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Archaios 1 - Monster in der Dunkelheit
Verfasser: Ralph Edenhofer (11)
Verlag: Eigenverlag (23326) und Feuertanz (2)
VÖ: 19. April 2022
Genre: Fantasy (15408)
Seiten: 351 (Taschenbuch-Version), 327 (Kindle-Version)
Themen: New York City (1838), Tempelritter (74), Unsterblichkeit (247)
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Lesermeinungen (1)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 12. Mai 2022 um 20:17 Uhr (Schulnote 2):
» Leonards Lehrling

Klappentext:
Was ich bin? Ein bluttrinkendes Monster.
Was ich mache? Ich jage jene, die noch monströser sind als ich.
Mein Name ist Leonard von Montesaro. Die meisten meiner Art nennen mich aller­dings den Temp­ler. Und ja, einst habe ich tat­säch­lich dem Orden der kämpfen­den Mön­che ange­hört.
Doch die Alte Welt habe ich schon vor langer Zeit verlassen. Meine Hei­mat ist New York. Hier bin ich der Älteste der Un­sterb­lichen. Ich sorge dafür, dass unsere Gesetze ein­ge­hal­ten wer­den, dass nie­mand über die Stränge schlägt. Und wer es den­noch tut Nun, die Un­sterb­lich­keit kann schnell vor­bei sein für die Un­vor­sich­tigen.
Der Neugeborene, den ich heute jage, scheint einer der üb­lichen Kandi­daten zu sein. Un­be­herrscht, un­ko­ordi­niert, leichte Beute. Doch bald wird mir klar, dass er nur der Vor­bote eines grö­ßeren Un­heils ist. Eines Un­heils, das noch viel älter ist als ich. Und viel gefähr­licher. Eines Un­heils, das nicht nur mich, son­dern die gesamte Stadt ins Ver­der­ben zu rei­ßen droht.

Rezension:
Als ein offenbar neuer Vampir auftaucht, der in seinem Blut­rausch sinn­los mor­det, macht sich Leo­nard, der älteste Vam­pir New Yorks, auf die Jagd, um ihn un­schäd­lich zu machen. Das gelingt ihm, doch durch die Störung wird das letzte Opfer des Un­be­kann­ten ver­sehent­lich selbst zum Vam­pir. Was soll Leo­nard mit der jungen Poli­zis­tin machen sie aus­bil­den, ihren Blut­durst zu kont­rol­lieren oder sie töten? Und wer hatte über­haupt den un­kont­rol­lier­baren Vam­pir erschaf­fen und un­kontrol­liert auf die Stadt los­ge­lassen?
Ralph Edenhofer geht in seinem Vampir-Mehrteiler gewisser­maßen einen Mittel­weg. Seine Vam­pire (oder zumin­dest die meis­ten von denen) sind keine Mons­ter im Sinne der klas­sischen Vam­pir-Hor­ror-Ge­schich­ten, aber auch keine Glitzer­vam­pire, die die Her­zen von Men­schen­mäd­chen reihen­weise brechen. Der Prota­gonist Leo­nard von Mon­te­saro hat durch­aus ein Gewis­sen, das ihn dazu treibt, ver­gangene Feh­ler wieder­gut­machen zu wol­len. Neben der Haupt­hand­lung im New York der aktu­ellen Zeit gibt es des­halb immer wie­der Ein­schübe, die von sei­ner Zeit als Mensch und Tempel­ritter und sei­ner Vam­pir­wer­dung berich­ten. Nach dem Pro­log, der dem Leser den Anta­gonis­ten schon näher­bringt, und der Jagd nach dem blut­dürs­tigen Neu-Vam­pir nimmt sich das Buch rela­tiv viel Zeit, in der der ver­sehent­lich erschaf­fenen neuen Vam­pirin und damit auch dem Leser die vam­pirische Unter­welt und deren Funktio­nieren vor­ge­stellt wer­den. Der eigent­liche Anta­gonist kommt erst spät wie­der ins Spiel, womit viele Mög­lich­kei­ten für die Fort­setzung offen­ge­lassen wer­den.
Der Autor lässt seinen vampirischen Protagonisten in der Ich-Form berich­ten. Eine Aus­nahme macht dabei ledig­lich der Pro­log. Mit der zu erwar­ten­den Kon­fron­tation zwi­schen Prota- und Anta­gonis­ten ver­spricht die Fort­setzung deut­lich Action-zen­trier­ter als die­ser Auf­takt­band zu wer­den.

Fazit:
Die Vampirdarstellung in dieser Urban-Fantasy-Geschichte hebt sich von den bei­den gewohn­ten Extre­men Mons­ter oder Kuschel-Vam­pir ab.

Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog
Dem Eisenacher Rezi-Center kann man auch auf Facebook folgen.«
  17      0        – geschrieben von Frank1
 
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