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Ein Haus unter der Wartburg
Verfasser: Karlheinz Büttner (1)
Verlag: Nestler Top Cards (1)
VÖ: 19. Januar 2022
Genre: Sachbuch (2949)
Seiten: 160
Themen: Eisenach (9), Haus (303), Hausbau (5)
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Lesermeinungen (1)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 7. Mai 2022 um 21:50 Uhr (Schulnote 1):
» Eisenach in der Geschichte seiner Häuser

Klappentext:
Der Eisenacher Autor Karlheinz Büttner dokumentiert in diesem Buch eine Auswahl Eisenacher Hausansichten unter einem einzigen Gesichtspunkt – ihrem Erscheinen als Postkarte.
In drei Kapiteln erfährt der Leser interessante Einblicke:
· Vom Hausbau, nicht nur in Eisenach
· Der historische Hausbau Eisenachs
· Die Häuser geordnet nach Straßen
Dem interessierten Leser erwarten teils seltene Bildansichten, aufwändig recherchierte Beschreibungen zu Gebäuden, deren Funktion, ihren Bauherren und den Bewohnern, die in der reizvollen Umgebung Eisenachs ein zu Hause fanden.

Rezension:
Bildbände mit historischen Ortsansichten gibt es mittlerweile wohl von jeder größeren Ortschaft, denn das Thema Lokalgeschichte ist schon längere Zeit in Mode. Von Städten wie meiner Heimatstadt Eisenach erschien in den letzten 30 Jahren sogar eine ganze Anzahl derartiger Bildbände. Eine ganze Reihe davon ist auch aktuell noch lieferbar. Da könnte man sich natürlich die Frage stellen, ob es wirklich sinnvoll ist, noch ein weiteres derartiges Buch hinzuzufügen. Die Antwort auf diese Frage fällt nach dem Betrachten dieses Buches allerdings leicht: Es ist eine sinnvolle Bereicherung dieses Segments. Während sich ein Großteil der bereits erschienenen Werke nämlich bekannten Gebäuden, Straßen, Plätzen und allgemeinen Stadtansichten widmet, liegt der Schwerpunkt hier auf ‚normalen‘ Häusern. Als Vorlagen dienten überwiegend Postkarten, die meist von den stolzen Bauherren beziehungsweise Eigentümern in Auftrag gegeben wurden. (Im Gegensatz zum im Klappentext Gesagtem wurden allerdings auch einige wenige Bilder aufgenommen, die nicht als Postkarten erschienen.) Dass bei den gezeigten Gebäuden schmucke Villen und Geschäftshäuser überwiegen, liegt wohl in der Natur der Sache. Wer lässt schon eine Postkarte eines normalen Mietshauses drucken? Daher dominieren Ansichten der vornehmen Villenbebauung, die Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts vor allem im Süden der Stadt entstand, als Eisenach ein bevorzugter Altersruhesitz für zahlreiche finanziell Bessergestellte war. Ein erheblicher Teil der abgebildeten Villen hat es auch bis in die heutige Zeit geschafft, sodass man die historischen Ansichten auf einem kleinen Stadtspaziergang mit dem aktuellen Zustand vergleichen kann. Auffallend ist dabei, dass viele imposante Villen, die damals von ihren reichen Bauherren als ‚Einfamilienhäuser‘ für sich und das wahrscheinlich umfangreiche Personal errichtet wurden, heute von 6 und mehr Familien bewohnt werden.
Die Bildtexte beschreiben oft den ganzen Werdegang des jeweiligen Hauses mit allen Besitzerwechseln bis 1950. Dabei kann man sich nur wundern, wieso manche ansehnlichen Gebäude den Besitzer teilweise innerhalb weniger Jahre mehrfach wechselten. Manche Villen hatten innerhalb eines einzigen Jahrzehnts 3 unterschiedliche Eigentümer. An manchen Punkten hätten die Erläuterungen aber auch etwas ausführlicher ausfallen können. So wird beispielsweise erwähnt, dass ein bestimmtes Haus nicht vor dem Jahr x erbaut worden sein kann, ohne zu begründen, aus welchem zu erkennenden Detail sich diese Schlussfolgerung ableitet. Für den Autor ist das in solchen Fällen wahrscheinlich offensichtlich, für den Leser jedoch nicht zwangsläufig.
Für den lokalhistorisch interessierten Eisenacher oder auch für Fans der Stadt ist dieses Buch eine Bereicherung des Bücherschranks.

Fazit:
Dieser Bildband illustriert Eisenachs Geschichte im Werdegang seiner Häuser.

Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog
Dem Eisenacher Rezi-Center kann man jetzt auch auf Facebook folgen.«
  11      0        – geschrieben von Frank1
 
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