Diese Website nutzt technisch notwendige Cookies, nähere Infos finden Sie hier
47.883 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »flynn69«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
 
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
Fallen Agents 2 - Lincoln
Verfasser: Amanda Frost (28)
Verlag: Eigenverlag (24613)
VÖ: 28. Juli 2022
Genre: Romantische Literatur (28975)
Seiten: 280
Themen: Agenten (1307), Anschläge (714), Gift (356), Kanada (325), Mission (944), Spione (183)
Reihe: Fallen Agents (2)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
1,00 (100%)
auf Basis von zwei Bloggern
1
100%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
2,10 (78%)
1
50%
2
10%
3
20%
4
20%
5
0%
6
0%
Errechnet auf Basis von 10 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Fallen Agents – die gefährlichsten Spione dieser Welt. Nichts kann sie stoppen – außer vielleicht die wahre Liebe.

Als Geheimagenten gerieten sie auf die falsche Bahn, doch das Schicksal gab ihnen eine zweite Chance. Seitdem führen sie ein zurückgezogenes Dasein. Kommen sie jedoch zum Einsatz, geht es um Leben oder Tod.

Sich mit der falschen Frau einzulassen, kostet Lincoln Donovan seinen Job beim kanadischen Geheimdienst. Gebrochen und finanziell am Ende findet er zu guter Letzt bei den Fallen Agents eine neue Herausforderung.
Als sich die Hinweise auf einen Giftgasanschlag in Kanada verdichten, wird ihm die brillante, aber weltfremde Biochemikerin Eliza James zur Seite gestellt. Dass diese Frau das Wort Angst nicht kennt, ist nur eines seiner Probleme, denn die Bedrohung scheint gefährlicher zu sein als vermutet.
Eine unheilvolle Mission beginnt, bei der Lincoln nicht nur sein Leben, sondern obendrein sein Herz riskiert.
Lesermeinungen (3)     Leseprobe     Blogger (2)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Amanda Frost für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Amanda Frost gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Sogleich greift sie zu. Problemlos kann ich sie auf die Füße ziehen, denn sie ist leicht wie eine Feder. Sie taumelt ein wenig, daher halte ich vorsichtshalber weiterhin ihre Hand fest. Was zugegebenermaßen nicht der einzige Grund ist, es fühlt sich nämlich verdammt gut an, sie zu berühren.
     In diesem Moment schießt ein Polizeiwagen mit Blaulicht und eingeschalteter Sirene auf den Parkplatz.
     Ungläubig verdrehe ich die Augen.
     Ich hatte der Notrufzentrale doch mitgeteilt, dass ich den Gangster bereits überwältigt habe. Dieser spektakuläre Auftritt ist absolut unnötig.
     Zwei Beamte springen heraus und marschieren großspurig auf uns zu. Interessiert nehmen sie den am Boden liegenden Kerl in Augenschein. Ehe sie noch falsche Schlüsse ziehen, erkläre ich ihnen, was sich zugetragen hat.
     Nachdem wir ihnen unsere Ausweise ausgehändigt haben und die Personalien aufgenommen sind, zerren sie den Übeltäter, der nach wie vor leicht benommen wirkt, vom Boden hoch und verfrachten ihn recht unsanft in den Fond des Streifenwagens.
     Mein Blick folgt ihnen, bis sie vom Parkplatz gefahren sind, dann wende ich mich wieder dem hübschen Opfer zu.
     Wiederum reibt die Kleine mit schmerzerfüllter Miene ihren Arm.
     Ich bemerke, dass ihre helle Jacke am Ellbogen zerrissen ist. „Sicher, dass Sie keinen Arzt benötigen?“
     „Nein, nein. Geht schon.“ Sie legt den Kopf schief und mustert mich. „Ich würde Sie gerne als kleines Dankeschön auf einen Kaffee einladen.“ Mit der Hand weist sie auf ihren lädierten Ärmel. „Aber so kann ich leider nirgendwo hin.“ Sie scheint sich beruhigt zu haben, denn sie schenkt mir ein strahlendes Lächeln, fast als würde sie mit mir flirten.
     Dieses Verhalten veranlasst mich dazu, sie noch intensiver zu betrachten. Einmal mehr stelle ich fest, dass sie unsagbar hübsch ist. Sie ist nicht sehr groß und wirkt etwas zerbrechlich, verfügt aber dennoch über Wahnsinnsrundungen. Mein Blick heftet sich auf ihre Finger, an denen ich keinen Ehering entdecken kann.
     Unfassbar! Hat mir das Schicksal gerade wirklich diesen Engel in die Hände gespielt?
     Da ich mich bereits vor einigen Monaten von meiner langjährigen Partnerin Melody getrennt habe, die sich nicht mit meinem Job als Spion anfreunden konnte, käme mir ein wenig weibliche Nähe durchaus entgegen.
     Ich suche nach dem Blick der Frau mir gegenüber und schaue ihr tief in die Augen. „Ich wohne in der City, nur wenige Minuten von hier entfernt. Möchten Sie vielleicht auf einen Kaffee mit zu mir kommen? Dort kann ich auch einmal nach Ihrem Arm sehen.“
     Sie nickt. „Liebend gerne, denn Sie sind ab sofort mein ganz persönlicher Held. Ich heiße übrigens, Carla. Sind Sie Arzt oder so etwas in der Art?“
     Ihren Namen habe ich bereits beim Blick auf ihren Ausweis entdeckt, als sie ihn dem Polizisten überreicht hat: Carla Bianchi. Klingt nach italienischen Wurzeln, was sie in meinen Augen noch einen Hauch aufregender wirken lässt.
     „Lincoln“, äußere ich. „Ich heiße Lincoln. Und nein, kein Arzt, aber ehemaliger Eishockeyspieler. Daher kenne ich mich mit Verletzungen aus.“
     Ihr Blick streift meine breiten Schultern, die unter der schwarzen Jacke, die ich über einem Anzug trage, nicht verborgen bleiben. „Wow“, raunt sie. „Das erklärt so einiges.“ Sie lächelt. „Wollen wir?“ Mit der Hand weist sie auf einen protzigen dunklen SUV, der ein Stück entfernt parkt. Falls das ihr Wagen sein sollte, scheinen ihr Geldprobleme fremd zu sein.
     Ohne dass ich es verhindern könnte, versuche ich, die Frau einzuschätzen. Konstant hinter die Fassade meiner Gesprächspartner blicken zu wollen, habe ich mir beim Geheimdienst angewöhnt. Eine gute Menschenkenntnis kann einem nämlich manchmal das Leben retten.
     Carla hat ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein. Ihr rotes Kleid erscheint mit teuer und extrovertiert. Darüber hinaus wirkt sie sehr gepflegt. Ich halte sie jedoch nicht für eine Geschäftsfrau. Eine Künstlerin vielleicht? Designerin? Schauspielerin? Ich kann nur hoffen, dass es nicht doch einen gut betuchten Gatten gibt.
     Der Drang, mehr über sie herauszufinden, überkommt mich. Allerdings verfüge ich auch über ein gesundes Misstrauen, folglich werde ich nicht blindlings in ihren SUV steigen. Denn das hier könnte ebenso gut eine Falle sein. Ich weiß, das klingt paranoid, aber so sind wir Spione eben.
     „Lassen Sie Ihr Fahrzeug doch fürs Erste stehen“, schlage ich daher vor. „Wir können meinen Wagen nehmen. Ich bringe Sie später hierher zurück. Parkplätze sind in der Nähe meiner Wohnung nämlich Mangelware.“
     Sie nickt augenblicklich, und ich kann nicht leugnen, dass diese Reaktion für mein Dafürhalten einen Tick zu schnell ausfällt.

Ein paar Stunden später sitzen wir gemütlich auf dem Sofa meiner kleinen Wohnung im Herzen von Ottawa. Ich besitze noch ein größeres Apartment in Montreal, wo ich mich für gewöhnlich aufhalte, wenn ich keinen Dienst habe. Von Zeit zu Zeit arbeite ich sogar von dort aus, da es mich häufig in meine Heimatstadt zieht. Fast mein ganzes Leben habe ich in dieser quirligen Metropole verbracht und liebe sie über alles. Nicht zuletzt, da meine Familie und viele meiner Freunde in der Nähe wohnen.
     Mir ist allerdings bewusst, dass ich meinen Wohnsitz irgendwann komplett nach Ottawa verlegen muss, um im Notfall schneller im CSIS-Hauptquartier zu sein. Da es mir jedoch schwerfällt, meine Zelte in Montreal abzubrechen, habe ich das bislang vor mir hergeschoben, auch wenn es meinem Vorgesetzten ein Dorn im Auge ist. Doch sobald die Beförderung durch ist, werde ich den Umzug wohl oder übel in Angriff nehmen müssen.
Seite: 1 2 3 4 5 6
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2022)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz