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Ein unendlich kurzer Sommer
Verfasser: Kristina Pfister (2)
Verlag: Fischer (2007)
VÖ: 1. Mai 2022
Genre: Romantische Literatur (27979)
Seiten: 368
Themen: Camping (119), Loslassen (74), Neuanfang (1349), Sommer (798), Zweite Chance (631)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Ein unendlich kurzer Sommer« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (9)     Blogger (2)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 22. Juni 2022 um 8:09 Uhr (Schulnote 1):
» Zum Inhalt:
Was macht man wenn man auf der Flucht vor sich selbst ist? Lale steigt in einen Zug und fährt einfach bis zur Endhaltestelle und landet schließlich auf einem Campingplatz an einem See. Sie hilft dort dem grantigen Besitzer Gustav und es scheint als ob sie sich langsam finden würde. Bis der Christophe auftaucht und ihr Gefühlsleben völlig durcheinander wirbelt. Sie erlebt den Sommer ihres Lebens bis die Vergangenheit dazwischenfunkt.
Meine Meinung:
Mir hat das Buch, dass ich als Hörbuch genießen durfte, sehr gut gefallen. Ich konnte mich gut in Lale hinein versetzen und das Buch hatte eine schöne Stimmung. Der Schreibstil scheint sehr gut zu sein, wobei man das beim Hörbuch nur bedingt beurteilen kann aber die Art und Weise wie es vorgetragen wurde, lässt den Eindruck entstehen. Mir hat auch die Stimme der Sprecherin gut gefallen. Insgesamt fühlte ich mich gut unterhalten.
Fazit:
Gute Unterhaltung«
  0      0        – geschrieben von brauneye29
Kommentar vom 17. Juni 2022 um 18:22 Uhr (Schulnote 3):
» Lale ist vor sich selbst und offenbar irgendetwas, das in ihrem Leben geschah, auf der „Flucht“. Sie steigt in einen Zug und fährt bis zur Endstation. Sie landet in der tiefsten Pampa. Auf der Suche nach einer Unterkunft begegnet sie beim Einkaufen dem schweigsamen, mürrischen Gustav, der ihr anbietet, in einem Wohnwagen auf seinem Campingplatz zu wohnen. Als Gegenleistung erwartet er von ihr, dass sie ihm ein bisschen zur Hand geht. Lale ist alles Recht und sie zieht auf den Campingplatz am See.
Wenig später treffen auch Christophe und Gustavs alter Freund James dort ein und auch der Nachbarsjunge Flo ist häufig am Campingplatz anzutreffen. So ist dort plötzlich viel mehr Trubel als Gustav eigentlich mag.

Die Geschichte beginnt mit einem gefühlvollen Prolog, in dem ein Liebespaar schöne Momente miteinander verbringt. Um wen es sich dabei handelt, klärt sich erst sehr viel später auf.

Dann lernen wir Christophe kennen, der auf der Insel Réunion im Indischen Ozean lebt und dessen Mutter gerade verstorben ist. In einem alten Buch seiner Mutter findet er einen Brief, der offenbar nie abgeschickt wurde, aber dessen Inhalt Christoph dazu veranlasst, nach Deutschland zu reisen und sich auf die Suche nach seinen Wurzeln zu machen. Es führt ihn auf Gustavs Campingplatz, wo er Lale begegnet.

Auch Gustav trägt ein Geheimnis mit sich herum, das er aber niemandem anvertraut, auch seinem alten Freund James nicht, der wenig später ebenfalls eintrifft.
So sind mit dem Nachbarsjungen Flo, der seine Kaninchen auf dem Campingplatz hält, insgesamt fünf verschiedene Personen die Hauptfiguren der Geschichte.
Leider muss ich sagen, dass sie mir alle nicht sonderlich nahe waren. Lediglich Flo, der muntere Teenager, konnte mir seine Empfindungen nahe bringen.

Die Geschichten von Gustav, Lale und Christophe sind sehr bewegend, auch wenn sich erst sehr spät herausstellt, wovor Lale eigentlich auf der Flucht ist. Leider ist der Schreibstil der Autorin ziemlich sachlich und nüchtern, so dass die vielen unterschiedlichen Emotionen kaum bei mir angekommen sind. Selbst als Christophe gegenüber Gustav offenbar, warum er gekommen ist, wird es nicht sehr gefühlsbetont. Dabei wäre hier sehr viel Potential gewesen, denn Lale macht eine große Veränderung durch, findet langsam zu sich selbst und öffnet ihr Herz. Die Beziehung zwischen Lale und Christoph entwickelt sich zart und langsam, aber Romantik kam nicht auf. Die Stimmung ist eher durchgängig melancholisch.

Ein Fund direkt neben dem Campingplatz bringt zeitweise etwas Trubel in das Geschehen, das aber wieder abebbt. Ansonsten erleben wir das tägliche Leben auf dem Platz, viele Renovierungs- und Instandhaltungsarbeiten und sehr viele Gespräche zwischen den Protagonisten. Irgendwie ging die Handlung kaum voran, bis Gustav sein Geheimnis offenbart.
Ab dann wird es tatsächlich emotionaler und führt zu einem bewegenden Ende.

Das Setting auf dem alten Campingplatz am See dagegen hat mir gut gefallen. Hier gelingt es der Autorin, die Örtlichkeiten schön zu beschreiben und die Atmosphäre des Sommers einzufangen.

Der Roman beschreibt einen Sommer der Veränderungen für fünf ganz verschiedene Menschen, thematisiert zweite Chancen, Loslassen und Neuanfang. Leider war mir die Stimmung zu melancholisch und Emotionen kamen nicht bei mir an.


Fazit: 3 von 5 Sternen«
  13      1        – geschrieben von Fanti2412
 
Kommentar vom 4. Juni 2022 um 23:11 Uhr (Schulnote 2):
» Ein "unendlich kurzer Sommer", ist ein Buch über Selbstfindung, und worüber man sich definiert. Über familiäre Bande, Gene, Handicaps oder Launen.
Oder über sich selbst, sein Inneres , seine Träume und Ziele.
Lale strandet nach einem großen Verlust auf einem einsamen Campingplatz. Der Besitzer Gustav schleicht sich mit seiner schrulligen Art in ihr Herz und langsam erkennt sie ihren Weg.
Gustav ist seinen Weg schon gegangen, leider hat er einige Abzweigungen falsch genommen und trauert dieser Sehnsucht nach dem richtigen Weg hinterher, zumal er auch keine Möglichkeit mehr hat, anzuhalten und umzukehren, die richtige Abzweigung doch noch zu nehmen. Christophes Weg zum Campingplatz führte um die halbe Welt, und hier findet er den Weg, den seine Gene für ihn vorherbestimmt haben.
Lukas wird nie so weit gehen können, wie andere. Er hat ein Handicap, und muss seinen Weg im Leben mit Bedacht wählen.
Den roten Faden dieses Buches über Wege des Lebens und des Herzens fand ich zauberhaft und wundervoll. Der Schreibstil ist zwar unaufgeregt, aber bildlich und emotional. Bedauerlicherweise bin ich mit der Protagonistin überhaupt nicht warm geworden. Null. Sie hätte von mir aus gerne weiter in der Grube liegen und schlafen können, ich hätte das Buch lieber nur mit den restlichen Protagonisten fertig gelesen.
Kalt und abweisend kommt sie rüber, die Lale und genau hier liegt mein Problem mit ihr. Diese Kälte und die Mauern um sie herum zogen sich durch das gesamte Buch, sodass sie überhaupt nicht zum Rest des Settings gepasst hat. Natürlich kann man als Leser ihre Ängste, Sorgen und ihre Trauer nachvollziehen, allerdings blieb bei mir durch die sehr kalte und beschreibende Charakterisierung keinerlei Empathie über.
Ich musste das Buch zwischendurch immer ein wenig zur Seite legen, und meinen Unmut über die Protagonistin verrauchen lassen , bevor ich mit Christophe, Günther, James und Lukas wieder auf den Campingplatz zurückkehren konnte.

Fazit: Ein wunderschönes Buch über Selbstfindung , leider mit einer Protagonistin mit der ich nicht warm geworden bin. Vier sommerliche Sterne«
  11      0        – geschrieben von mellidiezahnfee
 
Kommentar vom 31. Mai 2022 um 13:10 Uhr (Schulnote 1):
» Mitten aus dem Leben
Die junge Lale nimmt sich eine Auszeit, läuft eigentlich vor sich selbst davon und strandet im „Nirgendwo“ auf dem Campingplatz des alten, ansonsten ziemlich abweisenden, granteligen Gustav. Bei ihr macht er eine Ausnahme, zeigt sich von seiner freundlichen Seite und überlässt ihr einen Wohnwagen. Im Gegenzug soll sie ihm zur Hand gehen bei verschiedenen Tätigkeiten.
Christopher ordnet den Nachlaß seiner verstorbenen Mutter und findet einen aussagekräftigen Brief, versteckt und vergessen in einem Buch. Daraufhin beschließt er die Insel La Réunion zu verlassen und nach Deutschland zu reisen. Sein Ziel ist der Campingplatz und Gustav.

Ich meide eigentlich Geschichten, die den Anschein haben, inhaltlich mit Herzschmerz oder schmalzigem Gesülze aufzuwarten. Doch ich habe es keine Zeile bereut, dieses Buch gelesen zu haben. Mit wachsendem Interesse verfolgte ich die Entwicklung der handelnden Charaktere, ihre Beziehungen zueinander, besonders der Hauptpersonen Chris, Lale, Gustav und Flo. Das sind Menschen mit Ecken und Kanten, mit Fehlern. Sie agieren lebendig, sehr authentisch. Ich finde, die Stimmungen der Menschen und ihr Miteinander auf dem Campingplatz wurden nachvollziehbar von der Autorin eingefangen, mal tieftraurig, mal mit Humor. In wenigen Tagen (hier auch der Bezug zum Titel) werden Entscheidungen getroffen, die das weitere Leben wesentlich bestimmen. Wird sich ein Schicksal wiederholen? Gibt es ein Happy End? Die Auflösung gibt es ganz zum Schluß mit einem hoffnungsvollen Blick in die Zukunft.
Lales pragmatischer Erkenntnis auf S. 170 „Es gibt keine Paralleluniversen, es gibt nur Entscheidungen, die man trifft“ schließe ich mich an. Etwas abgewandelt formuliert sie das gegen Ende der Geschichte auf S. 352 "Wer sagt, dass ein Paralleluniversum nicht genau der richtige Ort für mich ist?"

Fazit:
"Ein unendlich kurzer Sommer" ist für mich eine unterhaltsame Geschichte, die realistische Themen so vielfältig wie das Leben beschreibt. Dazu gehören neben Freundschaft, Liebe, Zusammengehörigkeitsgefühl, aber auch entscheidende Weichenstellungen, Kurzschlußreaktionen, verpaßte Momente und Abschiede. Und nicht zu vergessen: Krankheit und Tod.
Ich erlebte eine feinfühlige, kurzweilige Sommerlektüre, die ich sehr gern weiter empfehlen möchte mit fünf von fünf Sternen.«
  14      0        – geschrieben von hennie
Kommentar vom 28. Mai 2022 um 21:43 Uhr:
» Unendlich ist zu kurz
Ein schönes Cover das gut zur Geschichte passt. Ein Lesegenuss von Anfang bis Ende. Mit schönen Wendungen und Überraschungen. Eine gut gelungene Kombination aus Liebe + Familie - Esoterik (James) - Inklusion (Flo) - Aussteigen auf Zeit oder Länger - Freundschaft (alte und neue) und anderen Themen ... Meine Lieblingsstelle Gustav stopfte ...in die Waschmaschine und suchte aus Gewohnheit in den Taschen, nach Dingen die nicht mitgewaschen werden sollten. Eine Alltagsarbeit mit alltäglichem Ritual wunderschön beschrieben - da fand ich mich wieder - sonst bin eher nicht wie Gustav. Wie schwierig die Begegnung sein kann und dann doch wieder einfach zeigen die einzelnen Wege wie die Personen auf dem Campingplatz ankommen. Ein wunderbares Buch für alle die es romantisch und tragisch zugleich mögen. Eine wunderbare Sommerlektüre die sich auch sehr am knisternden Kaminfeuer geniessen lässt.«
  10      0        – geschrieben von Magyar
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