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Grisper Castle
Verfasser: Wolf September (2)
Verlag: Eigenverlag (24480)
VÖ: 1. Juli 2022
Genre: Fantasy (16007) und Romantische Literatur (28805)
Seiten: 254 (Gebundene Version), 276 (Taschenbuch-Version), 278 (Kindle-Version)
Themen: Bibliothekare (46), Geister (650), Hexen (1104), Homosexualität (3364), Schlösser (479), Schottland (812)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Der junge Hexer Marek landet nach dem Tod seines Adoptivvaters auf einem Schloss in Schottland. Dort angekommen stellt er schnell fest, das es im Schloss und bei seinen Bewohnern, viele Geheimnisse gibt. Während er allmählich dahinterkommt, was hinter dem Schloss steckt, lauern schon bald neue Gefahren, die alles infrage stellen.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Wolf September für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Wolf September gibt es auf seiner Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     „Sie sind ein Stadtkind? Schon immer?“, erkundigte sich Craig.
     „Ja, ich komme aus Wien, wo ich auch aufgewachsen bin.“
     „Und Sie könnten sich vorstellen, in dieser Abgeschiedenheit zu leben und zu arbeiten?“, hakte Craig nach und lenkte somit das Gespräch auf den Grund ihres Treffens.
     „Durchaus. Ist es nicht für viele ein Traum, in einem solchen Schloss zu leben und zu arbeiten?“
     „Ist es das? Für viele wäre es ein Graus, keine Geschäfte gleich nebenan zu haben. Sie haben einen interessanten Dialekt! So gar nicht, wie man sich wienerisch vorstellt“, stellte Craig fest.
     „Ich bin in Bratislava geboren. Aber den größten Teil meines Lebens habe ich in Wien verbracht.“
     „Und jetzt sind Sie in Schottland gelandet!“
     Marek nickte. Eine Pause entstand. Craig musterte ihn lächelnd und sorgte dafür, dass Marek verlegen wurde. Er spürte Wärme in seine Wangen steigen.
     „Was genau wären denn meine Aufgaben?“, warf er ein, auch, um dem Blick seines Gegenübers zu entfliehen.
     Craig räusperte sich und begann zu erklären. „Vielleicht sollte ich Ihnen erst einmal kurz erzählen, was wir hier tun. Wir sind so eine Art Unterschlupf für Menschen, die Ruhe oder eine Auszeit brauchen. Ein kleiner Teil des Schlosses wird als Pension genutzt. Es ist also immer eine kleine, erlesene Anzahl an Gästen anwesend. Es handelt sich meistens um künstlerisch tätige Menschen wie Autoren, Musiker oder kreativ Schaffende, die hierherkommen, um in Ruhe arbeiten zu können. Sie finden unter unseren Gästen aber auch andere Menschen. Einige wollen persönliche Krisen bewältigen, andere sich selbst finden oder einfach nur die Ruhe genießen.“ Lord Chrisholm blickte in Richtung Fenster und für einen kurzen Moment schien er gedanklich abzuschweifen. Dann räusperte er sich. „Mit den Gästen hätten Sie allerdings nur bedingt zu tun. Wir haben hier eine relativ große Bibliothek, um die sich lange Jahre niemand gekümmert hat. Bücher zu sammeln, war eine Leidenschaft, die viele meiner Vorfahren geteilt haben. Ordnung zu schaffen dagegen leider nicht.“ Craigs Blick glitt zu Boden und er schmunzelte für einen Augenblick, ehe er fortfuhr. „Ihre Aufgaben wären zum einen die Katalogisierung der Bücher, zum anderen wären Sie die Stellvertretung für unseren Schlossverwalter. Sie würden neben Ihrem Gehalt eine Wohnung auf dem Schloss bekommen und natürlich volle Verpflegung.“
     Marek hörte sich die Ausführungen des Schlossherren aufmerksam an. Im Grunde genommen, waren sie unnötig, da er sich schon bei seiner Ankunft sicher gewesen war, dass er unter allen Umständen hierbleiben wollte. Eine abwechslungsreiche Tätigkeit und eine eigene Bibliothek. Schon allein das klang für ihn verlockend. Was für Marek aber noch viel verlockender war, war die Aussicht darauf, nicht mehr allein zu sein. In den vergangenen Monaten hatte er es gebraucht, niemanden um sich zu haben – allein unterwegs zu sein. Aber gerade in den letzten Wochen war die Sehnsucht nach Gesellschaft immer stärker geworden.
     „Wie sieht es mit Haustieren aus?“, erkundigte sich Marek.
     „Besitzen Sie denn eins?“
     „Einen Kater.“
     Lord Chrisholm lachte auf. „Ich denke, einen Kater könnten wir hier gut gebrauchen. Vielleicht würden sich dann weniger Mäuse ins Schloss verirren.“
     Da war es wieder – dieses alles einnehmende Lächeln, das ihm ein Kribbeln in den Magen zauberte.
     „Wenn das so ist, dann haben wir wohl einen Deal“, sagte Marek und fühlte seinen Herzschlag überdeutlich.
     Craig reichte ihm die Hand und er schlug ein.
     „Wann können Sie anfangen?“
     „Heute. Morgen. Ich bin flexibel.“
     „Ich würde vorschlagen, wir machen erst einmal zusammen eine kleine Schlossführung. Wie wäre es, wenn Sie morgen einziehen und nächste Woche starten Sie. So haben Sie ein paar Tage zur Eingewöhnung und können in Ruhe alles erkunden.“
     „Das klingt gut“, erwiderte Marek voller Vorfreude.
     Lord Chrisholm wurde ernst, er lehnte sich vor und stützte die Ellbogen auf den Oberschenkeln ab. Sein Blick durchbohrte Marek regelrecht. „Jetzt müssen wir nur noch eine Sache klären.“
     Marek stutzte. „Und die wäre?“
     Craig setzte wieder ein Lächeln auf und reichte ihm die Hand. „Ich bin Craig!“
     Marek lachte erleichtert. „Marek, angenehm.“

„Wohnt deine Familie schon immer hier auf dem Schloss?“, fragte Marek, als sie in der Eingangshalle angekommen waren.
     „Seit über neunhundert Jahren. Genauso lange wie dieses Gemäuer schon steht“, erklärte Craig.
     Er riss kurz die Geschichte der Familie an und geleitete Marek dann durch einen Gang in die Bibliothek.
     Als sie den Raum betraten, staunte Marek nicht schlecht. Die Bibliothek erstreckte sich über drei Stockwerke. An den Wänden waren über die komplette Fläche Holzregale angebracht. In der Höhe waren hölzerne Zwischenböden eingezogen, die mit wunderschön gedrechselten Geländern abgesichert waren. Die Böden ergaben ein Geflecht aus Dutzenden Wegen, durch die einzelnen Regale. Die Etagen erreichte man über eine große Wendeltreppe in der Mitte der Halle. Marek bekam bei Anblick der Bibliothek Gänsehaut. Sein Herz pochte wild in seiner Brust, aufgrund der Schönheit des Raums. Für einen Augenblick vergaß er sogar Lord Chrisholm neben sich. Er betrachtete mit offenem Mund die Bibliothek. Noch nie in seinem Leben hatte er dermaßen viele Bücher auf einem Haufen gesehen. Fassungslos wanderte sein Blick über die unzähligen Buchrücken, die Regale entlang. Dann nach oben zur Decke.
     „Oh, mein Gott. Wie genial ist das denn?“, brachte er schließlich heraus.
     „Es freut mich, dass es dir gefällt. Das hier wird ein Großteil deiner zukünftigen Wirkungsstätte sein. Wie ich vorhin schon erwähnt habe, sind wir gerade dabei, die Bücher zu katalogisieren. Bryne, unser Schlossverwalter, hat vor Kurzem damit begonnen“, erklärte Craig.
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