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Borkumer Polizei ermittelt 2 - Borkumer Nacht
Verfasser: Dörte Jensen (30)
Verlag: Klarant (842)
VÖ: 14. April 2022
Genre: Kriminalroman (9828)
Seiten: 200 (Taschenbuch-Version), 163 (Kindle-Version)
Themen: Inseln (2313), Kommissare (2825), Kritiker (21), Leichen (2761), Mord (7510), Ostfriesland (754), Strand (252)
Reihe: Borkumer Polizei ermittelt (2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Was geschah in der Nacht, als Eva Sternberg starb? Am Morgen danach liegt die gefürchtete Literaturkritikerin tot an der Borkumer Strandpromenade, die klaffende Wunde am Hinterkopf deutet auf einen Mord. Wollte eine Borkumer Autorin im letzten Moment den drohenden Verriss verhindern, der das Ende ihrer Karriere bedeutet hätte? Hat der Ehemann des Opfers einen Weg aus der zerrütteten Ehe gefunden, um gleichzeitig die beträchtliche Lebensversicherungssumme einzuheimsen? Oder gibt es einen Zusammenhang mit dem umstrittenen Millionenprojekt, das derzeit die Gemüter auf der Ostfriesischen Insel erregt? Hansen und Jepsen müssen das Puzzle aus sich scheinbar widersprechenden Informationen zusammensetzen. Dabei wird Kommissar Ragnar Hansen das Gefühl nicht los, dass sein junger Kollege in irgendeiner Weise selbst in den Fall involviert ist und ihm etwas Entscheidendes verheimlicht ...
Quelle: Klarant
Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei David Groeger vom Klarant Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Dörte Jensen gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Eva Sternberg schritt, den Kopf wie eine Schildkröte zwischen die Schultern gezogen, zu ihrem Hotel. Obwohl der Regen inzwischen nachgelassen hatte, klatschte ihr ein böiger Wind noch immer kalte Tropfen ins Gesicht. Sie hätte niemals nach Borkum kommen sollen.
     Manfreds Vorschlag, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden und auf Verlagskosten einige Tage auf der Nordseeinsel zu verbringen, hatte sich aber so verlockend angehört, dass sie ihm nach einiger Überlegung zugestimmt hatte. Zudem betrachtete sie den Kurzurlaub als letzte Chance zur Rettung ihrer Ehe, da sie sich in den letzten Jahren immer weiter auseinandergelebt hatten.
     Manfred kam mit ihrer zunehmenden Popularität nicht zurecht. Während sie öfter im Rampenlicht stand, wurde er immer mehr zu ihrem Schatten - was seinem Ego nicht gut bekam und für ständige Streitereien sorgte.
     Unter normalen Umständen hätte sie eine Provinzautorin wie Heike Gessner nicht einmal eines Blickes gewürdigt, aber in diesem Fall hatte sie eine Ausnahme gemacht - ein Fehler, den sie niemals wieder begehen würde. Bisher hatte es noch keiner gewagt, sie während eines Interviews vor die Tür zu setzen. Für diese Schmach würde sie sich mit dem Verriss ihres Lebens rächen.
     In Gedanken formulierte Sternberg bereits eine Headline, die in Großbuchstaben über ihrem Artikel und auf der Titelseite der neuen Leseratte stehen würde - direkt über dem Konterfei der Autorin.
     Dämlicher als Möwenschiss war als Titel vielleicht etwas zu provokant, aber Intelligenz eines Wattwurms wäre möglich. Ihre Synapsen feuerten aus allen Rohren und fackelten ein wahres Feuerwerk an Vorschlägen ab, mit denen sie Heike Gessner in die Bedeutungslosigkeit stoßen würde.
     In ihrem Kopf hatte sie bereits den ersten Absatz formuliert, den sie nach ihrer Rückkehr ins Hotel direkt aufschreiben würde, als jemand ihren rechten Arm umfasste. Sternberg wirbelte herum. Dabei ließ sie den Schirm los, der von einer Windbö erfasst und vor ihr hergetrieben wurde.
     »Was soll der Blödsinn?«, raunzte sie die Person an, die sie wegen des Regens nur verschwommen wahrnehmen konnte, und riss sich los.
     »Stehen bleiben!«
     Sternberg ignorierte die Aufforderung und eilte mit immer schneller werdenden Schritten zu ihrem Schirm, wobei ihr die Strandpromenade plötzlich unendlich lang - und menschenleer - vorkam. Bei dem Wetter hatten sich die Urlauber entweder in ihre Hotels und Ferienwohnungen zurückgezogen oder ließen den Tag bei einem Cocktail oder einem herben Bier in einer der zahlreichen Gaststätten ausklingen.
     Ein Stoß in den Rücken ließ Sternberg taumeln. Um einen Sturz zu vermeiden, machte sie einen Ausfallschritt und lief dann weiter - was mit ihren Pumps allerdings schwierig war. Beim nächsten Schubs knickte sie mit dem linken Fuß um und fiel zur Seite. Die Literaturkritikerin wedelte so schnell mit den Armen, als wollte sie davonfliegen - aber dann musste sie der Schwerkraft Tribut zollen und ging mit einem Aufschrei zu Boden.
     Wenige Augenblicke später war sie still.
     Für immer.
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