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Konrad Bergmann und Tessa Plank 1 - Wenn der Schatten kommt
Verfasser: Carmen Mayer (18)
Verlag: Maximum (21)
VÖ: 4. April 2022
Genre: Kriminalroman (9953)
Seiten: 258 (Broschierte Version), 262 (Kindle-Version)
Themen: Kommissare (2863), Leichen (2794), Mord (7597), Schmuck (90), Tagebücher (517)
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Lesermeinungen (3)     Blogger (3)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 22. Mai 2022 um 22:36 Uhr (Schulnote 2):
» Ein guter Start in eine neue Krimireihe

*Klappentext (übernommen)*
"Ich habe keinen von ihnen vergessen.
Ich mache mich auf die Suche nach ihnen.
Sie werden für ihr Tun büßen.
Einer nach dem anderen."

Eichstätt hat eine neue Kriminalpolizei-Inspektion. Schon nach wenigen Tagen haben Hauptkommissar Konrad Bergmann und seine Kollegin Tessa Plank einen ersten Mordfall. Eine alte Dame liegt tot in der Altmühl. Alles deutet zunächst auf einen natürlichen Tod hin. Aber: Wer ist diese Frau und wie kommt ihre Leiche in die Altmühl?
Erste Spuren führen zu Birgit Scherer, deren Ohrring am Tatort gefunden wurde. Dann verschwindet plötzlich Tessa Plank und zwei weitere Senioren werden ebenfalls tot aus der Altmühl geborgen. Während der Polizeiapparat auf Hochtouren läuft, um die verschwundene Kollegin zu finden und die Morde aufzuklären, findet Konrad Bergmann ein Tagebuch mit verstörendem Inhalt …
Geht es bei den Morden um ein dunkles, bedrohliches Geheimnis und um Angst und Verständnislosigkeit, die sich schließlich in Wut und Rachegedanken umkehren? Geht es um den Schatten eines Mörders, der nicht verblassen will und zu immer neuen Opfern führt? Ist Birgit Scherer die Frau, die sie vorgibt zu sein? Und was, wenn am Ende doch alles ganz anders war, als es scheint?

Konrad Bergmann und seine Kollegen ermitteln in einem Fall, bei dem es um mehr geht als um Leben und Tod.

*Meine Meinung*
"Wenn der Schatten kommt" von Carmen Mayer ist der Auftakt einer neuen Krimi-Reihe mit den Ermittlern Konrad Bergmann und Tessa Plank. Zuerst lernen wir die beiden Ermittler kennen und den Aufbau einer neue Kriminalpolizei-Inspektion in Eichstätt. Dann wird auch schon die erste Leiche gefunden und das neu Team muss ran. Langsam baut sich eine Spannung auf, mir aber manchmal nicht schnell genug. Der Erzählstil ist angenehm zu lesen und an manchen Stellen macht er auch neugierig. Immer wieder werden Tagebucheinträge eines kleines Mädchens. Diese lassen mich oft sprachlos zurück. Wie kann eine Mutter nur so kalt sein? Die Tagebucheinträge erhöhen die Spannung und erwecken in mir den Wunsch, zu wissen, was damals passiert ist.

Die Charaktere sind lebendig und facettenreich. nach und nach werden mir die beiden auch sympathisch. Konrad und Tessa finden sich langsam zu einem Team zusammen, wobei sie feststellen, wie ähnlich sie sich sind. Die Zusammengehörigkeit der Inspektion wird gut dargestellt und macht diese auch sehr sympathisch.

Zum Ende werden alle lockeren Fäden zusammengeführt.

*Fazit*
"Wenn der Schatten kommt" ist guter Auftakt einer neuen Krimi-Reihe, die mit Rückblenden die Spannung erhöht. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne.«
  18      0        – geschrieben von janaka
 
Kommentar vom 5. April 2022 um 12:01 Uhr (Schulnote 2):
» Gelungener Krimireihenauftakt

Es sind ihre ersten Arbeitstage für Tessa Plank und ihrem Kollegen Konrad Bergmann in der Kriminalpolizei-Inspektion in Eichstätt. Doch es soll nicht lange ruhig bleiben, eine alte Frau wird tot aus der Altmühl gezogen. Wer ist diese Frau und wie kam sie in dieses Gewässer? War ihr Tod natürlich oder hat jemand nachgeholfen? Tessa und Konrad begeben sich auf Spurensuche, jeder auf seine eigene Weise, da sie noch nicht wirklich ein Team sind. Einen ersten Hinweis erhalten sie durch einen Ohrring, den sie am Fundort der Leiche gefunden haben und ein seltsames Tagebuch scheint auch Hinweise auf gefährliche Geheimnisse zu geben. Wie hängt das alles zusammen? Können sie diesen Fall gemeinsam lösen?

Bisher habe ich von der Autorin Carmen Mayer nur historische Romane gelesen, die mir alle gut gefallen haben. Also war ich nun neugierig darauf, ob sie auch Krimis in der Gegenwart schreiben könnte, sie kann. Der Krimi „Wenn der Schatten kommt“, ist der Auftakt einer Krimireihe mit einem Ermittlerteam, welches noch am Anfang steht. Ihr erster Fall hat es dann auch schon in sich. Nicht nur, dass hier der Tod der alten Dame aufgeklärt werden muss, auch die Zusammenhänge mit den anschließenden Ereignissen werden geschickt erläutert.

Mir hat dieser Krimi gut gefallen. Er erzählt davon, was dunkle Ereignisse in der Vergangenheit mit einem Menschenkind machen können und wie diese die Zukunft beeinflussen. In diesem Fall wird mit Hilfe des Tagebuchs eine interessante Geschichte erzählt. Ich fand es spannend zu lesen, wie alles zusammenhing und wer warum und weshalb gemordet hat. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht zum Inhalt verraten.

Der Erzählstil von Campen Mayer lässt sich leicht und locker lesen. Zudem gibt es immer wieder Einschübe, die aus dem gefundenen Tagebuch stammen und dem Leser somit einen tiefen Einblick in das Seelenleben des betreffenden Protagonisten geben. Die Wechsel zwischen den Ermittlern und dem Tagebuch waren geschickt gewählt und tragen dazu bei, dass die Spannung immer weiter leicht ansteigt und sich trotzdem die Fragen so nach und nach klären. Auch das Miteinander der neuen Kollegen wird glaubwürdig geschildert. Der Neuanfang für alle wird geschickt erläutert.

Fazit:

Der Autorin Carmen Mayer ist der Auftakt ihrer neuen Krimireihe gut gelungen. Ich habe „Wenn der Schatten kommt“, nicht nur in wenigen Stunden gelesen, sondern fühlte mich dabei auch gut und spannend unterhalten. Ich freue mich schon jetzt darauf, weitere Fälle mit dem Team Tessa Plank und Konrad Bergmann aus Eichstätt mitzuverfolgen.«
  17      0        – geschrieben von nirak
 
Kommentar vom 4. April 2022 um 14:51 Uhr (Schulnote 1):
» Im beschaulichen Eichstätt ist gerade erst die neue Kriminalpolizei-Inspektion eröffnet wurden, als es schon den ersten Fall für Hauptkommissar Konrad Bergmann und seine Kollegin Tessa Plank gibt. In der Altmühl wurde eine tote alte Dame gefunden. Schnell stellt sich heraus, dass es klein Unfall, sondern Mord war. Nur die Identität lässt sich nicht feststellen. Ein Ohrring am Tatort führt zu Birgit Scherer, die sehr unfreundlich ist bei der Befragung. Aber es gibt keine weiteren Indizien, dass die Scherer etwas mit dem Fall zu tun hat. Aber Tessa möchte noch Einiges klären und verschwindet spurlos. Dann gibt es noch zwei weitere Tote in der Altmühl. Die Polizei versucht mit aller Kraft ihre Kollegin zu finden und die Morde aufzuklären. Was steckt dahinter?
Dies hier ist der erste Fall der Kripo Eichstätt. Der Schreibstil der Autorin Carmen Mayer liest sich sehr angenehm und der Fall ist wirklich spannend. Das Tagebuch der Irene Ott, aus dem immer wieder Teile in die Handlung eingefügt sind, ist erschreckend.
Die Charaktere sind glaubhaft dargestellt. Bergmann und Plank arbeiten gerade erst zusammen, doch sie sind sich sympathisch und gehen offen aufeinander zu. Aber auch die anderen Kollegen gefallen mir gut. Die Inspektion ist klein und man hilft sich, auch wenn nicht direkt etwas mit dem Fall zu tun hat. Es zeigt sich dann auch, dass es hilfreich ist, wenn mehrere ihren Grips beitragen. Sogar ein eiligst ernannter Hilfspolizist zeigt, dass er sehr clever ist.
Bei den Ermittlungen ergeben sich immer wieder neue Sichtweisen und Wendungen, die dafür sorgen, dass es spannend bleibt. Auch wenn man recht früh ahnen kann, wer die alten Leute getötet hat, so ist es doch ziemlich verstörend, wenn man das ganze Ausmaß überblickt. Die Abgründe, die sich da auftun, sind erschreckend.
Ich hoffe, es gibt noch weitere Fälle für dieses Ermittlerteam, denn dieser Krimi ist sehr spannend und lesenswert.«
  13      0        – geschrieben von buecherwurm1310
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