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Fallen Agents 2 - Lincoln
Verfasser: Amanda Frost (28)
Verlag: Eigenverlag (24147)
VÖ: 28. Juli 2022
Genre: Romantische Literatur (28438)
Seiten: 280
Themen: Agenten (1283), Anschläge (702), Gift (345), Kanada (315), Mission (927), Spione (179)
Reihe: Fallen Agents (2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Fallen Agents – die gefährlichsten Spione dieser Welt. Nichts kann sie stoppen – außer vielleicht die wahre Liebe.

Als Geheimagenten gerieten sie auf die falsche Bahn, doch das Schicksal gab ihnen eine zweite Chance. Seitdem führen sie ein zurückgezogenes Dasein. Kommen sie jedoch zum Einsatz, geht es um Leben oder Tod.

Sich mit der falschen Frau einzulassen, kostet Lincoln Donovan seinen Job beim kanadischen Geheimdienst. Gebrochen und finanziell am Ende findet er zu guter Letzt bei den Fallen Agents eine neue Herausforderung.
Als sich die Hinweise auf einen Giftgasanschlag in Kanada verdichten, wird ihm die brillante, aber weltfremde Biochemikerin Eliza James zur Seite gestellt. Dass diese Frau das Wort Angst nicht kennt, ist nur eines seiner Probleme, denn die Bedrohung scheint gefährlicher zu sein als vermutet.
Eine unheilvolle Mission beginnt, bei der Lincoln nicht nur sein Leben, sondern obendrein sein Herz riskiert.
Lesermeinungen (3)     Leseprobe     Blogger (2)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Amanda Frost für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Amanda Frost gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Sein Blick wandert demonstrativ zu dem Ehering an seinem Finger. „Carla und ich, wir hatten ein paar Differenzen. So entschieden wir, uns eine Auszeit zu nehmen. Von Scheidung war jedoch nie die Rede.“ Er schaut auf. „Und ich habe nicht Sie überwachen lassen, sondern meine Frau, da ich ihr bereits seit längerer Zeit nicht mehr vertraue.“
     Nachdenklich schließe ich für eine Sekunde die Augen. „Ich wollte Carla nicht hintergehen, daher unterließ ich das mit der Überprüfung. Sie heißt ja noch nicht einmal Green, sonst wäre es mir bestimmt aufgefallen.“
     „Das ist richtig. Aus Sicherheitsgründen behielt sie ihren Mädchennamen bei.“ Er seufzt. „Tut mir leid, Lincoln, aber Sie werden sicher einsehen, dass ich Sie unter diesen Umständen nicht länger beschäftigen kann. Auch werde ich Ihre Versetzung in eine andere Bundesbehörde nicht unterstützen. Ein gewiefter Agent hätte es bemerkt, wenn ihn eine Frau wochenlang an der Nase herumführt. Offensichtlich habe ich Ihre Fähigkeiten und Menschenkenntnis überschätzt. Sie sind für einen Job wie diesen absolut nicht geeignet. Packen Sie bitte auf der Stelle Ihre Sachen. Ihre Papiere werden Ihnen auf dem Postweg zugestellt.“
     Ich schlucke vernehmlich. „Das kann unmöglich Ihr Ernst sein! Ja, ich habe einen Fehler begangen, indem ich Carla vertraut habe. Sie ist eine faszinierende Frau. Welcher Mann könnte da schon widerstehen? Sie müssten mich doch am allerbesten verstehen.“
     Er winkt ab. „Lincoln, verlassen Sie jetzt bitte mein Büro und halten Sie sich ab sofort von Carla fern, sonst werden Sie Ihres Lebens nicht mehr froh.“ Die Kälte und Bestimmtheit in seiner Stimme lassen mich erschaudern.
     Ich hasse es, wenn man mir droht, begreife jedoch, dass ich hier nicht gewinnen kann, und spare mir daher jedes weitere Wort.
     Wie in Trance erhebe ich mich und marschiere nach draußen.
     Vor der Tür angekommen hole ich erst einmal tief Luft und versuche, mein Gleichgewicht wiederzufinden. So langsam wird mir die Tragweite dessen bewusst, was sich soeben ereignet hat.
     Heute habe ich nicht nur meine Zukunft verloren, sondern obendrein die Frau, in die ich mich dummerweise Hals über Kopf verliebt hatte.


Kapitel 2

Zwei Jahre später

Lincoln


„Lincoln, The Eye ist aufgefallen, dass im Osten Kanadas seit einigen Wochen gefährliche Chemikalien gestohlen werden, die der Herstellung von Giftgas dienen könnten. Die Hinweise auf einen Anschlag verdichten sich, daher möchte ich Sie bitten, sich der Sache anzunehmen“, fordert mich Percy Wilson, mein Vorgesetzter auf, mit dem ich soeben über ein spezielles Videotool chatte.
     Wenngleich mich schon lange nichts mehr erschüttern kann, schockiert mich diese Information. Immerhin ist das hier meine Heimat, in der fast alle meine Freunde und Verwandten leben. „Ein Attentat in Kanada? Ernsthaft?“, vergewissere ich mich, in der Hoffnung, ihn falsch verstanden zu haben.
     „Die Vermutung liegt nahe“, erwidert er in perfektem Oxfordenglisch.
     „Verdammt!“, stoße ich aus, während ich mich gedankenverloren in meinem Schreibtischstuhl zurücklehne.
     Auch wenn ich mittlerweile mit meinem Leben recht zufrieden bin, würde ich mir an solchen Tagen wünschen, es wäre anders verlaufen, denn bereits im Vorfeld über potenzielle Katastrophen informiert zu sein, ist Segen und Fluch zugleich.
     Nachdem ich vor gut zwei Jahren unehrenhaft aus dem Geheimdienst entlassen worden war, entschied ich, mich wieder dem Eishockey zu widmen. Leider waren meine Glanzzeiten vorbei, weswegen ich bei keinem der angesagten Teams mehr unterkam. Was zugegebenermaßen unbefriedigend war und an meinem Stolz zehrte. Zu guter Letzt kehrte ich dem Sport frustriert den Rücken, woraufhin ich in ein tiefes schwarzes Loch fiel.
     Monatelang war ich völlig planlos, betätigte mich zum Zeitvertreib als Computerhacker und entdeckte letztendlich ein neues Hobby: das Glücksspiel.
     Fortan verbrachte ich viel Zeit in dem schicken Casino von Montreal und jettete regelmäßig nach Las Vegas oder Atlantic City, wo ich nicht nur zockte, sondern auch mächtig dem Alkohol und gelegentlich sogar den Drogen zusprach. Das Vermögen, das ich zuvor angehäuft hatte, schrumpfte währenddessen unaufhörlich.
     Schon bald war ich gezwungen, meinen geliebten Sportwagen sowie ein paar teure Uhren zu verkaufen. Doch das war mir zu dieser Zeit gleich, denn ich hatte jegliche Zukunftsperspektive verloren. Ich befand mich in einer Abwärtsspirale, aus der es kein Entrinnen gab.
     Auch privat lief es nicht viel besser. Wenngleich Carla anfänglich mehrfach versucht hatte, mich anzurufen, brach ich den Kontakt zu ihr ab. Ich bin von ihr vorgeführt und meiner Karriere beraubt worden. Manchmal kann ich es gar nicht fassen, welch einfältiger Idiot ich gewesen bin. Es versteht sich von selbst, dass sich mein Vertrauen in die holde Weiblichkeit seitdem in Grenzen hält. Einzig eine schnelle Nummer mit einer willigen Frau gönne ich mir hin und wieder, wobei ich danach meistens rasch das Weite suche.
     Damals hat nicht viel gefehlt und mein schickes Apartment in Montreal wäre ebenfalls meiner Spielsucht zum Opfer gefallen, doch dann flatterte mir eines Tages ein Schreiben mit einem Flugticket nach London ins Haus, das mir einen neuen Job in Aussicht stellte.
     Nach längerem Überlegen trat ich voller Misstrauen die Reise in die englische Metropole an und traf mich dort am London Eye mit Percy Wilson, einem etwa 60-jährigen grauhaarigen Gentleman, der mir ein Angebot unterbreitete, das ich kaum ablehnen konnte. Es klang aufregend, verwegen und bot mir ein gigantisches Einkommen. Ich hatte nichts mehr zu verlieren, also stimmte ich zu.
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