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Kantonspolizei Aargau 10 - Verschwunden im Aargau
Verfasser: Ina Haller (5)
Verlag: Emons (555)
VÖ: 26. Juli 2022
Genre: Kriminalroman (10643)
Seiten: 272 (Taschenbuch-Version), 321 (Kindle-Version)
Themen: Aargau (4), Hass (401), Obsession (170), Schweiz (321), Suche (1498), Verdacht (927), Verschwinden (2644)
Reihe: Kantonspolizei Aargau (3)
Erfolge: 3 × Schweiz Taschenbuch Top 20 (Max: 5)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Wenn Hass zur tödlichen Obsession wird.
Beim jährlichen Bärzelitreiben in Hallwil kommt es zu einer Messerattacke mit tödlichem Ausgang. Einziger Verdächtiger: Andrinas Mann Enrico. Doch Andrina hat einen anderen Verdacht. Die Zeugenaussagen könnten genauso gut auf Enricos Halbbruder Marco Feller zutreffen, Ermittler bei der Aargauer Kantonspolizei. Was hat ihn zu dieser Tat getrieben, und warum decken ihn seine Kollegen? Als Marco wenig später spurlos verschwindet, macht sich Andrina auf die Suche – nach ihm und nach der Wahrheit.
Quelle: Emons
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 30. August 2022 um 22:21 Uhr (Schulnote 2):
» Wie leicht ein Unschuldiger zum Schuldigen werden kann

„Verschwunden im Aargau“ von Ina Haller ist ein Schweizer Regionalkrimi, der nicht nur mit viel Lokalkolorit, sondern auch mit einer ordentlichen Portion Spannung aufwartet.

Klappentext:
Beim jährlichen Bärzelitreiben in Hallwil kommt es zu einer Messerattacke mit tödlichem Ausgang. Einziger Verdächtiger: Andrinas Mann Enrico. Doch Andrina hat einen anderen Verdacht. Die Zeugenaussagen könnten genauso gut auf Enricos Halbbruder Marco Feller zutreffen, Ermittler bei der Aargauer Kantonspolizei. Was hat ihn zu dieser Tat getrieben, und warum decken ihn seine Kollegen? Als Marco wenig später spurlos verschwindet, macht sich Andrina auf die Suche – nach ihm und nach der Wahrheit.

Der Schreibstil liest sich leicht und flott, vermittelt das Schweizer Umfeld sehr anschaulich, mit vielen typischen Ausdrücken, die man im Glossar gut erklärt findet. Sehr geschickt sind in die Handlung neben Brauchtum auch diverse Sehenswürdigkeiten und landschaftliche Schönheiten eingeflochten.

Das Buch erschien 2022, spielt in nicht näher datierter Gegenwart, Corona bleibt unerwähnt. Die angenehm kurz gehaltenen Kapitel sind weder mit Orts- noch Zeitangaben versehen. Das Cover mit der nebelverhangenen Bergwelt zeigt eine fotografisch effektvolle, künstlerisch anmutende Komposition, als Eyecatcher empfinde ich es dennoch nicht.

Für mich war es nach „Liestaler Gold“ aus der anderen Krimireihe der Autorin erst das zweite Buch und somit das erste aus der Serie mit Andrina als Protagonistin. Ich habe einige Zeit gebraucht, bis ich einen Durch- bzw. Überblick hinsichtlich des umfangreichen Personenkreises hatte: Familienmitglieder, Andrinas und Enricos Kollegenschaft und das polizeiliche Team. Zudem bestehen auch relativ komplizierte Beziehungen untereinander. Was den Kriminalfall an sich anbelangt, ist dieser 10. Band natürlich als eigenständiger Roman zu lesen, aber mir persönlich fehlten die Erlebnisse aus den Bänden davor, die den sogenannten roten Faden ausmachen. Ich denke, es wären so manche Emotionen und Aversionen bzw. Reaktionen der handelnden Personen verständlicher und nachvollziehbarer gewesen. Aus diesem Grund würde ich empfehlen, die Reihe komplett zu lesen.

Der Handlungsaufbau ist gut konzipiert. Der Prolog avisiert einen Racheakt, aber wer sich an wem weswegen rächen will, bleibt offen. Obwohl man das im Hinterkopf behält, bleibt der Zusammenhang mit der Messerattacke beim Bärzelitreiben bis zum Ende ein großes Fragezeichen. Vandalenakte, körperliche Attacken und mulmige Situationen halten die Handlung bis zu Ende auf einem guten Spannungsniveau, geben Raum zum Anstellen eigener Vermutungen, führen den Leser auf falsche Spuren, bis letztlich ein unerwarteter Täter entlarvt wird – eine überraschende, aber plausible Lösung.

Bis auf den Prolog wird der Fall aus Sicht von Andrina geschildert. Dadurch bekommt man in erster Linie Einblick in ihren Charakter, ihre Gedanken, die Gründe für ihr manchmal unvernünftiges Handeln. Andrina ist sympathisch, doch agiert sie mir zu blauäugig. Sie erscheint mir dafür, dass sie bereits in etlichen Mordfällen verwickelt war und ermittelt hat, zu leichtsinnig und unüberlegt; ich hätte mir da etwas mehr Vernunft und Vorsicht erwartet. Auch die Wesenszüge der anderen handelnden Personen sind recht gut erkennbar, viele Handlungen und Ansichten sind ja emotionell begründet.

„Verschwunden im Aargau“ hat mir spannende Lesestunden beschert, das Schweizer Ambiente hat mir gefallen und meine Neugier auf die Vorgängerbände wurde geweckt.«
  18      0        – geschrieben von ErnstH
Kommentar vom 18. August 2022 um 10:33 Uhr (Schulnote 1):
» Ina Haller Verschwunden im Aargau Emons 2022

Viele Verwirrungen und ein überraschendes Ende

Andrina bekommt am Rande vom Bärzelitreiben in Hallwil mit, dass es vielleicht doch nicht ganz so gelaufen ist, wie es sollte. Prompt stellen sie kurz darauf fest, dass Enrico ein Mörder sei, weil sein Wagen vom Tatort „geflohen“ sein soll.

Andrina stolpert irgendwie über Morde und ist dann immer ganz tief drin versackt. Der Krimi ist sehr spannend und die Charaktere gefallen mir. Allerdings hab ich mit Andrina irgendwie Mitleid, denn ständig wird sie zusammengeschlagen oder bekommt sonst welche Probleme. Sie wird schon recht „rabiat“ angegangen. Manchmal wünsche ich mir, sie würde sich weiterentwickeln und sich besser wehren können oder nicht so sehr unter der Gewalt leiden müssen. Manchmal kommt sie mir wie das Stehaufmännchen „Jerry Cotton“ vor.

Es wurden immer wieder „falsche Spuren“ gelegt, so dass man nicht darauf kam, warum und weshalb und überhaupt WER? Der Lokalkolorit gefällt mir auch sehr gut. Es werden ja immer irgendwelche lokalen Ereignisse beschrieben und „eingeflochten“. Einige Sätze muss man sich merken, wenn man Ina Hallers Krimis liest (2 Zitate):
"Wenn eine Person unsympathisch war, hiess es nicht automatisch, sie sei eine potentielle Verbrecherin." " Es ist erschreckend, wie schnell ein Unschuldiger, zum Schuldigen wurde....." In der Leserunde ist man sich immer ziemlich einig, dass die „Unsympathischen“ schuldig sind. Aber manchmal irrt man sich gewaltig. Mehr möchte ich jetzt nicht verraten. ;-)

Das Cover gefällt mir. Allerdings sind die Cover bei der anderen Serie von Ina Haller (Samantha) treffender und genialer.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Mir gefällt die Serie um Ina Kaufmann und ich wünsche mir viele weitere davon. 5 Feensternchen.«
  10      0        – geschrieben von Lesezeichenfee
Kommentar vom 16. August 2022 um 19:27 Uhr (Schulnote 1):
» In Hallwil kommt es beim Bärzelitreiben zu einer Messerattacke mit Todesfolge. Verdächtigt wird Enrico. Der Mann von Andrina. Andrina ist sich sicher, Enrico war es nicht. Und sie hat einen anderen Verdacht, denn die Zeugenaussagen passen ebenso auf Enricos Halbbruder Marco Feller. Marco ist Ermittler bei der Aargauer Kantonspolizei. Wenig später verschwindet Marco spurlos und Andrina macht sich auf die Such nach ihm...
Den Kriminalroman “Verschwunden im Aargau” hat Ina Haller am 26. Juli 2022 gemeinsam mit dem Verlag emons: herausgebracht. Das wunderschöne Cover passt hervorragend zum Genre. Er ist ohne Vorkenntnisse aus den früheren Bänden gut lesbar. Am Ende findet sich ein kurzes Glossar, in dem einige wichtige Schweizer Begriffe übersetzt sind.
Diesen 272 Seiten starken Regionalkrimi habe ich in zwei Abschnitten gelesen. Von Beginn bis zum Ende ist er unglaublich spannend. Die Autorin startet mit einem Prolog, der mich neugierig macht. Zügig präsentiert sie den ersten Toten. Da der Leser mit Andrina und ihrem Ehemann Enrico auf dem Bärzelitreiben war, ist er sich sicher, dass Enrico unschuldig verdächtigt wird. Von nun an beginnt ein spannender Wettlauf mit vielen Verdächtigen. Der Leser wird zum Miträtseln animiert. Ina Haller setzt geschickt falsche Fährten. Ihre Haupt- und Nebenfiguren sind ausführlich genug beschrieben, so dass sie lebendig wirken. Auf der Hobbyermittlerin Andrina lastet ein hoher Druck und sie gerät von einer schwierigen Situation in die nächste. Das ein oder andere Mal habe ich um sie gezittert und gehofft, dass ihr nichts passiert. Andrinas Freundin Gabi hätte ich mir etwas sanfter gewünscht, doch ihre Wut auf Marco ist nachvollziehbar. Alles in allem hatte ich einen mörderischen Spaß mit diesem Schweizer Regionalkrimi!
Ina Haller hat mit “Verschwunden im Aargau” einen ausgezeichneten Krimi auf den Büchermarkt gebracht, den ich gerne weiterempfehle. Er wird all den Lesern gefallen, die gerne einer Hobbyermittlerin beim Lösen eines Kriminalfalles folgen und das Miträtseln lieben. Sie werden begeistert sein!«
  13      0        – geschrieben von tansmariechen
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