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Praegressus
Verfasser: Kim Rylee (12)
Verlag: BookRix (1643) und Books on Demand (4485)
VÖ: 23. April 2022
Genre: Fantasy (15404)
Seiten: 388 (Taschenbuch-Version), 396 (Kindle-Version)
Themen: Anklage (64), Kometen (69), Mord (7505), Portale (233), Unschuld (439)
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Nur wenige Menschen überleben die Kollision mit dem Kometen. Die Regierung von Yeruda erklärt Frauen unter zwanzig Jahren zum wertvollsten Gut. Nur sie sichern den Fortbestand der Menschheit. Zu ihnen gehört Addy von Blum, gerade mal achtzehn.

Doch Addy wird wegen Mordes angeklagt. Sie weiß, dass sie unschuldig ist, und fügt sich dennoch dem Urteil.

Sie durchschreitet das Portal und bringt damit das abgekartete Spiel der Mächtigen durcheinander.

Addy entfesselt eine Macht, deren Tragweite mehr als nur die Menschheit betrifft:

Praegressus erwacht!
Lesermeinungen (0)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Kim Rylee für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Kim Rylee gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Die Obrigkeit hatte mit Ausschreitungen gerechnet. Aus diesem Grund war die Verhandlung in einem kleineren Raum abgehalten worden, damit weniger Zuschauer am Verfahren teilnehmen konnten.
     Nicht anders erging es den Pressevertretern, die zusätzlich an der kurzen Leine gehalten wurden. Filmaufnahmen waren aufs strengste untersagt. Missachtungen mit einer Freiheitsstrafe geahndet, die ihresgleichen suchte. Was viel Zündstoff barg. Wenn überhaupt, durfte ein Diktiergerät genutzt werden. Immerhin porträtierte ein talentierter Zeichner die Angeklagte, die Geschworenen, den Staatsanwalt und den Richter, damit der Akte

etwas Bildmaterial der Verhandlung des Jahrhunderts beigefügt werden konnte.
     »Ruhe! Oder ich lasse den Saal sofort räumen!« Eine letzte Warnung des Richters, die er unverzüglich umsetzen würde, sollte die Meute seiner Anordnung nicht direkt Folge leisten.
     Verzweifelt schüttelte das Mädchen den Kopf.
     Zwei der drei Geschworenen glauben, dass ich eine Mörderin bin, dachte sie. Sie konnte nicht fassen, was hier gerade geschah.
     Langsam ebbte das Getöse der Zuschauer ab.
     »Angeklagte, erheben Sie sich«, forderte der Richter die junge Frau auf. Seine prägnante Stimme übertönte die Lautstärke im Gerichtssaal fast mühelos. Noch einmal versicherte sich Richter Oberon, ob ihm auch die ungeteilte Aufmerksamkeit zuteilwürde. Er ließ seine Augen durch den Saal schweifen und wartete, bis niemand es mehr wagte, auch nur zu flüstern.
     »Die Angeklagte Addy von Blum ist mit zwei Stimmen zu eins für schuldig befunden worden. Das Urteil lautet wie folgt ...« Der Kiefer des Richters begann zu mahlen, seine Zähne knirschten.
     »Addy von Blum! In diesen besonderen Fall, der seinesgleichen sucht, müssen die außergewöhnlichen Umstände abgewogen werden. Ein Mord an unserer drastisch dezimierten Bevölkerung ist ein schwerwiegendes Kapitalverbrechen, das nicht toleriert werden kann. Selbst dann nicht, wenn es von einer jungen Frau verübt wurde. Die Geschworenen haben ihre Meinung kundgetan.«
     Der Richter räusperte sich.
     »Es fällt uns nicht leicht, ein Urteil zu fällen. Zum einen ... Sie sind jung. Zum anderen es gibt nur noch wenige Frauen in Yeruda, die keine genetische Veränderung erlitten haben. Daher ist das Gericht gnädig. Es überlässt Ihnen die Wahl. Sie unterwerfen sich und stellen dem Institut Ihren Körper zur Verfügung. Oder Sie unterschreiben das Dokument, das einem Todesurteil gleichkommt.«
     Ein dumpfer Knall ertönte, der Addy von Blum zusammenzucken ließ. Der Richter hatte den Hammer auf den Resonanzblock schnellen lassen.
     »Wie entscheiden Sie sich?« Die strengen Augen des Richters suchten ihre, doch sie starrte zur Seite.
     Geschworener Nummer 3 hatte die Hände so fest vor seinem Körper gefaltet, dass die Knöchel weiß hervortraten. Als ihre Blicke sich erneut trafen, wandte er sich betroffen ab. Obwohl sie schön und jung war, vermied er es, sie anzusehen.
     Während des Verhandlungsverlaufs konnte ihn niemand von ihrer Schuld überzeugen. Zu viele Indizien, aber keine handfesten Beweise. Und doch hatten die anderen beiden das Mädchen für schuldig gesprochen.
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