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Vorübergehend verliebt
Verfasser: Lisa Torberg (30)
Verlag: Eigenverlag (24576)
VÖ: 27. Juli 2022
Genre: Romantische Literatur (28919)
Seiten: 276 (Taschenbuch-Version), 300 (Taschenbuch-Version Nr. 2), 294 (Kindle-Version)
Themen: Auszeit (190), Burnout (49), Lügen (1400), Missverständnisse (81), Rom (220), Villas (236), Wohngemeinschaft (323)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Simone ist mit Herz und Seele Köchin im Restaurant ihrer Familie in Little Italy. Nur deshalb erträgt sie ihre rechthaberische Schwester – bis ihr Geduldsfaden reißt. Sie braucht Abstand, am besten einen Ozean entfernt. Als sie online ein Zimmer in einer Traumvilla mitten in Rom findet, schlägt sie zu – und landet in einer Männer-WG. Tommaso, von seiner Ex betrogen, vergräbt sich in seinem Job als CFO des Familienunternehmens – bis die Anzeichen eines nahenden Burn-outs unübersehbar sind. Sein Zwillingsbruder verordnet ihm eine Auszeit. Der Plan einer frauenfreien Sommer-WG scheitert jedoch, da der vierte Mitbewohner trotz des unverkennbar männlichen Vornamens eine Frau ist. Eine, die nicht einmal dann sein Typ wäre, wenn er Interesse an einem Urlaubsflirt hätte ... Eine Villa im Herzen von Rom, in der männliche Hormone regieren – bis eine Frau die Idylle stört. Lügen, Halbwahrheiten, Unterlassungen, daraus resultierende Missverständnisse und eine ordentliche Portion Humor. Liebesknistern vs. funkensprühende Abneigung. Bis zum Happy End.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Lisa Torberg für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Lisa Torberg gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Mein Old Fashioned wird serviert. Ich lege die Orangenzeste auf den Teller mit den Olivenkernen, hebe es an den Mund und nehme einen großen Schluck.
     Als ich das Glas absetze, sehe ich direkt Andrea in die Augen, der mir einen nachdenklichen Blick zuwirft.
     »Irgendwie schade, dass du denkst, dass du dich betrinken musst. Genieß doch einfach die Situation.«
     »Das kannst auch nur du sagen.«
     »Wie meinst du das?«
     »Nichts leichter als das! Du hast das ganze Jahr über mit Teenagern zu tun, und so wie du aussiehst, kannst du dich wahrscheinlich kaum gegen die schmachtenden Blicke der Mädels wehren. Bei Simone hast du das nicht zu befürchten.«
     »Dio mio, Tommaso! Du bist so was von einem Arschloch!«
     »Warum?« Ich verstehe ihn nicht. »Weil ich ehrlich bin?«
     »Du meinst also, dass ich für Sechzehnjährige okay bin, aber eine erwachsene Frau mich nicht kalkuliert?«
     »Merda!« Ich verdrehe die Augen. Offenbar habe ich seit Simones Auftauchen mehr eingebüßt als meine Fähigkeit zum Multitasking. »Keine Ahnung, was mit mir los ist. Sorry. Das habe ich nicht so gemeint.«
     »Wir machen eine Sorry-Kasse, und jedes Mal, wenn du dich in den kommenden Wochen bei einem von uns entschuldigst, musst du fünfzig Euro reinlegen.«
     Ich starre Andrea mit offenem Mund an. Und was macht er? Hebt die Hand zum High five und Gabriele klatscht ihn ab.
     »Ihr seid solche Idioten.«
     »Nicht wir, sondern du«, braust Gabriele auf. »Du warst so gut drauf, als du angekommen bist, und jetzt benimmst du dich wie ein Kleinkind, dem ein anderes ein Bein gestellt hat. Unabsichtlich wohlgemerkt.«
     »Du verkennst die Situation. Ich bin hier, weil ich zur Ruhe kommen muss, bevor ich mit einunddreißig einen Herzinfarkt kriege. Ich kann keine Aufregungen brauchen.«
     »Eben, denn dafür ist die Situation perfekt. Wir werden deinen Plan durchziehen, was bedeutet, dass wir uns alle drei genug anstrengen müssen, um so zu tun, als ob wir uns wirklich erst jetzt kennengelernt hätten. Und da du Simone ohnehin nur nett findest, ist es komplett egal, dass sie kein Mann ist.«
     Andrea nickt zustimmend.
     Ich hingegen greife nach meinem Glas und nippe an dem Old Fashioned. Was auch immer ich einwende, ich bin den beiden offenbar nicht mehr gewachsen. Was nicht allzu schlimm ist, denn zum Glück besucht Simone diesen Sprachkurs auch am Wochenende und wird an den Nachmittagen die Liste an Sehenswürdigkeiten, Museen und weiß Gott was sonst noch abarbeiten, die sie uns mit vor Vorfreude leuchtenden Augen gezeigt hat. Aufgrund ihres Programms ist die gemeinsame Zeit mit ihr auf die späteren Nachmittage und das Abendessen limitiert, für das jeweils einer von uns zuständig ist, wie von mir geplant. Unmittelbar danach – wie auch heute – trennen sich unsere Wege zum Glück wieder. Und da Harry’s Bar nur eine Viertelstunde zu Fuß von der Villa entfernt liegt, können sich die Betreiber in den nächsten Wochen auf einen guten Umsatz von uns dreien freuen.
     Ich hebe die Hand und deute dem Kellner, mir einen weiteren Old Fashioned zu mixen, öffne auch noch den zweiten Knopf meines Hemdes und lehne mich zurück. Es wäre doch gelacht, wenn ich Plan B nicht voll und ganz zu meinem machen und mit Erfolg durchziehen könnte. Bis zum Ende.


5. SIMONE


Die Eingangstür, die krachend gegen die Wand knallt, ist der erste Hinweis darauf, dass für heute Schluss mit Ruhe ist.
     Das Poltern seiner Schritte der zweite.
     Tommasos Stimme wenige Sekunden später ist der dritte.
     »Was machst du denn schon wieder?«, fragt er unwirsch.
     Ich hasse seinen tiefen vibrierenden Tonfall, der mich von Kopf bis Fuß wie eine Stimmgabel in Schwingungen versetzt.
     Bis Tommaso mit geschmeidigen Schritten die Distanz zwischen uns überwindet und seine Hand auf meinen Kopf legt und meine Haare verwuschelt. Nicht, dass das etwas an meiner Frisur ändern würde, denn meine unzähmbaren Locken begleiten mich seit meiner Geburt – und werden es für den Rest meines Lebens tun. Aber trotz der sommerlichen Hitze, die durch die geöffneten Fenster in das Haus dringt, bekomme ich Gänsehaut. Und das ist gar nicht gut.
     Denn noch mehr als seine Stimme hasse ich, wenn Tommaso mich wie ein Plüschtier behandelt. Wie einen Teddy, der schon ewig auf dem Sofa sitzt und zur Einrichtung gehört. Wie eine Decke, die auf der Armlehne des Ohrenstuhls liegt, obwohl man sie im Sommer nicht benötigt. Oder wie eine dieser Porzellanstatuen, die nur deshalb gut sichtbar auf einem Regal stehen, weil sie ein Geschenk der Erbtante sind. Tommaso, der mich strikt Simo nennt, denn im Gegensatz zu den anderen beiden weigert er sich, mich Simone zu nennen.
     Simone ist in Italien ein Vorname für Männer – wie die Namen unserer Mitbewohner Andrea und Gabriele. Und genau das ist das Problem – und zugleich der Grund, weshalb ausgerechnet ich in dieser von Testosteron dominierten WG gelandet bin.
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