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Die Südtirol-Saga 1 - Das Land, von dem wir träumen
Verfasser: Anna Thaler (2)
Verlag: Knaur (1829)
VÖ: 1. April 2022
Genre: Familienepos (731) und Historischer Roman (6325)
Seiten: 352 (Taschenbuch-Version), 353 (Kindle-Version)
Themen: Erster Weltkrieg (244), Italien (760), Südtirol (98), Zwanziger Jahre (421)
Reihe: Die Südtirol-Saga (Anna Thaler) (2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Die Südtirol-Saga 1 - Das Land, von dem wir träumen« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 15. August 2022 um 0:45 Uhr (Schulnote 3):
» Das Land von dem wir träumen, Historischer Roman von Anna Thaler, EBook, Knaur-Verlag
Auftaktband zur Südtirol-Saga
Zwei der Bruggmoser-Söhne sind im 1. Weltkrieg gefallen, die Italienisierung von Südtirol schreitet voran, Ludwig der Bruggmoser- Bauer passt sich der neuen Regierung an, er ändert seinen Namen in Ponte, das ärgert nicht nur seine Tochter Franziska, sondern auch seine Nachbarn und das ganze Dorf. Leopold der Hoferbe wird seine Eindrücke aus dem Krieg auch nicht mehr los und versucht mit Alkohol dagegen anzukämpfen, die Mutter wird mit dem Verlust ihrer Söhne nicht fertig und fällt in eine tiefe Depression. So hängt es an Franziska, der einzigen Tochter, den beiden Zwillingen Josepha und Johanna, entfernte Verwandte, und dem Knecht Wilhelm, den Hof zu halten.
Franziska hat Lehramt studiert, darf aber ihren Beruf nur in italienischer Sprache ausüben, Unterricht in deutscher Sprache und alles Deutsche ist verboten. Doch Franziska rebelliert gegen die Faschisten, in einem verlassenen Turm gründet sie eine illegale Katakombenschule.
Das Buch besteht aus 20 Kapiteln, passend zum Inhalt betitelt. Die Jahreszeiten mit Jahreszahlen teilen das Buch in diverse Teile von Frühjahr 1925 bis Februar 1928. Zu Beginn des Buches befindet sich ein hilfreiches Personenregister, auf welches ich am Anfang, öfters zurückgegriffen habe. Kursive dargestellt sind Gedanken und italienische Phrasen.
Ich habe mit schon eingehend mit der Geschichte Südtirols und auch den geheimen Deutschschulen beschäftigt, leider habe ich hier zu viel erwartet.
Franziska und ihre jüdische Freundin Leah, die Tochter eines jüdischen Goldschmiedes aus Meran, sind gut charakterisiert, bei ihnen war eine gute Weiterentwicklung erkennbar. Andere Figuren blieben leider im Dunkeln, besonders Wilhelm, der Knecht, der im angeblich im Bayrischen vor dem Krieg einen Bauernhof besaß, Leopold der Bruder und der Grund für seinen Alkoholmissbrauch, die Gründe ihres Vaters für die Bereitschaft sich ohne Bedenken italienisieren zu lassen, das hat mir gefehlt. Auch die Zwillinge Johanna und Josepha sind mir fremd geblieben. Da hätte ich mir mehr Informationen gewünscht, so dümpelt das Buch zu zwei Dritteln dahin, um im letzten Drittel endlich spannend zu werden. Als die Mutter am Ende für eine überraschende Wendung sorgt, hat das Buch enorm an Tempo zugenommen. Die Ereignisse haben sich geradezu überschlagen. Auch der geheime Unterricht konnte für mich keine Spannung erzeugen. Jederzeit war es aber möglich, dem Plot zu folgen. Dieser erste Teil ist mir insgesamt wie ein endloses Vorwort zur gesamten Trilogie vorgekommen, trotzdem sind die Personen nicht genügend charakterisiert worden. Ich hoffe jedoch, dass es in den anschließenden Bänden so rasant weitergeht, wie Band eins geendet hat. Viele Geschehnisse ( z.B. Flugblätter ) sind ohne weitere Verwicklungen im Sande verlaufen.
Gefehlt hat mir auch die bildmalerische Beschreibung des Settings, da ich das Passeier- und das Etsch-Tal als eine der schönsten Flecken auf Erden schätze, wobei das Buch mit den Worten angepriesen wird, dass die Autorin selbst ihr Herz an die wunderschöne Natur Südtirols verloren hat. Davon habe ich nicht viel bemerkt.
Dadurch, dass das Buch so vielversprechend endet, werden ich auch den nächsten Teil der Südtirol-Saga lesen, interessante Verwicklungen sind auf alle Fälle vorprogrammiert. Da ist noch Luft nach oben. Von mir Note 3.«
  19      1        – geschrieben von Ele95
Kommentar vom 1. Juli 2022 um 17:57 Uhr (Schulnote 1):
» Spannender Auftakt

Franziska ist die einzige Tochter der Familie des Südtiroler Bauern Ludwig Bruggmoser. Zwei der vier Söhne des Bauern sind im Ersten Weltkrieg gefallen. Inzwischen hat Südtirol darunter zu leiden, dass alles verschwinden soll, was deutschstämmig ist. Franziska hat gerade ihre Ausbildung als Lehrerin beendet, doch sie darf nicht unterrichten, weil sie kein Italienisch spricht, und der Unterricht auf deutsch ist strikt verboten. Doch die junge Frau sieht die Ungerechtigkeit, mit der der italienische Lehrer die Südtiroler Kinder behandelt, und beschließt, eine verbotene Katakombenschule zu eröffnen. Unterstützung erhält sie vom Knecht der Familie.

Das vorliegende Buch ist der erste Teil der Südtirol-Saga. Familie Bruggmoser hatte bereits unter dem Krieg zu leiden, nun aber kommen noch die Schikanen hinzu, die die italienische Regierung den deutschstämmigen Südtirolern zufügt. Diese sind anhand der Geschehnisse in der Familie Bruggmoser sehr realistisch dargestellt, man kann sehr gut die Motivationen der einzelnen Charaktere nachvollziehen. Dabei hält die Geschichte einige Überraschungen bereit, vor allem zum Ende hin, wenn es scheinbar keinen Ausweg mehr gibt für Franziska. So ganz glaubhaft ist das Ende dieses Bandes für mich jedoch nicht, hier weht mir zu viel Romantik durch die Seiten des Buches. Doch werden damit die Grundlagen gelegt für den nächsten Band. Ich bin schon ganz gespannt, wie es weiter geht, gibt es doch schon so einige Komplikationen am Horizont. Die Geschichte ist durchdrungen von der Liebe der Autorin Anna Thaler zu diesem Land, sie ist gut eingebettet in die historischen und örtlichen Gegebenheiten.

Dieses Buch konnte mich gut unterhalten und hat mich neugierig gemacht auf die weiteren Geschehnisse der Saga, so dass ich es sehr gerne weiter empfehle. Ich vergebe alle 5 möglichen Sterne.«
  11      0        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 1. Juli 2022 um 16:14 Uhr (Schulnote 1):
» Starker Auftakt der Südtirol – Saga
Das Buchcover gefällt mir ausgesprochen gut. Man sieht von hinten eine junge Frau, die auf einem nach rechts führenden Weg läuft und im Hintergrund ein kleines Dorf mit Kirche vor den Bergen Südtirols.
Die Geschichte um die Familie Bruggmoser, die auf einem Einhof in der Nähe von Meran lebt, spielt in der spannungsgeladenen Zeit zwischen den Jahren 1925 und 1928. Aufgrund des verlorenen ersten Weltkrieg gehört Südtirol nun zu Italien und die Amtsprache ist italienisch und es ist verboten die deutsche Sprache zu sprechen. Dieses Verbot wird von der Obrigkeit immer rigoroser umgesetzt und die Bevölkerung wird immer mehr schikaniert.
Mich hat das Buch von Anfang an aufgrund des flüssigen Schreibstils von Anna Thaler gepackt. Ich fand es toll, dass am Anfang ein ausführliches Personenverzeichnis gab, so dass man problemlos die Protagonisten zuordnen konnte.
Eine klare Kauf- und Leseempfehlung für alle historisch interessierten Südtirol-Fans.«
  6      0        – geschrieben von rolfi
Kommentar vom 1. Juli 2022 um 14:47 Uhr (Schulnote 2):
» Der 1. Weltkrieg liegt nun schon einige Jahre zurück. Er hat auch bei der Familie Bruggmoser Wunden hinterlassen. Zwei ihrer Söhne sind gefallen und die anderen beiden haben das Erlebte noch nicht verarbeitet. Franziska Bruggmoser hat ihr Lehramtsstudium beendet, doch sie darf nicht unterrichten. Südtirol gehört nun zu Italien und dort darf nun kein Unterricht mehr in Deutsch stattfinden. Franziska kein leider kein Italienisch. Daher gründet sie eine verbotene Katakombenschule, damit die Kinder ihres Dorfes auch unterrichtet werden. Unterstützung gewährt ihr ausgerechnet Wilhelm Leidinger, der Knecht ihres Vaters. Ihr Vater passt sich den neuen Gegebenheiten bereitwillig an und ändert den Familiennamen in Ponte. Die Dörfler finden das nicht gut und auch Franziska ist damit nicht einverstanden.
Dies ist der erste Band aus der Reihe „Die Südtirol-Saga“ von Anna Thaler. Es ist erschreckend, wie der deutschstämmigen Bevölkerung durch die italienischen Behörden das Leben schwer gemacht wird. Das ruft natürlich Widerstand hervor.
Die Charaktere sind vielschichtig und authentisch dargestellt. Während sich der Vater willig unterordnet, versetzt sich Franziska den Anordnungen und gründet die Katakombenschule, um die Kinder im Dorf zu unterrichten. Sie schließt sich aber auch einer Widerstandsgruppe an. Beides ist gefährlich und sie muss erkennen, dass es manchmal besser ist, sich anzupassen. Franziskas ältester Bruder sucht Vergessen im Alkohol und Andreas möchte alles hinter sich lassen und nach Amerika auswandern. Zum Glück ist auf den Knecht Wilhelm Verlass, der aber scheinbar ein Geheimnis hat. Wem kann Franziska wirklich vertrauen?
Diese historische Geschichte ist wirklich interessant. Obwohl mir die historischen Fakten bekannt waren, ist mir nun erst wirklich bewusst geworden, wie schwierig das Leben der Deutschen war, nachdem sie Italien zugesprochen wurden.
Es ist eine packende Geschichte, die mich berührt hat und ich bin schon gespannt, wie es weitergeht.«
  12      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 31. Mai 2022 um 21:48 Uhr (Schulnote 1):
» Packender historischer Roman um die Geschichte Südtirols nach dem ersten Weltkrieg
Das wunderschöne Buchcover sowie der Buchtitel lässt einen zu diesem Buch greifen.
Die Autorin Anna Thaler erzählt in diesem Roman sehr lebendig die Geschichte von Südtirol nach dem ersten Weltkrieg anhand der Familie Bruggmoser, die mit der neuen Situation, dass die deutsche Muttersprache nun verboten ist, unterschiedlich umgehen. Während der Vater seinen Nachnamen problemlos in Ponte ändert, kämpft Franziska um den Erhalt ihrer deutschen Muttersprache und als ausgebildete Lehrerin (mit Berufsverbot) unterrichtet sie heimlich die Kinder in deutsch und Heimatkunde. Ihre beiden Brüder verarbeiten ihre Kriegserlebnisse unterschiedlich. Während der älteste Bruder das Leben nur noch im Alkoholrausch erträgt, hofft der jüngste Bruder auch ohne Ausbildung seinen Lebenstraum in Amerika erfüllen zu können. Die Mutter trauert immer noch um ihre gefallenen Söhne. Weitere Nebenprotagonistinnen sind Franziskas jüdische Freundin Leah, die perfekt italienisch spricht und die Zwillinge, die ebenfalls auf dem Hof der Familie Bruggmoser leben.
Fazit:
Ich bin mir sicher, dass Anna Thaler mit dem ersten Band dieser Südtirol Saga ein Bestseller gelungen ist.«
  7      0        – geschrieben von jester
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