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Ein unendlich kurzer Sommer
Verfasser: Kristina Pfister (2)
Verlag: Fischer (1990)
VÖ: 1. Mai 2022
Genre: Romantische Literatur (27503)
Seiten: 368
Themen: Camping (117), Loslassen (74), Neuanfang (1326), Sommer (782), Zweite Chance (618)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats Mai 2022 nominieren
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Ein unendlich kurzer Sommer« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (4)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 26. Mai 2022 um 11:14 Uhr (Schulnote 1):
» Lale ist traumatisiert. Sie muss raus, rennt weg, wird von Gustav auf einen vernachlässigten Campingplatz mitgenommen. Dort kann sie wohnen, helfen, wieder zu sich finden.
Christophe aus Réunion verarbeitet den Tod seiner dementen Mutter, die er jahrelang gepflegt hat. Vielleicht hilft es, seinen fremden, bislang unbekannten Vater aufzusuchen? Auch wenn er dafür ins Nirgendwo in einem weit entfernten Land muss. Und Gustav, der Platzwart? Ist alt, krank, will eigentlich nur seine Ruhe.
Kristina Pfister erzählt gefühlvoll von einem viel zu kurzem Sommer, von ungewöhnlichen Begegnungen, von Menschen, die eine Menge über sich selbst erfahren.
Verlust, Freundschaft, verpasste Gelegenheiten und viel Herz spielen eine Rolle. Sehr emotional, sehr schön zu lesen, all das beinhaltet dieser anrührende Roman aus dem Fischer Verlag.«
  6      0        – geschrieben von SanneL
Kommentar vom 19. Mai 2022 um 17:52 Uhr (Schulnote 2):
» Ein unendlich kurzer Sommer, Roman von Kristina Pfister, EBook, erschienen im Fischer- Verlag.
Ein Roman über einen Sommer der alles verändert.
Wo soll man hin, wenn man vor sich selbst davonläuft? Lale landet bei Gustav auf einem alten verwahrlosten Campingplatz in der Provinz. Sie hilft dem alten totkranken Mann, das Geschäft noch einigermaßen am Laufen zu halten.
Aus dem tropischen Réunion kommt Christophe angereist. Seine dort verstorbene Mutter hat einen Brief hinterlassen, der Aufschluss gibt, wo er seinen leiblichen Vater finden könnte.
Auf dem Campingplatz treffen sich Lale und Chris, erleben ein paar unbeschwerte Wochen, wie in einem Paralleluniversum und verbringen zusammen einen unvergesslichen unendlich kurzen Sommer.
Das Buch beinhaltet 30 Kapitel, die anfangs aus zwei Erzählsträngen bestehen, Lale und ihre Erlebnisse und auch die von Chris. Doch schon bald, nämlich auf dem verwahrlosten Campingplatz und den dortigen Ereignissen, vereinigen sich die Teile. K. Pfister hat als Erzählstil die auktoriale Erzählweise gewählt, das garantiert, dass der Leser zu jeder Zeit den umfassenden Überblick hat, bei den zahlreichen handelnden Charakteren, eine gute Wahl. Liedtexte, Eigennamen, französische und auch englische Phrasen sind kursiv gedruckt und somit deutlich gemacht.
Die flüssige und bildhafte Schreibweise macht das Lesen leicht, besonders das Setting war sehr gut beschrieben, der Campingplatz oder die Szenen am See, sowie das Geschehen im Haus von Gustav, ist derart realistisch geschildert, dass man es sich hervorragend vorstellen kann. Die Stärke des Romans liegt in der Charakterisierung der Akteure. Chris, Lale, Flo oder auch James sind dermaßen tief gezeichnet, dass man meinen könnte, man kennt sie schon lange. Jede dieser Figuren hat sozusagen seine eigene Geschichte. Alle handeln authentisch und zumeist auch nachvollziehbar. Wobei die Hintergründe von Lales Handlungen am längsten im Verborgenen geblieben sind, was auch spät zu einer überraschenden Wendung geführt hat. Die Beschreibung des Sommers der flirrenden Hitze des glitzernden Wassers war hervorragend. Ein Roman über die zweite oder auch dritte Chance, über das Ankommen, Loslassen und Neubeginnen, der mich ganz tief bewegt hat, mich zum Weinen und Lachen und zum Nachdenken gebracht hat. Und mich in den letzten traurigen und freudigen Szenen emotional sehr betroffen gemacht hat.
Ein leichter fröhlicher Sommerroman zum nebenher Lesen ist dies nicht, das Buch hat mich ganz stark an „Marianengraben“ erinnert. Das Buch hat mich über die Lektüre hinaus beschäftigt, immer wieder musste ich über das Gelesene nachdenken. Meine Lieblingsperson Flo, der seine Handicaps überwindet und die stärkste Entwicklung gemacht hat. Lale, die Protagonistin kommt bei mir nicht so gut an, da gab es schon Dinge die m.E. früher geklärt gehört hätten.
Insgesamt möchte ich eine eindeutige Leseempfehlung aussprechen. Insgesamt hätte der Roman etwas gestrafft erzählt werden können. Von mir Note 2.«
  15      0        – geschrieben von Ele95
Kommentar vom 16. Mai 2022 um 14:30 Uhr (Schulnote 3):
» Eine Liebesgeschichte

Wenn man vor sich selbst davonläuft, wo sollte man da hingehen? So geht es Lale und sie landet auf einem alten Campingplatz an einem schönen See. Sie hilft dem alten Besitzer Gustav beim Renovieren, und trägt jeden Tag die alte Latzhose. Doch dann kommt Christophe der die Ruhe durcheinanderbringt. Er hat dunkle Augen, ist vom anderen Ende der Welt angereist und sucht nach seinen Wurzeln. Er scheint zu spüren, was Lale fühlt. Gemeinsam erleben sie einen Sommer mit flirrender Hitze, Glitzerndem Wasser, Floßfahrten und ausgeblichenen Haaren. Ein Roman über zweite und dritte Chancen, Loslassen und einen Neubeginn.

Meine Meinung
Ich kam gut in die Geschichte rein. Auch ließ sie sich gut lesen, denn die Autorin pflegt einen unkomplizierten Schreibstil, der keine Unklarheiten im Text zuließ. Allerdings fand ich den Anfang doch, ich möchte sogar sagen, langweilig. Zunächst zog es sich in Länge und plätscherte so vor sich hin. Ab und an kam mal ein kleines bisschen Spannung auf, die aber gleich wieder verflog. Na ja, es ist eine Liebesgeschichte und trotzdem auch Liebesromane können richtig spannend sein. Dieser hier war es definitiv nicht. Erst gegen Ende, so die letzten Seiten. Aber da war es dafür zu spät. Es war eine Geschichte mit etwas Humor, etwas verliebt sein, mehr verrate ich hier nicht. Ob Christophe fand, was er suchte und wie diese Geschichte ausging, ja das muss der intere3ssierte Leser schon selbst herausfinden. Wie gesagt, hat mich diese Geschichte wahrlich nicht vom Hocker gerissen. Es ist eine Geschichte, die man so zwischendurch mal lesen kann ohne irgendeinen Anspruch. Von mir drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten.«
  13      1        – geschrieben von Lerchie
Kommentar vom 12. Mai 2022 um 18:07 Uhr (Schulnote 1):
» Vom Weglaufen und Ankommen

Inhalt:
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Lale will nur weg. Sie setzt sich in einen Zug und steigt irgendwo aus. Sie trifft Gustav, der sie mit zu seinem Campingplatz nimmt. Dort wohnt sie und hilft mit und dann trifft sie Christophe, der auf der Suche nach seinem Erzeuger ist. Und dann noch einige andere Menschen. Und plötzlich verändert sich alles - oder doch nicht?

Mein Eindruck:
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"Erkenntnisse. Wie lange bleibst du? Die Erkenntnis war, dass dieser Ort die Macht hatte, ein ganzes Leben zu verändern. Wenn er das wollte. Vielleicht auch, wenn er das nicht wollte. Es hatte schon begonnen."

Eigentlich lese ich kaum Geschichten rund um Liebe und Romantik. Aber die Beschreibung hat meine Neugier geweckt und die ersten Seiten mich direkt in ihren Bann gezogen. Der Sprachstil ist voll von feinem Humor und gleichzeitig von Poesie. Man taucht ein in die Gefühle der Protagonisten Lale, Christophe und Gustav und leidet und lacht mit ihnen. Manchmal war ich leicht genervt, wie Lale und Christophe umeinander herum schleichen, es ist ein Wechselbad der Gefühle und man weiß auch als Leser nie so recht, woran man ist und ob am Ende alles gut ausgeht. Aber letztendlich ist gerade dieses Wechselbad der Gefühle der Punkt, der die Geschichte nachvollziehbar und authentisch werden lässt. Nicht nur Lale und Christophe, auch Gustav, seine Freunde und Nachbarn, die sich auf dem Campingplatz treffen, haben ihre Probleme mit sich und der Welt und jeder hat seine Geheimnisse. Aber letztendlich gibt das Zusammensein ihnen halt und auch Heilung. Die Handlung hat einige überraschende Wendungen und ich konnte das Buch sowohl wegen dem ungewissen Ausgang als auch wegen des fesselnden Schreibstils kaum aus der Hand legen.

Fazit:
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Ein Buch, das einen tief berührt, lachen und auch mal weinen lässt und bei dem am Ende doch die Hoffnung überwiegt.

5 von 5 Sternen«
  9      0        – geschrieben von Test-LR
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