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Das Geheimnis der verborgenen Bibliothek
Verfasser: Felicity Whitmore (7)
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1520)
VÖ: 1. Juni 2022
Genre: Kriminalroman (10387)
Seiten: 384 (Taschenbuch-Version), 373 (Kindle-Version)
Themen: 19. Jahrhundert (1793), Bibliotheken (156), England (1684), Entdeckung (409), Liverpool (26), Mord (7909), Mörder (759), Oxford (43), Pfarrer (145), Prostitution (322)
Charts: Einstieg am 9. Juli 2022
Zuletzt dabei am 10. Juli 2022
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Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (5)     Blogger (5)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 13. August 2022 um 15:25 Uhr (Schulnote 1):
» Zoe ist nicht sehr begeistert, dass sie ihre Doktorarbeit über ihren Vorfahren Gerald schreiben soll. Sie weiß nicht viel über ihre Familiengeschichte. Alles, was sie findet, ist das er Gerald der gütige genannt wurde, und vermutlich ermordet wurde.
Um mehr zu erfahren, muss sie nach Hause und das, obwohl sie da nicht mehr willkommen ist. Sie erinnert sich, dass sie als Kind dort eine verborgene Bibliothek entdeckt hat. Dort findet sie alte Tagebücher. Was sie dort zu lesen bekommt, erschüttert sie tief.

1839 in Liverpool

In der Stadt geht ein Mörder um, der es auf Prostituierte abgesehen hat. Die Polizei, die gerade neu gegründet wurde, nimmt ihre Aufgabe nicht sehr ernst.
Als Gerald Farwell tot aufgefunden wird, schaltet sich die Metropolitan Police ein. Er ist der Bruder des Earls of Wooverlough, und der Pfarrer der Gemeinde. Nach und nach löst sich die ganze dramatische Geschichte auf. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, und offenbart schreckliches.

Ich liebe die Bücher von Felicity Whitmoor. Sie schafft es durch ihren lebendigen Schreibstil, dass ich beim Lesen völlig in die damalige Zeit eintauche, und die Nöte und Ängste der Protagonisten spüre. Immer wieder erschreckt es mich wie in der Zeit mit Frauen, und auch mit armen Menschen umgegangen wurde.
Die verschiedenen Zeitebenen führt sie geschickt zusammen, bis man zum Schluss die gesamte dramatische Geschichte kennt. Ich bin wieder absolut begeistert.

Eine dramatische, spannende Familiengeschichte. Die mich berührt hat.

Von mir gibt es 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung«
  9      0        – geschrieben von Danis kleine Bücherwelt
 
Kommentar vom 21. Juli 2022 um 7:27 Uhr (Schulnote 1):
» Zoe Farwell hat nach einer Schreibpause wieder ihr Studium aufgenommen. Ihre Professorin Charlotte Arlan möchte, dass sie ihre Dissertation über ihren Vorfahren, den gütigen Gerald schreiben soll. Er wurde heimtückisch ermordet. Um Näheres zu erfahren, muss sie in ihr Elternhaus. Sie erinnert sich an eine geheime Bibliothek. Dabei entdeckt sie Tagebücher und Ungeheuerliches.

Ich liebe die Bücher von Felicity Whitmore. Sie entführen einen meist in die Vergangenheit, so auch hier.
In zwei Zeitebenen wird erzählt. Zum einen im Jahr 1839, geht es um Gerald. Nach und nach wird enthüllt, was es mit seinem Tod auf sich hat und warum er der Gütig genannt wird.
Zum anderen erleben wir Zoe, wie sie sich mit ihrem Vorfahren beschäftigt. Zeitgleich wird ihre persönliche Geschichte erzählt.
Es ist sehr spannend geschrieben und zeigt, wie arme Menschen im 19. Jahrhundert behandelt wurden.
Arbeitsplätze waren rar und Frauen hatten es sehr schwer. Sie mussten niedere Arbeiten verrichten, bis zur Prostitution. Auch die Polizei war nicht gerade engagiert. Polizeiposten wurden gerade erst eingerichtet und sie nahmen ihre Arbeit nicht ernst.
Auch sahen sie auf die ärmliche Bevölkerung nur herab. Mehrere Mordfälle wurden nicht ernst genommen, da es ja nur die Ärmsten betraf. Es wurde schlampig ermittelt oder vertuscht.
Auch Zoe hatte mit Vorurteilen zu kämpfen und ihre Familie steht nicht hinter ihr.
Der Autorin ist es gelungen, alles sehr gut einzufangen und wiederzugeben. Die bildgewaltige Sprache hat es mir auch hier wieder angetan. Auch die Atmosphäre wurde wunderbar dargestellt.

Fazit: Ein mich für sehr atmosphärischer, fesselnder und spannender Roman, der schon fast wie ein Krimi wirkt. Ein wahrlich aufwühlendes Geschichtsepos. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne«
  13      0        – geschrieben von Helgas Bücherparadies
 
Kommentar vom 6. Juli 2022 um 17:08 Uhr (Schulnote 3):
» Die Story vom Geheimnis der verborgenen Bibliothek, um die sich alles dreht, ist 1839 in Liverpool und Umgebung angesiedelt. Ein düsterer historischer Krimi, den man so schnell nicht vergisst. So ungeheuerlich ist das Geschehen. Es gibt viele unaufgeklärte Morde an Dirnen, die nachts im Hafenviertel passieren. Geheimnisse, Lügengeschichten, die als Wirklichkeit überliefert werden. Die örtlichen Polizisten interessiert das nicht. Das Viertel ist durch die ständig auslaufenden Schiffe ein Schmelztiegel verschiedenster Menschen. Unzählige sind Auswanderer. Bis ein bekannter Gemeindepfarrer, Bruder des Earl of Wooverlough, Opfer wird. Ein junger Inspektor von der Metropolitan Police aus London reist an. Voll motiviert beginnt er seine Ermittlungen. Was ihm alles widerfährt und welche menschlichen Abgründe er erfahren muss, ist kaum vorstellbar.
Der Roman beginnt damit, das die 28 jährige Zoe Farwell ihr wissenschaftliches Studium weiter führen will. Ein sehr erfolgreiches Buch, von ihr geschrieben, gibt ihr finanzielle Sicherheit. Sie möchte in Oxford bei Frau Professor Arlon im Fach Geschichte promovieren. Das sie aus einem alten englischen Adelsgeschlecht abstammt, selbst eine Lady Farwell ist, hat ihr geholfen das sie zum Gespräch eingeladen wird. Zoe erhält die Aufgabe über ihren Vorfahren zu recherchieren. Er war der Pfarrer, gütig, gottesfürchtig und selbstlos, der vor 182 Jahren nachts im Liverpooler Hafenviertel tot aufgefunden wurde. So ist es überliefert. Noch heute verehrt man ihn im ganzen Land als Helden. Über die Hintergründe, wie es dazu kam, ist nichts bekannt. Ihre Mentorin möchte das Zoe für ihre Doktorarbeit über die Entstehung von Heldenmythen forscht. Es gibt keine Aufzeichnungen worauf sich das Heldentum und die Verehrung von Gerald dem Gütigen bezieht. Sie soll es im alten Stammsitz ihrer Familie erkunden.

Der Plot des Buches ist auf zwei unterschiedlichen Zeitebenen angesiedelt. Die gegenwärtige Handlung befasst sich auch mit lesbischer Liebe. In einem Buch von Felicity Whitmore, ist dies für mich befremdlich. Im viktorianischen Zeitalter, in dem bisher alle Bücher und auch dieses hauptsächlich spielt, wo das Leben der Frauen von Ihren Vätern und Männern bestimmt wird, passt für mich diese Zusammenführung mit der heutigen Freiheit nicht. Auch hätte ich mir gewünscht, dass der Klappentext dieses Thema benennt. Nicht jeder möchte darüber lesen.

Mit ihrer lebendigen Erzählweise versteht es Felicity Whitmore immer wieder, mich in das alte viktorianische England mitzunehmen. Ich liebe diese sehr atmosphärischen Romane von ihr.«
  12      1        – geschrieben von Internetmaus
Kommentar vom 27. Juni 2022 um 20:52 Uhr (Schulnote 6):
» Zum Inhalt:

Liverpool 1839 ist für Dirnen ein gefährliches Pflaster. Sämtliche Prostituierte werden ermordet. Für Dirnen fühlt sich die örtliche Polizei nicht verantwortlich. Doch die mutige Metresse Madeline Brown nimmt den Tod der Frauen nicht einfach hin. Beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Begibt sich in große Gefahr. War doch unter den ermordeten Dirnen auch eine Freundin von ihr dabei. Nachdem auch der Pfarrer Gerald Farwell ermordet wird, schaltet sich endlich auch die Polizei ein. Ordert Hilfe aus London.

In der Gegenwart wandelt Zoe auf den Spuren der Vergangenheit. Das Thema ihrer Doktorarbeit Gerald Farwell, Bruder des Earls of Wooverlough. Ist er eines normalen Todes gestorben oder ermordet worden? Warum wurde Farwell als Held gehandelt? War er wirklich so ein gütiger Mensch?
Meine Meinung:
Zwei starke Frauen

Mit Zoe und Madeline hat die Autorin tolle Frauen geschaffen. Besonders deutlich wird, wie sich die Probleme der beiden Frauen gleichen. Zoe führt ein selbstbestimmtes Leben. Ein Leben welches ihr Vater nicht akzeptiert. Der Weg in ihr Elternhaus bleibt ihr verwehrt. Madeline führt erst mal kein selbstbestimmtes Leben. Die Zeiten sind 1839 hart. Das Leben als Metresse eines reichen Mannes sehr bequem. Dennoch hat die bildhübsche Frau ein Herz für Mernschen, die es schlechter getroffen haben. Hat stets einen Teller heiße Suppe für hungrige Mägen parat. Begibt sich in Lebensgefahr, um die verantwortliche Person der vielen Morde zu finden. Ich war sehr zuversichtlich, dass sie sich von den auferlegten Fesseln befreien wird.

Nachts in Liverpool war gruselig, da ich wusste, dass viele Frauen ermordet werden. Beonders der Hafen hat mir kalte Schauer über den Rücken gejagt. In der Gegenwart konnte man gut erkennen, dass Zoes Vater sehr viele Charakterzüge von seinem Vorfahren, dem Earl of Wooverlough, geerbt hat. Einige Dinge waren für mich vorhersehbar. Dennoch gab es etwas, das mich schier umgehauen hat. Meine Vermutung, welche Person für den den Mord des Pfarrers verantwortlich ist, war so was von daneben.

Die geheimnisvolle Atmosphäre und der fesselnde Schreibstil machen diese Geschichte zu einem ganz besonderen Genuss. Nachts am Hafen sollte man wirklich nicht allein spazieren gehen ….
Fazit:

Eine verborgene Bibliothek, Morde und Familiengeheimnisse sind die Zutaten dieser Geschichte. Mal in der Gegenwart, mal in der Vergangenheit. Ich liebe Geschichten, in denen es um Bücher und Familiengeheimnisse geht. Felicity Whitmore konnte mich auch dieses Mal wieder begeistern. Die Liebe kommt auch nicht zu kurz …..

Eine absolute Empfehlung von mir. Danke Felicity Whitmore. Ich habe jedes einzelne Wort genossen.«
  16      1        – geschrieben von Giselas Lesehimmel
 
Kommentar vom 25. Juni 2022 um 23:16 Uhr (Schulnote 3):
» Zoe hat einen Roman geschrieben der ein voller Erfolg war, nun hat sie Zeit und Geld um ihre Doktorarbeit in Geschichte zu schreiben, Thema Heldenmythen und Heiligengeschichten. Bei den Recherchen erfährt sie das ein Vorfahr von ihr als Heiliger verehrt wurde, warum ist nicht so leicht heraus zu finden. Ihre Professorin unterstützt sie sehr, zu dem hat Zoe Gefühle für sie. Eine schwierige Situation den Zoe wurde auf Grund ihrer sexuellen Orientierung von ihren Eltern verstoßen. Informationen gibt es aber nur in der Bibliothek ihres Elternhauses. Im zweiten Erzählstrang geht es um die Ermordung eines Priesters der aus einer noblen Familie stammt, eben dieser Vorfahr von Zoe. Gleichzeitig geschehen viele Morde an Prostituierten. Der Ermittler sieht alle Verbrechen als gleich an, während Vorgesetzte und Angehörige der Meinung sind nur der Mord an dem Priester ist auf zu klären, die Frauen sind minderwertig und deshalb ist ihr Tod egal. Unterstützung findet er bei einer Frau die die Geliebte eines reichen Mannes ist und die weniger privilegierten Frauen unterstützt.
Die zwei Erzählstränge machten auf mich einen sehr unterschiedlichen Eindruck. Während die Mordermittlungen sehr spannend gestaltet waren und die Vorurteile in der Zeit nachvollziehbar sind, war der Teil der in der Gegenwart spielt für mich zu sehr auf Zoe und ihr Liebesleben ausgerichtet. Eine moderne junge Frau die finanziell und beruflich unabhängig ist, sollte in der Lage sein über veraltete Vorurteile hinweg sehen zu können.
Das Ganze war auch im Erzählstil unterschiedlich, während der Ermittler und die Frau sich gegenseitig unterstützten und gleichzeitig für sich das Beste aus der Situation zu machen versuchten, es wirkte raffiniert und hatte Tiefe.
Zoe hingegen war in Gedanken immer bei ihren Empfindungen, Sätze die sich wiederholten.
Ich war zwiegespalten, denn das Gefühl zwei verschiedene Bücher zu lesen hat mich gestört.«
  15      0        – geschrieben von Petra Wiechmann
 
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