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Kaltherz
Verfasser: Henri Faber (2)
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1460)
VÖ: 13. Mai 2022
Genre: Thriller (7718)
Seiten: 416 (Broschierte Version), 413 (Kindle-Version)
Themen: Kommissare (2811), Mädchen (3273), München (433), Verschwinden (2436)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats Mai 2022 nominieren
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Erklärung der Bewertungssysteme
Kommissarin Kim Lansky wird er Vermisstenabteilung zugeteilt. Es ist ihre letzte Chance, denn zu viele Alleingänge und Fehler hat sie bei der Polizei schon gemacht. Dort stößt sie auf den Fall der 5-jährigen Marie Lipmann, die seit gut 4 Monaten verschwunden ist. Ihre Mutter wollte mit ihr Enten füttern und war davor 8 Minuten auf einem öffentlichen WC. Dabei ist das Kind verschwunden, ebenso wie das Kindermädchen plötzlich abgetaucht ist, die sofort als Hauptverdächtige eingestuft wird. Kann Kim ihre letzte Chance nutzen und den Fall aufklären?
Lesermeinungen (4)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 19. Mai 2022 um 18:42 Uhr (Schulnote 1):
» Thrillerhighlight! Was für ein sagenhafter Pageturner!
Was für eine emotionale Achterbahnfahrt! Ich habe bisher noch keinen Thriller gelesen, indem die meisten der Charaktere so wandel- und unberechenbar waren. Ein Roman, der von der ersten bis zur letzten Seite hervorragend durchdacht und psychologisch aufgebaut wurde. Für mich war es der erste Thriller von Henri Faber, aber nach diesem Buch möchte ich unbedingt auch sein Erstlingswerk „Ausweglos“ noch lesen!

Auf „Kaltherz“ bin ich durch den vielversprechenden Klappentext aufmerksam geworden und ich war gespannt darauf, wie der Autor mit dem Thema Kindesentführung und dem daraus resultierenden Leid für alle Beteiligten umgeht. Die kleine fünfjährige Marie ist spurlos verschwunden, als ihre Mutter sie für 8 Minuten alleine im Auto gelassen hat. Clara und Jakob Lipmann durchleben schon 4 Monate lang die Hölle und setzen alle Hoffnungen auf Kommissarin Kim Lansky, die sich dem Fall annimmt. Für sie ist es die letzte Möglichkeit zu beweisen, dass sie ihren Job verdient, da ihr schon oft ihre Unbeherrschtheit und das Umgehen von Recht und Ordnung zum Verhängnis geworden ist. Das die Suche nach Marie noch viel mehr von ihr abverlangt und sie mit ihrer eigenen, düsteren Vergangenheit konfrontiert wird, kann sie nicht ahnen.

Henri Fabers überaus fesselnde, spannungsgeladene und mitunter ironische Schreibweise und die kurzen sich schnell abwechselnden Kapitel, die aus der Sicht von Clara, Jakob und Lansky erzählt werden, haben es mir unmöglich gemacht das Buch auf die Seite zu legen. Die menschlichen Abgründe der facettenreichen Charaktere stehen in dieser Geschichte mehr im Vordergrund als die Handlung selber und es ist faszinierend, wie es der Autor schafft, seine Figuren immer wieder in einem anderen Licht erscheinen zu lassen. Je mehr Details über sie und die Geschehnisse offenbart werden, umso schneller haben sich meine Gefühle gewandelt, aus Mitleid wurde Entsetzen und im nächsten Moment switchte alles wieder um. Was für ein toller Aufbau des Romans, der voller wendungsreicher und überraschender Momente steckt. Psychischer Druck lastet auf vielen Schultern und Jakob ist ein Meister darin ihn zu verteilen. Keinen der Charaktere konnte ich richtig einschätzen, alle waren problembehaftet und mir auch nicht sonderlich sympathisch, aber sie haben mich total gefesselt und polarisiert.

Jakob ist wie ein Chamäleon, ein erfolgreicher und ehrgeiziger Manager und liebevoller Vater, der es aber faustdick hinter den Ohren hat. Er versteht es Menschen zu manipulieren, sie umzuformen und mit allen Mitteln seinen Lebensplan in die Tat umzusetzen. Seine Frau Clara nimmt in diesem Roman mehr die Opferrolle an und ich war geschockt darüber, was sich hinter ihrer Fassade alles verbirgt und was sie schon in ihrem Leben durchgemacht hat. Unheimlich reizvoll fand ich aber auch Kim Lansky. Sie ist eine sehr ungewöhnliche Polizistin, deren Jugendzeit sie geprägt hat und deren Aggressionslevel schnell mal von null auf hundert geht. Bei ihren Wortgefechten musste ich teilweise griemeln und meinen Kopf habe ich ständig geschüttelt, wenn sie bei ihrem Handeln nicht an die Konsequenzen gedacht hat.

Einen Überraschungseffekt hat sich Henri Faber noch für das Ende aufgespart. Ich war perplex, konnte es aber irgendwie auch nachvollziehen.

Mein Fazit:

„Kaltherz“ war für mich Thrillerkost vom Feinsten und macht Lust auf mehr Bücher des Autors. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und hochverdiente 5 Sterne!«
  2      0        – geschrieben von Gina1627
 
Kommentar vom 17. Mai 2022 um 17:43 Uhr (Schulnote 1):
» Kommissarin Kim Lansky wird er Vermisstenabteilung zugeteilt. Es ist ihre letzte Chance, denn zu viele Alleingänge und Fehler hat sie bei der Polizei schon gemacht. Dort stößt sie auf den Fall der 5-jährigen Marie Lipmann, die seit gut 4 Monaten verschwunden ist. Ihre Mutter wollte mit ihr Enten füttern und war davor 8 Minuten auf einem öffentlichen WC. Dabei ist das Kind verschwunden, ebenso wie das Kindermädchen plötzlich abgetaucht ist, die sofort als Hauptverdächtige eingestuft wird. Kann Kim ihre letzte Chance nutzen und den Fall aufklären?

Das Cover des Buches ist wieder hervorragend gelungen; es zeigt auch gut die Düsternis und Verzweiflung, die auch im Buch vorkommen.

Der Schreibstil des Autors ist (wie schon in seinem 1. Werk "Ausweglos") ausgezeichnet. Charaktere und Orte werden bildhaft dargestellt. Dazu kommt, dass die einzelnen Kapitel immer in der Ich-Form geschrieben werden, aber immer von jemand anderem (Marie, Kim, Jakob, Klara). Dies führt dazu, dass der Leser noch tiefer mithineingezogen in die Handlung wird.

Der Spannungsbogen ist von der ersten bis zur letzten Seite sehr hoch gespannt ohne jemals abzusinken oder gar zu reißen. Im Gegenteil kann dieses Buch mit etlichen Überraschungen aufwarten, die auch der geübte Krimi-/Thriller-Leser nicht erwarten kann.

Durch den oben genannten Schreibstil mit überraschenden Wendungen und den wechselnden Hauptprotagonisten in der Ich-Form bleibt sich der Autor auch seinem Schreibstil treu.

Ich hoffe sehr, dass man noch viel von diesem Autor zu lesen bekommt, besonders, wenn es in der Qualität seiner bisherigen geschieht, die in ihrem Schreibstil an die frühen Werke von Sebastian Fitzek erinnern.

Fazit: Wieder ein perfekter Thriller, den man nicht aus der Hand lesen möchte. 5 von 5 Sternen«
  12      0        – geschrieben von SaintGermain
Kommentar vom 17. Mai 2022 um 16:04 Uhr (Schulnote 1):
» Ohne Atempause...

"Kaltherz" ist der 2.Thriller, aus der Feder von Henri Faber.

Der Autor wurde 1978 in Niederösterreich geboren & lebt heute in Hamburg. Nach dem Studium der Kommunikationswissenschaften & Publizistik, arbeitet er heute erfolgreich als Autor und Texter.

Nachdem großen Erfolg seines ersten Thrillers: "Ausweglos" sind meine Erwartungen an diesen neuen Thriller groß!

Das Cover zeigt uns eine kleine gefängnisartige, vergitterte Fenstereinheit. Alles grau in grau. Der in Schwarz gehaltene Titel inmitten der Gitter. "Thriller" in knallrot und der Autorenname mit einen geraden roten Strich markiert... Ein echter Eyecather, der mich den Klappentext & später die LP lesen lässt.
Zum Inhalt:
Clara Lipmann, die Mutter der kleinen Marie, erlebt einen wahren Alptraum. Sie hatte die Kleine nur für kurze Zeit in ihrem Auto allein gelassen. Nun ist das Mädchen spurlos verschwunden. Die Kommisarin Kim Lansky, eine Ermittlerin, die bisher aus einigen Abteilungen wieder "entfernt" wurde, soll dieses Verbrechen schnellstens aufklären. Sie findet eine Leiche, aber nicht Marie...

Mein persönlicher Leseeindruck

Stil, Spannung,Logik,Personen,Finale
Fabers Erzählstil ist gekennzeichnet durch präzise Sätze und klare Beschreibungen der Protagonisten, deren Eindrücken & Gedanken.
Ich werde in das Geschehen mitgenommen.
Obwohl Schachtelsätze, relativ oft genutzt werden, bleibt die Handlung für mich konstant, folgerichtig und spannend.
Der Ermittlungs-Weg, die klare Aufschlüsselung der Emotionen aller Beteiligten, vermitteln einen guten Gesamtüberblick & spürbare Nähe, zu der erzählten Geschichte.
Das Grauen wurde bildlich und emotional greifbar. Die Not der Ermittlerin, der Mutter - alles klar erzählt, sorgfältig ausgeführt und deutlich spürbar.

Zusammenfassung:
Ein knallharter Thriller.. Gezielt eingefügte Emotionen sorgen für bedrückend realistische Szenarien.
Diese neue Thriller-Lektüre wird sicher viele, begeisterte Leser zurücklassen.

Fazit:
Ein Verbrechen, dass viele in Deutschland treffen könnte. Bildhaft & emotional erzählt.
Die Lektüre ist ein Garant für gute Thrillerunterhaltung.
Von mir gibt es uneingeschränkte 5* Lesesterne verbunden mit einer absoluten Leseempfehlung an alle Thriller-Freunde!

ISBN:978-3-423-22012-5
Seitenzahl: 413
Format: elektr., Paperback, Audio
Verlag:dtv
Veröffentlichung: 18. Mai 2022
Vielen Dank an den Verlag für das Leseexemplar.«
  14      0        – geschrieben von JoanStef
 
Kommentar vom 14. Mai 2022 um 20:24 Uhr (Schulnote 3):
» Suche nach Marie
Nachdem Maries Mutter nach nur acht Minuten von der Parkplatz-Toilette zurück zum Auto kommt ist ihre kleine Tochter Marie verschwunden. Eine verzweifelte Suche nach der Fünfjährigen beginnt. Kommissarin Kim Lansky bekommt ihre letzte Chance bei der Polizei sich zu beweisen. Sie übernimmt den Fall und bei der Suche nach Marie führt sie die Spuren zurück in ihre eigene dunkle Vergangenheit. Außerdem stellt sie sich die Frage warum grade in München so viele Kinder verschwinden.

Zu Beginn hatte ich leichte Startschwierigkeiten mich in die Handlung einzufinden. Den Schreibstil fand ich doch etwas gewöhnungsbedürftig. Es wird flaspig und ein bisschen in einem "Assi-Tonfall" geschrieben. Aber grade dieses flapsige passte zur Kommissarin Kim Lansky.

Kim Lansky, die Hauptprotagonistin, ist sehr eigenwillig und macht es so wie sie es will, egal was Andere sagen. Eigentlich kann sie niemand in ihrem Tun aufhalten. Sie und auch die anderen Protagonisten waren mir nicht wirklich sympathisch. Vermutlich war das auch so vom Autor gewollt. Aber ich muss auch nicht immer eine Bindung zu den Protagonisten aufbauen.

Teilweise fand ich die Handlung etwas vorhersehbar, aber die ein oder andere unerwartete Wendung und Überraschung hatte es dann doch auch noch zu bieten. Die Perspektivwechsel haben die Handlung abwechslungsreich gemacht und haben die Spannung nach oben getrieben.

Mein Fazit:
Nach den Startschwierigkeiten konnte ich mich dann doch noch ins Buch fallen lassen und habe mich ganz gut unterhalten gefühlt. Es war jetzt aber nicht unbedingt etwas Besonderes. Daher gibt es von mir 3,5 Sterne.«
  13      1        – geschrieben von Annabell95
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