Diese Website nutzt technisch notwendige Cookies, nähere Infos finden Sie hier
47.870 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »gruffudd 09«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
 
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
Tofino Bears 3 - Riley: Knisterndes Comeback
Verfasser: Josie Charles (71)
Verlag: Eigenverlag (24578)
VÖ: 21. August 2022
Genre: Romantische Literatur (28920)
Seiten: 280 (Taschenbuch-Version), 282 (Kindle-Version)
Themen: Eishockey (232), Geheimnisse (5475), Kanada (324), Sportler (603), Zweite Chance (672)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Reihe: Tofino Bears (5)
Erfolge: 1 BILD-Bestseller Top 20 (Max: 14)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
noch nicht bewertet
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
2,17 (77%)
1
23%
2
45%
3
28%
4
3%
5
0%
6
1%
Errechnet auf Basis von 71 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Tofino Bears 3 - Riley: Knisterndes Comeback« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Josie Charles für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Josie Charles gibt es bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Prolog

Tofino, Vancouver Island, Kanada

Celina


Gemeinsam mit Elias sitze ich in einer der vorderen Reihen im Tofino Bears Ice Stadium. Er ist von dem Spiel viel gebannter als ich, seine Augen sind groß. In der Hand hält er ein Fähnchen in Blau und Weiß, den Farben der Bears, das er so angestrengt schwenkt, als könnte er dadurch das Match entscheiden.
     Ich strubble über seinen Kopf, dann greife ich nach seiner Wollmütze, die er wie immer, wenn ich kurz abgelenkt bin, heimlich abgesetzt hat. Kurzerhand stülpe ich sie wieder über sein dunkelbraunes Haar, das dieselbe Farbe wie meines hat.
     »Mommy«, beklagt er sich lautstark.
     »Du willst dich doch nicht erkälten, oder, Eli? Erkältete Jungs dürfen nämlich nicht zu Eishockeyspielen.«
     Blitzschnell ruckt sein Kopf zu mir herum und seine grünen Augen die er von seinem Dad hat richten sich so schockiert auf mich, als hätte ich gerade Schokoladenverbot für den Rest seines Lebens angekündigt. »Aber Mommy!«
     »Noch bist du ja nicht erkältet«, erwidere ich und versuche streng zu klingen, was mir wie immer nicht so richtig gelingen will. Zumindest nicht Elias gegenüber. »Lass deine Mütze auf, dann passiert das auch nicht. Alles klaro?«
     Ich stupse ihm auf die Nase, was ihm dieses Kichern entlockt, das mein Herz jedes Mal, wenn ich es höre, ganz warm vor Liebe werden lässt.
     »Alles klaro«, wiederholt er vergnügt, dann wendet er sich mit baumelnden Beinen wieder dem Spiel zu und ich tue es ihm gleich. Nur ohne baumelnde Beine.
     Die Tofino Bears und ihre Gegner befinden sich gerade im letzten, alles entscheidenden Drittel. Es herrscht beinahe Gleichstand, die Bears führen knapp mit vier zu drei. Das heißt, ein einziges gegnerisches Tor würde eine Verlängerung nach sich ziehen, in der die Bears womöglich noch verlieren könnten. Dementsprechend angespannt ist die Stimmung in der Halle. Auch wenn nur maximal ein Drittel der Anwesenden in Blau-Weiß gekleidet ist, ist das schon ein Erfolg für die Bears. Unter ihren Anhängern entdecke ich eine Menge Einheimische, die ich kenne, darunter Lou und Ellie, die Freundinnen von zweien der Spieler. Der Rest sind extra angereiste Fans der gegnerischen Mannschaft. Ich denke, wenn es nicht den ganzen Tag geschneit hätte, wären noch ein paar mehr Leute anwesend. Oder womöglich auch nicht.
     Die Tofino Bears existieren erst seit letztem Jahr und sind noch dabei, sich einen Namen zu machen. In erster Linie tun sie das dadurch, dass sie bisher all ihre Partien gewonnen haben, wenn ihre Spielweise auch noch lange nicht so fließend wirkt wie bei anderen Teams. Von meinem Bruder Kane weiß ich, dass die Bears vor allem eines sind: eine Horde wild zusammengewürfelter Dickköpfe. Und ein besonderes Exemplar davon scheint die Nummer 23 zu sein, die mir schon ein paar Mal aufgefallen ist.
     Er ist der linke Flügelstürmer und hat in diesem Match mehrfach die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Zum einen liegt das daran, dass er unheimlich geschickt darin ist, dem Gegner den Puck abzujagen zum anderen daran, dass er sich dafür besonders häufige und harte Rempler einfängt. Schon einige Male ist er mitten im Angriff zu Boden gebracht worden, was ihn allerdings nicht daran hindert, immer wieder von Neuem anzugreifen. Entweder steht dieser Typ auf Schmerzen oder er hat zumindest keinerlei Angst davor.
     Fasziniert beobachte ich, wie er es, umringt und bedrängt von den Verteidigern, in die gegnerische Torzone schafft. Der Schiedsrichter beobachtet die Szene mit Adleraugen, die Pfeife schon am Mund, um einzugreifen, falls nötig.
     Kurz passt Nummer 23 den Puck zu einem seiner Mitspieler, läuft sich ein Stück weit frei, bekommt ihn zurück und spielt ihn in schwindelerregender Geschwindigkeit hinters Tor, was im Eishockey erlaubt ist. Er dribbelt den Puck an der Rückseite vorbei, ein paar Meter zurück ins Feld und dann stößt er ihn Richtung Netz, ohne sich dafür auch nur zum Goalie umzudrehen.
     Dieser ist komplett überrumpelt und die Scheibe rutscht ihm zwischen den Beinen hindurch. Die Torlichter blinken, auf dem Jumbotron über der Eisfläche leuchtet der neue Spielstand und die Fans jubeln, am lautesten natürlich Elias. Er springt von seinem Sitz auf, ich tue es ihm gleich und applaudiere für die Bears, während er ganz aufgeregt an meinem Ärmel zieht.
     »Tor, Mommy! Tor!«
     »Ja, und sieh mal da.« Ich deute auf die Stadionuhr, die er natürlich noch nicht lesen kann, und erkläre: »Da laufen die letzten Sekunden ab! Noch fünf, vier, drei «
     Kurz darauf ertönt der Schlusspfiff und die Bears brechen auf dem Feld in Triumphgeschrei aus, während Elias seine winzigen Fäuste in die Höhe reißt und begeistert auf und ab hüpft.
     »Komm, ich heb dich hoch, damit sie dich auch sehen«, sage ich und schnappe ihn mir, was ich im Moment noch ganz gut hinbekomme.
     Eli wiegt jetzt sechzehn Kilo und liegt damit genau im Durchschnittsbereich für sein Alter. Mein Ex hat immer Mehlsäcke zum Vergleich herangezogen. Bei unserer Trennung war Elias noch nah an einem Standard-Gastro-Großpaket von 12,5 Kilogramm. Im letzten halben Jahr hat er einen Schuss gemacht und ganz schön zugelegt, aber davon weiß sein Dad leider nichts. Ich dagegen liebe jedes dieser sechzehn Kilos dafür umso mehr und drücke Eli einen Kuss auf die Wange, während er seinen Helden zujubelt. Elias hingegen liebt Eishockey mehr als alles andere. Sogar mehr als Maple Leaf Cakes, und das will schon etwas heißen.
Seite: 1 2 3 4 5
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2022)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz