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Die Freundinnen vom Strandbad 1 - Wellen des Schicksals
Verfasser: Julie Heiland (8)
Verlag: Ullstein (1462)
VÖ: 27. Mai 2022
Genre: Historischer Roman (5863)
Seiten: 624 (Taschenbuch-Version), 557 (Kindle-Version)
Themen: Berlin (1438), Berliner Mauer (30), Bundesrepublik Deutschland (48), Deutsche Demokratische Republik (234), Freie Deutsche Jugend (1), Fünfziger Jahre (263), Kalter Krieg (96)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (3)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 20. Juni 2022 um 13:00 Uhr (Schulnote 1):
» Gerade noch rechtzeitig haben Betty, Clara und Martha den schon etwas älteren Horst vor dem Ertrinken gerettet, sie sind „die drei tollen Lebensretterinnen vom Müggelsee“ - dieser heiße Julitag 1956 ist der Beginn ihrer Freundschaft.

Die drei ganz und gar unterschiedlichen jungen Mädchen leben im Berliner Osten. Noch ist es möglich, im Westteil zu arbeiten oder auch heimlich Waren über die Grenze zu schmuggeln. Dennoch hat die Staatssicherheit ihre Ohren überall, keiner kann sich sicher sein, nicht ausspioniert zu werden. Es sind die Jahre vor dem Mauerbau, die damals 13jährigen Mädchen begleite ich bis zu Walter Ulbrichts großer Lüge „niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“ und deren Folgen für sie und ihre Liebsten.

Sehr anschaulich vermittelt Julie Heiland die Lebensverhältnisse in der damaligen DDR. Der familiäre Hintergrund der drei Freundinnen zeigt deutlich auf, ob und wie man in diesem Staat seinen Traum verwirklichen konnte. Etwa die FDJ - formal war die Mitgliedschaft freiwillig, jedoch mussten all die, die sich dem widersetzten, mit Benachteiligungen rechnen. Studieren und ein berufliches Weiterkommen war somit schier unmöglich, die Freie Deutsche Jugend war nur dem Namen nach frei. Die Staatssicherheit, die Stasi, war allgegenwärtig, schon die Kleinsten wurden für Spitzeltätigkeiten missbraucht. So konnte man sich ein Volk der Denunzianten heranziehen, das Unrechtsbewusstsein wurde im Keim erstickt.

Vom Mädchen zur Frau – von 1956 bis hin zum Mauerbau 1961 begleite ich die Betty, Clara und Martha. Sie sind ganz normale Jugendliche mit ihren Zukunftsträumen, der ersten Liebe und den so gegensätzlichen Familienverhältnissen.

Der Titel und auch das Cover kommen unbeschwert daher, es stecken aber viele Schicksale dahinter. Die drei so unterschiedlichen Freundinnen verkörpern jede für sich einen Frauentyp von eher unselbständig und anhänglich bis absolut selbstbestimmt. Sie leben in einem Staat, der nur jene hochkommen lässt, die nichts hinterfragen, sich linientreu geben.

Ich war zwar nie mittendrin, hab aber den Mauerbau und die Schicksale dahinter vielfach gehört, gesehen, gelesen und werde es immer wieder tun. Nie werde und will ich verstehen, wie man die Freiheit jedes einzelnen derart beschneiden kann, sie eher als nützliches Individuum denn als selbst denkenden Menschen behandelt.

„Wellen des Schicksals“ – der erste Teil um die „Freundinnen vom Strandbad“ habe ich sehr gerne gelesen. Auf unterhaltsame Weise habe ich wie nebenbei einen tiefen Einblick in die Struktur der DDR erhalten. Die Charaktere sind allesamt glaubhaft dargestellt – ein wunderbarer Roman „über Freundschaft, die keine Grenze kennt“, der bald seine Fortsetzung mit den „Wogen der Freiheit“ findet.«
  0      0        – geschrieben von Magnolia
Kommentar vom 28. Mai 2022 um 7:58 Uhr (Schulnote 1):
» "Die Freundinnen vom Strandbad - Wellen des Schicksals" ist der erste Teil von der "Die Müggelsee-Saga" von der Autorin Julie Heiland.

Die drei jungen Mädchen Clara, Betty und Martha können eigentlich gar nicht unterschiedlicher sein. Clara liebt Bücher, möchte einmal ins Weltall fliegen und im Westen leben. Betty träumt von einer großen Schauspielkarriere in Hollywood. Martha ist begeistert von der FDJ.

Durch einen dramatischen Badeunfall werden genau diese drei zu unzertrennlichen Freundinnen, die sich absolut aufeinander verlassen können.

Zur damaligen Zeit war das Leben nicht immer einfach, das wird in diesem Roman auch sehr gut beschrieben.

Am besten wäre es, man würde mit dem Strom schwimmen. Dies ist aber etwas, was nicht immer so einfach ist. Vor allem wenn  man als junges  Mädchen ja eigentlich auch ganz andere Vorstellungen vom Leben hat.

Meiner Meinung nach sind sowohl Clara, Betty als auch Martha starke Persönlichkeiten, die zwar auch ihre Schwächen haben, aber durch die wunderbare Freundschaft gar nicht so gravierend sind.

Die Geschehnisse werden abwechselnd aus der Sicht von Clara, Betty und Martha erzählt.

Durch den Schreibstil der Autorin habe ich das Buch regelrecht verschlungen und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen.

Ich bin schon sehr gespannt wie es weiter geht und freue mich auf die Fortsetzung.

Folgende Zitate haben mich besonders berührt:

"Manchmal hat das Schicksal einen besseren Plan als den, den man sich selbst zurechtgelegt hat."

"Vorstellungskraft und Fantasie haben wir nicht, um der Realität zu entfliehen. Unsere Vorstellungskraft ist der Ort, an den wir gehen, um unser tiefstes Selbst zu finden."

"Freiheit bedeutete nicht, sich für oder gegen etwas zu entscheiden, sondern sich eine von Grund auf eigene Existenz zu erschaffen."


Überblick der Reihe "Die Müggelsee-Saga":

Band 1 - "Die Freundinnen vom Strandbad - Wellen des Schickdals"

Band 2 - "Die Freundinnen vom Strandbad - Wogen der Freiheit" - Erscheinungstermin: 28.07.2022«
  11      0        – geschrieben von Ourbooksoflife
 
Kommentar vom 27. Mai 2022 um 21:31 Uhr (Schulnote 1):
» Alles bestens?
Das schöne Buchcover zeigt die Freundinnen Martha und Betty auf der Wasserinsel des Müggelsees. Der Klappentext verspricht eine interessante Geschichte.
Im Prolog wird die Situation beschrieben, wie die drei Mädchen Martha, Betty und Clara im Sommer 1956 in der DDR Freundinnen werden. Weiter geht’s dann im Sommer 1960, also ein Jahr vor dem Mauerbau und die Freundinnen, obwohl sie total unterschiedlich sind, halten wie Pech und Schwefel zusammen und machen Erfahrungen mit der ersten Liebe.
Der Spannungsbogen wird durch die abwechselnden Sichtweisen der drei Freundinnen Martha, Betty und Clara gehalten. Die drei wirken auf ihre Art sympathisch, da sie trotz der Gegensätze bedingungslos zusammen halten.
Die Autorin Julie Heiland schafft es mit ihrem bildhaften Schreibstil, dass ich mich sehr gut in die Stimmung der damaligen DDR hineinversetzen konnte. Alle Protagonisten wirken authentisch. So werden Personen, die nicht linientreu sind, beschattet und schikaniert. Die Jugendlichen und Erwachsenen, die für die Stasi arbeiten, sind unsympathisch und bösartig.
Der Schreibstil der Autorin Julie Heiland ist flüssig und einfach zu lesen. Ich fand den strukturellen Aufbau des Buches mit den abwechselnden Sichtweisen der drei Freundinnen ganz gut.
Klare Kauf- und Leseempfehlung. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung dieser Geschichte.«
  6      0        – geschrieben von maggiem
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