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Toxin-Killer (Neubearbeitung von "Schattenseiten")
Verfasser: Kat v. Letters (3)
Verlag: Eigenverlag (23737)
VÖ: 2012
Genre: Thriller (7795)
Seiten: 437
Themen: Bomben (109), Inspektor (296), Serienmörder (1146)
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Auszug aus dem 10. Kapitel


Im Hausflur stand Mrs. Jackson, sie hatte wie immer gelauscht. Jetzt hörte sie hinter Jessicas Tür einen spitzen Schrei. Darauf folgte ein dumpfer Knall. Wumm! Sie konnte es im ganzen Körper spüren. Danach war es still, keine Schreie oder Hilferufe, gar nichts. Erschrocken presste die alte Dame ihr Ohr an an Tür und horchte. Kein Laut, nicht das geringste Geräusch war zu hören. Sie klopfte. Noch immer nichts. Dann hämmerte sie energisch dagegen und rief Jessicas Namen.
     »O mein Gott, Miss Duncan! Ist alles in Ordnung? Machen Sie doch bitte auf, Mädchen!«, rief sie mehrfach. Dabei klopfte und klingelte sie ununterbrochen, doch Jessica rührte sich nicht. Verzweifelt eilte sie zurück in ihr Apartment und wählte den Notruf.

Allmählich kam Jessica zu sich und öffnete die Augen. Sie war benommen und konnte kaum etwas erkennen, der Raum um sie herum drehte sich. In ihren Ohren rauschte und fiepte es. Wo bin ich? Mühsam versuchte sie sich zu orientieren. Ich liege auf dem Boden, okay. Wo, in welcher Wohnung? Ein Teppich – das ist meiner. Gut. Ich bin also zu Hause. Was ist – o verdammt, kreischte sie innerlich. Sie wollte den Kopf heben und sich umsehen, doch der Schmerz zerriss ihr fast den Schädel.
     Nach einer Weile probierte sie es erneut. Stück für Stück und ganz langsam. Was ist hier passiert? Der Teppich war zum Teil verschmort und qualmte noch an einigen Stellen. Jessica lag vor ihrer Couch und um sie herum haufenweise Splitter. Der Glastisch ist kaputt, stellte sie fest. Ich darf hier nicht liegen bleiben. Unter ihr knirschte es, als sie sich bewegte. Komm schon, Jess, steh auf. Sie stemmte sich hoch. Dabei bohrte sich ein Glassplitter tief in ihre Handfläche. Sie schrie auf und zog unwillkürlich beide Hände weg. Sie krachte auf die Unterarme und ächzte schwer. Das Glas lag überall und schnitt messerscharf in ihr Fleisch. Doch sie hatte keine Wahl, sie benötigte dringend Hilfe und war gezwungen aufzustehen. Aber zuvor musste die Scherbe aus ihrer Hand. Mit zitternden Fingern umfasste sie den Splitter. Sie keuchte und ihr Atmen vibrierte. Dann hielt sie die Luft an und zog. Blut schoss aus der Wunde und sie heulte auf vor Schmerz.

     Jessica fühlte sich völlig erschöpft. Ihr Schädel dröhnte und ihr war kotzübel. Für einen Moment schloss sie die Augen. Sie brauchte eine kurze Pause. Nur eine Minute. Du darfst hier nicht liegenbleiben! Mach schon, los jetzt! Augenblicklich biss sie die Zähne zusammen und stützte sich vorsichtig mit der verletzten Hand auf den Boden. Mit der anderen bekam sie die Couch zu fassen. Sie strengte sich an, aber die Schnitte in ihrer Haut stachen wie tausende Nadeln. Sie stöhnte gequält auf, dennoch zog sie sich mit aller Kraft auf die Kante. Das Glas unter ihr knirschte dabei. Kleine Splitter bohrten sich in ihre Knie und steckten in den Armen und Händen. Es brannte höllisch, doch sie hatte es geschafft. Gott sei Dank.
     Das Rauschen und Fiepen in Jessicas Ohren ließ etwas nach. Sie hörte gedämpftes Sirenengeheul und Rufe an ihrer Wohnungstür. Wankend taumelte sie in diese Richtung. An der Tür versuchte sie, die Kette zu lösen, doch sie rutschte immer wieder ab. Ihre Hände waren schmierig vom Blut und sie zitterte unkontrolliert. Erst jetzt bemerkte sie, dass ihre rechte Hand entsetzlich schmerzte. Sie war stark geschwollen und mit Blasen überzogen. Dann endlich. Geschafft. Die Kette löste sich und sie öffnete die Tür.
     Mrs. Jackson stand davor und schlug sich vor Schreck die Hand vor den Mund. »Mein Gott, Kind, wie sehen Sie denn aus? Ich hab einen Knall gehört, was ist passiert?«
     Jessica konnte kaum verstehen, was Mrs. Jackson sagte. »Ich glaube, das Päckchen«, flüsterte sie.
     Mrs. Jackson sah sie nur verständnislos an. Dann versagten Jessica die Beine, sie wurde ohnmächtig.
     Im selben Augenblick kamen Sanitäter und Polizei die Treppe heraufgestürmt.
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