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Die Buchhandlung in der Amalienstraße
Verfasser: Heidi Rehn (23)
Verlag: List (319) und Ullstein (1445)
VÖ: 28. April 2022
Genre: Historischer Roman (5786) und Romantische Literatur (27511)
Seiten: 464 (Gebundene Version), 465 (Kindle-Version)
Themen: Bücher (683), Buchladen (134), Erster Weltkrieg (227), München (436)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Die Buchhandlung in der Amalienstraße« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 25. Mai 2022 um 19:17 Uhr (Schulnote 3):
» Elly und Henni leben in München und sind beste Freundinnen. Während Henni aus einer Arbeiterfamilie stammt, ist Elly die Tochter einer Offiziersfamilie. Der Vater ist bereits verstorben und ihre Mutter lässt nichts unversucht, ihre Tochter standesgemäß zu verheiraten, wohl auch um den eigenen Wohlstand zu sichern.
Doch Elly hat andere Pläne. Sie und Henni sind begeisterte Leseratten und träumen davon, in einer Buchhandlung zu arbeiten.
Elly gelingt es, in der Buchhandlung der Cousinen Lämmle eine Ausbildung zur Buchhändlerin zu machen während Henni eine Ausbildung zur Buchhalterin macht und nur als Gehilfin in der Buchhandlung arbeiten kann. Als der zurückhaltende und verschlossene Leo ebenfalls als Buchhändler eingestellt wird, entwickelt sich eine enge Freundschaft zwischen Leo, den beiden jungen Frauen und Hennis Bruder Zacherl.
Doch der erste Weltkrieg wirft bereits seine Schatten voraus …

Das Buch hat mich sehr interessiert, da es um eine Buchhandlung und eben Bücher geht. Dies ist auch ein großes Thema, das sich durch die gesamte Handlung zieht.
Die Buchhandlung Lämmle ist zwar fiktiv, aber sie ist in der Münchner Maxvorstadt angesiedelt zu Beginn des 20. Jahrhunderts und während des 1. Weltkrieges und der Revolution.
Die Maxvorstadt ist zu dieser Zeit ein Viertel, in dem es die Universität, die Kunstakademie, Ministerien, Museen und viele Gaststätten gibt. Dort leben Studenten und Künstler aber auch Beamte und kleine Leute.
Die Autorin bettet viele real existierende Schriftstellerinnen und Schriftsteller dieser Zeit mit ihren Werken in die Handlung ein. Ebenso den real existierenden Schriftstellerinnen-Verein sowie den Verein für Fraueninteressen.
Die Inhaberinnen der Buchhandlung, die Cousinen Lämmle, setzen sich sehr für die Frauen und deren Rechte ein und auch die beiden Protagonistinnen Elly und Henni sind für die Rechte der Frauen und wollen ein selbstbestimmtes Leben führen.
Und so war ich sehr gespannt, welchen Weg und welche Entwicklung Elly und Henni nehmen werden.
Zunächst lernen wir sie als lebenslustige junge Frauen kennen, die ihren Traum, in der Buchhandlung zu arbeiten, erfüllen wollen. Gemeinsamt mit Leo und Zacherl genießen sie aber auch das Leben, gehen aus, feiern und tanzen Nächte durch.
Aber insgesamt entwickeln sie sich über die Jahre, die der Roman abdeckt, nicht so richtig weiter. Sie werden zwar selbstbewusster, interessieren sich für aktuelle Themen und auch die Politik und engagieren sich, kommen aber nicht so richtig voran. Auch das Gefühlsleben der beiden, das durchaus Erwähnung findet, kommt mir ein bisschen zu kurz.
Dabei bleibt Henni ziemlich blass und auch Elly konnte ich nicht so richtig nahe kommen.

Die Autorin beschreibt das Setting sehr anschaulich, so dass ich das pulsierende Leben in diesem Viertel Münchens bildlich vor Augen hatte.
Auch das Leben dieser Zeit ist authentisch dargestellt. Ein großes Thema sind die Frauenrechte dieser Zeit, denn die Frauen fordern mehr Selbständigkeit und Emanzipation, haben es aber gegen das klassische Frauenbild der Zeit schwer.
Weitere Themen sind natürlich der 1. Weltkrieg, das Ende des Königreichs Bayern und des gesamten Kaiserreichs, die darauf folgenden Veränderungen und die Aufstände der Arbeiter. Das alles drängt sich aber sehr in den Vordergrund und wird manchmal etwas langatmig, auch wenn die Protagonisten daran teilhaben. Das geht leider zu Lasten der Spannung, denn es gibt nicht viele weitere Ereignisse oder Geheimnisse, die die Handlung fesselnd machen würden.

Gut gefallen haben mir die vielen Bücherthemen. Die bücherbegeisterten Freundinnen und der ebenso lesebegeisterte Leo lesen viele aktuelle Bücher und diskutieren darüber. Das war schon interessant zu lesen, über welche Themen damals Bücher geschrieben wurden. Es gibt am Ende des Buches auch eine Liste über die erwähnten Buchtitel.
Auch die Zensur, die damals bereits begann ist ein Thema und während des Krieges die Papierknappheit, die es erschwerte, neue Bücher zu veröffentlichen. Die Buchhandlung ist sehr schön dargestellt und wäre sicherlich ein Ort, den ich auch gerne aufsuchen würde.

Dieser Roman erzählt die Geschichte zweier enger Freundinnen und einer Buchhandlung in München verknüpft mit dem Zeitgeist und den historischen und politischen Themen dieser Zeit, konnte mich aber aufgrund fehlender Spannung, ein bisschen zuviel Politik und blassen Protagonisten nicht richtig fesseln!


Fazit: 3 von 5 Sternen«
  7      0        – geschrieben von Fanti2412
 
Kommentar vom 9. Mai 2022 um 14:58 Uhr (Schulnote 1):
» Zum Inhalt:
Elly glaubt sich nahezu in einem Traum, als sie die Lehrstelle in der Buchhandlung bekommt. Zusammen mit ihrer Freundin verschlingt sie jedes Buch, dass sie bekommen kann. Und dann gründen sie auch noch einen Salon für Schriftstellerinnen und das gegen massive Widerstände. Als der erste Weltkrieg aus und Ellys Freund muss an die Front und sie können sich nicht mehr in ihre Bücherwelten flüchten.
Meine Meinung:
Mir gefallen ja Bücher die auf historischem Hintergrund eine Geschichte erzählen. So hat ma gleichzeitig Unterhaltung, erfährt aber durch auch noch mehr über die Zeit und wie es war, in der Zeit zu leben. Hier hat mich zusätzlich das Cover direkt angesprungen, dass wirklich ansprechend ist. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und hatte einerseits das Gefühl, dass eine wirklich interessante Geschichte erzählt wurde, ich aber auch neue Einblicke in die Zeit gewonnen habe. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Das Buch liest sich sehr flüssig und schnell weg.
Fazit:
Tolles Buch«
  8      0        – geschrieben von brauneye29
Kommentar vom 1. Mai 2022 um 13:54 Uhr (Schulnote 2):
» Interessantes Buch
Kurz vor dem ersten Weltkrieg brechen düstere Zeiten an. Doch zwei Buchhändlerinnen setzen für ihre Überzeugung alles aufs Spiel.
In München 1913 wird für Elly ein Traum wahr, denn sie darf in der Buchhandlung in der Amalienstraße eine Ausbildung beginnen. Sie liest mit ihrer Freundin Henne jedes Buch, das ihr zwischen die Finger kommt. So gründen die beiden einen Salon für Schriftstellerinnen. Doch die Zensur lässt nichts unversucht um den modernen Frauen Steine in den Weg zu legen. Dann bricht auch noch der erste Weltkrieg aus. Ellys Freund wird an die Front gerufen und die beiden können nicht mehr in ihre Bücher flüchten.-

Meine Meinung
Leider war das Buch nicht so spannend, wie ich es erwartet hatte. Zwar ließ es sich, dank des unkomplizierten Schreibstils der Autorin, der keine Unklarheiten im Text zulässt, leicht und flüssig lesen, denn nichts störte meinen Leserfluss. Auch war es durchaus interessant, den manches wusste ich aus dieser Zeit noch nicht. Aber es begann teilweise, sich zu ziehen, wurde manchmal etwas langatmig. Doch, wie gesagt war es durchaus interessant und lesenswert. Ich war auch schnell in der Geschichte drinnen, konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Elly, deren Mutter ich unbedingt einen Mann aufdrängen wollte, den Elly gar nicht mochte, der ihr eigentlich sogar zuwider war. Doch Elly wusste sich durchaus zu wehren. Und Henni, die aus kleineren Verhältnissen kam und immer wieder dem Maulen ihres Vaters ausgesetzt war. Dass das Buch am Ende eine Liste der wichtigsten Figuren beinhaltet, finde ich sehr gut. Auch wenn man nicht erkennen kann, welche dieser Figuren es wirklich gab und welche erfunden waren. Es gibt dabei natürlich Namen, die mir durchaus geläufig waren, aber eben auch viele, die ich nicht kannte und eben nicht weiß, gab es die nun wirklich oder nicht? So ein kleines Sternchen am Ende des Namens hätte da Klarheit geschaffen. Wer weiß, vielleicht gibt es das ja bei der Printausgabe das wäre durchaus möglich. Ich habe ja das E-Book gelesen. Trotz dieser kleinen Kritikpunkte gefiel mir das Buch insgesamt gut, ich empfehle es gerne weiter und vergebe vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.«
  14      0        – geschrieben von Lerchie
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