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Die Lavendel-Morde 4 - Lavendel-Grab
Verfasser: Carine Bernard (11)
Verlag: Knaur (1762)
VÖ: 1. April 2022
Genre: Kriminalroman (9953)
Seiten: 288 (Taschenbuch-Version), 289 (Kindle-Version)
Themen: Elixier (9), Ermittler (609), Handschrift (5), Kleinstadt (1043), Legenden (134), Provence (124), Rezepte (1620), Spuk (94), Wissenschaftler (467)
Reihe: Die Lavendel-Morde (4)
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Lesermeinungen (3)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 13. Juni 2022 um 19:01 Uhr:
» Eine alte Handschrift, eine malerische Ruine und eine Legende sind Garant für spannende Ermittlungen
„Lavendel-Grab“ von Carine Bernard, erschienen in Verlag KNAUR 2022, ist schon der vierte Krimi um die sympathische Kommissarsanwärterin Lilou Braque. Ihr letztes Praktikum für die Ausbildung zur Commissaire in dem kleinen Städtchen Carpentras in der Provence geht dem Ende entgegen. Lilou ist traurig, die Provence verlassen zu müssen, um in Paris eine adäquate Stelle zu besetzen.
Sie hat im Kommissariat an spannenden Fällen erfolgreich gearbeitet, ihren kanadische Freund, den Restaurantbesitzer Simon, kennengelernt, mit ihrem Chef Demoireau zu einem guten Arbeitsstil gefunden oder anders gesagt, sie hat in der Provence Wurzeln geschlagen.
Doch allzu lange kann sie gar nicht über alles nachdenken, weil eine deutsche Studentin auf der Polizeiwache erscheint, die ihren Kollegen aus der Bibliothek vermisst meldet, „der zuletzt an einer alchemistischen Handschrift aus dem 17. Jahrhundert gearbeitet hat. Der Legende nach enthält sie das Rezept für ein lebensverlängerndes Elixier – doch schon die Verfasser, zwei Brüder, sind über ihre Entdeckung in einen mörderischen Streit geraten. Bis heute soll es in ihrem verfallenen Haus spuken.“ (aus der Inhaltsangabe des Verlages)
Die Handschrift gehört der exzentrischen Apothekerin Madame Forléans, der es gestohlen wurde. Das Diebesgut konnte sicher gestellt werden, auch das alte Buch. Als letzter hatte Commandant Pouffin damit gearbeitet, der krank ist. In seinem Schreibtisch werden sie fündig. Als Blut am Buch entdeckt wird, nimmt sich Guillaume Mistral, der Kriminaltechniker, der Sache an. Die Geheimschrift weckt sein Interesse und er versucht sich an der Entschlüsselung.
Als der vermisste Phil, in dem im Buch beschriebenen Haus, das mittlerweile eine malerische Ruine ist, entdeckt wird, gibt einen neuen Fall, der gar nicht so einfach zu lösen ist. Die Handschrift war das letzte Buch mit dem der Tote gearbeitet hat. Er sollte es für die Apothekerin übersetzen.
Lilou ist sehr motiviert bei der Aufklärung des Mordfalls und begibt sich nach einem Streit mit Simon noch am späten Abend allein zur Ruine, um den im Buch erwähnten blauleuchtenden Thymian bei Mondlicht zu sehen. Doch als sie ihn entdeckt passiert es – sie wird niedergeschlagen. Das ist aber nicht die letzte Überraschung für Lilou.
Die Geschichte, Caterine Bernard sehr flüssig und informativ erzählt, fesselt den Leser von Beginn an. Ihr Schreibstil ist mitreißend und die Beschreibungen von Landschaften und Restaurants in der Provence machen Appetit auf mehr. Die handelnden Personen sind so gut beschrieben und charakterisiert, dass ich mir sie genau vorstellen kann.
Die Auflösung des Falls ist verblüffend und in sich stimmig. Der Krimi lässt sich flüssig lesen und die Spannung steigt stetig an, bis zu einem Ende, mit dem ich nicht gerechnet habe. Auch für Lilou hält die Geschichte noch eine Wendung bereit, die auch sie überrascht und freut.
„Lavendel-Grab“ ist allen Krimi- und Südfrankreichfans unbedingt zu empfehlen. Carine Bernard hat einen spannenden Krimi mit überraschenden Entwicklungen, authentischen Charakteren und noch mehr savoir-vivre verfasst. Ich freue mich schon auf neue Fälle mit Lilou Braque.«
  18      0        – geschrieben von eiger
Kommentar vom 2. Juni 2022 um 16:05 Uhr (Schulnote 1):
» Spannende Verwicklungen aus der Vergangenheit

Eine Vermisstenmeldung lässt Lilou Braque hellhörig werden: Ein Bibliotheksangestellter, der sich mit der Übersetzung eines alten Buches beschäftigt hatte, ist verschwunden. Hinter diesem Buch steckt die Legende über zwei Brüder, die sich mit Alchimie beschäftigt hatten und dabei im Streit zu Tode kamen; bis heute sollen sie in ihrem verfallenen Haus spuken. Ob der Tod des Bibliotheksangestellten wirklich etwas mit dieser Legende zu tun hat?

Damit beginnt der vierte Fall mit Lilou Braque, die in der Provence als Praktikantin eingestellt ist. Dies soll ihr letzter Fall in Carpentras sein, denn kurz danach soll sie nach Paris zurückkehren. Dabei möchte sie inzwischen eigentlich sehr gerne in der Provence bleiben. Zu der Wehmut über die anstehenden Veränderungen mischt sich ihr Gespür dafür, dass hinter dem Verschwinden von Colpain ein Verbrechen steckt. Die Ermittlungen sind spannend, führen auch ein bisschen auf falsche Fährten, es muss ja alles abgeklärt werden… Die Auflösung ist umso spannender, weil ich zwar schon eine leise Ahnung hatte, die ich aber eher überhört habe im Eifer des Rätselratens. Spannend wird es, wenn die Geschehnisse mit dem Inhalt des kostbaren Buches verquickt werden. Und gefährlich wird es auch noch… Die Verbindung zur Region ist mehrfach gegeben, da darf man auch gerne ein bisschen Fernweh nach der Provence kriegen.

Mir hat die Verquickung einer Legende zu diesem Kriminalfall bestens gefallen, dieser Regionalkrimi hat es bestens geschafft, mich zu unterhalten. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.«
  14      0        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 25. Mai 2022 um 13:31 Uhr (Schulnote 1):
» Eine düstere Ruine und ihr Geheimnis

Cover:
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Auf dem Titelbild sticht direkt das wunderschöne Lavendelfeld ins Auge. Doch die verlassene Ruine im Hintergrund lässt unheilvolles ahnen. Dies wird durch den düsteren Himmel unterstrichen. Man fühlt sich sofort in die Provence versetzt und gleichzeitig hat man ein beklemmendes Gefühl beim Anblick. Das gefällt mir.

Inhalt:
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Im Provence-Städtchen Carpentras wird Philbert Corsaint, Bibliothekar an der Bibliothèque l'Inguimbertine, als vermisst gemeldet. Er ist nach seinem Urlaub nicht an seinem Arbeitsplatz erschienen. Zuletzt arbeitete er an der Übersetzung eines geheimnisvollen alten Buches über ein Elixier, das ewiges Leben versprechen soll. Es wurde von zwei Brüdern geschrieben, die angeblich Alchemie betrieben und um die sich eine tödliche Legende rankt. Ihre Wirkungsstätte ist mittlerweile eine Ruine und es heißt, dass es darin spukt. Als auch einer ihrer Kollegen verschwindet, setzt die Ermittlerin Lilou Braque alles dran, das Geheimnis des Buches zu lüften, um so die vermissten Personen wieder aufzuspüren.

Mein Eindruck:
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Dies ist der 4. Band der Lavendel-Mord Reihe, für mich jedoch der erste. Mich hat der Schreibstil von Beginn an gefesselt und ich fühlte mich sogleich in die Provence versetzt. Die Figuren und ihre Beziehungen zueinenader werden ausreichend beschrieben, sodass man sich auch ohne Kenntnisse der vorhergehenden Bände gut zurechtfindet. Allerdings werden hin und wieder Anspielungen auf die Vergangenheit gemacht, die mich auf jeden Fall neugierig auf den Anfang der Reihe gemacht haben.
Lilou ist sehr sympathisch sowohl als Mensch als auch als Ermittlerin. Sie lässt sich hin und wieder zu vorschnellen Urteilen hinreißen und das ist nicht immer richtig. Aber sie sieht ihre Fehler ein, steht dazu und geht ehrlich und empathisch mit ihren Mitmenschen um. Das gilt im Wesentlichen für das gesamte Ermittlerteam. Es wirkt alles recht harmonisch und ein gewisser Humor kommt auch nie zu kurz.
Der Fall ist spannend gestaltet. Durch die mysteriöse Legende der Brüder wird zu Beginn gleich Spannung aufgebaut. Zwischen den Kapiteln werden nach und nach Teile der Übersetzung des Buches eingestreut, sodass der Leser immer miträtseln kann, welchen Zusammenhang es zwischen Buch und den Vermisstenfällen geben könnte. Es gibt immer wieder einige Wendungen und am Ende ist die Auflösung des Falls überraschend und plausibel.
Der Krimi kommt mit wenig Action aus, ist dennoch durchgängig unterhaltsam und spannend. Ich habe ihn fast in einem Rutsch verschlungen und freue mich auf weitere Fälle von Lilou!

Fazit:
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Gut konstruierter und spannender Provence-Krimi, der alte Legenden mit Mordermittlungen und sympathischer Ermittlerin vereint - lesenswert!

5 von 5 Sterne«
  14      0        – geschrieben von Test-LR
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