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The Cavaliers 3 - Mr. Breathtaking
Verfasser: Monica Bellini (21)
Verlag: Eigenverlag (23320)
VÖ: 27. April 2022
Genre: Romantische Literatur (27506)
Seiten: 320 (Taschenbuch-Version), 321 (Kindle-Version)
Themen: England (1603), Hunde (1122)
Reihe: The Cavaliers (3)
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Erklärung der Bewertungssysteme
♥ The Cavaliers. Atemberaubend sexy und scharf wie Chili. Kurz gesagt: Hot as Hell. ♥

Ethan Reed, der Alleinerbe des Duke of Somerset, lebt für seine Rennpferde. Frauen und andere Lebewesen passen nicht in sein Leben. Das ist eine unumstößliche Tatsache. Bis er einen schwer verletzten Border Collie findet und auf die bezaubernde Hundepflegerin Lottie trifft, die bei seinem Anblick erstarrt und ihn zum Teufel schickt. Mit Menschen, die keine Hunde mögen, will sie nichts zu tun haben aber er mit ihr.
Princess Charlotte widmet sich gleichermaßen ihrem offiziellen Leben und ihrer geheimen Leidenschaft. Nur Queenie, ihre Malteser-Hündin, teilt beides mit ihr. Doch dann steht plötzlich Ethan Reed vor ihr und erkennt sie nicht. Wie denn auch? Und dass ihr Alter Ego Lottie in seiner Nähe weiche Knie bekommt, macht alles noch komplizierter ...

Abgeschlossener Liebesroman mit heißen Szenen und Happy End.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Monica Bellini für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Monica Bellini gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Was wiederum der Grund dafür war, dass Enkelin und Granny sich wenige Tage nach Charlottes Volljährigkeit mit einem Teller Cookies und einem Krug Honigmilch stundenlang in ihrem mädchenhaften Zimmer einschlossen. Nur die geliebten Corgis ihrer Großmutter leisteten ihnen Gesellschaft. Die Hunde lagen auf den Bettvorlegern rund um das große Baldachinbett, an dessen Kopfteil gelehnt Queen Victoria und Princess Charlotte saßen und einen Schlachtplan gegen die übergriffige Presse schmiedeten.
     Einen Plan, mit dessen Umsetzung sie wenige Tage später begannen. Seither verging kein Monat, in dem Großmutter und Enkelin nicht noch ein Detail hinzufügten, um die Presse mit aufsehenerregenden Eskapaden der Princess Charlotte, dem Enfant terrible der königlichen Familie Byron, zu füttern.

Charlotte verband eine Hassliebe mit ihrer Rolle als versnobte Princess Charlotte. Adrenalin schoss jedes Mal pur durch ihre Venen, wenn sie der Pressemeute ein weiteres Häppchen servierte, erschrocken die Augen aufriss, sich mit der Hand vor dem Blitzlichtgewitter schützte und eilig auf ihren High Heels von dannen stakste. Aber sobald sie sicher sein konnte, allen neugierigen Blicken entkommen zu sein, hatte sie Mühe, gegen den eiskalten Schauer anzukämpfen, der ihren Körper erfasste. Das Adrenalin wurde von Ekel ersetzt. Nicht vor sich selbst, sondern vor der erbärmlichen Leichtgläubigkeit der Menschen, die den abstrusen Untertiteln, mit denen die Presse neueste Fotos vom »Royal It-Girl« präsentierten, Glauben schenkten. Bilder, die zugleich online unter dem Hashtag #royalnews viral gingen und im Internet um die ganze Welt reisten.

Sie hatte gelernt, die Verantwortung, die ihr bei der Geburt in die Wiege gelegt wurde und die sie nicht einfach abwerfen konnte wie eine Schlange ihre Haut, zu ertragen. Dank ihres siebzehnten Platzes in der Thronfolge, der eine Thronbesteigung unwahrscheinlich machte, waren ihre gesellschaftlichen Verpflichtungen glücklicherweise nur eine oder zwei pro Woche. Zudem fielen sie zumeist auf das Wochenende, was der Grund war, weshalb Charlotte Montage liebte.

Ein Lächeln umspielte Charlottes Mund, als sie den nahezu wolkenlosen Himmel betrachtete und weiter zu den Baumkronen, deren Blätter sich kaum bewegten, schaute, bevor sie sich vom Fenster abwandte und ihren Blick auf das Hundekörbchen richtete.
     »Queenie, riechst du das?«
     Das schneeweiße Fellbündel hob den Kopf und schenkte ihr einen trägen Augenaufschlag aus ihren glänzend braunen Augen, während sie schnuppernd das Schnäuzchen anhob und mit einem Satz aus dem riesigen Picknickkoffer hüpfte, der ihr als Bett diente. Wie jeden Morgen lief sie einmal rundherum, bevor sie hochsprang und dabei mit beiden Vorderpfoten gegen den geöffneten Deckel stieß. Sie bellte stolz, als dieser zufiel.
     Charlotte lachte auf und schüttelte den Kopf. »Du wirst es wohl nie lernen, was?«
     Queenie schien die Augen zu verdrehen, als sie sich auf ihren Hundepo fallen ließ, während Charlotte weitersprach.
     »Irgendwann werde ich nicht da sein, um den Deckel deines Körbchens aufzumachen, wenn du schlafen möchtest, du dummes Ding.«

Die Malteser-Hündin legte den Kopf schräg, und einen Moment lang schien es, als ob sie ihn schütteln wollte. Nach dem Motto: Menschen sind eigenartige Geschöpfe und mein Lieblingsmensch ist keine Ausnahme. Wo will sie denn sonst sein, wenn nicht bei mir? Sie hat doch nur mich!
     Charlotte seufzte auf. Sie ertappte sich immer öfter dabei, die möglichen Gedanken ihres Hundes zu interpretieren, wohl wissend, dass es ihr Unterbewusstsein war, das zu ihr sprach. Das Royal It-Girl Charlotte hatte eine Vielzahl angeblicher Freunde, die sich um sie scharten, egal wo sie sich blicken ließ aber niemand von ihnen bedeutete ihr etwas. Keine Frau, und schon gar kein Mann. Nicht einer, der versucht hatte, ihr richtig nahezukommen, seitdem sie volljährig geworden und nach Belgravia gezogen war, hatte es in ihr Haus am Chester Square geschafft und schon gar nicht in ihr Herz. Sie war schlicht und ergreifend allein und manchmal auch ziemlich einsam.
     Queenie bellte kurz und leise, erhob sich auf alle viere, machte ein paar Schritte zur offen stehenden Tür, blieb stehen, wandte ihr Köpfchen und wedelte dabei mit ihrem Schwänzchen.
     »Ich komm ja schon«, beantwortete Charlotte die stumme Aufforderung. »Wobei du eigentlich hinter mir bleiben solltest. Immerhin habe ich dich darauf aufmerksam gemacht, dass es nach Frühstück riecht.«
     Queenie wartete nicht einmal, bis sie näher kam, sondern rannte geradewegs zur Treppe. Das typische Geräusch ihrer Pfoten, das die Krallen auf dem polierten Holz erzeugten, während Charlottes in den Augen der Öffentlichkeit verwöhntes Schoßhündchen vom zweiten Stock ins Erdgeschoss lief, endete abrupt und wurde zu einem fröhlichen Bellen, als sie unten ankam.

#royalnews
     Princess Charlotte (18). Die Kopie ihrer Mutter?
     Vor dreizehn Jahren hat sich die jüngste Tochter Ihrer Majestät Queen Victoria mit einem Mix aus Barbituraten und Gin ein Ende gesetzt. Wie bekannt, hat sie den Namen des Vaters ihres einzigen Kindes nie genannt, somit wurde dieses mit ihrem Tod zur Vollwaise. Doch aus der süßen, bedauernswerten, kleinen Prinzessin ist nun, mit Erreichen der Volljährigkeit, nur äußerlich ein Schwan geworden.
     Auf der gestrigen Geburtstagsparty von Princess Charlotte, die im Nachtclub eines engen Freundes von Prince Henry ausgerichtet wurde, einem Onkel der jungen Prinzessin, floss nicht nur Alkohol in Strömen. Eine unserer Redaktion wohlbekannte und vertrauenswürdige Quelle teilte mit, dass neben Kokain auch viele bunte Pillen an die Gäste verteilt wurden.

     Princess Charlotte, die ein hautenges türkisblaues Kleid trug, das ihre Augenfarbe unterstrich und sich einem Handschuh gleich um ihre makellose Figur schmiegte, soll sich großartig unterhalten haben. Man muss kein Hellseher sein, um die Bedeutung dieser Worte zu verstehen.
     Als Princess Charlotte das Lokal weit nach Mitternacht verließ, waren ihre Pupillen unnatürlich geweitet. Ihre Bodyguards rissen unserem Reporter die Kamera aus der Hand.

Es besteht kein Zweifel, dass Princess Charlotte, die bis gestern von der Öffentlichkeit ferngehalten wurde, in die Fußstapfen ihrer zu Lebzeiten für ihren exzessiven Lebensstil bekannten Mutter tritt. Und somit hat auch diese Generation der Familie Byron ein Enfant terrible: Princess Charlotte.
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