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Das Haus der stummen Toten
Verfasser: Camilla Sten (2)
Verlag: HarperCollins (404)
VÖ: 24. Mai 2022
Genre: Thriller (7870)
Seiten: 416 (Broschierte Version), 417 (Kindle-Version)
Original: Arvtagaren
Themen: Bauernhof (232), Erbschaft (663), Großmütter (395), Schweden (543)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Das Haus der stummen Toten« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (6)     Blogger (4)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 25. Juli 2022 um 20:11 Uhr (Schulnote 3):
» Sie hat sich mit ihrer Großmutter verabredet. Irgendwie war die in den letzten Tagen beunruhigt und wartete auf ihre Enkelin. Das passt so gar nicht zu dieser selbstbewussten, taffen Seniorin. Als Enkelin Eleanor dann vor ihrer Haustüre steht, kommt eine Gestalt aus dem Flur. Eleanor kann keine Gesichter erkennen und kann auch diese Person nicht zuordnen. Sie betritt die Wohnung und sieht, dass Vivianne, die Großmutter, auf dem Boden liegt. In einer Blutlache. Tot, mit einer Schere ermordet. Der Schock sitzt tief und Eleanor fällt in ein Loch. Sie begibt sich in Therapie. Bis sie den Inhalt des Testaments erfährt. Sie soll ein Anwesen geerbt haben, von dem Sie vorher niemals hörte. Warum hat Vivianne nie darüber gesprochen?

„Das Haus der stummen Toten“ ist in zwei Zeitschienen erzählt. Dem Hier und Jetzt und dem ab den Jahren 1962. Verwirrend sind dabei die vielen Namen, von denen einige mit gleichen Buchstaben anfangen. Aber auch die ganze Story ist nicht immer schlüssig. Zu oft gibt es ausführliche Schilderungen von Nebenschauplätzen, die meiner Meinung nach das Ganze unnötig in die Länge ziehen.

Spannend ist die Story zwar auch, aber wiederum nicht immer schlüssig. Das gilt besonders für das Ende. Die Idee fand ich gut. Mal anders als momentan üblich und nicht die momentan üblichen „Geheimnisse“ vom Zweiten Weltkrieg und seine Folgen. Auch wenn die Story nicht wirklich gefangen nimmt, es ist kurzweilige Unterhaltung, bei der man sich nicht so sehr konzentrieren muss.«
  10      1        – geschrieben von lielo99
 
Kommentar vom 8. Juli 2022 um 16:04 Uhr (Schulnote 2):
» Ein Erbe mit schrecklichen Ereignissen aus der Vergangenheit

Das Buch „Das Haus der stummen Toten“ von Camilla Sten ist am 24. Mai 2022 auf 416 Seiten im HarperCollins-Verlag erschienen.

Der Leser bekommt Handlungen aus zwei Zeitebenen im Wechsel zu lesen. Einmal von Eleanor in der Gegenwart, einmal von Annuschka in der Vergangenheit. Eleanor leidet unter Gesichtsblindheit, kann folglich Menschen nicht wiedererkennen, nur anhand gewisser Merkmale, die sie sich einprägt. Nachdem ihre Großmutter ermordet wurde, erbt sie den Gutshof, der vom jahrelangen Verwalter übergeben werden soll. Doch von ihm gibt es keine Spur, er taucht nicht auf. Trotz der mysteriösen Umstände bleibt sie vor Ort in Solhöga und versucht, die Rätsel aufzulösen. Gleichzeitig gibt es im Buch immer wieder Rückblenden in das Jahr 1965 – erzählt von Annuschka.

Mir hat das Buch gut gefallen, die Autorin hat einen tollen Schreibstil und auch die Auflösung von allem am Ende war in sich schlüssig. Ich habe den Thriller innerhalb von einem Tag durchgelesen. Was ich etwas schwierig bei der Auflösung fand, war, dass viele Personen im Buch vorher unter einem anderen Namen auftauchten. Dennoch kann ich den Thriller empfehlen.«
  7      0        – geschrieben von Bücherwurm88
Kommentar vom 19. Juni 2022 um 12:58 Uhr:
» Zum Inhalt:
Eleonor ist nur auf das Drängen ihrer Großmutter Vivianne zu einem Besuch zu ihr aufgebrochen. Als sie dort ankommt, findet sie ihre Großmutter ermordet auf. Sie sieht den Mörder sogar kurz, da sie aber Schwierigkeiten beim Erkennen von Gesichtern hat, kann sie ihn nicht beschreiben. Das geerbte Anwesen ist unheimlich, dort geschehen merkwürdige Dinge. Ist jemand hinter ihr und ihrem Freund her?
Meine Meinung:
Irgendwie konnte mich das Buch so gar nicht packen. Ich fand das Buch auch nicht sonderlich spannend, eher verworren und ich hatte ist Schwierigkeiten der Geschichte zu folgen. Für mich war es ein Buch bei dem, wie man so schön sagt, der roten Faden fehlte. Zumindestens habe ich ihn nicht gefunden. Mir blieben auch die Protagonisten seltsam fremd und das führte auch dazu, dass ich nicht so richtig Lust hatte, mich intensiver mit den Charakteren zu beschäftigen, was sicher auch dazu beigetragen hat, dass mir das Buch nicht so gut gefallen hat.
Fazit:
Konnte mich nicht packen«
  7      0        – geschrieben von brauneye29
Kommentar vom 17. Juni 2022 um 14:34 Uhr (Schulnote 1):
» Eleanor Fälth hatte nicht das beste Verhältnis zu ihrer Grossmutter Vivianne, die sie gross gezogen hat. Trotzdem ist der Schock gross, als sie bei einem ihrer Besuche ihre Grossmutter tot auffindet. Dazu kommt die Verwirrung, als Eleanor erfährt, dass sie von ihr den alten Landsitz Solhöga, nördlich von Stockholm, geerbt hat. Mit Freund Sebastian fährt Eleanor zum alten Gutshof und entdeckt Mysteriöses.





Die Geschichte ist sehr vielseitig und spannend. Die Spannung zeigt sich auf verschiedenen Ebenen. Das beginnt schon mit der Ermordung von Grossmutter Vivianne, bei der man sich fragt, was da genau geschehen ist und wie dies mit dem Rest der Geschichte zusammenhängt. Das beinhaltet auch Rückblicke in das Jahr 1965, in dem ein Dienstmädchen auf dem Landsitz der Familie Fälth, seine Erlebnisse erzählt. Gekrönt wird das Ganze durch einen Mord in der Gegenwart, als Sebastian und Eleanor mit zwei Schlüsselfiguren auf Solhöga weilen. Dort geschehen gruselige Dinge und etliche Passagen haben bei mir Gänsehaut ausgelöst. Das Setting ist gut gelungen und durch die Rückblicke der ehemaligen Bediensteten in den 60er Jahren wird der Gruselfaktor noch verstärkt. Man wartet wortwörtlich darauf, was sich hinter der nächsten Ecke, in der nächsten Nische verbirgt.


Großartig fand ich, dass in dieser Geschichte eine selten thematisierte Beeinträchtigung Platz gefunden hat. Eleanor leidet unter Prosopagnosie, einer Gesichtsblindheit, die oft angeboren ist und den Menschen mit dieser Störung das Sozialleben schwer macht. Sie können Gesichter nicht unterscheiden und orientieren sich oft an Frisuren, Körpergrösse oder Haltung. In „Das Haus der stummen Toten“ wird diese Schwäche sehr gut in die Handlung integriert, jedoch nicht anhaltend thematisiert.

Eleanor scheint aber auch noch andere soziale Probleme zu haben und ab und zu wird nebenbei erwähnt, dass deren Ursprung wohl in der Kindheit liegen. Ihre Grossmutter war eine harte und böse Frau und nach dem Verlust ihrer Tochter unnachgiebig mit ihrer Enkelin. Das wahre Gesicht von Viviane, die man als Leser in der Gegenwart nur vom Hörensagen kennt, zeigt sich im Strang in der Vergangenheit.

Eine Entwicklung in der Vergangenheit, die ich nicht habe kommen sehen, hat mich begeistert. Plötzlich fielen massenhaft Puzzlestücke an ihren Platz und so kann ich bestätigen, dass der Plot nicht nur gut, sondern auch ideenreich ist.«
  14      0        – geschrieben von Igela
 
Kommentar vom 14. Juni 2022 um 12:21 Uhr:
» Eleanor besucht ihre Grossmutter Vivianne. Als sie ankommt, muss sie erkennen, dass diese soeben getötet wurde. Daraufhin erfährt Eleanor, dass sie von Vivianne einen Gutshof geerbt hat, der irgendwo im Nirgendwo steht. Somit begibt sie sich mit ihrem Partner Sebastian dorthin. Ebenfalls dort anwesend sind Eleanores Tante Veronika, Mats, der Gutsverwalter und Rickard, der eine Bestandesaufnahme machen sollte. Doch es geschehen bizarre und angsteinflössende Dinge.
Die Geschichte ist sehr beschaulich, sie findet ausschliesslich auf diesem Gutshof statt, auf dem in der Vergangenheit wohl schreckliche Dinge passiert sind. Das erfährt man durch die Kapitel, die in den Sechzigerjahren stattgefunden haben. Diese Geschichte aus der Vergangenheit hat mich fast noch mehr gepackt als die Gegenwart. Insgesamt ein spannender Thriller trotz erstaunlich wenig Handlung.«
  5      0        – geschrieben von oberchaot
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