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Als das Böse kam
Verfasser: Ivar Leon Menger (1)
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1499)
VÖ: 15. Juli 2022
Genre: Thriller (7887)
Seiten: 320 (Broschierte Version), 321 (Kindle-Version)
Themen: Angst (965), Inseln (2410), Isolation (70), Rache (2554), Sicherheit (34), Väter (949), Wälder (998)
Charts: Einstieg am 19. Juli 2022
Höchste Platzierung (1) am 21. Juli 2022
Zuletzt dabei am 31. Juli 2022
BLOGGERNOTE DES BUCHS
1,60 (88%)
auf Basis von acht Bloggern
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13mal in den Tagescharts platziert
BENUTZER-SCHULNOTE
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Errechnet auf Basis von 16 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Als das Böse kam« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (12)     Blogger (9)     Tags (1)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 11. August 2022 um 1:27 Uhr (Schulnote 4):
» In Ivar Leon Mengers Romandebüt "Als das Böse kam" erzählt die 16-jährige Protagonistin Juno in der Ich-Form.
Zusammen mit ihrem Bruder namens "Boy" lebt Juno, soweit sie sich erinnern kann, gemeinsam mit den Eltern allein auf einer Insel, die sie auf gar keinen Fall verlassen darf, ja, sie darf sich nicht einmal sehen oder hören lassen, wenn ein gewisser "Onkel Ole" gelegentlich erscheint, um u. a. Lebensmittel zu bringen.

Die ganze Situation ist irgendwie bizarr und Juno erscheint für ihr Alter ziemlich naiv, selbst, wenn man die ungewöhnlich isolierten Lebensumstände berücksichtigen muss.
Als das Mädchen schließlich doch aufbegehrt und bemerkt wird, eskaliert die Situation und als daraufhin die Ereignisse sich überstürzen, gerät es in größte Gefahr.

Der Ansatz der Geschichte ist gut, manche Dinge klären sich und lassen gewisse Parallelen zu tatsächlich geschehenen Ereignissen bzw. deren vermuteten und in den Medien diskutierten Konsequenzen erkennen. Darüber hinaus kann man ihr ein großes Spannungspotenzial kaum absprechen.
Trotzdem verblieben mir letztendlich leider zu viele Ungereimtheiten.«
  8      1        – geschrieben von victory
Kommentar vom 6. August 2022 um 12:59 Uhr (Schulnote 1):
» Ein leiser Thriller mit extremer Sogwirkung – Pageturner par excellence


Juno (16) lebt mit ihrem Bruder Boy (12) und ihren Eltern auf einer Insel. Nur sie vier. Es herrschen strenge Regeln (die sieben Gebote), die die Eltern zum Schutz der Kinder aufgestellt haben. Denn nur so kann verhindert werden, dass die Fremdlinge aus Südland auf die Insel kommen und die Familie töten. Jeder Tag ist geregelt, jeder hat seine Aufgaben, brechen die Kinder eines der sieben Gebote, werden sie bestraft oder müssen ins Loch, den geheimen Schutzraum unterm Esszimmertisch. Doch Juno fragt sich immer öfter, was außerhalb ihrer Insel ist und hinterfragt das Verhalten ihrer Eltern. Eines Tages deckt Juno Schreckliches auf und ihre Welt ist nicht mehr die, die sie zu sein schien. Hin und hergerissen zwischen Angst und dem Wunsch, der Insel zu entkommen, versucht Juno, einen Weg zu finden, der sie aus ihrem Dilemma befreit.

Holla die Waldfee! Diese Buch ist der Hammer! Kein Actionkracher mit Blut und Geballer, sondern still und leise geht es hier zu, was alles nur noch eindrücklicher macht. Der Schreibstil ist phänomenal: direkt, geradeheraus und dennoch detailliert und bildhaft. Kein Wort zu viel, keins zu wenig. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Juno. Der Autor schafft es perfekt, ihre Gefühle, ihre Zerrissenheit, ihre Ängste und Hoffnungen aufs Papier zu bringen und dadurch unmittelbar auf mich zu übertragen. Ich habe mich dabei ertappt, wie ich völlig angespannt den Atem anhielt, wenn Juno in einer gefährlichen Situation war, wie ich genau das fühlte, was dieses 16jährige Mädchen fühlt. Bei einer Szene, die mit einer Tür und einem Finger zu tun hat, habe ich es körperlich gespürt… irre! Anfangs hatte ich ungefähr 1 Millionen Szenarien im Kopf, was Sache sein könnte, es hat in mir drin echt gerattert. Dann kam eine Wende und ich war platt! Damit hätte ich nicht gerechnet. Von Seite 1 bis zur letzten Seite war ich komplett gefangen von der Story, konnte nicht aufhören mit Lesen und musste wissen, wie es weitergeht. Der Aufbau, der Spannungsbogen, die Charaktere – brillant! Und das alles mit einer Schreibe, die so „einfach“ und ergreifend, so direkt und authentisch ist. Als hätte Juno mir ihre Geschichte selbst erzählt. Umwerfend!

Ganz klar 5/5 und ein Zusatz-Highlightsternchen! Ganz großes Blockbusterkino!«
  9      0        – geschrieben von Lesezauber_Zeilenreise
 
Kommentar vom 1. August 2022 um 13:17 Uhr (Schulnote 2):
» Abseits der Zivilisation

Eine Mutter, ein Vater und zwei Kinder leben in einer Blockhütte tief in den Wäldern auf einer kleinen Insel. Vom Festland ist kaum etwas zu sehen. Das Mädchen ist sechzehn und die beiden verbringen die Zeit mit Fischfang, Kuchenbacken und sonntäglichen Gesellschaftsspielen. Sie leben in ständiger Angst. Denn auf der anderen Uferseite lauert das Böse. Es könnte jederzeit auftauchen und Rache nehmen für das, was der Vater ihnen angetan haben soll. Sie werden die ganze Familie auslöschen. Vater hat aus diesem Grund einen geheimen Schutzraum gegraben wo sie sicher sind, Noch….

Meine Meinung
Es ist das erste Buch, das ich von diesem Autor gelesen habe. Durch den unkomplizierten Schreibstil, der keine Unklarheiten im Text zulässt, störte nichts meinen Lesefluss. Ich konnte das Buch sehr gut lesen. Ich habe schon öfter Bücher gelesen, wo Menschen gezwungen waren im Geheimen, in der Verbannung zu leben. Aber das dauerte nicht ewig, weshalb mir dieser Grund bei diesem Buch nicht schlüssig erschien. Doch warum mussten sie dort leben? Warum durften sie nicht aufs Festland? Zumindest die Kinder nicht? Wer dieses Rätsel lösen möchte, der muss dieses Buch lesen. Es ist spannend von Anfang an und es hat mich gefesselt. Es ist auch nicht sehr dick, etwa 320 Printbuchseiten. Ich habe es als E-Book gelesen und ich war sehr gespannt, wie es wohl ausgehen würde. Wer war der Böse und wer der Gute? Kam wirklich das Böse? Ich habe es in einem Rutsch gelesen und kann es wirklich weiterempfehlen. Von mir vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.«
  8      0        – geschrieben von Lerchie
Kommentar vom 21. Juli 2022 um 16:39 Uhr (Schulnote 2):
» Juno lebt mir ihren Eltern und ihrem Bruder Boy völlig abgeschottet auf einer kleinen Insel. Nur der Vater verlässt die Insel sporadisch, um nötige Einkäufe zu tätigen. Außerdem kommt einmal in der Woche ein Postbote. Den Kindern wurde von Anfang an eingeschärft, sich dem Postboten niemals zu zeigen, denn die Gefahr, dass er die Familie an die Feinde des Vaters verrät, die offenbar seit langer Zeit nach ihm suchen, ist zu groß. Als Juno eines Tages vom Postboten gesehen wird, nimmt das Schicksal seinen Lauf...

Die Handlung wird in der Ich-Form, aus der Sicht der 16-jährigen Juno, erzählt. Juno schildert die Ereignisse in einfachen Worten. Dadurch erfährt man nur das, was Juno weiß. Schnell wird klar, dass die Eltern von ihren Kindern absoluten Gehorsam verlangen. Die Neugier, zu erfahren, warum das so ist und welche Gefahr abseits der Insel auf die Familie lauert, ist deshalb sofort spürbar. Die Atmosphäre ist recht düster und angespannt und macht einen großen Reiz der Handlung aus, denn dadurch gerät man früh in den Sog der Ereignisse. 

Handlungsorte und Protagonisten werden so lebendig beschrieben, dass man die Szenen auf der Insel sofort vor Augen hat. Obwohl Juno sympathisch wirkt, hat man das Gefühl, dass sie recht naiv ist, doch das liegt sicher an den Umständen, unter denen sich aufgewachsen ist. Im Verlauf der Handlung kommt es zu einer Wendung, die das Leben von Junos Familie auf den Kopf stellt. Die bereits vorher spürbare  Spannung steigert sich stetig, wodurch man das Buch nur ungern aus der Hand legen mag. Man stellt sich zwar einige Male die Frage, ob das, was der Autor beschreibt, logisch ist, doch wenn man das verdrängt, dann kann man die stetig steigende Spannung voll auskosten. 

Ein Thriller, der zwar arg konstruiert wirkt, aber dennoch spannend ist. «
  9      0        – geschrieben von KimVi
Kommentar vom 21. Juli 2022 um 12:48 Uhr (Schulnote 2):
» Wehe, wenn der Zeigefinger zittert!
Beinahe Junos gesamtes Leben versteckt sich die Familie auf einer einsamen Insel. Gemeinsam mit ihrem Bruder Boy bewohnen sie eine Blockhütte mitten im Wald. Einen kleinen Eindruck der düsteren Atmosphäre vermittelt das Cover recht eindringlich. Vater, Mutter, Kinder sind angeblich aus Südland geflohen, was es aber auf ihrem Brettspiel gar nicht gibt. Ebenso Nordland nicht, wo sie leben.
Eine unbestimmte Gefahr bedroht die kleine Gemeinschaft und deshalb müssen die Heranwachsenden viele Regeln und Gebote beachten. Eine davon ist, wenn die Sirene ertönt, müssen sie in einen Schutzraum, der sie vor dem Zugriff der Fremdlinge bewahrt.

Die bizarre Geschichte wird aus der Sicht der 16jährigen Juno dargestellt. Ihr naiver, unverstellter Charakter machte mir zunächst viel Freude. Das junge Mädchen hatte meine Sympathie. Sie kannte ja kein anderes Leben; sie wußte nichts von der Außenwelt. Eine gewisse Spannung stellte sich recht bald ein. Juno beginnt Fragen zu stellen und sie macht sich ihren Reim drauf. Unbedingt will sie die andere Seite des Sees erkunden. Dabei bringt sie sich und ihren 12jährigen Bruder in Gefahr.

Es hätte ein noch packender Thriller werden können bei der Thematik, von der ich hier noch nichts verraten möchte. Doch irgendwie fand ich einiges stark überzogen, ja regelrecht unlogisch. Lustig fand ich den Einfall des Autors, Junos Zeigefinger zittern zu lassen, wenn sie lügt. Ein untrügliches Zeichen für die Mutter, die sich als böse Frau entpuppt, eine Hexe wie im Märchen.
Wäre ich um einiges jünger, hätte ich das Buch sicher verschlungen. Es ist durch den einfachen, schönen Schreibstil für Jugendliche sehr geeignet und sie sehen vieles sicher nicht so kritisch wie ich.

Es reicht für vier von fünf Sternen und meine bevorzugte Empfehlung für jugendliche Leser!«
  13      0        – geschrieben von hennie
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