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Grisper Castle
Verfasser: Wolf September (2)
Verlag: Eigenverlag (24480)
VÖ: 1. Juli 2022
Genre: Fantasy (16007) und Romantische Literatur (28805)
Seiten: 254 (Gebundene Version), 276 (Taschenbuch-Version), 278 (Kindle-Version)
Themen: Bibliothekare (46), Geister (650), Hexen (1104), Homosexualität (3364), Schlösser (479), Schottland (812)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Der junge Hexer Marek landet nach dem Tod seines Adoptivvaters auf einem Schloss in Schottland. Dort angekommen stellt er schnell fest, das es im Schloss und bei seinen Bewohnern, viele Geheimnisse gibt. Während er allmählich dahinterkommt, was hinter dem Schloss steckt, lauern schon bald neue Gefahren, die alles infrage stellen.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Wolf September für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Wolf September gibt es auf seiner Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     „Wie viele sind das?“
     „Wir haben hier ungefähr 60.000 Bücher. Das älteste dürfte um die tausend Jahre alt sein, das neuste ist von letzter Woche. Alle anderen liegen gut dazwischen verteilt.“
     Craig schmunzelte, als er Marek mit diesen Infos versorgte.
     „Wollen wir weiter?“, fragte er schließlich.
     Marek nickte stumm. Mit Mühe konnte er den Blick von den Büchern abwenden und sich wieder auf den Schlossherren konzentrieren.
     Sie liefen zurück in die Eingangshalle, durch die Tür, direkt neben dem Zugang zur Bibliothek, und landeten in einem kleinen Speisesaal, der Platz für etwa zwanzig Gäste bot. Antike Tische und Stühle waren in kleinen Gruppen entlang der Wände aufgebaut. Sie gingen über einen roten Teppich, der längs durch den Raum führte, durch die Tür gegenüber.
     „Das ist unsere Küche. Tagsüber haben wir hier unsere Köchin Luise. Du kannst dich aber gern bedienen und dir selbst etwas zu essen machen.“ Ein ausladender Raum, an dessen Wänden die Schränke und die Arbeitsflächen der Küche angebracht waren, breitete sich vor Marek aus. In der Mitte stand ein großer, massiver Holztisch mit etlichen Stühlen. Ein überdimensionales Fenster mit einem Rundbogen an der Oberseite erhellte den Raum. Daneben befand sich eine Tür, durch die man in den Garten gelangte. Dort erstreckte sich ein Gemüse- und Kräutergarten, in dem Marek eine kleine, füllige Frau entdeckte, die Kräuter schnitt. Das rotbraune Haar hatte sie zu einem Dutt gebunden. Ihre Gesichtszüge waren derb, aber freundlich. Sie hatte etwas überaus Mütterliches an sich.
     Als sie Marek bemerkte, winkte sie ihm lächelnd durch die Scheibe zu. „Hallo Luise!“, begrüßte Craig die Frau, die kurz darauf zurück in die Küche kam. „Darf ich dir unseren neuen Bibliothekar vorstellen. Er wird Bryne unterstützen. Marek Wagner.“
     Luise wischte sich die Hände an ihrer Schürze ab, lief freundlich lächelnd auf Marek zu und reichte ihm die Hand. „Das freut mich aber. Wir werden uns gut verstehen“, flötete sie, während ihr Blick an ihm hinunterglitt. „Junge, was bist du dünn. Ach das bekommen wir hin. Sag mir, was du essen möchtest, und ich koche es dir.“
     Marek mochte sie vom ersten Augenblick. „Vielen Dank, aber für heute nichts“, entgegnete er.
     „Du kannst ihn morgen bekochen, Luise“, meinte Craig.
     „Dieses Schloss ist ein Traum“, schwärmte Marek, als sie zurück im Speisesaal waren. „Und was befindet sich auf der anderen Seite der Mauer?“ Das gesamte Gelände war durch sie vom Schloss und dem Park abgetrennt. Marek hatte sie schon bei der Ankunft gesehen und traute sich nun, diese Frage zu stellen.
     Craig nickte und hatte ein Schmunzeln auf den Lippen. „Hinter der Mauer befindet sich auf der einen Seite der Nebelwald. Durch den du wahrscheinlich hergekommen bist. Auf der Westseite reicht der Wald bis an den See, der sich auf der gegenüberliegenden Seite des Schlosses befindet. Im Osten endet der Wald am Dunkelmoor, das dann in den See übergeht. Man könnte sagen, Grisper Castle liegt in einer einzigartigen Landschaft“, erklärte Craig.
     „Wie weit ist der nächste Ort entfernt? Wir sind lange gefahren, bis wir hier waren.“
     „Du meinst Darkmoor? Ungefähr sechs Meilen Luftlinie von hier, direkt hinter dem Moor. Also eigentlich gar nicht so weit, jedoch musst du durch den Nebelwald um das Moor herum fahren, um dorthin zu gelangen. Es gibt keinen kürzeren Weg. Wollen wir weiter?“
     Craig wandte sich um, Marek folgte ihm. Verstohlen sah er immer wieder zu dem Schlossherren. Er musste ihn einfach ansehen, es war wie ein Zwang. Craig war die pure Schönheit. Noch nie war Marek auf einen reizvolleren Mann gestoßen. Wenn er sprach, leuchteten seine Augen und strahlten eine unglaubliche Lebendigkeit und Lebensfreude aus, die Marek in seinen Bann zog – es war magisch.
     Auf dem Weg zurück in die Eingangshalle begegnete ihnen wieder der Butler. Er blieb stehen und senkte den Kopf, als sie an ihm vorbeiliefen. Marek lächelte ihm zu und nickte. Der Butler hob den Kopf und nickte mit versteinerter Miene zurück.
     „Marcus braucht ein bisschen, um mit neuen Menschen warm zu werden. Gib ihm ein wenig Zeit“, sagte Craig, als sie außer Hörweite waren.
     „Wie lange arbeitet er schon für dich?“
     „Er kam als junger Mann auf das Schloss. Ich habe ihn sozusagen von meinem Vater geerbt“, meinte Craig.
     Er lief Richtung Treppe. Als sie die Stufen hinaufgingen, erklärte er: „Im ersten Stockwerk sind unsere Gäste untergebracht.“
     Vom Treppenhaus in der ersten Etage gingen zwei Gänge ab. Auf dem Fußboden war dunkelroter Teppich verlegt. Zwischen den Zimmern hingen elektrische Kerzenleuchter an den Wänden. Marek konnte es vor seinem inneren Auge sehen, wie sie die Gänge in ein romantisches, leicht schummriges Licht tauchen würden, wenn es dunkel war.
     „Sind die Zimmer alle belegt?“
     „Nein. Momentan haben wir nur wenig Gäste hier. Wir sind selten ausgebucht, aber für morgen hat sich ein weiterer Gast angekündigt.“
     Craig ging in einen der Gänge und öffnete die erste Tür. Sie traten ein und standen in einem geräumigen Zimmer. Ein großes Bett mit einem dunkelroten Baldachin stand an der einen Wand. Gegenüber eine Sofaecke. Daneben befand sich ein ähnlich großer Schreibtisch wie schon im Kaminzimmer.
     „Sehen alle Zimmer so aus?“
     „In der Art. Sie unterscheiden sich nur in der Größe. Das hier ist eins der Kleineren.“
     Marek nickte anerkennend, während er sich umsah. Danach verließen sie das Gästezimmer und Craig steuerte wieder Richtung Treppe. Die zweite Etage ähnelte der ersten. Allerdings mit weniger Zimmern, wie Marek anhand der Türen feststellte.
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