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Morgen werden wir glücklich sein
Verfasser: Lea Korte (1)
Verlag: Piper (2292)
VÖ: 26. Mai 2022
Genre: Familienepos (708) und Historischer Roman (6071)
Seiten: 432 (Taschenbuch-Version), 442 (Kindle-Version)
Themen: Besatzung (44), Frankreich (923), Lehrer (820), Nationalsozialismus (430), Paris (778), Résistance (28), Sänger (509), Verrat (1331), Zweiter Weltkrieg (649)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (4)     Blogger (5)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 21. September 2022 um 21:20 Uhr:
» Wieder ein Buch, das ich unbedingt haben & lesen wollte. Leider ist es dann immer weiter nach hinten im Regal verschwunden. & ich habe es total vergessen. Letzte Woche habe ich es dann wieder entdeckt & direkt durchgesuchtet. Kennt ihr das, wenn man mit einem Buch beginnt & von den ersten Seiten an direkt an das Buch gefesselt ist? & von Kapitel zu Kapitel einfach immer weiterlesen muss? So ging es mir hier bei diesem Buch mal wieder. Aber jetzt zu der Story.
Im Buch geht es um drei Freundinnen, die sich seit Kindertagen kennen. Sie leben in Paris. & bis 1940 die Nazis in Paris eingefallen sind, ist auch alles gut. Doch dann…"Die Unbesiegbaren", wie sich die drei Freundinnen seit Kindertagen nennen, werden auf eine harte Probe gestellt. Marie, Amiel & Geneviéve teilen nicht die gleichen Ansichten. Dieses stellt ihre Freundschaft auf eine harte Probe. Marie kümmert sich beim Widerstand auch um die jüdischen Kinder. Geneviéve verliebt sich in einen Deutschen. Sie möchte als Pianistin einfach weiter auftreten können. Amiel weigert sich als jüdische Ärztin, Frankreich zu verlassen.

Die Autorin hat so einen fantastischen, einfühlsamen, emotionalen, flüssigen & angenehmen Schreibstil. Die Geschichte ist super herausgearbeitet & lässt sich so gut lesen. Die Charaktere sind so authentisch & einfach mega. Ein wirklich faszinierender Roman, den ich immer wieder lesen könnte.
Lest diesen Roman! Klare Kauf - & Leseempfehlung!«
  10      0        – geschrieben von Zimtstern's Bücherregenbogen
Kommentar vom 7. Juni 2022 um 14:42 Uhr (Schulnote 2):
» Sie kennen sich seit etlichen Jahren und behaupten von sich, dass sie unbesiegbar sind. Geneviéve, Amiel und Marie leben in Paris und verstehen sich prächtig. Das ändert sich, als die Stadt von den Deutschen eingenommen wird. Ihre Ansichten liegen weit auseinander, wenn es um die Themen Widerstand und/oder deutsche Soldaten geht. Sie helfen sich zwar, wenn auch zuweilen nur notgedrungen, aber ihre Herzlichkeit füreinander geht verloren.

Ein Historischer Roman, der mit vielen Fakten aufwartet. Die Autorin hat sich intensiv mit der Geschichte befasst und die Ereignisse in „Morgen werden wir glücklich sein“ verarbeitet. Der Widerstand gegen die Nazis war in Frankreich recht erfolgreich auch wenn es Verluste gab. Stellte man die Rettung von Juden und anderen Verfolgten den Verlusten in der Resistance gegeneinander, überwog die Zahl der Geretteten bei weitem.

Nein, nicht alle Deutschen waren Scheuklappen tragende Nazis und Franzosen stille Dulder. Auf beiden Seiten gab es Individuen, und dieses Denken in schwarz o d e r weiß ist damals wie heute nicht richtig. Das Buch beschreibt das Leben der drei Freundinnen zu einer schlimmen Zeit und wird durch Gespräche zwischen zwei Enkelinnen unterbrochen. Auch wenn es mir zuweilen etwas langatmig war, so fühlte ich mich doch gut unterhalten. Gerne gebe ich vier Sterne und eine Leseempfehlung.«
  6      0        – geschrieben von lielo99
 
Kommentar vom 3. Juni 2022 um 20:23 Uhr (Schulnote 2):
» Die Freundinnen Marie, Amiel und Geneviève kennen sich seit ihrer Kindheit. Als die Deutschen 1940 in Paris einmaschieren, gerät ihre Freunschaft unter Druck. Marie, die Lehrerein schließt sich der Résistance an, um ihre jüdische Schüler zu retten und um etwas gegen die Deutschen zu unternehmen. Die Jüdin Amiel arbeitet als Ärztin und unterstützt ihre Freundin so gut sie kann. Aber Geneviève, die als Musikerin arbeitet lässt sich mit den Deutschen ein um weiter auf der Bühne stehen zu können. Marie fühlt sich dadurch von ihr verraten und wendet sich immer mehr von ihrer Freundin ab und tut etwas was eine Katastrophe auslöst...

Morgen werden wir glücklich sein stammt aus der Feder von Lea Korte.

Marie, Amiel und Geneviève sind seit Kindheitstage beste Freundinnen und gehen zusammen durch dick und dünn. Durch den Einmarsch der Deutschen verändert sich ihr Leben und auch ihre Freundschaft, die dabei auf eine harte Probe gestellt wird. Marie und Geneviève sind die starken Charaktere, während Amiel die sanftere und ausgleichende der drei Frauen ist. Während Marie die Deutschen zutiefst verabscheut und für sie sehr schnell klar ist das sie etwas gegen sie unternehmen möchte, ist für Geneviève ihr Karriere für die sie hart gekämpft hat, so wichtig das sie sich mit den Deutschen arrangiert. Die Spannung die diese unterschiedliche Haltung zwischen Marie und Geneviève auslöst nimmt immer mehr zu und endet in einer Katastrophe.

Auf ihre Art sind alle drei eigentlich sympathische Charaktere, aber vor allem Marie und Geneviève stehen hier im Vordergrund. Amiel nimmt für mein Empfinden eher eine Nebenrolle ein, die ausgleichend wirkt und die Geschichte, da sie Jüdin ist, zusätzlich würzt. Marie ist durch persönliche Ereignisse von Anfang an ein glühender Gegner der Deutschen, und erwartet dies auch ohne wenn und aber von allen anderen. Ihre wirklich starre Haltung dazu, die nur schwarz und weiß kennt, zeigt ihre unsympathische und egoistische Seite, und sorgt damit das die Freunschaft der drei Frauen immer mehr unter Druck gerät. Geneviève, die aus bescheideren Verhältnissen als ihre Freundin kommt, sieht die Sache mit mehr Pragmatismus, denn sie möchte weiter als Musikerin arbeiten und den Krieg lebend überstehen. Diese unterschiedlichen Anschauungen treffen immer wieder aufeinander und machen diesen Roman aus. Mal konnte ich Marie besser verstehen, mal Geneviève. Aber Maries Entscheidungen, die die Katastrophe auslösen, löste bei mir wirklich Fassungslosigkeit und Verständnislosigkeit aus über so viel Egoismus und Starrsinn.

Durch die Besatzungszeit, Maries Mitwirken bei der Résistance kommen immer wieder sehr spannende Momente in die Geschichte, die mir richtig gut gefallen haben, und damit für ein weiteres vorantreiben der Geschichte sorgten und für ein Zuspitzen der Auseinandersetzungen zwischen den Freundinnen.

Mein Fazit:

Mit einer interessanten Geschichten, die auch ihre spannendnen Momente für mich bereithielt, den Charakteren und dem Setting konnte mich die Autorin wirklich überzeugen.«
  16      0        – geschrieben von Tanjas Bücherwelt
 
Kommentar vom 29. Mai 2022 um 23:29 Uhr (Schulnote 1):
» Dieses Buch durfte ich im Rahmen der NetGalley Challenge 2022 lesen, und ich muss sagen, es hat mir sehr gut gefallen. Anfangs habe ich noch ein wenig am Schreibstil herumgeknabbert, ich lese aber auch sehr selten historische Romane, deshalb dauerte es bei mir ein wenig länger, bis ich mich auf die Geschichte einlassen konnte. Aber nach sehr kurzer Zeit hatte mich die Story dann gepackt. Sehr bildhaft und emotional beschreibt die Autorin hier das Leben dreier Freundinnen im von den Nazis besetzten Paris.
Für mich war das meiste, was die drei erleben mussten, unvorstellbar. Grauenvoll. Alleine diese Willkür, jemanden zu deportieren, nur weil er eine andere Religion ausübt. Extrem. Und wie schnell Menschen in solchen Situationen kollaborieren. Während die beruflichen und jugendlichen Werdegänge der drei Damen oft nur nebenbei erwähnt werden, liegt das Hauptaugenmerk dieses Buches auf der Nazizeit, den Gräueln des Krieges und wie jede der drei damit umgeht. Durch diesen unterschiedlichen Umgang entzweien sie sich nicht nur, sondern werden auch gewaltsam immer wieder entzweit. Aber auch das Gegenteil, die Liebe, kommt in diesem Buch zu Wort. In Form dreier Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten und trotzdem für ihre jeweilige Dame die Liebe ihres Lebens sind.
Die Geschichte ist sehr plastisch und eindrucksvoll beschrieben und die Charaktere haben sehr viel Tiefe und Emotionen, was ich sehr bewundernswert gelöst finde, da die Autorin ja diese Vielschichtigkeit auf jede Ebene des damaligen Lebens anwenden muss. Also z. B. tiefster Hass auf die deutschen Besatzer und trotzdem glücklich verliebt sein. Diese Vielschichtigkeit macht das Buch sehr lebendig, die Charaktere emotional und nachvollziehbar , und die Geschichte tatsächlich nah – und erlebbarer als jedes Geschichtsbuch es je könnte.
Einzig den Teil der in der Jetzt - Zeit spielt, finde ich nicht ganz so gelungen. Da fehlt mir die komplette Charakterisierung der Personen und auch ein emotionales Ende. Das Ganze war zu abrupt und es blieben einige lose Fäden übrig.

Fazit: Fünf emotionale Sterne für ein zauberhaftes Buch über starke Frauen in einer grässlichen Zeit.«
  16      0        – geschrieben von mellidiezahnfee
 
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