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Ermittlungen im Spreewald 3 - Verlassen
Verfasser: Christiane Dieckerhoff (10)
Verlag: Aufbau (1006)
VÖ: 11. April 2022
Genre: Kriminalroman (9940)
Seiten: 319 (Taschenbuch-Version), 322 (Kindle-Version)
Themen: Jungen (1271), Kommissare (2860), Mord (7590), Spreewald (19), Touristen (51)
Reihe: Ermittlungen im Spreewald (3)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Kommissarin Klaudia Wagner soll das Verschwinden einer Touristin aus Dortmund aufklären. Einige Tage später taucht die Vermisste auf - tot im Wasser. Daneben ein Fahrradhelm, der dem Sohn ihres Kollegen Demel gehört. Ursprünglich kam die Frau auch aus dem Spreewald, doch sie ging nach dem Mauerfall in den Westen und baute sich eine neue Familie auf. Ihre 2 Kinder ließ sie alleine im Osten zurück. Wagner muss sich mit vielen Lügen herumschlagen und auch persönliche Probleme versuchen hintenanzustellen um diesen Fall zu lösen.
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 24. Juni 2022 um 20:58 Uhr (Schulnote 1):
» "Ich fühle mich wie etwas, das man wegwirft, wenn man es nicht mehr braucht." ( aus Gone Girl)
Kurz nach dem Mauerfall verschwindet die Mutter von Mandy (Männi) und ihrem kleinen Bruder Martin (Matte). Zuvor hat sie schon ihre beiden Kinder vernachlässigt und sie über mehrere Tage zu Hause eingesperrt, alleingelassen. Traumatisiert und krank werden sie noch rechtzeitig gefunden, während von der Mutter jeder Spur fehlt. Viele Jahre später findet man eine Touristin tot im Wasser, die zuvor als vermisst gemeldet wurde. Wie sich später herausstellt, ist diese Frau jene Mutter von damals. Doch warum war sie hier zu Besuch und was sucht der Fahrradhelm Demels Sohn Justin am Tatort? Allerdings warum sollte ein 14-Jähriger eine Touristin töten? Für Klaudia wird es nicht nur eine heiße, anstrengende Ermittlung, sondern außerdem emotional, den jemand hat ihren Kater Dickie angefahren.

Meine Meinung:
Dies ist der siebte Band um Kommissarin Klaudia Wagner aus dem Spreewald. In ihrem neusten Fall geht es um die vermisste Touristin Heike Thielmann, die einige Tage später tot im Wasser gefunden wird. Schon zuvor haben die Beamten viel Interessantes über die vermisste Heike Thielmann ausgegraben. Da wären ihre Kinder, mit denen sie hier im Urlaub ist. Sohn Raphael gab sie zur Adoption frei und nur ihre Tochter Marie ist bei ihr aufgewachsen. Doch davor lebte sie im Spreewald und hatte auch hier zwei Kinder, die sie nach dem Mauerfall alleine ließ. Nur warum kommt sie nach so vielen Jahren in ihre Heimat zurück? Will sie wissen, was aus ihren beiden Kindern wurde? Es könnte also durchaus sein, dass sich einer von den Kindern an ihr gerächt hat. Allerdings was hat dann Justin Demels Fahrradhelm am Tatort zu suchen? Der siebte Fall von Klaudia Wagner beginnt recht bedrückend mit einem Einblick auf zwei vernachlässigte Kinder. Die Autorin nimmt mich mit auf eine wirklich bedrückende emotionale Reise. Besonders weil ich immer wieder in die Vergangenheit von Männi und Matte blicken darf. Wie alt die beiden damals sind, wird nicht erwähnt, ich schätze Männi ist 5 und Matte vielleicht 1 1/2 - 2 Jahre alt gewesen. Jedenfalls musste sie ihn noch wickeln. Schon alleine die Vorstellung, dass man zwei so kleine Kinder ganz alleine lässt, macht mich wütend. Doch die Kinder dann auch noch in der Wohnung einschließen und ihnen einreden, nicht um Hilfe zu rufen, geht gar nicht. Man könnte ehrlich gesagt verstehen, wenn sie sich aus Wut an ihrer Mutter gerächt hätten. Doch dieser Fall ist viel komplexer und komplizierter, als wir zu Beginn ahnen und stellt den Leser vor jede Menge Rätsel. So erfährt man erst am Ende zwar mehr, doch selbst da bleiben noch einige Details offen. Erneut wird es für Klaudia wieder emotional. Zwar nicht um Schiebschick wie letztes Mal, sondern diesmal kämpft Kater Dickie um sein Leben. Wieder einmal erlebe ich Klaudia von einer ganz anderen Seite. Die sonst eher toughe und abgebrüht Kommissarin erscheint hier erneut verletzlich und gefühlvoll. Doch vor allem das Wechselspiel zwischen Krimi, Emotionen und psychologischem Einfluss macht diesen Krimi wieder absolut lesenswert. Chapeau, das war wieder ein Fall, der mich sehr berührt hat und dem ich gerne 5 von 5 Sterne gebe.«
  0      0        – geschrieben von claudi-1963
 
Kommentar vom 23. Juni 2022 um 11:10 Uhr (Schulnote 2):
» Eine Touristin aus Dortmund wird von ihren Kindern vermisst. Kommissarin Klaudia Wagner übernimmt den Fall und nur wenige Tage später wird die Vermisste tot aufgefunden. Klaudia findet heraus, dass sie offenbar aus dem Spreewald stammt. Doch was hat das mit ihrem Tod zu tun. Und neben ihrer Leiche lag auch der Fahrradhelm von dem Sohn ihres Kollegen Demel. Auch hier stellt sich die Frage, was wohl ein vierzehnjähriger Junge damit zu tun haben kann.

"Verlassen" ist Band 7 aus der Reihe mit Kommissarin Klaudia Wagner. Es empfiehlt sich hier wirklich die Reihe von Beginn an zu lesen, da man sonst Schwierigkeiten haben könnte die ganzen Protagonisten und ihre Beziehungen zu zuordnen. Von Teil zu Teil entwickeln sich die Protagonisten und ihre Geschichte immer weiter, was ich sehr schön finde zu lesen. Es macht die Charaktere authentisch und ich bin interessiert daran, wie es mit ihnen weiter geht.

Die Handlung besteht aus zwei Handlungssträngen. Einmal Klaudia wie sie ermittelt und ihre Privatgeschichte und dann sind da noch zwei Kinder im früheren Handlungsstrang, die von ihrer Mutter verlassen worden sind. Nach und nach werden die beiden Handlungsstränge mit einander verknüpft. Da sie im Wechsel erzählt werden, sorgt dies für Spannung und Abwechslung. Als Leser versucht man mitzurätseln wie es zum Tod der vermissten Touristin gekommen ist. Man denkt man weiß die Lösung, aber wird immer wieder neu überrascht und auf eine neue Spur gelenkt.

Auch wieder sehr schön war der Lokalkolorit. Dadurch entstand wieder eine idyllische Atmosphäre im Spreewald.

Mein Fazit:
Wieder ein sehr gut gelungener Krimi mit einer idyllischen Atmosphäre. Da es ein bisschen ruhiger zu geht, eignet er sich prima für Zwischendurch. Ich möchte gerne mehr von Klaudia lesen.«
  0      0        – geschrieben von Annabell95
Kommentar vom 12. Juni 2022 um 12:17 Uhr (Schulnote 1):
» Kommissarin Klaudia Wagner soll das Verschwinden einer Touristin aus Dortmund aufklären. Einige Tage später taucht die Vermisste auf - tot im Wasser. Daneben ein Fahrradhelm, der dem Sohn ihres Kollegen Demel gehört. Ursprünglich kam die Frau auch aus dem Spreewald, doch sie ging nach dem Mauerfall in den Westen und baute sich eine neue Familie auf. Ihre 2 Kinder ließ sie alleine im Osten zurück. Wagner muss sich mit vielen Lügen herumschlagen und auch persönliche Probleme versuchen hintenanzustellen um diesen Fall zu lösen.

Das Cover ist liebevoll gestaltet und hervorragend geworden; dazu passt es natürlich auch zum Buch.

Der Schreibstil der Autorin ist ausgezeichnet; Orte und Charaktere werden bildhaft dargestellt.

Dies ist der 7. Band um Kommissarin Klaudia Wagner, allerdings ist er auch der 3. Band der Reihe "Ermittlungen im Spreewald". Ich zähle ihn hier als 7. Band, da ich den ersten ("Spreewaldgrab) bereits gelesen habe, dann aber (warum auch immer) keinen weiteren Teil. So kannte ich die Ermittlerin und ihr Privatleben schon ein wenig. Für Neueinsteiger ist es aber auch kein Problem und der Krimi kann sehr gut für sich gelesen werden, auch wenn es natürlich Anspielungen auf die Vergangenheit gibt.

Der Fall/Plot ist sehr gut gewählt, da auch einiges an Zeitgeschichte darin verbergen ist. Man fiebert mit auf der Jagd nach dem Täter, da viele ein Motiv haben und einige Verdächtigungen nach und nach eher ausgeschlossen werden können.

Ausgezeichnet sind auch die Kapitel dazwischen, die die Vergangenheit aus der Sicht von "Männi" zeigt und dem Leiden dem sie eigentlich ausgesetzt war, auch wenn sie dies selbst nicht immer erkannte.

Der Spannungsbogen ist sehr hoch; es wurde nie langweilig.

Auch eine Prise Humor war an manchen Stellen zu finden.

Fazit: Spannender Lokalkrimi aus dem Spreewald. 5 von 5 Sternen«
  8      0        – geschrieben von SaintGermain
Kommentar vom 21. April 2022 um 23:17 Uhr (Schulnote 1):
» Klaudia Wagners dritter Fall hat es in sich. Eine Tote wird gefunden und sie hat eindeutig einen Bezug zu Lübbenau. Die Aufklärung des Falles ist hierbei recht unspektakulär, wie ich finde. Es gibt eine begrenzte Anzahl an Verdächtigen und die Ermittler müssen sehr viel Mühe aufwenden, die richtigen Zusammenhänge zu finden. Natürlich sind auch alle bekannten Nebenprotagonisten wieder mit dabei, was das Buch sehr lebendig und erlebbar macht. Alle haben ihr persönliches Päckchen zu tragen, und hadern mit der momentanen Situation. Dies passt aber wunderbar in die Geschichte hinein und gibt dem eigentlichen Fall eine schöne Rahmenhandlung.
Auch Klaudia muss sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen und daran ist indirekt Kater Dickie schuld. Obwohl die Umstände Klaudia sehr berühren, springt sie über ihren Schatten und vergibt zweite Chancen. Das Flair dieser Spreewald Idylle ist sehr gut eingefangen und gibt dem Buch einen hohen Wiedererkennungswert.
Dieses Buch lebt eindeutig von den Rückblenden. Die sind teilweise absolut heftig und schwer zu ertragen. Aus Kindersicht wird geschildert, wie das Leben vor der Wende sein konnte und welche Konsequenzen daraus erwachsen können, ohne dass ein Kind sich dagegen hätte wehren können. Kein Wunder , dass die Nachwirkungen bis in die heutige Zeit andauern und, wie in diesem Fall, ein Kriminalfall draus wird.
Fazit: Sehr lesenswert, mit stellenweise heftigen emotionalen Szenen, die mir noch länger in Erinnerung bleiben werden.«
  7      0        – geschrieben von mellidiezahnfee
 
Kommentar vom 11. April 2022 um 18:33 Uhr (Schulnote 2):
» Dieses Mal hat es Kommissarin Klaudia Wagner mit einer Vermissten zu tun. Die Kinder einer Touristin aus Ruhrgebiet bitten die Polizei um Hilfe, da ihre Mutter verschwunden ist. Klaudia geht der Sache nach, doch zunächst gibt es keine Spur. Dann findet der Förster eine Frauenleiche. Es handelt sich tatsächlich um die vermisste Frau. Die Spurensicherung entdeckt in der Nähe des Fundorts einen Fahrradhelm. Kollege Demel erkennt den Helm sofort, denn er gehört seinem Sohn. Demel ist entsetzt, denn was kann sein vierzehnjähriger Sohn mit der toten Frau zu tun haben? Demel wird sofort von der Ermittlungen ausgeschlossen. Klaudia Wagner versucht der Sache auf den Grund zu gehen. Schon bald stellt sich heraus, dass die vermisste Dortmunderin eigentlich aus dem Spreewald stammt...

"Verlassen" ist bereits der siebte Fall, in dem Klaudia Wagner im Spreewald ermittelt. Es handelt sich um den dritten Band, der im Aufbau Verlag erscheint, die vorherigen Teile erschienen im Ullstein Verlag. Da die Fälle in sich abgeschlossen sind, kann man den aktuellen Ermittlungen sicher auch ohne Vorkenntnisse folgen. Wenn man allerdings an der beruflichen und privaten Weiterentwicklung der Hauptcharaktere interessiert ist, dann empfiehlt sich, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Einhaltung der Reihenfolge.

Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Im aktuellen Handlungsstrang beobachtet man die Ermittlungen. Es gibt aber auch immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit von zwei Kindern, die offenbar zum Zeitpunkt der Wende von ihrer Mutter verlassen wurden. Beide Handlungsstränge sind durchgehend interessant und verknüpfen sich im Verlauf der Ereignisse miteinander.

Christiane Dieckerhoff gelingt es auch bei diesem Krimi wieder hervorragend, das ganz besondere Flair des Spreewalds einzufangen und zu vermitteln. Man meint beinahe, selbst vor Ort zu sein und kann sich deshalb mühelos auf die Handlung einlassen. Der Fall selber ist nicht nur interessant, sondern wird von Seite zu Seite spannender. Denn es kommt immer wieder zu überraschenden Wendungen, die man kaum vorhersehen kann. Dadurch wird man dazu angeregt, eigene Überlegungen anzustellen und versucht, den Tod der Frau aufzuklären. Zum Ende hin laufen die Handlungsfäden schlüssig zusammen, sodass keine Fragen offen bleiben.

Wieder ein spannender Fall für Klaudia Wagner, der durch spannende Ermittlungen und eine authentische Hintergrundkulisse überzeugt.«
  13      0        – geschrieben von KimVi
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