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The Cavaliers 4 - Mr. Captivating
Verfasser: Monica Bellini (22)
Verlag: Eigenverlag (24484)
VÖ: 10. August 2022
Genre: Romantische Literatur (28805)
Seiten: 288 (Taschenbuch-Version), 332 (Kindle-Version)
Themen: Hass (392), Jugendliebe (419), Rückkehr (1165), Tänzer (178), Weingut (161)
Reihe: The Cavaliers (4)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Vincent Amblard lebt für das Weingut seiner Familie. Champagner zu produzieren war zwar nie sein Traumjob, aber auf den musste er ebenso verzichten wie auf eine Beziehung. Was egal war, da Frauen es nicht wert waren, geliebt zu werden. Doch als sich seine drei Freunde innerhalb kürzester Zeit verlieben, ihren Schwur brechen und er zudem erfährt, dass seine Jugendliebe in die Champagne zurückkehren wird, rastet er aus.
Margaux Maminot, die Danseuse Étoile der Pariser Oper, erklärt mit nur 32 ihren Rücktritt. Ihre Mutter, die sie aus ihrer Heimat entwurzelt, den Kontakt zu dem Nachbarsjungen unterbunden, sie kontrolliert und sich in ihrem Ruhm gesonnt hat, kann nichts mehr dagegen tun. Margaux sehnt sich nach ihrem Zuhause, ihrem Großvater ... und Vincent, der sie abgrundtief hasst.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Monica Bellini für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Monica Bellini gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Wenn sie Vincent nicht sehen konnte, wollte sie niemanden sehen.
     Und da sie ihre Mutter heute so enttäuscht hatte, tröstete sie sich sicherlich mit einer Flasche Champagner und würde sich erst wieder an sie erinnern, sobald der Wecker frühmorgens um fünf Uhr für Margauxs Dehnübungen und die erste Trainingsstunde des Tages klingelte.
     Margaux öffnete leise die Tür ihres Proberaums, achtete darauf, die Füße nicht auf die knarrende Diele aufzusetzen, und schlich lautlos über die Treppe nach oben in ihr Zimmer.


     
Kapitel 3


Margaux bemerkte die frische Brise erst, als ihr jemand eine Jacke um die Schultern legte. Sie war durch enge schmucklose Gänge und über steile Treppen, die keiner der Besucher des prunkvollen Palais Garnier jemals zu sehen bekam, immer weiter nach oben gelaufen und hatte die metallene Tür, die auf das Dach führte, aufgedrückt und sie vorsichtig wieder hinter sich geschlossen. Das hier war seit vielen Jahren ihr geheimer Lieblingsplatz. Ihr Rückzugsort. Nur hier, wo niemand sie sehen, beurteilen, kritisieren und nerven konnte, fühlte sie sich frei und konnte sie selbst sein. Das war schon so, seitdem sie mit fünfzehn zum ersten Mal im Corps de Ballet der Pariser Oper genau hier, in diesem Haus an der Place de l’Opéra, in Schwanensee getanzt hatte.
     Überfordert war sie gewesen. Ungläubig. Und entsetzt.
     Vor allem über sich selbst.
     Sie hatte sich wochenlang so schrecklich geschämt, dass ihr Herz ständig wehtat. Sie hatte keinen Appetit und magerte so sehr ab, dass es den Professoren der Tanzschule auffiel, die ihre Mutter darauf ansprachen.
     Sophie Maminot war ausgeflippt. »Wie kannst du nur, Margaux! Jetzt, wo du endlich erreicht hast, wofür du all die Jahre so hart trainiert hast, wirst du nicht riskieren, dass man dich wegen Untergewicht entlässt! Iss!«
     Doch all das Baguette anstelle des wenigen Vollkornbrots, normale Nudeln anstatt von Vollkornreis und sogar die sonst absolut verbotenen mit Vanillecreme gefüllten Beignets änderten nichts an ihrem Zustand. Sie nahm nicht zu.
      »Das ist nur das Wachstum«, hatte der Arzt der berühmtesten nationalen Ballettschule in Nanterre ihre Mutter beruhigt. Ihre Mutter, die ihr nicht von der Seite wich, nachdem sie sie mit gepackten Koffern im Wagen an ihrem ersten Schultag bei Unterrichtsschluss vom Lycée abgeholt und nach Paris gebracht hatte.
     Weg aus ihrer Heimat, von ihrem geliebten Großvater, aus dem Haus, das für sie so viel mehr war als einfach nur das jahrhundertealte Gebäude, das den Mittelpunkt der Domaine Maminot bildete. So wie die Weinberge und Wiesen rundum. Und der Bach, an dessen Ufer ... Sie blinzelte die aufkommende Feuchtigkeit in ihren Augen weg.
     »So schlimm, Margaux?«
     Erst jetzt bemerkte sie rational, wer ihr seine Jacke umgelegt hatte – dabei hatte ihr Unterbewusstsein seinen vertrauten Geruch sofort erkannt. Sie liebte Elias wie einen Bruder.
     Wären er und Elodie damals nicht in ihr Leben gestolpert, und hätten die Geschwister Ferron sich nicht so liebevoll um sie gekümmert wie um eine verlorene Schwester ... Margaux hätte nie die Kraft aufgebracht, zu bleiben und den Wünschen von Sophie Maminot gerecht zu werden. Ihrer ehrgeizigen und über Leichen gehenden Mutter, die angeblich immer nur das Beste für sie gewollt – und ihr das Herz aus dem Leib gerissen hatte.
     Sie blinzelte erneut gegen die Tränen an, wandte den Kopf und erkannte Elias’ besorgten Blick.
     »Du solltest nicht hier sein.«
     Er lachte kurz auf. Es klang wie das Bellen eines heiseren Hundes. »Sagst ausgerechnet du? Du weißt doch, was geschieht, wenn sie dich hier erwischen.«
     Jetzt war es an ihr aufzulachen. »Was denn? Meinst du damit, dass der Generaldirektor der Opéra National de Paris seine Danseuse Étoile wenige Tage vor ihrer Abschiedsvorstellung kündigen könnte? Soll er doch.« Sie nickte heftig und zuckte dabei mit den Schultern.
     »Das meinst du nicht so.«
     »Doch, mon cher, genau so meine ich es. Und weißt du was? Ich hätte diesem ganzen Theater schon längst ein Ende setzen sollen.«
     »Auch das meinst du nicht.« Elias legte seine Hände auf ihre Schultern. »Manchmal bemerkst du einfach nicht, welch unwahrscheinliches Geschenk dir mit deinem Talent in die Wiege gelegt wurde, Margaux. Es gibt Abertausende kleine Mädchen, die davon träumen, irgendwann auf irgendeiner Opernbühne tanzen zu können. Unzählige von ihnen sind Töchter von Tänzerinnen oder von Orchestermusikern, sind von Geburt an von Musik umgeben und schaffen es trotz des jahrelangen Tanztrainings nicht in die École de Danse de l’Opéra, oftmals nicht einmal in eine Ballettschule eines kleinen Opernhauses in der Provinz. Und dich haben sie nicht nur aufgenommen, du hast als erste Elevin bereits zuvor im Corps de Ballet in Schwanensee getanzt!«
     »Nachdem sie mir jahrelang die Aufnahme verweigert haben.«
     »Aber nur, da die Kommission die rigorosen altersbezogenen Regeln bezüglich Körpergröße und Gewicht während der offiziellen Auswahlverfahren nicht übergehen konnte. Deine überragende Technik stand nie zur Diskussion – im Gegenteil. Doch das wusstest du bereits an dem Tag, an dem du als Fünfzehnjährige eingeladen wurdest, hier zu tanzen, obwohl du noch nicht einmal Schülerin der Ballettschule warst.«
     »Nur, weil eine Grippewelle alle Tänzerinnen, die nicht auf Tournee in Japan waren, außer Gefecht gesetzt hatte.« Sie war es so leid, sich ständig zu wiederholen.
     »Das ist ausgemachter Blödsinn, und du weißt das!« Elias strich sich mit der flachen Hand über die Haare und ihre Brust zog sich zusammen. Immer wenn er das tat, erinnerte er sie an ... Sie schüttelte den Kopf und blitzte ihren besten Freund an.
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