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Tom Bachmann 2 - Der Zoom-Killer
Verfasser: Chris Meyer (2)
Verlag: Ullstein (1455)
VÖ: 1. Mai 2022
Genre: Thriller (7787)
Seiten: 384 (Taschenbuch-Version), 385 (Kindle-Version)
Themen: BKA (125), Mord (7595), Psychopathen (294), Serienmörder (1143), Videos (132), Zeugen (419)
Reihe: Tom Bachmann (2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Tom Bachmann 2 - Der Zoom-Killer« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (8)     Blogger (1)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 20. Juni 2022 um 23:22 Uhr (Schulnote 2):
» Auch in der" Zoom Killer" bringt Chris Meyer Tom Bachmann wieder auf die Spur eines äußerst brutalen Serienmörders. Die Handlung ist logisch aufgebaut und der Schreibstil ist rasant, bisweilen sehr blutig, aber immer spannend. Die Ermittler bedienen sich vieler Erkenntnisse aus dem Darknet, das ist in der sprachlichen Darstellung oft ein wenig technisch und daher nimmt es ein wenig die Spannung, da man als Leser da nicht selber Mitermitteln kann. Tom ist nach wie vor ein Mensch mit sehr vielen Ecken, Kanten und einigen speziellen Charaktereigenschaften. In diesem Teil wird ein wenig mehr über Toms traumatische Vergangenheit publik, was ihn ein wenig nahbarer macht. Trotzdem bleiben die Nebencharaktere im Vergleich zu ihm recht blass und bekommen zu wenig Raum. Einzig die Nebencharaktere des persönlichen Handlungsstranges werden hier noch stärker als vorher in den Vordergrund gerückt. Das fand ich manchmal ein wenig zu viel des Blutes und der Rachegedanken. Wobei es dem Buch dadurch natürlich auch einen einzigartigen Handlungsstrang verleiht. Es bleibt präsent im Kopf und macht neugierig auf die Fortsetzung.

Das Ende war für mich viel zu wenig ausgearbeitet und ein wenig zu unspektakulär. Mehr als ein müdes Gähnen und ein „ach so“, blieb bei mir da nicht hängen. Eventuell hätten einige Einschübe aus der Vergangenheit des Täters die Spannung da ein wenig erhöhen können.

Das Buch ist auf jeden Fall empfehlenswert, für Leser, die gerne harte Thriller lesen und starke Nerven haben. Die Figuren passen gut zueinander und die verschiedenen Konterparts sind gut austariert, sodass sich das Buch in einem Rutsch lesen lässt und wohligen Grusel hinterlässt.
Vier wundervolle , blutrünstige Sterne, weil ich das Ende absolut zu schnell und sprachlich zu unvorbereitet fand.«
  0      0        – geschrieben von mellidiezahnfee
 
Kommentar vom 14. Juni 2022 um 11:55 Uhr:
» Spannend und bildhaft

Eine Videokonferenz und niemand ahnt, was dann passiert…
Während einer Videokonferenz müssen sich Teilnehmer eine brutale Folter live mit ansehen. Sie sehen das Blut, die Qualen und hören die verzweifelten Schreie. Doch du darfst nicht weg schauen, denn der Killer hat dich unter Kontrolle.
Ein neuer Fall für den Profiler Tom Bachmann, der sich nicht nur mit dem Psychopathen beschäftigen muss, sondern auch seinen eigenen Dämonen.

Meine Meinung:

Das Cover mit seinem schimmernden Effekt gefällt mir richtig gut. Ebenfalls die schöne Farbkombination.

Auch wenn ich den ersten Teil um Fallanalytiker Tom Bachmann nicht kenne, hatte ich keine Schwierigkeiten „Der Zoom – Killer“ zu lesen.

Das Erste, was mir bei diesem Thriller ins Auge gestochen ist, ist der Titel. Dieser lässt schon deutlich vermuten um was es geht und hat sofort meine Neugierde gepackt.

Die Story ist von Anfang an fesselnd und spannend. Hier geht es quasi direkt zur Sache und man ist sofort mitten im Geschehen.

Für schwache Nerven ist dieser Thriller sicher nichts. Denn er ist blutig und die Szenen werden sehr deutlich und bildhaft beschrieben. Puh, da musste ich manches mal doch mal ordentlich durchatmen.

An Spannung fehlte es der Story nicht. Packend und fesselnd reißt Chris Meyer die Leser mit sich. Kontinuierlich bleibt die Spannung bestehen und man möchte immer weiter lesen.

Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich sehr gut lesen.

Den Profiler Tom Bachmann habe ich erst in dieser Geschichte kennen gelernt und er hat mir einfach gefallen. Tom ist eher der kühle Typ. Er zeigt nicht viele Emotionen und er ist ziemlich direkt. Doch hat er auch eine heftige Kindheit hinter sich, die in dem Buch auch immer mal wieder beleuchtet wird. Mit Zeitsprüngen in die Vergangenheit bekommt man einen Eindruck über seinen tyrannischen Vater.

Durch unterschiedliche Erzählperspektiven bleibt die Geschichte abwechslungsreich und interessant.

Dieser Thriller bietet Einblicke in die tiefsten Tiefen einer dunklen Seele und das hat mir manches Mal den Atem geraubt.

Fazit:

Ein packender und spannender Thriller, der nichts für schwache Nerven ist. Gut geschrieben, abwechslungsreich und einfach nur ein guter Thrill. Meiner Meinung nach sehr gelungen.«
  13      0        – geschrieben von LoveBambaren
Kommentar vom 12. Juni 2022 um 3:40 Uhr (Schulnote 1):
» Ein spannender und detaillierter Thriller, der tief unter die Haut geht!

,,Der Zoom-Killer“ von Chris Meyer ist der zweite Fall für den Profiler beim BKA und Seelenleser Tom Bachmann und sein Team, die nach dem nervenaufreibenden Fall und der Jagd nach dem „Blutkünstler“ aus dem ersten Band nun erneut einen Serienkiller jagen. Dieser lauert seinen Opfern unerwartet auf, während sie in einer Videokonferenz stecken. Der spannende und bildlich beschriebene Thriller ist am 30. Mai 2022 im Ullstein-Verlag erschienen und enthält 384 Seiten voller Nervenkitzel, die mir oft Gänsehaut beschert haben. Wie auch im Vorgängerband konnte mich der Autor erneut spannungstechnisch und erzählerisch komplett überzeugen, denn seine Worte schneiden genauso tief wie ein Skalpell.

Mich hat eine perfide, blutige und gut durchdachte Geschichte rundum gut unterhalten, die nichts für Zartbesaitete ist. Chris Meyer beschreibt nicht nur die komplette Handlung detailliert und deutlich, besonders die grausamen Taten des Zoom-Killers werden während des Lesens zu unappetitlichen Bildern. Die Nervenkitzelgarantie kann ich definitiv bestätigen, denn die Suche nach dem unbekannten Serienmörder bleibt lange ein großes Rätsel, während dieser munter sein nächstes Zoom-Opfer im Visier hat. Wenn die Zoom-Konferenz ihren Lauf nimmt, überfällt der ruhige, aber bestimmte Killer seine Opfer und sorgt bei den restlichen Teilnehmern für eine blutige Vorstellung. Der Täter hat gründlich vorgesorgt, denn jeder Blick abseits vom Monitor wird bestraft. So hinterlässt er nicht nur blutige Tatorte, sondern auch extrem traumatisierte Zuschauer. Während Tom Bachmann dem Phantom auf die Spur kommen muss und versucht, sich in dessen gestörte Gedankenwelt hineinzuversetzen, wird er erneut von seinem ehemals besten Freund Aaron aus Kindheitstagen kontaktiert. Dieser ist ein ganz spezieller Charakter mit einer noch spezielleren Vergangenheit, an der Dr. Bachmann, Toms’ Vater, ganze Arbeit geleistet hat. Dieser sitzt im Gefängnis, da er als Heimleiter und grausamer Lehrmeister nicht nur Toms’ und Aarons’ Kindheit geprägt, sondern auch weitere Kinder ausgebildet hat, damit sie das Morden an »minderwertige Menschen« perfekt beherrschen und anwenden.

Doch als Bachmann Senior plötzlich einen geheimen Plan in die Tat umsetzt, war ich noch gebannter an das Buch gefesselt. Der Serienmörder-Thriller ist abwechslungsreich und enthält mehrere Erzählperspektiven. Besonders die Worte und Gedanken des Zoom-Killers' und von Bachmann Senior fand ich besonders abscheulich. Insgesamt sind alle Charaktere sehr gut beschrieben, vor allem aber ist Tom Bachmann sehr gut ausgearbeitet. Seine Gedanken und Handlungen konnte ich dank Rückblenden aus seiner Vergangenheit immer besser verstehen. Er ist ein Mann mit einer erschreckenden Vergangenheit, dessen Trauma ihn geprägt hat. Seine dunkle Seite, die in seiner Kindheit hervorgerufen wurde, hat er jedoch dank seiner Arbeit gut unter Kontrolle. Er ist kein Gefühlsmensch und geht Ermittlungen emotionslos an. Für Gefühle hat er keinen Platz im Leben, was ihn in manchen Situationen unsympathisch und kauzig erscheinen lässt. Doch je mehr ich aus seiner Vergangenheit erfuhr, desto besser konnte ich ihn anschließend verstehen. Seine Psyche wird durch den Autor detailliert sowie authentisch dargestellt. Rückblenden aus seiner Vergangenheit fand ich, wie den eigentlichen Fall, ebenso sehr erschreckend. Insgesamt enthält die Handlung drei Handlungsstränge, die mir alle gut gefallen haben.

Es wird am Ende nicht nur die kranke Psyche des Täters offenbart, auch konnte ich in weitere seelischen Abgründe schauen, die mich sprachlos gemacht haben. Ein konstanter, hoher Spannungsbogen und ein flüssiger, authentischer, spannender und bildlicher Schreibstil haben deshalb für einen raschen Lesefluss gesorgt. Ich fand den ,,Zoom-Killer“ genauso klasse wie den ,,Blutkünstler" und kann es kaum erwarten, weitere Thriller von Chris Meyer zu lesen. Das Ende fand ich ebenfalls gelungen, jedoch würde ich sehr gerne wissen, wie es mit Aaron, Tom und vor allem seinem Vater weitergeht. Von mir gibt es deshalb geniale fünf Sterne, denn diese Geschichte war wieder ganz großes (Kopf)Kino! Für mich war es ein gut durchdachter, nervenzehrender, geschickter, wendungsreicher und spannender Thriller, der mich in die schwärzesten Abgründe des Bösen entführt hat.«
  14      0        – geschrieben von Jasminh86
 
Kommentar vom 8. Juni 2022 um 21:38 Uhr (Schulnote 1):
» Das Cover spricht mich nicht unbedingt an, dafür die Geschichte um so mehr. Von der ersten bis zur letzten Seite super spannend, ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Bei den vielen schrecklichen Szenen musste ich allerdings das ein oder andere Mal schlucken. Empfindliche Leser sollten ihre Finger von dem Thriller lassen. Der flüssige Schreibstiel und die Spannung treiben nur so durch die Seiten.
Während einer Video Konferenz schleicht sich ein maskierter Mann vor den Bildschirm. Sämtliche Teilnehmer werden gezwungen zuzusehen, wie er sein Opfer auf unvorstellbar grausame Weise quält. Der Profiler Tom Bachmann vom BKA blickt in dunkle Abgründe. Dabei spielt auch seine Vergangenheit eine große Rolle. Die bösen Machenschaften seines Vaters Dr. Bachmann und seines damaligen besten Freundes Aaron.
Dieser zweite Fall um Tom Bachmann hat mir noch besser gefallen als der Blutkünstler. Der Autorin gelingt es den Leser zu schockieren. Durch den Rückblick in die Vergangenheit bekomme ich Mitleid mit den armen Kindern. Obwohl Aaron Menschen tötet ist er mir trotzdem sympathisch. Schließlich ist ihre Strafe viel zu mild ausgefallen.
Der Thriller hat mir tolle, unterhaltsame Lesestunden beschert und ich freue mich schon auf den nächsten Fall.«
  13      0        – geschrieben von HexeLilli
Kommentar vom 4. Juni 2022 um 12:24 Uhr (Schulnote 1):
» Zum Inhalt:
Was eigentlich nur eine Zoom-Videokonferenz sein sollte, endet in einer Katastrophe. Ein Fremder hat sich eingeschlichen, die Geräte manipuliert und zwingt die Teilnehmer sich ganz genau anzusehen, was er da macht. Ein Teilnehmer wird brutal gequält und du darfst nicht weg schauen. Und das passiert nicht nur einmal. Was steckt hinter diesen Aktionen?
Meine Meinung:
Was für ein Thriller! Rasant erzählt und wahnsinnig brutal. Aber auch psychologisch gut aufgebaut liest man nahezu atemlos und kann das Buch nicht aus der Hand legen. Der Spannungsbogen nimmt auch immer mehr zu und manchmal habe ich mich erwischt, dass ich den Atem angehalten habe. Die Protagonisten haben mir gefallen, der Schreibstil ist sehr mitreißend. Das Ende habe ich so nicht kommen sehen und dass finde ich immer klasse, wenn der Leser überrascht wird. Insgesamt ist das Buch nichts für zartbesaitete, denn es ist auch sehr brutal.
Fazit:
Sehr spannend und brutal«
  9      0        – geschrieben von brauneye29
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