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Papyrus
Verfasser: Irene Vallejo (1)
Verlag: Diogenes (554)
VÖ: 27. April 2022
Genre: Sachbuch (2950)
Seiten: 752 (Gebundene Version), 720 (Kindle-Version)
Original: El infinito en un junco
Themen: Bibliothek von Alexandria (4), Bücher (683), Buchhändler (63), Geschichte (270), Geschichtenerzähler (43), Nonnen (117), Römisches Reich (168)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 12. Mai 2022 um 19:38 Uhr (Schulnote 1):
» Imponierend

Um es gleich vorweg zu nehmen: „Papyrus" hat mich restlos begeistert. Irene Vallejo ist ein Sachbuch gelungen, das den Leser umfassend informiert – und das auf eine packende, unterhaltsame Weise. Bei mehr als siebenhundert Seiten schafft sie es spielend, die Aufmerksamkeit des Lesers und sein Interesse aufrecht zu erhalten.
Es scheint ein enormes Unterfangen, über die Geschichte des Buches zu schreiben. Bücher existieren immerhin seit mehr als dreitausend Jahren und haben ihre Gestalt immer wieder verändert; von der Papyrusrolle über Pergamentschriften bis hin zum „Codex", dem Vorläufer des gebundenen Buches, wie wir es heute gewohnt sind.
Die Autorin erzählt uns von den Anfängen in Ägypten, schildert die berühmte Bibliothek in Alexandria, lässt uns die Übernahme der Herrschaft durch die Römer miterleben und das Schicksal des Buches bis zum Buchdruck verfolgen. Dabei unterstreicht sie die Bedeutung der Schriftensamlungen für die Menschen als Speicher althergebrachten Wissens, als Lehrbücher, zur Unterhaltung und sogar als Überlebenshilfen Gefangener. Immer wieder spannt sie den Bogen bis in unsere Gegenwart hinein, zieht Vergleiche und weist auf Parallelen hin. In ihrer zeitgeschichtlichen Reise durch die Jahrtausende der Literatur geht sie neben der Herstellung und Aufbewahrung von Büchern auch der Frage nach, wie Schriftsteller und Buchhändler gelebt haben, und wie Bücher der Allgemeinheit zugänglich gemacht wurden. Die Vernichtung kritischer Schriften durch Despoten ist ebenso Thema wie der aktuelle Konflikt um „bereinigte" Literatur. Ein umfangreiches Quellenverzeichnis, eine weiterführende Literaturliste und ein Personenverzeichnis vervollständigen das Buch.
In lockerem, aber sachlichem Ton bietet Vallejo eine Fülle an Informationen, in kurzen Kapiteln gut verständlich und bemerkenswert fesselnd aufbereitet.
Und so, wie sie es versteht, den Leser zu begeistern, spürt dieser den Enthusiasmus der Autorin für ihr Sujet. Ein wirklich imponierendes Buch!«
  15      0        – geschrieben von solveig
Kommentar vom 8. Mai 2022 um 8:29 Uhr (Schulnote 2):
» Schon das Cover hat mich angezogen. Aber wer – wie ich – Bücher mag, der kommt an Büchern über Bücher kaum vorbei. Die Autorin Irene Vallejo taucht in diese Welt ganz tief ein und geht weit in die Vergangenheit zurück. Dabei gab es nicht unbedingt Neues zu entdecken, aber dennoch ist es interessant und spannend und regt auch zum Nachdenken an.
Bücher sollte bewahren für alle Zeiten, doch es stellte sich heraus, dass nichts für ewig, sondern ziemlich vergänglich ist.
Das Buch ist gut strukturiert und lässt sich angenehm flüssig lesen. Dabei schlägt die Autorin einen weiten Bogen über viele Jahrhunderte hinweg.
Interessant ist für mich, wie exzessiv manche Menschen hinter Büchern her waren. Ein Herrscher hatte die Idee, in seiner Bibliothek von Alexandria eine umfassende Sammlung zu haben und sie sollte sogar Kopien enthalten, da beim Kopieren immer wieder Fehler durch Unachtsamkeit oder Interpretation auftauchen. Welch ein wahnsinniges Unterfangen!
Die Autorin geht vielen Fragen in ihrem Buch nach: Warum gibt es Bücher? Warum werden manche zu Klassikern? Warum werden Bücher vernichtet und warum werden andere kopiert?
Es ist ein interessantes Buch über Sprache, Wörter und Bücher, das mir gut gefallen hat.«
  7      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 7. Mai 2022 um 23:52 Uhr:
» Spannend und Informativ
Das Cover mit der Papyruspflanze ist wunderschön gestaltet. Auch die Farbgebung haben mich sehr angesprochen. Die Geschichte des Buches ist wunderbar umgesetzt mit vielen historischen Gestalten die hier zum Leben erweckt werden. Bei vielen war mir klar dass sie etwas mit Büchern zu tun hatten, bei manchen war ich überrascht. Der Schreibstil ist einfach super für ein Sachbuch. Es liest sich eher wie ein historischer Roman und ist ebenso spannend wie fesselnd. Meine Lieblingsstelle = "Ich muss zugeben, dass es mich wahnsinnig neugierig macht, was andere Leute lesen. Im Bus....
Da habe ich mich wieder erkannt und ich denke es geht vielen Viel-und Gerne Lesern so. Das Personenregister finde ich ganz hilfreich wenn man anschliessend noch mal was sucht. Auch das Quellenverzeichnis und die Hinweise auf weiter führende Literatur fand ich sehr gut gemacht.
Anfangs kamen mir die Seiten sehr dünn vor, doch nach einigen Seiten hatte ich mich dran gewöhnt und sie sind nicht so empfindlich wie sie sich anfühlen. Hatte erstmal Angst dass es Risse gibt mit dem Lesebändchen doch ich konnte es ohne Probleme bis zu Ende lesen. Empfehlen kann ich es allen die gerne mehr über die Entstehung und frühe Geschichte des Buches erfahren möchten.«
  5      0        – geschrieben von Magyar
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