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Zerborsten - Du. Weißt. Nichts.
Verfasser: Leonie Haubrich (18)
Verlag: Eigenverlag (25310)
VÖ: 19. Juli 2022
Genre: Thriller (8094)
Seiten: 252 (Gebundene Version), 250 (Taschenbuch-Version), 248 (Kindle-Version)
Themen: Alpen (299), Berge (447), Dorf (1337), Ehemann (200), Leichen (3013), Schweiz (321), Verkehrsunfälle (628), Verschwinden (2644)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 7. August 2022 um 20:29 Uhr (Schulnote 1):
» Wenn nichts ist, wie es scheint…

Streifenpolizistin Bettina Reinhardt ist verzweifelt. Erst stirbt ihr Kollege Andreas bei einem Autounfall. Auf der Heimfahrt von der Pathologie verursacht sie einen Auffahrunfall und lässt sich zuhause volllaufen um am nächsten Morgen festzustellen, dass ihr Mann Christian, der als Fotograf arbeitet, verschwunden ist. Klar, er ist dauernd wegen irgendwelcher Aufträge unterwegs, aber nie ohne sich zu verabschieden. Er ist auch telefonisch nicht mehr erreichbar, bei Freunden oder Bekannten hat er sich auch nicht abgemeldet. Da sie von ihren Polizeikollegen keine Hilfe bei der Suche nach ihm zu erwarten hat, macht sie sich selbst auf. Ein Tracker, der an Christians Schlüsselbund befestigt ist, führt sie in die Schweiz, in die Nähe des kleinen Bergdorfes Nicolaoried. Bei den wenigen Bewohnern des kleinen Ortes scheint sie nicht willkommen zu sein. Was sich nicht ändert, als sie bei der Suche nach dem Tracker auf eine Leiche stößt. Nicht auf Christian...

Autorin Leonie Haubrich hat mich mit diesem Alpenthriller ab der ersten Seite gefangen genommen und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Ich habe mitgerätselt, hatte immer wieder jemand anderen in Verdacht, wurde auf falsche Fährten gelockt, musste mit verschiedenen Wendung klar kommen und der Schluss hat mich absolut überrascht. Mit dieser Auflösung hatte ich so nie gerechnet. Mit dem Untertitel „Du. Weisst. Nichts.“ hat die Autorin also absolut recht.

Durch verschiedene Rückblenden lerne ich Bettina noch näher kennen. Und auch ein anderer Beteiligter meldet sich zu Wort. Gut unterscheiden kann ich die verschiedenen Erzählstränge durch kleine Symbole, die nach der Datumsanzeige angebracht sind.

Durch den eingängigen, emotionalen und sehr bildhaften Erzählstil kann ich mir zum einen die sehr unterschiedlichen Menschen, mit denen ich es hier zu tun bekomme, sehr gut vorstellen. Wobei mir nicht alle sympathisch sind. Zum anderen habe ich beim Lesen die schroffe, raue Landschaft in den Schweizer Bergen und die Umgebung des kleinen Bergdorfes direkt vor Augen.

Ein spannender, aufreibender Alpenthriller mit einer nachvollziehbaren Geschichte in einer unwirtlichen Gegend mit Kälte, Regen und Schnee, die mir einige dramatische, sehr unterhaltsame Lesestunden beschert hat.«
  10      0        – geschrieben von gaby2707
Kommentar vom 7. August 2022 um 17:49 Uhr (Schulnote 1):
» Die Streifenpolizistin, Bettina ist seit ca einem Jahr vom Dienst krankgeschrieben da sie eine Schussverletzung erlitten hatte und seitdem unter Angstzustände und einigen Depressionen leidet, Sie muss sich seitdem in psychologische Untersuchungen begeben damit sie irgendwann wieder arbeiten kann. Als Sie eben von Ihrer Behandlung bekommt sie mit auf irgendwelche Weise das Ihr Lieblings Kollege mit dem Sie Streife gefahren ist tödlich verunglückt ist und sie sich leider in der Pathologie von ihm verabschieden muss, damit nicht genug ist ihr Ehemann Christian, der als Fotograf tätig ist nicht erreichbar als sie nach Hause kommt und auch nicht in den nächsten Tagen. Er bleibt verschollen, somit begibt Bettina sich auf die Such nach ihm in ein Schweizer Bergdorf, dort angekommen sind die Einwohner ihr alles andere als freundlich gestimmt, man könnte meinen sie verbergen etwas vor ihr. Es war so spannend geschrieben das man gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Es wurden Leichen gefunden und auch Bettina gerät selbst in tödliche Gefahr. Diesmal lag ich komplett im Dunkeln, kaum hatte ich jemanden im Visier wurde ich schon wieder auf eine falsche Fährte gelockt. Es ist wirklich nichts was es ist, am Ende des Thrillers war ich echt erstaunt mit der Wahrheit hab ich absolut nicht gerechnet. Für mich persönlich war es ein Thriller der ersten Sahne. Sehr lesenswert und Empfehlenswert.«
  7      0        – geschrieben von Schlafmurmel
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