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Die Hafenärztin 2 - Ein Leben für das Glück der Kinder
Verfasser: Henrike Engel (3)
Verlag: Ullstein (1511)
VÖ: 28. April 2022
Genre: Historischer Roman (6334)
Seiten: 464 (Broschierte Version), 465 (Kindle-Version)
Themen: Ärzte (1181), Gift (368), Hafen (60), Hamburg (882), Kommissare (3112)
Reihe: Die Hafenärztin (3)
Charts: Einstieg am 13. Juni 2022
Höchste Platzierung (2) am 14. Juni 2022
Zuletzt dabei am 16. Juni 2022
Erfolge: 1 × Media Control Top 10 E-Book (Max: 10)
1 × Spiegel Paperback Top 20 (Max: 19)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Die Hafenärztin 2 - Ein Leben für das Glück der Kinder« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (15)     Blogger (4)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 28. August 2022 um 11:55 Uhr (Schulnote 1):
» Endlich mehr über Anne Fitzpatrick

Hamburg, 1911: In Deutschlands größtem Auswandererhafen kümmern sich die Ärztin Anne Fitzpatrick und die angehende Pädagogin Helene Curtius um Familien. Anne und Helene sorgen sich vor allem um die Kinder, von denen viele traumatische Erfahrungen gemacht haben. Plötzlich häufen sich unter den Ärmsten unerklärliche Todesfälle. Kommissar Berthold Rheydt sieht sich die Sache genauer an und stellt fest: Die Opfer wurden vergiftet. Wer hat ein Interesse daran, die Menschen scheinbar wahllos zu töten? Als die drei auf ein toxisches Interessensgeflecht stoßen, begreifen sie: An dem Geschäft mit den Auswanderern lässt sich eine Menge Geld verdienen.

„Die Hafenärztin – Ein Leben für das Glück der Kinder“ ist der zweite Band der Reihe um die Ärztin Anne Fitzpatrick von Henrike Engel.
Die Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden aber der zweite Band baut ein bisschen auf dem ersten auf. Ich denke, in der richtigen Reihenfolge ist es spannender.
Das Buch setzt nicht lang nach dem ersten Buch an. Der Hafenmörder ist immer noch auf der Flucht aber Anne und Helene versuchen ihr Leben und ihren Kampf für das Recht der Frauen weiterzuführen.
Dieses Mal spielt die Geschichte vor allem im Auswandererhafen der HAPAG auf der Veddel. Hier hat es mir wieder richtig gut gefallen, dass die Autorin wahre Begebenheiten, Personen und Gebäude mit ihrer Geschichte verwoben hat.
Helene absolviert dort ihr Lehramtspraktikum und Anne vertritt dort einen angesehenen Arzt, der im Urlaub ist. Als plötzlich einige Menschen an einer scheinbaren Darmerkrankung sterben, vermutet Anne Gift und stößt mit dem Verdacht schnell auf Gegenwind. Irgendwer will eine Aufdeckung der Todesursache verhindern.
Zeitgleich ermittelt Kommissar Rheydt im Mordfall eines Zuhälters und stolpert schnell über Verbindungen zu Anne und Helene.
Auch dieses Mal gerät Anne in Verdacht und kann schon bald ihre wahre Identität nicht mehr geheim halten. Denn auch ihr Vater und seine Vergangenheit kommen in Hamburg plötzlich ans Licht.
Besonders, dass wir mehr über Anne und ihren Fluchtgrund und über ihren Vater und seine unschöne Vergangenheit erfahren, fand ich sehr spannend. Das war schon fast mein Highlight, denn die Ermittlungen um den Giftmörder und den Zuhälter empfand ich manchmal als ein wenig schleppend.
So hat es sich aber gut ausgeglichen und ich habe gespannt bis zur letzten Seite weitergelesen.
Ein toller historischer Roman mit Krimiaspekten. Die Reihe kann ich herzlich empfehlen.«
  13      0        – geschrieben von LadyIceTea
 
Kommentar vom 17. Juli 2022 um 15:08 Uhr (Schulnote 1):
» Gift-Anschlag auf der Veddel
Hamburg, 1911: Auf der Veddel, dem Quartier der HAPAG für die Auswanderer, kümmern sich die Ärztin Anne Fitzparick und die angehende Lehrerin Helene Curtius um die Auswandererfamilien. Sie sorgen sich am meisten um die Kinder, die traumatische Erlebnisse hinter sich haben. Unter ihnen häufen sich plötzlich unerklärliche Todesfälle. Erst geht Anne von einer natürlichen Ursache aus, aber schon bald lässt es sie nicht mehr los. Kommissar Berhold Rehydt geht Annes Vermutung nach und schnell wird klar, dass die Kinder vergiftet worden sind. Wer tut so etwas? Bei ihren Ermittlungen stoßen die drei auf ein gefährliches Interessengeschäft.

"Ein Leben für das Glück der Kinder" ist der zweite Teil der Hafenärztin. Man sollte schon den Vorgänger kennen, da man sonst gespoilert wird (Name des Täters aus Band 1 wird nochmal namentlich genannt) und zudem kann man sich in die drei Hauptprotas nicht so eindenken. Man kennt ihre Geschichte ja sonst noch nicht.

Nachdem Band 1 mir noch nicht ganz so gut gefallen hat, dachte ich mir ich gebe Band 2 einfach nochmal eine Chance und muss sagen, dieses Mal hat es mir einfach viel besser gefallen.

Der Schreibstil ist toll und zeitgemäß zum Anfang des 20. Jhd.. Die Handlung ist aufgeteilt in verschiedene Perspektiven immer im Wechsel der drei Hauptprotagonisten. Es sorgt für Abwechslung und Spannung, vor allem weil es meist mit einem Cliffhänger endet.

Die Örtlichkeiten und Szenen wurden sehr detailliert beschrieben. Man kann sich alles bildlich vorstellen. Was ich mir vielleicht noch gewünscht hätte, wäre eine Karte von Hamburg, das man sich bei Nennung der Orte hätte besser orientieren können, wo man sich grade befindet.

Die Szenen, die den Kampf der Frauen für Gleichberechtigung darstellen, wurden auch wunderbar dargestellt und in die Handlung eingeflochten. Man merkt hier richtig, dass die Frauen damals eine neue Welt wollten und sich von den Männern loseisen wollten.

Die drei Hauptprotagonisten haben im Vergleich zu Band 1 nun mehr an Tiefe gewonnen und sind alle drei auf ihre eigene Art und Weise interessant.

Der Fall ansich ist abgeschlossen, aber die persönliche Geschichte der drei Protas wird noch weitergehen. Deswegen endete es mal wieder mit einem fiesen Cliffhänger. Nun heißt es sehnsüchtig auf Band 3 warten.

Mein Fazit:
Band 2 habe ich praktisch verschlungen und ich kann es kaum erwarten bis es im Herbst mit Band 3 weitergeht. Sehr interessant und spannend erzählt. Absolute Leseempfehlung.«
  14      0        – geschrieben von Annabell95
Kommentar vom 16. Juli 2022 um 9:27 Uhr (Schulnote 3):
» Henrike Engels Buch "Die Hafenärztin - Ein Leben für das Glück der Kinder"
beschert der Leserschaft gutes sowohl historisches als auch Zeit- und Lokalkolorit.
Es ist nach "Die Hafenärztin - Ein Leben für die Freiheit der Frauen" der zweite Band der Hafenärztin-Reihe.
Titel und Cover-Aufmachung schaffen Wiedererkennungswert.
Das hier erzählte Geschehen ist durch (mE über)reichliche Rückblenden ohne Kenntnis des ersten Teiles verständlich.
Die Hauptpersonen sind die Titelheldin Anne, ihre Freundin, die Pastorentochter Helene, und der Polizeikommissar Berthold. Beide Damen engagieren sich in der Frauenrechtsbewegung, mit der auch Berthold in gewissen Grenzen sympathisiert.
Schauplatz ist die Hansestadt Hamburg im Jahr 1911. Thematisiert werden die Geschehnisse um aus Russland und Polen stammende Menschen, die in die USA auswandern wollen.
Das Ergebnis ist eine aus geschickt dosierten Zutaten wie Historie, Liebe und Verbrechen komponierte durchaus spannende Geschichte.
Leider wurde mehrfach aus unterschiedlichsten Gründen mein Lesefluss gestört. Beispielsweise: S. 216:"..., es (das Fußballspiel) hatte sie (Helene) sofort in IHREN Bann gezogen." "Das Spiel" ist sächlich, es muss also "in SEINEN Bann" heißen.
Die wiederholt verwendete Redewendung "Es geschehen noch ZeiTen und Wunder" lautet korrekt "Es geschehen noch ZeiCHen und Wunder"!
"Statt mehrmals kurz hintereinander "auch" bieten sich u. a. "ebenso" oder "gleichfalls" an.
Und die korrekte Schreibweise von Freuds Vornamen lautet "Sigmund" (ohne "E")!
Der nautische Begriff "krängte" z. B. war mir fremd.
Vielleicht wäre ein Glossar hilfreich gewesen; ferner hätte ich mich über einen schematischen Stadtplan sowie ein Personenverzeichnis gefreut.«
  7      0        – geschrieben von victory
Kommentar vom 13. Juli 2022 um 21:55 Uhr (Schulnote 2):
» Band 2 der Hafenärztin im kaiserlichen Hamburg
Das kunstvolle Buchcover sieht dem Band 1 der Hafenärztin sehr ähnlich aus und gefällt mir sehr gut. Dies ist nun mein zweites Buch von Henrike Engel und mir hat wiederum ihr flüssiger Schreibstil gefallen. Es ist zwar von Vorteil, jedoch nicht zwingend notwendig, das erste Band der Hafenärztin zu lesen, da die Beziehungen der drei Hauptprotagonisten, zu Beginn noch einmal kurz erläutert werden. Die Protagonisten wirken authentisch. Die naive Pastorentochter Helene ist zur jungen Frau gereift. Der Kommissar Berthold kommt besser mit seiner privaten Vergangenheit zurecht. Nur die Hafenärztin Anne scheint weiter unbeirrt ihren Weg zu gehen.
In diesem Buch geht es hauptsächlich um das Geschäft der Auswanderer, die in Hamburg auf der Veddel in sogenannten Auswanderhallen untergebracht wurden. Wie man im Klappentext nachlesen kann, werden dieses Mal Kinder vergiftet.
Fazit:
Ich habe auch diesen Teil ganz gerne gelesen. Mir sind jedoch auch hier wieder Flüchtigkeitsfehler aufgefallen, die wohl des Zeitmangels herrühren, was ich schade fand.«
  8      0        – geschrieben von maggiem
Kommentar vom 2. Juli 2022 um 23:30 Uhr (Schulnote 1):
» Faszinierend
Hamburg, 1911. Anne Fitzpatrick kümmert sich als Ärztin um Auswandererfamilien, Helene Curtius unterrichtet deren Kinder. Beide engagieren sich außerdem für Frauen, die damals keinerlei Rechte besaßen und oft nicht nur benachteiligt, sondern auch mißhandelt wurden. In den Unterkünften kommt es zu mysteriösen Todesfällen. Ob die Cholera wieder ausgebrochen ist? Anne will nachforschen, darf aber nicht.
Bei einem Ermordeten wird ein Giftkoffer gefunden. Das ruft den sympathischen Kommissar Rheydt auf den Plan.
Henrike Engel hat im zweiten Teil der Hafenärztin geschickt vor historischen Hintergrund über den Alltag zweier Frauen geschrieben, von Mord, Überfällen, Intrigen und Verrat berichtet, einen stimmigen Roman mit Hamburger Lokalkolorit verfasst.
Der Kampf der Frauen um Gleichberechtigung spielt eine große Rolle, das oft erbärmliche Schicksal der damaligen Frauen wird angeprangert.
Dramatisch, spannend und ein wenig romantisch geht es in diesem unterhaltsamen Roman, den ich sehr empfehlen kann, zu.
Dem dritten Teil, welcher im Herbst, ebenfalls bei Ullstein, erscheinen soll, sehe ich erwartungsvoll entgegen.«
  7      0        – geschrieben von SanneL
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