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Die Wilden Hühner 1 - Die Wilden Hühner
Verfasser: Cornelia Funke (67)
Verlag: Dressler (77) und Oetinger (496)
VÖ: 1993
Genre: Jugendliteratur (5019) und Kinderbuch (2836)
Seiten: 176 (Broschierte Version), 175 (Gebundene Version), 192 (Gebundene Version Nr. 2)
Themen: Banden (149), Freundschaft (1407), Hühner (32), Mädchen (1772), Pygmäen (6), Streiche (28)
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Lesermeinungen (1)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 8. August 2018 um 12:42 Uhr (Schulnote 2):
» Das Schlüssel-Geheimnis

Klappentext:
Sprotte, Frieda, Melanie und Trude sind beste Freundinnen. Na klar muss man da eine Bande gründen, eine waschechte Mädchenbande mit Erkennungsmerkmal, Bandenschwur, Hauptquartier und ganz viel Abenteuer. Die feindliche Jungsbande, die Pygmäen, darf dabei natürlich nicht fehlen. Wem sonst sollten die Wilden Hühner jede Menge Streiche spielen?

Rezension:
Endlich gelingt es Sprotte, Frieda und Trude zu überzeugen, eine Mädchenbande zu gründen. Dass Trude nur mitmacht, wenn auch Melanie dabei ist, nimmt sie dabei in Kauf. Vorläufiges Hauptquartier wird das Häuschen von Sprottes Oma, auf das sie während derer Abwesenheit aufpassen muss. Dass die Oma ihr eigentlich verboten hat, Fremde mitzubringen, ‚übersieht‘ sie großzügig. Dumm nur, dass die Jungs, die sich Pygmäen nennen, etwas gemerkt haben und ihnen gleich einen Streich spielen. So kommt es zu einem Streiche-Krieg, in dem sich beide Banden immer wieder gegenseitig für den vorhergehenden Streich rächen. Und dann ist da auch noch dieser geheimnisvolle Schlüssel …
Cornelia Funkes Jugend-/Kinderbuch kann man wohl schon beinahe als Klassiker bezeichnen. Zum 25-jährigen Jubiläum liegt jetzt eine von Florentine Prechtel reich illustrierte Neuauflage vor. Schon vor Beginn der Geschichte werden alle wichtigen Protagonisten in Text und Bild vorgestellt. Die Hühner-Cartoons an den Kapitelanfängen sind sehr humorvoll. Dass die Textillustrationen nicht in allen Fällen exakt dem im Text Beschriebenen entsprechen, ist dabei verschmerzbar.
Die Qualität des Buches an sich muss bei einem solchen Klassiker wohl nicht näher diskutiert werden. Ohne die Erzählkunst der Autorin hätte dieses Buch wohl kaum seinen Bekanntheitsgrad (incl. Verfilmung) erreicht. Das einzige Manko stellt in meinen Augen dar, dass der Leser an keiner Stelle erfährt, wie alt (beziehungsweise in welcher Klasse) die Beteiligten sind. Ich finde, diese Information ist gerade bei so jungen Protagonisten eigentlich unverzichtbar.

Fazit:
Ein gelungenes Jugend- beziehungsweise Kinderbuch, dass durch die gelungenen Illustrationen noch zusätzlich gewinnt.

Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog
Dem Eisenacher Rezi-Center kann man jetzt auch auf Facebook folgen.«
  11      0        – geschrieben von Frank1
 
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