubeln uns und wir füllen den Laden binnen Sekunden komplett aus.
     »Da sind ja meine Helden!«, begrüßt uns Brenda, die Besitzerin, von ihrem Platz hinter der Theke aus. Sie ist ein in die Jahre gekommenes Hippiegirl mit langen grauen Haaren, das zu jeder Jahreszeit Sommerklamotten trägt. Selbst jetzt, im tiefsten kanadischen Winter, bei dem die Seen gefroren, die Bäume mit Eiszapfen bedeckt und die Menschen normalerweise dick eingepackt sind. »Die erste Runde geht auf mich!«
     Meine Teamkollegen grölen begeistert durcheinander. Auch ich habe nichts gegen ein kühles Bier, weiß aber leider auch, wie solche Abende meist enden. Brenda gibt die erste Runde aus, ein anderer Gast die zweite, ein weiterer die dritte. Wir sind in den letzten Monaten zu so etwas wie der Hauptattraktion von Tofino geworden und während sich anfangs keiner um uns scherte, haben wir dank unserer Siege in der First National Hockey League inzwischen eine Menge Fans. Und in Kanada geben einem Fans offensichtlich gerne mal einen aus. Das heißt, der Abend wird lang und es dauert ewig, bis ich nach Hause komme. Fort von den anderen. Fort von den Blicken.
     Klar könnte ich mich nach einem Höflichkeitsdrink verabschieden und verschwinden. Nur ist das leider nicht so einfach. Wenn man in einer Mannschaft spielt, ist es ein schmaler Grat zwischen »Das ist Riley, der Außenseiter« und »Das ist Riley, der ist sich zu fein für uns, spiel ihm bloß keinen Puck zu«. Also beziehe ich Stellung an der Theke, während sich die anderen auf die restlichen Barhocker neben mir und die freien Tische verteilen und Brenda anfängt, im Rekordtempo Bier zu zapfen.
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