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Benedict Schönheit 6 - Venezianisches Intermezzo
Verfasser: Thomas Michael Glaw (6)
Verlag: Mediathoughts (8)
VÖ: 29. Juli 2022
Genre: Kriminalroman (10164)
Seiten: 288 (Taschenbuch-Version), 254 (Kindle-Version)
Themen: Brüder (1251), Ermittlungen (1698), Mord (7743), Venedig (266), Verhaftungen (157)
Reihe: Benedict Schönheit (5)
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 13. August 2022 um 20:39 Uhr:
» „Venezianisches Intermezzo“ von Thomas Michael Glaw war nach „Siegmunds Rache mein zweiter Roman dieser Reihe und hat mich darin bestärkt, dass Kriminalrat Benedict Schönheit eindeutig zu meinen Lieblings-Protagonisten zählt.

Worum geht es?
Benedict Schönheit fliegt mit seiner Freundin Martina, einer Journalistin, nach Venedig, um seinem Bruder Jean-Baptiste zu Hilfe zu eilen, der unter Mordverdacht geraten ist. Es erfordert viel Fingerspitzengefühl, in die Ermittlungen der italienischen Polizei mit einbezogen zu werden.

Das Buch erschien 2022. Der Fall spielt in nicht näher bestimmter Gegenwart, Corona bleibt unerwähnt. Bereits das Cover mit den Gondeln in einem der schmalen Kanäle Venedigs stimmt auf den Roman ein, das Personenverzeichnis mit den humorvollen Beschreibungen auf den zu erwartenden lockeren Erzählstil des Autors. Die Ermittlungen erstrecken sich über zehn Tage, pro Tag ein Kapitel. Obwohl dies bereits der 6. Fall dieser Reihe ist, ist Kenntnis der Vorgängerbände nicht vonnöten.

Ich habe den Krimi sehr genossen, was primär an dem dialogreichen Schreibstil des Autors liegt – man fühlt sich, als wäre man mitten im Geschehen. Zudem strahlt KR Schönheit und sein Umfeld so viel Harmonie aus; es ist leider viel zu selten, dass polizeiliche Ermittler einträchtige, krisenfreie Beziehungen pflegen. Zudem wird die Handlung noch durch das Venedig-Flair von einer gewissen Leichtigkeit und einer Wohlfühlstimmung begleitet: so groß kann der Ermittlungsdruck gar nicht sein, dass nicht noch Zeit für einen Cappuccino wäre. Die kulinarischen Köstlichkeiten, die sich die Protagonisten gönnen, wecken Urlaubssehnsucht, machen Appetit und Lust auf einen Besuch beim Italiener.

Nichtsdestotrotz entwickelt sich der Fall reichlich komplex, die deutsch-italienische Kooperation funktioniert auch dank Benedicts gutem Draht zur Staatsanwaltschaft hervorragend. Die Beziehungen des ermordeten jungen Mannes erweisen sich als undurchsichtig; er war in Machenschaften verstrickt, die weitere Morde nach sich ziehen. Die Handlung bleibt unentwegt spannend. Nur Stück für Stück gelingt es Schönheit und seinem italienischen Kollegen Degasperi, Licht ins Dunkel zu bringen und den Fall zu lösen, insbesondere auch die Unschuld von Benedicts Bruder zu beweisen.

Die Charaktere sind anschaulich gezeichnet. Nicht nur die Protagonisten wirken lebendig, sondern auch Nebenfiguren sind gut vorstellbar. Insbesondere gefiel mir die Art und Weise, wie der Autor Stimmungen und Emotionen vermittelt – auch ohne Liebesszenen spürt man die Zuneigung zwischen Bene und Martina, das Vertrauen zueinander.

„Venezianisches Intermezzo“ war ein Krimi wie ich ihn ganz besonders liebe: sympathische Protagonisten, angenehme Atmosphäre, unblutig, Spannung ergibt sich durch einen interessant aufgebauten Fall, wobei es letztlich weniger auf kriminalistische Technik ankam als auf die Beobachtungs- und Kombinationsgabe der Kriminalbeamten. Für mich Lesegenuss par excellence und Vorfreude auf Fall Nummer sieben.«
  11      0        – geschrieben von ErnstH
Kommentar vom 12. August 2022 um 13:40 Uhr (Schulnote 1):
» Ein eher ruhiger, aber dennoch spannender Krimi, den man definitiv nicht mit leerem Magen lesen sollte

Mit diesem Kriminalroman schickt der Autor Thomas Michael Glaw seinen Ermittler, den Münchener Kriminalrat Benedict Schönheit, in seinen bereits sechsten Fall, den man aber auch problemlos lesen und nachvollziehen kann, wenn man die vorherigen Bände noch nicht kennt. Alle dafür erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören.

Diesmal muss Benedict allerdings auf sein bewährtes Team verzichten, da es ihn nach Venedig verschlägt, wo sein Bruder Jean-Baptiste unter Mordverdacht steht. Mit seiner Freundin Martina an der Seite versucht er dessen Unschuld zu beweisen und stößt dabei bei den örtlichen Behörden lange Zeit nicht unbedingt auf Begeisterung.

Der Autor legt hier erneut einen eher ruhigen Kriminalroman vor, der auf Action und blutige Einlagen verzichtet und seine Spannung in erster Linie aus seiner gut aufgebauten Geschichte und den vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen bezieht. Kam mir Benedict Schönheit, der hier auch als Ich-Erzähler fungiert, bei meiner ersten Begegnung mit ihm (Band 3: Mach dir kein Bild) noch ein wenig zu glattgebügelt rüber, hat er inzwischen doch deutlich an Kontur hinzugewonnen und ist dadurch als Figur auch wesentlich greifbarer geworden. Dass er hier seinen bislang persönlichsten Fall lösen muss, verstärkt diesen Eindruck noch einmal deutlich.

Insgesamt sorgt der Autor mit seinem flotten Schreibstil erneut für gelungene Krimiunterhaltung, bei der Anhänger von ruhigen, aber dennoch spannenden Geschichten voll auf ihre Kosten kommen.

Man sollte dieses Buch allerdings nicht mit leerem Magen lesen, da hier im Laufe der Geschichte doch sehr viel gegessen und getrunken wird, so dass einem beim Lesen unweigerlich das Wasser im Munde zusammenläuft und dabei aufkommende Hungergefühle von der überzeugenden Geschichte und der Tätersuche ablenken könnten.«
  9      0        – geschrieben von ech68
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