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Grisper Castle
Verfasser: Wolf September (2)
Verlag: Eigenverlag (24578)
VÖ: 1. Juli 2022
Genre: Fantasy (16067) und Romantische Literatur (28920)
Seiten: 254 (Gebundene Version), 276 (Taschenbuch-Version), 278 (Kindle-Version)
Themen: Bibliothekare (46), Geister (654), Hexen (1109), Homosexualität (3378), Schlösser (481), Schottland (820)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Der junge Hexer Marek landet nach dem Tod seines Adoptivvaters auf einem Schloss in Schottland. Dort angekommen stellt er schnell fest, das es im Schloss und bei seinen Bewohnern, viele Geheimnisse gibt. Während er allmählich dahinterkommt, was hinter dem Schloss steckt, lauern schon bald neue Gefahren, die alles infrage stellen.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Wolf September für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Wolf September gibt es auf seiner Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     „Hier ist das Personal untergebracht. Komm mit, ich zeige dir deinen Bereich.“
     Craig bog in den Gang, der in den Westflügel führte. Marek folgte ihm, bis sie am anderen Ende eine Tür aus dunklem Holz erreichten. Craig zog einen klirrenden Schlüsselbund aus der Jackentasche und sperrte sie auf. Sofort steuerte er zum Fenster, zog die schweren Vorhänge auf und öffnete das Fenster, um die Fensterläden zur Seite zu klappen. Helles Sonnenlicht durchflutete das Zimmer.
     Marek war überwältigt. Sie standen in einem Wohnzimmer, das ihn eher an die Suite eines Luxushotels erinnerte, als an eine Unterkunft, in der man seine Angestellten unterbrachte. Als Erstes fiel ihm der übergroße Flatscreen, der an der Wand hing, ins Auge. Marek ging in die Mitte des Raums und blieb vor der ausladenden Wohnlandschaft stehen. Er strich mit den Fingern über den flauschig weichen Stoff. Die Sonne, die durch das Fenster schien, wärmte seine Haut. Ein leichter Luftzug strich über sie und er spürte ein leichtes Kribbeln. Auch dieses Zimmer duftete nach altem Holz, durchzogen von einem dezenten Veilchenduft, der von draußen hereinzuwehen schien. Hinter sich entdeckte er einen ähnlich wuchtigen Schreibtisch, wie er ihn bereits im Kaminzimmer bewundert hatte. „Wow. Hier darf ich wohnen?“
     „Ja, natürlich. Das wäre dein Bereich.“
     „Das ist kein Bereich, sondern eine Luxuswohnung“, stellte Marek begeistert fest.
     „Jetzt übertreib nicht. Mir ist es wichtig, dass sich meine Angestellten wohlfühlen.“
     „Was ist hinter dieser Tür?“, fragte Marek und deutete auf die Tür, die schräg gegenüber der Wohnungstür lag.
     „Das Schlafzimmer und das Bad“
     „Darf ich?“, fragte er schüchtern.
     „Bitte.“ Craig öffnete schmunzelnd die Tür und Marek schlüpfte hinein.
     Vor dem Fenster stand ein breites Bett. Der Geruch von frisch gewaschener Wäsche kroch in seine Nase. Marek lief zum Fenster und sah hinaus. Vor ihm erstreckte sich der Nebelwald. Er öffnete das Fenster. Vogelgezwitscher und das Rauschen der Blätter drang an sein Ohr. Er ging zurück ins Wohnzimmer. Sein Blick wanderte erneut durch das Zimmer. Durch das nächste Fenster konnte er auf eine große, alte Weide, die am Ufer des Sees stand, schauen. Unter dem Baum saß ein Mann und blickte aufs Wasser.
     Craig trat an Marek heran. „Das ist Bryne. Du wirst ihn noch kennenlernen. Ich würde dich jetzt wieder nach unten bringen. Ich habe leider noch einen Termin.“
     „Ja, natürlich. Ich wollte sowieso zurück nach Darkmoor und meine Sachen packen. Wann soll ich morgen hier sein?“
     „Ich lasse alles vorbereiten. Du kannst dann morgen ab neun Uhr kommen, wann du möchtest. Solltest du noch Fragen haben, wende dich an Marcus. Er wird dir alles zeigen.“
     Die beiden verließen die Wohnung und gingen zurück zur Treppe.
     Als Craig nach unten weitergehen wollte, stoppte ihn Marek. „Wohin geht es da?“
     Er deutete auf eine etwas schmalere Treppe, die nach oben führte. Craigs Augen verloren eine Spur ihres Glanzes und er straffte merklich die Schultern. Es schien, als würde er ein klein wenig verkrampfen.
     Mit bestimmter Stimme sagte er: „Dort geht es in den dritten Stock. Diese Etage ist für meine Angestellten tabu. Das ist mein Privatbereich.“ Er wirkte in diesem Moment fast ein wenig bedrohlich auf Marek.
     Craig bemerkte wohl, dass er übertrieben reagiert hatte, und räusperte sich. „Dort oben wohne ich und es herrscht das blanke Chaos. Das möchte ich niemanden zumuten, du verstehst …“, schob er mit freundlicherer Stimme hinterher.
     Marek wagte nicht, weiter zu fragen, doch seine Neugierde war geweckt.
     „Ich lasse dir ein Taxi rufen. Es sollte in gut einer Stunde hier sein. Wir sehen uns dann morgen.“ Craig reichte ihm die Hand und geleitete ihn wieder in die Eingangshalle.
     Marek verließ das Schloss. Während er auf das Taxi wartete, wanderte er im Schlosspark umher und setzte sich auf eine freie Bank, von der er einen guten Blick über den Park und das Schloss hatte. Er atmete tief ein, schmeckte die Luft. Frisch und rein. Die Junisonne wärmte sein Gesicht. Er legte seinen Kopf in den Nacken, schloss die Augen und lauschte. Es war nichts zu hören, nur das Rauschen des Waldes und das Singen der Vögel, das er schon am Fenster in seiner neuen Wohnung gehört hatte. In diesem Augenblick war er sich sicher: Hier würde er sich wohlfühlen.
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