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Berühmte Paare, große Geschichten 3 - Die Poesie der Liebe
Verfasser: Bettina Storks (7)
Verlag: Aufbau (1076)
VÖ: 16. August 2022
Genre: Biografie (2044) und Historischer Roman (6345)
Seiten: 430 (Taschenbuch-Version), 401 (Kindle-Version)
Themen: Liebe auf den ersten Blick (140), Literatur (120), München (475), Paris (805), Poesie (17), Rom (222), Schriftsteller (1564), Schweiz (322)
Reihe: Berühmte Paare, große Geschichten (3)
Charts: Einstieg am 4. September 2022
Zuletzt dabei am 5. September 2022
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Erklärung der Bewertungssysteme
Einblicke in die Beziehung der Schriftsteller Ingeborg Bachmann und Max Frisch sowie in die Literaturszene anfangs der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts.
Lesermeinungen (8)     Blogger (4)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 10. November 2022 um 16:30 Uhr (Schulnote 2):
» Gelungene Romanbiografie

Paris, 1958: Der Schweizer Dramatiker und der Literaturstar Ingeborg Bachmann begegnen sich und verlieben sich ineinander. Sie ziehen zusammen und leben eine Liebe, die von beiden sehr unterschiedlich wahrgenommen wird – sind sie doch beide auch sehr unterschiedliche Menschen.

Bettina Storks hat dieses Buch geschrieben und betont, für sie war das eine „Herzenssache“. Es handelt sich um einen Roman, keine Biografie, wiewohl sich die Erzählung eng an die tatsächlichen Geschehnisse anlehnt. Der Leser kommt ganz nah an die Protagonisten heran, erfährt Max Frisch‘ Eifersucht aus nächster Nähe und Ingeborg Bachmanns Angst vor Abhängigkeiten. Es ist ein Leben auf der Rasierklinge, ein Austarieren von Nähe und Distanz, das beide Liebenden oft sehr fordert. Jeder der beiden Schriftsteller zeigt seinen Standpunkt, und doch ist es immer wieder schwierig, sich gemeinsam zu finden. Diese Ambivalenz wird sehr gut herausgearbeitet.

Diese gelungene Annäherung an zwei Schriftsteller und ihre fünf gemeinsamen Jahre empfehle ich sehr gerne weiter. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.«
  7      0        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 1. Oktober 2022 um 14:58 Uhr (Schulnote 2):
» Ob das wohl gut geht? Zwei gefragte Schriftsteller ein Paar? Max Frisch und Ingeborg Bachmann, das waren zwei brillante Künstler. Dauerhaft zusammenleben, das konnten sie nicht. Warum das Ansinnen zum Scheitern verurteilt war und wie sie trotzdem glückliche Stunden verlebten, das wird in dem Buch „Ingeborg Bachmann und Max Frisch - Die Poesie der Liebe“ sehr realistisch dargestellt.

Ich las bereits einige Bücher von Bettina Storks und freute mich sehr auf dieses Werk. Wieder mal aufwendig recherchiert und dabei die neuesten Erkenntnisse von Historikern verarbeitet. Nichts Anderes erwartete ich von Frau Storks. Dass sie dann ebenfalls diese Aufbruchstimmung nach dem verheerenden Weltkrieg gekonnt vermittelte, gefiel mir ebenfalls. Die zahlreichen Originalzitate ließen mich den Künstlern noch näher kommen. Einen Nachweis über deren Ursprung, gibt es im Anhang nachzulesen.

Wer mehr über Max Frisch und Ingeborg Bachmann erfahren möchte, der findet am Schluss des Buches viele Empfehlungen dazu. Warum ich aber bei meiner Bewertung einen Stern abziehe? Die Sprache ist mir zu poetisch. Das mag dem Thema des Buches geschuldet sein, ist aber nicht mein Fall. Und trotzdem gebe ich eine Leseempfehlung. Zumal auch andere Künstler, wie unter anderem Paul Celan, Erwähnung finden. Obwohl er lange Zeit mit Frau Bachmann liiert war, kannte ich ihn noch nicht.«
  8      0        – geschrieben von lielo99
 
Kommentar vom 27. August 2022 um 14:43 Uhr (Schulnote 1):
» Wer kennt sie nicht, die großen Werke des Max Frisch oder auch die Gedichte einer Ingeborg Bachmann, sind sie doch aus keinem Lehrplan wegzudenken, so sehr haben sie mit ihren Worten die Literatur der Nachkriegszeit geprägt. Über die Menschen aber weiß man wenig, zumindest erging es mir so – bis zu diesem Roman.
Wer Bettina Storks Bücher kennt, weiß, dass sie nicht nur eine Meisterin der Wortbilder ist, sondern auch sehr viel Wert auf Recherche legt. Die Liebe zum Detail ist in jedem Satz deutlich herauszulesen, was einen noch tiefer in die Thematik hineingleiten lässt. Erzählt wird die leidenschaftliche, überaus intensive, aber auch oftmals tragische Liebesgeschichte zweier Literaturgrößen, die zwar durchaus bekannt war, dennoch aber im Verborgenen gelebt wurde. Zwei Menschen, die im Grunde vom Wesen nicht unterschiedlicher sein könnten, verlieben sich Hals über Kopf ineinander und erleben daraufhin eine unglaublich intensive Zeit voller Höhen und Tiefen, Glück, Verzweiflung und auch einigen Kränkungen. Geschildert bekommen wir die Geschichte aus zwei Perspektiven, die beide unglaublich authentisch wirken, da die Erzählstimme immer wieder wechselt und man tatsächlich das Gefühl hat, Ingeborg oder Max würden uns an ihren Gedanken und Emotionen teilhaben lassen.
Mich hat die Lektüre überaus begeistert, die poetische Sprache, die Tiefe, der schonungslose Einblick in die Seelen der beiden Künstler, auch wenn ich persönlich wahrscheinlich schon viel früher die Reißleine gezogen hätte.
Ein großartiges Werk einer wundervollen und einfühlsamen Autorin über zwei Menschen, die mit ihren Worten Geschichte geschrieben haben.«
  11      0        – geschrieben von Martina Suhr
 
Kommentar vom 26. August 2022 um 7:34 Uhr (Schulnote 1):
» Ingeborg Bachmann lernt Max Frisch in Paris kennen. Es war für beide Liebe auf den ersten Blick.
Sie beziehen eine gemeinsame Wohnung, während Ingeborg ihre alte behält. Sie benötigt sie als Rückzugsort. Das Zusammenleben gestaltet sich von Anfang an schwierig, denn Ingeborg möchte ihre Selbstständigkeit nicht aufgeben, was ihr als verheiratete Frau nicht möglich schien.
Max ist von Eifersucht geplagt, denn Ingeborg hält nach wie vor Kontakt zu anderen Männern.

Von Anfang an ließ ich mich auf die Geschichte ein und es hat mich wirklich gefesselt, die beiden Künstler näher kennenzulernen.
Der Autorin ist hier ein außergewöhnliches Werk gelungen.
Mit großer Recherche und Quellen hat sie die Biografie mit einem Roman verbunden.
Dafür hat sie meine große Hochachtung.
Sie hat die Charaktere so bildlich beschrieben, dass ich das Gefühl bekommen habe, sie in- und auswendig zu kennen.
Ingeborg war ein außergewöhnlicher Literaturstar. Dies war in den 50 Jahren die große Ausnahme. Ihr Drang nach Freiheit war sehr groß.
Der Dramatiker Max Frisch wollte sie ganz besitzen. Sie konnten nicht miteinander, aber auch nicht ohne den anderen.
Auch die Bekannten der Beiden lernt man kennen. Viele bekannte Persönlichkeiten fließen in die Geschichte ein.

Fazit: Liebe Bettina Storks, ich habe jede einzelne Zeile genossen und für mich war es ein großartiger Ausflug in die gehobene Literatur. Ich habe jedes einzelne Wort genossen.
Der grandiose Schreibstil, sowie die Biografien wurde meiner Meinung nach, sehr gut umgesetzt.
Ich stelle es mir auch äußerst schwer vor, anhand von Zitaten und Quellenangaben einen so klasse Roman zu schreiben.

Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne«
  12      1        – geschrieben von Helgas Bücherparadies
 
Kommentar vom 24. August 2022 um 13:23 Uhr (Schulnote 1):
» Die Liebe zweier Künstler

Das Cover:
Die Fotomontage finde ich sehr gelungen, sodass Cover und Klappentext, das Buch exzellent präsentieren.

Die Geschichte:
In Paris lernt der Schriftsteller Max Frisch 1958 Ingeborg Bachmann kennen, die sich ebenfalls der Literatur verschrieben hat und ebenso Berühmtheit erlangte. Es war Liebe auf den ersten Blick.
Ingeborg Bachmann hat sich gerade erst von Paul Celan getrennt, aber noch nicht ganz gelöst. Sie braucht ihre Freiheit, die Leichtigkeit und auch Italien. Für ihre Werke sucht sie stets nach den richtigen poetischen Worten. Max Frisch ist geschieden, lebt in der Schweiz. Er liebt die Regelmäßigkeit, auch die Ordnung, und er pflegt die direkte und einfache Sprache. Er ist außerdem sehr eifersüchtig. Beide schätzen die Öffentlichkeit und leben für ihren Erfolg.
Doch schon bald beginnen die Probleme.


Meine Meinung:

Ein großartiges Buch! Selten wirkte eine Geschichte so nach, dass ich einige Tage brauchte, ehe ich mir Gedanken, über die Wahl meiner Worte für die Rezension machen konnte.
Max Frisch hätte es vielleicht so auf den Punkt gebracht: „Ein Mann liebt eine Frau und eine Frau liebt einen Mann.“ Aber es ist viel mehr, als nur eine Liebe.
Bettina Storks versteht es in einer wunderbaren, ausdrucksstarken, auch poetischen Sprache, starke Bilder zu erzeugen, um die beiden Schriftsteller durch ihre aufregenden Jahre der Liebe und darüber hinaus, zu begleiten. Abwechselnd durfte ich tief in das Innerste, der beiden Persönlichkeiten blicken, was offenlegt, wie unterschiedlich die beiden sind. Sie sind umgeben von Schmerz, Eifersucht, Neid und dann wieder Freude und Verständnis. Eine immerzu währende, unglaubliche Belastung, für diese außergewöhnliche Liebe, in einer Intensität, die mich beim Lesen sehr berührt hat.
In einem fiktiven Roman, das Leben und die Liebe zweier Menschen, die Berühmtheiten ihrer Zeit waren, anhand von Aufzeichnungen und intensiver Recherche abzubilden und sie glaubhaft agieren zu lassen, ist großes Können. Auch die subtile und feine Einarbeitung der Auszüge ihres literarischen Schaffens hat mir sehr gut gefallen. Wenn ich könnte, würde ich dafür einen 6. Stern zufügen. Danke Bettina Storks für dieses Highlight.

Mein Fazit:
Ein brillantes Buch um die Persönlichkeiten Max Frisch und Ingeborg Bachmann. Eine leidenschaftliche Liebesgeschichte der Extreme. Ich möchte das Buch sehr ans Herz legen.
Heidelinde von friederickes Bücherblog«
  14      0        – geschrieben von friederickesbücherblog
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