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Die Norderney-Saga 2 - Sturm über dem Inselsalon
Verfasser: Sylvia Lott (10)
Verlag: blanvalet (1872)
VÖ: 18. Juli 2022
Genre: Historischer Roman (6316)
Seiten: 512 (Taschenbuch-Version), 428 (Kindle-Version)
Themen: Erster Weltkrieg (244), Frisöre (40), Inseln (2519), Ostfriesland (811)
Reihe: Die Norderney-Saga (2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Die Norderney-Saga 2 - Sturm über dem Inselsalon« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (2)     Blogger (3)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 3. September 2022 um 21:56 Uhr (Schulnote 1):
» Turbulentes Wiederlesen mit Frieda und Grete

Durch den Kriegsbeginn des 1. Weltkrieges in 1914 werden viele junge Männer eingezogen. Friedas Mann Hilrich ebenso wie ihre Brüder Hero und Dodo. Ihr Schwiegervater Fritz bleibt zwar auf der Insel, schiebt aber Dienst in den Dünen um die Insel vor einer Invasion der Engländer zu schützen. Der Inselsalon ist also verweist und nur Lehrling Emil kann die wenigen Herren, die noch regelmäßig kommen rasieren. Natürlich bleiben auch die Urlauber aus.
Es fehlt an allem. Die Nahrungsmittel werden knapp, Pflegemittel im Salon gibt es keine mehr, die Spanische Grippe grassiert und kosten vielen Menschen das Leben. Auch von der Front kommen immer wieder Meldungen von gefallenen Insulanern.
Aber Frieda hat immer neue Ideen, zeigt einen bemerkenswerten Einsatz für ihre Familie und schafft es mit Hilfe ihrer Schwiegermutter den Inselsalon durch diese harten Zeiten zu bringen. Ganz langsam bricht eine neue Zeit an.
Es tut sich so dermaßen viel auf Norderney und in den Familien von Frieda und Grete, dass ich noch stundenlang erzählen könnte.

Da ich den ersten Band der Reihe schon gelesen habe, bin ich sehr gut in die Fortsetzung gestartet. Für Neueinsteiger stellt die Autorin die Hauptpersonen auf den ersten Seiten kurz vor. Sylvia Lott hat es auch diesmal geschafft mich ab der ersten Seite zu fesseln.Ich treffe alle Menschen, die ich auf Norderney schon lieb gewonnen habe wieder. Frieda und ihre Familie, die Familie Fisser, Grete und ihren Max und auch die Wickwief ist wieder dabei. Außerdem lerne ich weitere Menschen kennen, was die Geschichte insgesamt noch lesenswerter macht.

Erzählt wird die Geschichte, die diesmal während der Kriegsjahren spielt, abwechselnd von Frieda und Grete. Aber auch Fritz Fisser, seine Frau Jakomina und Friedas Tochter Lissy, die zu Beginn des Krieges 5 Jahr alt ist, kommen zu Wort.
Ich habe mit Grete und Frieda um ihre Männer gebangt. Leider kehrt nur einer aus dem Krieg zurück. Ich bewundere Frieda, wie ihr immer wieder etwas einfällt, wie sie an Lebensmittel kommt, wie sie den Salon am laufen hält, wie sie auch versucht der neuen Mode und dem Fortschritt gerecht zu werden. Eine so patente junge Frau. Grete hält sich ebenfalls tapfer, arbeitet als Krankenschwester um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Durch ein ungewolltes Ereignis wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt. Mehr verrate ich aber nicht.

Hat mir der erste Band schon sehr gut gefallen, komme ich den Inselbewohnern während dieser schwierigen Zeit noch näher. Ich konnte das Buch fast nicht aus der Hand legen, so interessant und spannend erzählt Sylvia Lott ihre Geschichte.
Es ist nicht nur die Familiengeschichte von Frieda bzw. Grete, die mich hier so fasziniert. Es ist der sehr gut recherchierte Einblick in die damaligen Verhältnisse auf der Insel.

Zum Schluss bekomme ich noch das Rezept der legendären Ostfriesentorte mit Branntweinrosinen und ein sehr interessantes Nachwort der Autorin. Einen ganz kleinen Einblick in den 3. Band habe ich auch schon lesen dürfen.

„Sturm über dem Inselsalon“ ist der 2. Band der Tetralogie um den Inselsalon der Familie Fisser auf Norderney. Ich bin jetzt schon sehr gespannt und freue mich auf Band 3.«
  16      0        – geschrieben von gaby2707
Kommentar vom 11. August 2022 um 19:03 Uhr (Schulnote 2):
» Mit „Sturm über dem Inselsalon“ legt Sylvia Lott den zweiten Teil ihrer Norderney-Saga vor.
Der erste Weltkrieg ist ausgebrochen und macht auch vor Norderney nicht halt. Die Auswirkungen des Krieges machen sich nicht nur dadurch bemerkbar, dass die Urlauber und Badegäste ausbleiben sondern auch durch Mangel an fast allem, Geld, Waren und auch Lebensmittel werden immer knapper.
Die Zeiten sind schwer und da die Männer alle im Krieg sind führt Frieda den Friseursalon ihrer Schwiegereltern, in dem sie längst zu Hause ist.
Auch ihre beste Freundin Grete ist auf der Insel und kümmert sich als Krankenschwester um kranke Inselbewohner und verletzte Soldaten.
Beide Frauen hoffen darauf, dass ihre Ehemänner den Krieg gut überstehen und unversehrt nach Hause kommen werden. Doch einer der beiden wird nicht mehr zurückkehren, was die Lage nicht einfacher macht.
Aber auch der Krieg und all die Entbehrungen gehen vorbei und ganz langsam kehrt etwas Normalität zurück. Es kommen wieder Urlauber auf die Insel aber auch die Umbrüche und Veränderungen in der politischen Landschaft machen sich bemerkbar. Nun muss Frieda zusehen, dass sie den Inselsalon in eine gute und sichere Zukunft führt.

Es war schön auf die Insel Norderney und in den Inselsalon Fisser zurückzukehren. Auch wenn die Zeiten für die schon bekannten Hauptfiguren nicht leicht sind, habe ich gebannt verfolgt, wie sie die schweren Kriegszeiten überstehen.
Wie schon im ersten Teil hat Sylvia Lott die reale Historie mit ihren fiktiven Figuren verknüpft.
So entsteht ein authentisches Bild über das Leben in den Kriegsjahren mit all den Entbehrungen. Aber auch die politischen Entwicklungen im Land sind natürlich ein Thema, die Revolution, das Ende des Kaiserreichs und der Neubeginn.
So ist ein Stück deutsche Geschichte der Hintergrund für die fiktionale Handlung um Frieda, ihre Tochter Lissy, ihre Freundin Grete und die Familie Fisser. In ihrem Nachwort erläutert die Autorin noch einmal, dass die geschilderten historischen Ereignisse so wirklich stattgefunden haben, die Verbindungen zu ihren Hauptfiguren jedoch erfunden sind.

Da der Roman aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird, ist man immer nah dran an den jeweiligen Figuren und kann die Ereignisse hautnah miterleben. Im Vordergrund stehen natürlich Frieda und Grete, ihre Familien und ihr jeweiliges Leben und Schicksal. Für beide sind es bewegte Zeiten, denn die Frauen müssen das Leben alleine meistern, da die Männer im Krieg sind. Sie ertragen Schicksalsschläge und erleben dramatische, traurige, bewegende aber auch humorvolle und schöne Momente.
Insgesamt ist die Handlung in diesem Teil aber geprägt von den Kriegsereignissen und dem politischen Geschehen, was teilweise nicht ganz so fesselnd daherkommt.
Aber durch den lebendigen Schreibstil der Autorin lässt sich der Roman gut und flüssig lesen.

„Sturm über dem Inselsalon“ ist eine schöne Fortsetzung der Norderney-Saga und führt die Ereignisse und das Leben auf Norderney schlüssig fort. Ein authentisches Zeitbild, sympathische Figuren und eine bewegende Handlung machen den Roman zu einer unterhaltsamen Zeitreise!


Fazit: 4 von 5 Sternen«
  15      0        – geschrieben von Fanti2412
 
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