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Die Winzerin 1 - Gretas Erbe
Verfasser: Nora Engel [Danela Pietrek] (1) und Nora Engel [Tania Krätschmar] (1)
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1461)
VÖ: 1. April 2022
Genre: Historischer Roman (5786)
Seiten: 416 (Taschenbuch-Version), 387 (Kindle-Version)
Themen: Erbschaft (632), Frauen (1045), Freiheit (570), Siebziger Jahre (214), Träume (854), Waisen (223), Weingut (152), Winzer (38)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Die Winzerin 1 - Gretas Erbe« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (2)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 10. Mai 2022 um 13:51 Uhr (Schulnote 3):
» Streben nach Bildung
Mit großer Erwartung bin ich in diesen Roman gestartet, denn die Hauptperson Greta ist in etwa so alt wie ich. Ich habe also diese Zeit bewußt erlebt und sie war außerordentlich prägend für mich, für meinen persönlichen und beruflichen Werdegang. Allerdings im anderen Teil Deutschlands.
Die ersten Kapitel haben mich voll in die Geschichte reingezogen. Das Schicksal Marias machte mich betroffen. Der Zeitsprung ins Jahr 1970 zur Tochter Greta erfolgte danach abrupt. Greta war da im gleichen Alter wie Maria. Da musste ich mich erst einmal kurz zurechtfinden, da die erwachsenen Personen die gleichen Namen trugen. Die Mutter Gretas starb bei ihrer Geburt, den Vater kennt sie nicht und sie lebt bei der Winzerfamilie Hellert als Ziehtochter, die zudem vier eigene Kinder haben.

Die Entwicklung der Geschichte um Greta, die die Jahre von 1970 bis 1975 umfasst, liest sich unterhaltsam. Für mich aber wie aus einer anderen Welt. Ich musste mich immer öfter während des Lesens vergewissern, in welcher Zeit ich mich befand. Mir kam es so vor, als wäre von den 50-ern die Rede, jedenfalls irgendwie aus der Zeit gefallen. Reale, fassbare Anhaltspunkte lieferten ab und zu historische Begebenheiten wie die Titelschlagzeile „Wir haben abgetrieben!“ der Zeitschrift Stern vom 6. Juni 1971 oder das Münchner Olympia-Attentat 1972.

In der Familie Hellert zählt in der Hauptsache das, was der ab und zu jähzornige Vater Harald bestimmt und für richtig hält und natürlich die Arbeit rund um den Wein. Für große Gefühle und zwischenmenschliche Zuwendungen ist da wenig Platz. Erst recht nicht für eine Halbwaise, die als ständig verfügbare billige Arbeitskraft im Haushalt und im Weinberg ausgebeutet wird. Es gibt viele übergriffige Momente ihr gegenüber, auch solche voller dünkelhafter Herablassung. Trotzdem erscheint Greta wie eine Lichtgestalt, wie aus einem Märchen. Nichts kann ihr etwas anhaben. Sie ist blond, zierlich, hübsch, intelligent, liebt Bücher, ist wißbegierig, nur positive Eigenschaften, während ihre Zieheltern und die Geschwister überwiegend negativ dargestellt werden. Harald, der Ziehvater ist ein rückwärtsgewandter Typ, verschließt sich vehement gegen alles Neue. Der Fortschritt geht an seiner Winzerei vorbei. Sein Frauenbild ist katastrophal. Dementsprechend hat es Greta mit ihrem Streben nach Bildung sehr schwer. Aber da ist ja das titelgebende Erbe in Sicht.
Das Ende der Geschichte in diesem ersten Teil der Reihe konnte mich nicht überraschen. Ich habe schon sehr früh geahnt, was es mit dem Erbe auf sich hat und wer dahintersteht.

Fazit:
Wie mit Greta und ihrem Streben nach Bildung umgegangen wurde empfand ich als sehr bitter. Für mich ist vieles unvorstellbar und vieles empörte mich. Trotz meiner Vorbehalte und meinem vielfachen Unverständnis ließ sich das Buch gut lesen.
Ich vergebe drei von fünf Sternen!«
  14      1        – geschrieben von hennie
Kommentar vom 2. Mai 2022 um 8:45 Uhr (Schulnote 6):
» Meine Meinung:


Es gibt Bücher, da kann das Haus einstürzen und man bemerkt es nicht. Es sei denn, der Lesesessel wird in Mitleidenschaft gezogen. So ging es mir bei *Gretas Erbe!* Ich habe zu lesen begonnen und wollte nicht mehr aufhören. Nur eine lästige Erkältung hat mich daran gehindert, das Buch in einem Rutsch durchzulesen.

Was hat mich an dieser spannenden Geschichte so fasziniert? Sie spielt überwiegend in den 70ern. Ich konnte bei sämtlichen Dingen mitsprechen und mitfühlen. Greta hat ihre Mutter nie kennengelernt, da sie bei ihrer Geburt starb. Nur ein Foto besitzt sie von der geliebten Mutter. Sie weiß nicht, wer ihr Vater ist. Die Winzerfamilie Hellert hatte schon Gretas Mutter beschäftigt. Nach deren Tod durfte Greta bei den Hellerts leben. Das fand ich eigentlich nett von der Winzerfamilie. Dennoch ließen sie der fleißigen und hübschen Greta spüren, dass sie kein Familienmitglied ist. Sei es bei Familienfesten oder bei der Arbeitsverteilung. Greta ist ein sehr intelligentes Mädchen. Als Klassenbeste träumt sie davon Abitur machen zu dürfen. Erst sieht es so aus, als ob ihr Wunsch in Erfüllung ginge. Aber die Umstände sprachen nicht für sie.

Mir ging beim Lesen immer wieder das Märchen Aschenputtel durch den Kopf. Nein, ich will nicht ungerecht sein. Greta hätte es weitaus schlimmer treffen können. Manchmal sickerte doch ein kleines bisschen Verständnis für die Halbwaise durch. Besonders dann, wenn Greta half, unangenehme Umstände in der Familie zu beseitigen. Einmal hatte Greta tatsächlich das Gefühl endlich dazu zu gehören. Zu Robert Hellert hat Greta von jeher einen guten Draht. Das schwarze Schaf der Hellerts versteht sie. Hört ihr zu und nimmt sie ernst. Je älter beide werden, umso mehr fühlen sie sich zueinander hingezogen. Robert animiert Greta dazu, für ihre Träume zu kämpfen. Robert selbst möchte seinen Traum als Musiker verwirklichen. Robert wird von seinem Elternhaus eine Zeit lang verstossen. Renate Hellert begegnet Greta stets herablassend. Lässt sie spüren dass SIE die Tochter des Hauses ist. Nur wenn sie Greta braucht, gibt sie ihr das Gefühl ein Familienmitglied zu sein. Der kleine Matse liebt Greta sehr. Für ihn ist sie eine Schwester. Matse ist etwas anders als andere kleine Jungen. Greta nimmt ihn so, wie er ist. Johann ist der *ach so brave Sohn* der es versteht, seinem Vater Harald Honig um den Mund zu schmieren. Er ist bei weitem nicht so clever wie Greta. Dennoch darf er Wege gehen, die Greta verschlossen bleiben. Das Familienoberhaupt Harald Hellert sieht in Greta ein Mädsche, welches als billige Arbeitskraft taugt. Von seiner Frau Elfriede bin ich am meisten enttäuscht. Ich kann es verstehen, dass einem die eigenen Kinder am meisten am Herzen liegen. Dennoch hätte es für Elfriede ein leichtes sein können/müssen, auch für Greta mütterliche Gefühle zu entwickeln. Sie hat Greta doch aufgezogen! Greta ist so ein liebenswertes Geschöpf. Fleißig und stets freundlich zu allen. Ihre Weinkenntnisse sind unschlagbar. Wenn Greta das Bukett eines Weines beschrieben hatte, ist mir das Wasser im Mund zusammen gelaufen. Ihr Talent blieb auch dem größten Konkurrenten der Hellerts nicht verborgen ….

Mir hat es sehr
viel Spaß

gemacht, Greta ein Stück weit zu begleiten. Ich habe die große Hitze bei der Weinlese gespürt. Ich durfte ein Konzert mit Rod Steward erleben. Habe getanzt zu Schlagern, die in den 70ern so angesagt waren, und auch heute noch gerne gehört werden. Vor allem das Ende hat mir gefallen … und auch wieder nicht. Ich möchte unbedingt wissen wie es weiter geht. Eines ist jedoch sicher: Ein überraschendes Erbe wird Gretas Leben total verändern. Mit oder ohne Robert? Genau deswegen warte ich sehnsüchtig auf den Folgeband.


Mein Fazit:

Du kannst nicht immer siebzehn sein, Liebling das kannst du nicht ….

Das ist einer der Schlager, die mich an meine Jugend erinnern. Chris Roberts hatte ja so was von Recht. Wir alle können nicht immer siebzehn sein. Aber, wir können immer wieder in die 70er eintauchen. In Erinnerungen schwelgen und auf das eine oder andere mit Wehmut zurückblicken. Unsere Haare mit dem berühmten Shampoo, das 7 Kräuter enthält, auch heute noch waschen. Ich habe die wundervolle Greta ins Herz geschlossen. Mich in den 70ern wohl gefühlt. Längst vergessene Dinge wieder mit erlebt. Vinyl-Platten gehört. Mich an den Fernseher erinnert, bei dem immer einer aufstehen musste, um in ein anderes Programm zu schalten. Das alles in eine wunderschöne Geschichte verpackt, die mir die Weinlese und die Herstellung von Wein näher gebracht hat. Mich wieder daran erinnert, welcher Makel unehelichen Kindern angehaftet hat und die damit verbundenen Probleme. Nein, wir reden nicht vom Mittelalter. Das ist alles noch gar nicht so lange her. Es war einmal zur Flower Power – Zeit! Da gab es das Aschenputtel Greta ……

Cover spielen bei meinen Bewertungen keine Rolle. Dennoch möchte ich hier erwähnen, wie ausnehmend gut mir das einfach gehaltene Cover gefällt!

Herzlichen Dank Danela Pietrek und Tania Krätschmar. Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung.«
  15      0        – geschrieben von Giselas Lesehimmel
 
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