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Die Rückkehr der Kraniche
Verfasser: Romy Fölck (8)
Verlag: Rowohlt (1923) und Wunderlich (213)
VÖ: 16. August 2022
Genre: Familienepos (708)
Seiten: 336 (Gebundene Version), 328 (Kindle-Version)
Themen: Elbe (34), Familien (1558), Frauen (1113), Mütter (992), Schwestern (1510)
Charts: Einstieg am 26. August 2022
Zuletzt dabei am 7. September 2022
Erfolge: 3 × Spiegel Hardcover Top 20 (Max: 12)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Die Rückkehr der Kraniche« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (13)     Blogger (3)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 20. September 2022 um 14:11 Uhr (Schulnote 2):
» Eine Familie die sich finden muss

Das Cover:
Ich finde das Cover, das in den Farben sehr zurückgenommen ist, passend. Es beschränkt sich auf den Landstrich, die Natur und zeigt auch eine gewisse Einsamkeit. Insgesamt eine sehr schöne Buchpräsentation, die mir gefällt.

Die Geschichte:
Wilhelmine hat einen Schwächeanfall. Ihre beiden Töchter Greta und Freya treffen nach langer Zeit wieder am Krankenbett aufeinander. Auch Gretas Tochter Anna kommt zur geliebten Oma. Das Verhältnis untereinander ist angespannt. Auch die mitgebrachten eigenen Probleme jeder einzelnen Person und zwei Geheimnisse drücken aufs Gemüt und die Stimmung.
Lässt die Krankheit der Mutter und die gemeinsame Zeit im Elternhaus die Familie wieder näher zusammenrücken?
Meine Meinung:
Wenn Kraniche durch einen Roman ziehen, bin ich immer und sofort gerne dabei, denn diese stolzen Vögel bewundere ich sehr. Die vier weiblichen Protagonisten habe ich anfänglich nicht so sehr ins Herz geschlossen, denn jede für sich schleppt einen Rucksack zwischenmenschlicher Probleme, außerhalb und innerhalb der Familie mit sich herum und das über viele Seiten. Das war mir insgesamt ein bisschen zu viel, weil es die Geschichte meines Erachtens verlangsamte.
Die Autorin schreibt in einer leicht lesbaren, bildhaften und sehr unterhaltsamen Sprache. Und als sich dann die Damen öffnen und untereinander Worte finden, auch ihre Geheimnisse preisgeben, schreitet die Geschichte interessant voran. Was mir sehr gut gefällt, sind die Beschreibungen zur Natur, zur wunderschönen Landschaft, und die zahlreichen Informationen zu den Vogel- und Tierarten. Die Rückkehr der Kraniche am Ende der Geschichte erfolgt genau zum richtigen Zeitpunkt.
Mein Fazit: Eine leise Geschichte rund um eine Familie, die erst wieder lernen muss zusammenzurücken. Meine Leseempfehlung gebe ich gerne.

Heidelinde von friederickes bücherblog«
  11      0        – geschrieben von friederickesbücherblog
Kommentar vom 16. September 2022 um 13:22 Uhr (Schulnote 1):
» Die vielen Facetten einer Familiengeschichte

Als ihre Mutter Wilhelmine ins Krankenhaus kommt, treffen die Schwestern Grete und Freya nach langen Jahren wieder in ihrem Elternhaus aufeinander. Grete ist diejenige, die mit ihrer nichtehelich geborenen Tochter immer im Elternhaus geblieben ist. Sie fühlt sich in der Natur zu Hause, im Garten des Hauses sowie im Naturschutzgebiet der Elbe, wo sie als Vogelwartin arbeitet. Freya hat sich ein eigenes Leben in Berlin aufgebaut, doch nun hat ihr langjähriger Freund sie verlassen, ihr Traum von einer eigenen Familie steht auf der Kippe. Auch Gretes Tochter Anne kommt zu ihrer geliebten Großmutter. Vier Frauen mit ihren Erwartungen und vor allem Geheimnissen treffen aufeinander.

Es sind vor allem Erwartungen, die schon lange zwischen den Frauen stehen, sowie die Geheimnisse, die allen vier Frauen zu schaffen machen. Die Enttäuschungen daraus sind von Anfang an greifbar, jede trägt sie in sich. Kein Wunder, dass es ihnen schwer fällt, miteinander zu kommunizieren. Doch als Wilhelmine fühlt, dass sich ihr Leben dem Ende zuneigt, kommt Bewegung in die starren Verhaltensweisen aller vier Frauen. Das ist sehr überzeugend geschildert. Durch die Erzählung aus mehreren Perspektiven konnte ich diese Veränderung gut nachvollziehen. Der Spannungsbogen ist gut gewählt, denn die vielen Facetten der Geschichte werden nur nach und nach in kleinen Häppchen aufgedeckt, da möchte man als Leser unbedingt dran bleiben.

Mir hat diese Geschichte einer Familie sehr gut gefallen, so dass ich das Buch sehr gerne weiter empfehle. Ich vergebe alle 5 möglichen Sterne.«
  13      0        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 31. August 2022 um 10:59 Uhr (Schulnote 2):
» Zum Inhalt:
Als die Mutter einen Schwächeanfall erlitten hat, treffen die Schwestern Grete und Freya nach langer Zeit in ihrem Elternhaus aufeinander. Freya, frisch getrennt, kommt aber eher um der Situation zu entfliehen als sich wirklich um ihre Mutter zu sehen. Grete hat nie das Leben gelebt, dass sie eigentlich wollte und ausgerechnet jetzt hat sie die Chance, doch kann sie jetzt die Mutter im Stich lassen?
Meine Meinung:
Das Buch hat mir gut gefallen. Hier werden die Konflikte einer Familie durchleuchtet, die natürlich dazu geführt haben, wie die Protagonisten heute sind, alle haben Geheimnisse. Mir hat die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird, gefallen. Zunächst sind die Protagonisten sehr fremd, wachsen einem aber schnell ans Herz. Im Normalfall kennt man die Autorin durch Spannungsromane, aber sie hat hier bewiesen, dass sie auch andere Themen beackern kann.
Fazit:
Hat mir gefallen«
  6      0        – geschrieben von brauneye29
Kommentar vom 31. August 2022 um 10:50 Uhr (Schulnote 2):
» Drei Frauengenerationen – Mutter Wilhelmine, die beiden Schwestern Grete und Freya sowie Anne, Gretes Tochter – treffen in ihrem alten Haus aufeinander. Während Grete immer hier in der Elbmarsch lebte, war Freya schon bald weg, sie hat sich in Berlin ihr Leben eingerichtet. Auch Anne ist schon lange ausgezogen, Wilhelmines Schwächeanfall hat sie alle wieder hierher verschlagen.

Ganz und gar unterschiedliche Lebensentwürfe prallen regelrecht aufeinander. Freya steht vor einem Scherbenhaufen – ihr Freund hat sie verlassen, mit ihrer Firma steht es nicht zum Besten und nun steht sie vor ihrer Schwester, die mit ihrem Besuch so gar nicht gerechnet hat. Ist es wirklich der schlechte Gesundheitszustand der Mutter, der Freya in das Haus ihrer Kindheit hat kommen lassen? Und Grete, die als Vogelwirtin ein verlockendes Angebot erhält - wird sei es wagen, neue Wege zu beschreiten? Zu ihrer Tochter Anne gab es von jeher eine Distanz, die wie eine unsichtbare Wand zwischen den beiden stand und immer noch steht.

Die Mutter hat ihre Töchter alleine großgezogen, der Vater ist schon lange tot. Es war kein Zuckerschlecken, Wilhelmine ist darüber hart geworden, konnte ihre Liebe nie richtig zeigen. Hat sie diese Distanziertheit an die nächste Generation weitergegeben? Viel haben sie sich wohl nicht zu sagen, Grete hat ihre Erfüllung in der Natur gefunden, ihr Beruf ist Berufung für sie. Und Freya liebt ihr Großstadtleben.

Romy Fölck ist eine unaufgeregte Erzählung gelungen, die genau beobachtet. Die Charaktere sind authentisch, werden ungeschönt in all ihren Unzulänglichkeiten dargestellt. Eine Familie, wie es sie viele gibt. In alle Winde verstreut, man kennt sich und doch ist keiner dem anderen wirklich nahe, weiß um dessen Leben. Die Umstände erfordern es, dass man sich doch öffnet, auch wenn es weh tun mag. Auch die Landschaft ist in ihrer Ursprünglichkeit gut beschrieben, die Rückkehr der Kraniche auf Gretas Ostseeinsel hatte ich vor Augen…

…ihre Rufe waren direkt zu hören. Und dafür hat Tessa Mittelstaedt gesorgt, die das Hörbuch vom Argon Verlag gekonnt vorgetragen hat, die Stimmungen gut einzufangen wusste. Jeder der vier Frauen hat sie ihre individuelle Note gegeben, das Hören war durchweg angenehm.

Den Alltag leben Wilhelmine und Grete im Einklang mit der Natur, sind weitgehend Selbstversorger, für Träume und ein ausschweifendes Leben war nie Platz. Der andere wird stillschweigend toleriert, vieles bleibt ungesagt. So auch bei den Hansen-Frauen. Dass jede so ihre Geheimnisse hat, gärt unter der Oberfläche. Lange habe ich auf Wilhelmines Geschichte gewartet, auch Grete rückt endlich mit der Wahrheit heraus.

Eine Familiengeschichte, leise und doch kraftvoll erzählt. Eingebettet in eine Landschaft voll sprödem Charme - ein Blick auf das gelungene Cover verstärkt diesen Eindruck.«
  14      0        – geschrieben von Magnolia
Kommentar vom 30. August 2022 um 17:38 Uhr (Schulnote 2):
» Die Autorin Romy Fölck, erzählt in ihrem neuen Roman „Die Rückkehr der Kraniche“, eine bewegende Geschichte von einem alten Haus inmitten der Elbmarsch, die Kraft der Natur und drei Frauengenerationen, die nach Jahren dort wieder aufeinandertreffen.

Inhalt:
Zwei Schwestern mit unterschiedlichen Lebensentwürfen treffen aufeinander, als die Mutter im Sterben liegt. Im alten Reetdachhaus in der Elbmarsch müssen sich die Hansen-Frauen ihrer Vergangenheit stellen, mit all ihren Geheimnissen und Fragen, und lernen, dass ein Ende immer auch ein Anfang sein kann.

Nach langer Zeit treffen die Schwestern Grete und Freya in ihrem Elternhaus wieder aufeinander. Ihre Mutter Wilhelmine hat einen Schwächeanfall erlitten, Freya kommt sofort aus Berlin angereist. Sie will helfen, aber mehr noch ihrem eigenen Leben entfliehen. Ihr Freund hat sie verlassen, und damit die letzte Hoffnung auf die Gründung einer eigenen Familie.

Grete ist ebenfalls Single, sie ist ihr Leben lang im kleinen Dorf an der Elbe geblieben, eine frühe Schwangerschaft machte ihre Träume von der weiten Welt zunichte. Sie kümmerte sich erst um ihre Tochter Anne, dann brauchte Wilhelmine mehr und mehr Unterstützung mit Haus und Hof. Gretes Zufluchtsort ist die Natur, der Garten, vor allem aber das Naturschutzgebiet an der Elbe, wo sie als Vogelwartin arbeitet. Als sich jetzt, kurz vor ihrem fünfzigsten Geburtstag, eine unerwartete Chance zum Ausbrechen bietet, auf die sie schon lange gehofft hat, braucht sie einmal die Unterstützung ihrer Familie mehr denn je.

Auch Anne kommt, um der Großmutter nahe zu sein. Das Verhältnis zu ihrer Mutter Grete ist angespannt – sicherlich auch, weil diese nie verraten hat, wer Annes Vater ist. Und auch Wilhelmine liegt ein Geheimnis auf den Lippen.

Meine Meinung:
Die Autorin erzählt auf sehr ruhiger Weise und mit leisen Tönen, wie sich die vier Frauen Hansen-Frauen begegnen. Der Erzählstil passt zum beschaulichen Leben in der Elbmarsch. Die bildgewaltigen, wunderschönen Naturbeschreibungen spiegeln auf atmosphärische Weise die Vegetation und Tierwelt der Gegend wider und stehen im friedlichen Gegensatz zum Beziehungszwist der Hansen-Frauen.

Die Geschichte wird aus abwechselnden Perspektiven der vier Hansen-Frauen erzählt. Die Gedanken und Gefühle der einzelnen Frauen, werden deutlich sichtbar und nachvollziehbar. Jede von ihnen hütet ihr eigenes Geheimnis und jede hat ihre genaue Vorstellung über ihre Zukunft und über einen engeren Zusammenhalt in der Familie. Doch ihr häufiges Schweigen, ihr eingefahrenes Verhalten untereinander und ihre alten Differenzen stehen ihnen im Weg. Alle Frauen scheinen die direkte Aussprache vermeiden zu wollen und so dauert es ziemlich lange, bis alle Dinge offen auf den Tisch gelegt werden. Wird es ihnen gelingen, die Wunden der Vergangenheit zu schließen?

Fazit:
Die Autorin beschreibt die Natur in der Marsch sehr stimmungsvoll und bildhaft, während die Gedanken und Gefühle der vier Hansen-Frauen, sich teilweise wiederholen und den Lesefluss etwas einschränken. Die einzelnen Charaktere sind jeder auf seine Art relativ unnahbar, aber dennoch nicht unsympathisch
Von mir 4 von 5 Sternen!«
  20      0        – geschrieben von Luise
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