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Toxin-Killer (Neubearbeitung von "Schattenseiten")
Verfasser: Kat v. Letters (3)
Verlag: Eigenverlag (23692)
VÖ: 2012
Genre: Thriller (7787)
Seiten: 437
Themen: Bomben (109), Inspektor (296), Serienmörder (1143)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Kat v. Letters für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Kat v. Letters gibt es bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Auszug aus dem Prolog


»O mein Gott!«, brüllte Ronald erschrocken, als er wieder zur Straße schaute.
     Der Fahrer neben ihm wechselte unverhofft auf seine Spur.
     »Festhalten!«
     Mit voller Kraft rammte er seinen Fuß auf das Bremspedal und stemmte sich dabei krampfhaft gegen das Lenkrad. Seine Frau Maria und die Töchter, Kate und Lisa, riss es von ihren Sitzen. Der Schreck durchfuhr ihre Glieder und jagte ihre Kehlen hinauf. Ihre gellenden Schreie vermischten sich mit dem Quietschen der Reifen. Ein Ruck. Der Sicherheitsgurt zurrte fest und bewahrte sie davor, frontal gegen die Scheibe zu krachen.
     Der Wagen schlingerte. Ronald verlor die Kontrolle. Unmittelbar darauf folgte der Knall. Mit Wucht sauste das Fahrzeug gegen die Leitplanke. Der Querlenker brach. Verzweifelt versuchte Ronald das Lenkrad herumzureißen. Vergeblich. Das Vorderrad hatte sich im Radkasten verklemmt. Der Wagen schleuderte zur anderen Fahrbahnseite auf einen Graben zu und krachte mit der ganzen Längsseite hinein. Er knallte auf den Boden, hob ab und überschlug sich mehrfach, ehe er zum Erliegen kam.

Kate, Ronalds achtjährige Tochter, schrie vor Angst und Entsetzen. Das Quietschen der Reifen, der Knall. Alles Geräusche, die sie nicht kannte, dazu das panische Kreischen ihrer Schwester, auch Mom schrie. Das hatte sie noch nie getan.
     Es krachte erneut. Kate wurde hin- und hergerissen, knallte gegen die Seitenscheibe, wieder zurück und noch einmal gegen die Scheibe und noch mal. Der Wagen hob ab und flog durch die Luft. Kribbeln durchzog ihren Bauch und dumpfer Druck legte sich auf ihre Ohren.
     Schlagartig herrschte Totenstille. Absolut nichts war zu hören und eine seltsame Ruhe erfasste sie. Von ihrer Angst spürte sie nichts mehr, sie war verschwunden.
     Fasziniert schaute Kate nach draußen. Wunderschön, dachte sie, wie in einem Märchen. Ein Windhauch zog seine Wogen durchs Gras und ließ die zarten Halme tanzen. Alles um sie herum bewegte und drehte sich im Zeitlupentempo, kippte zur Seite – weiter und stetig weiter – bis die Erde auf dem Kopf stand. Kate blickte begeistert nach unten auf den Himmel. Das Blau war fantastisch und die Sonne strahlte.
     Allmählich verblasste diese Schönheit. Erst nahm Kate die Veränderung kaum wahr. Nur ein ganz leises Knacken, weit weg. Doch es kam näher, sehr rasch und drängte sich unvermittelt in ihr Bewusstsein. Die Frontscheibe zerplatzte. Plötzlich war ihre Sicht von feinen Linien unterbrochen, wie von einem riesigen Spinnennetz. Die Welt hörte auf, sich zu drehen, und stand still.
     Mit einem Mal drang ein penetrantes Geräusch an ihr Ohr, ein durchdringender Hupton. Zügig wurde er lauter und bohrte sich unerbittlich in ihren Kopf.
     Aufhören, bitte, schrie sie innerlich. Schaltet das ab! Sie bekam heftige Kopfschmerzen und legte die Hand an ihre Stirn. Das tut so weh!
     Da war noch etwas anderes. Sie sog Luft durch die Nase und schnüffelte. Ein beißender, stechender Geruch lag in der Luft und trieb ihr Tränen in die Augen. Was ist das? Im selben Augenblick erkannte sie es. Es brennt! Ich muss hier raus! Kate wollte aufspringen, schaffte es aber nicht. Mist, dachte sie hektisch. Sie war noch angeschnallt, der Gurt lag straff um ihren Körper. Scheiße. Verzweifelt schlug sie mit ihrer kleinen Hand auf die Schnalle – immer und immer wieder. Warum geht das blöde Ding nicht auf? Sie konnte sich kaum bewegen und bekam nicht genügend Luft. Ihr Puls raste und ihr kleines Herz pochte so laut, dass sie es hören konnte. Sie wurde panisch, ihre Atmung übermäßig hastig und ein unangenehmes Kribbeln schoss in ihren Bauch. O Gott, ich bin eingeklemmt.
     »Mom? Dad?«, wimmerte sie.
     Dann richtete sie ihren Blick ängstlich auf ihre Schwester. Lisa stand unter Schock und starrte sie nur mit offenem Mund an.
     »Lisa«, kreischte Kate. »Du blutest!« Dabei schnellte ihre Stimme steil in die Höhe.
     Sie spürte den Ton, denn es war ihr eigener Schrei, der in ihren Ohren nachhallte. Ihr war eiskalt und sie zitterte, obwohl die Sonne brannte. Ihr Kopf dröhnte inzwischen immer stärker, ihr wurde schwindlig und glitzernde Punkte tanzten vor ihren Augen.
     Benommen schaute sie nach oben und sah in fremde Gesichter. Sie redeten auf sie ein. Doch Kate sah sie nur verschwommen und konnte auch nicht verstehen, was sie sagten. Ihre Worte klangen verzerrt. Erschöpft schloss sie die Augen und spürte, wie sie kräftige Hände aus dem Wagen zogen. Dann ließ sie sich fallen und wurde ohnmächtig.
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