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Eine Frage der Chemie
Verfasser: Bonnie Garmus (1)
Verlag: Piper (2367)
VÖ: 31. März 2022
Genre: Historischer Roman (6519)
Seiten: 464 (Gebundene Version), 495 (Kindle-Version)
Original: Lessons in Chemistry
Themen: Chemie (14), Kochen (773), Sechziger Jahre (276)
Charts: Einstieg am 15. April 2022
Höchste Platzierung (1) am 16. April 2022
Zuletzt dabei am 29. Juli 2022
Erfolge: 41 × Media Control Top 10 Print (Max: 1)
19 × Media Control Top 10 E-Book (Max: 3)
11 × BILD-Bestseller Top 20 (Max: 2)
44 × Spiegel Hardcover Top 20 (Max: 1)
40 × Österreich Hardcover Top 10 (Max: 1)
45 × Schweiz Hardcover Top 20 (Max: 2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Eine Frage der Chemie« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (7)     Blogger (6)     Tags (3)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 30. Juni 2022 um 23:52 Uhr (Schulnote 1):
» Eine Wissenschaftlerin sucht ihren Weg

In den sechziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts will Elisabeth Zott ihre akademische Karriere als Chemikerin starten, doch gerade Frauen werden viele Steine in den Weg gelegt. Sie trifft Calvin Evans, und die beiden finden sich als Seelenverwandte wieder. Später findet sie sich wieder als alleinerziehende Mutter und als Hauptdarstellerin der TV-Show „Essen um sechs“ wieder, wo sie zeigen will, dass Kochen nichts anderes als Chemie ist.

Es ist eine interessante Geschichte, die Bonnie Garmus hier erzählt. Ihre Elisabeth Zott ist eine geradlinige Frau, die manchmal allerdings auch etwas naiv wirkt. Das indes zu lesen ist herzerfrischend, wenn Elisabeth manches für bare Münze nimmt, auch wenn dies klar ersichtlich nicht so ist. Elisabeths Beharrlichkeit korreliert mit ihren Fähigkeiten als Chemikerin, die allerdings in der männlich dominierten Gesellschaft einen schweren Stand haben. Die Probleme der Frauen in den Sechziger Jahren werden realistisch dargestellt, da bin ich sehr froh darüber, dass sich inzwischen schon einiges getan hat (auch wenn selbst heute noch einiges im Argen liegt). Sehr schnell war mir Elisabeth sympathisch, ich habe gerne ihr Schicksal verfolgt.

Dieses Buch über eine Wissenschaftlerin auf dem Weg durch ihr Leben hat mich gut unterhalten können. Sehr gerne vergebe ich alle 5 möglichen Sterne.«
  8      0        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 13. Juni 2022 um 22:33 Uhr (Schulnote 1):
» Geniales Buch
Mir gefällt das Buchcover mit der jungen selbstbewussten Dame in schwarz-weiß sehr gut.
Der Schreibstil der Autorin Bonnie Garmus ist witzig, eindringlich und am manchen Stellen nicht ganz einfach zu lesen. Auch wenn man die chemischen Erläuterungen von Elizabeth Zott nicht immer nachvollziehen kann, hat dies meinen Lesefluss nicht gestört. Sätze wie „Schwangerschaft ist ein normaler Zustand. Sie ist nicht skandalös. So nimmt jedes menschliche Wesen seinen Anfang.“ sind die Antwort auf die Aussage ihres Chefs als er erfuhr, dass die ledige Elisabeth schwanger ist und diese Szene finde ich einfach nur genial. Elisabeth wie sie leibt und lebt. Sie ist einzigartig und hat auf alle Anfeindungen (nicht nur von Seiten der Männer) eine schlagfertige Antwort parat. Alle Protagonisten wirken authentisch. Für Elisabeth ist Kochen Chemie und als Wissenschaftlerin geht sie Probleme logisch und nicht empathisch an und stößt damit viele Männer vor den Kopf. Die meisten Männer, die Elisabeth kennt, sind intellektuell rückständig und gemein.
Dies ist ein Buch, das man lesen sollte. Absolute Kauf- und Leseempfehlung.«
  11      0        – geschrieben von maggiem
Kommentar vom 22. Mai 2022 um 20:30 Uhr (Schulnote 1):
» Eine Chemikerin wird berühmt
Ich war aufgrund der Auszeichnung „Roman des Jahres 2022“ auf den Schreibstil der Autorin sehr gespannt und ich bin begeistert. Kurz, knackig und geistreich werden die einzelnen Handlungen beschrieben. Manche Szenen sind brutal und ich konnte mit Elisabeth Zott mitfühlen. Ermutigend für die heutige Zeit ist, dass inzwischen die Frauen sich nicht mehr alles gefallen lassen und sich wehren. Als ein fremder Mann der schwangeren Elisabeth auf den Bauch trommelt „badamm badamm bumm“ spürt er schmerzhaft Elisabeths Handtasche, in der sich ein schwerer Mörser befindet, zwischen seinen Beinen. Mit einem Schmunzeln im Gesicht las ich weiter und dachte nur, dass wenn Worte nichts mehr helfen, wohl Taten sprechen müssen.
Fazit:
Ich finde, dass dieses Buch ein sehr wichtiges ist und wünsche mir, dass viele Leute es lesen,
Mich hat das Buch von Anfang an aufgrund des flüssigen Schreibstils von Bonnie Garmus gepackt.
Eine klare Kauf- und Leseempfehlung auch für Leser, die mit Kochsendungen nicht viel am Hut haben und sich auch für Chemie nicht interessieren.«
  11      0        – geschrieben von rolfi
Kommentar vom 7. Mai 2022 um 11:03 Uhr (Schulnote 6):
» Meine Meinung:
Halbsieben bringt die Welt wieder in Ordnung
Elizabeth Zott hat mich regelrecht verfolgt. In jedem Medium ist sie mir begegnet. Ein bisschen skeptisch war ich schon. Was ist das für ein Buch, welches eine so große Werbepropaganda nötig hat? Jetzt kann ich es Euch verraten. *Eine Frage der Chemie* ist außergewöhnlich gut. Es schlägt dem Einheitsbrei ein Schnippchen. Elizabeth Zott ist eine coole Frau, die ihren Weg geht. Das war Anfang der 60er schwer bis fast unmöglich gewesen. Eine Frau gehörte an den Herd. Chemikerin werden ging ja wohl gar nicht. Weder sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, noch das in Frage stellen ihrer Intelligenz konnte Elizabeth aufhalten. Es gibt Personen in Büchern, die ich sympathisch finde. Elizabeth habe ich regelrecht bewundert! Als alleinerziehende Mutter steht sie ihren Mann. Die Lunchbox, die sie ihrer Tochter jeden Morgen für die Schule einpackt, ist sehr speziell. Die Ratschläge die sie ihr mit auf den Weg gibt muten sensationell an. Negative Vorfälle spornen Elizabeth zu Höchstleistungen an. Den Vater ihrer Tochter hatte sie sehr geliebt. Die Chemie zwischen dem berühmten Chemiker Calvin Evan und Ihr hatte einfach gestimmt. Seine Hilfe hatte sie stets abgelehnt. Elizabeth wollte alles alleine schaffen. Hat sich dennoch von Calvin das Rudern beibringen lassen.
Als Elizabeth bemerkt dass ihre Tochter Madeleine ihre Lunchbox jeden Tag einer Klassenkameradin schenkt, beschwert sie sich bei deren Vater. Der arbeitet zufällig bei einen TV-Sender und verhilft ihr zu einer eigenen Sendung. In *Essen um sechs* soll sie als biedere Hausfrau Rezepte für nahrhaftes Essen vorstellen. Wie sie das macht lest ihr am besten selber. Ihr glaubt doch nicht im Ernst, dass sich Elizabeth an den Text gehalten hat? Kochen ist Chemie!
Die Geschichte spielt abwechselnd in den 50ern und 60ern. Man erfährt viel über Elizabeths schwierige Kindheit. Auch an Calvinbs Vergangenheit dürfen wir teilhaben. Elizabeth hat ein großes Herz, welches sie jedoch nicht zur Schau stellt. Die intelligente Frau geht in allen Dingen des Lebens sehr pragmatisch vor. Als sie einen streunenden Hund mit nach Hause nimmt, verpasst sie ihm den Namen Halbsieben. Schließlich hat sie ihn um halbsieben gefunden. Halbsieben lernt Wörter. Halbsieben versteht die Menschen und hilft Elizabeth bei Laborarbeiten. Halbsieben versteht absolut nicht, warum das Töchterchen vom Frauchen nicht nach ihrer Geburtsstunde benannt wurde!
Die mutige Frau ist nicht immer stark. Später gibt es einige Menschen, die ihr helfen. In dieser Geschichte gibt es wahnsinnig tolle Charaktere, Fieslinge und einen wunderbaren Hund. Ich hätte nicht gedacht, dass ich am Ende Taschentücher brauche.
Fazit:
Mein Name ist sechzenuhrfünfzehn. Ich habe Halbsieben geliebt. Fand Elizabeth unheimlich klug und sympathisch. Wäre gerne mit der drolligen und gescheiten Madeleine in eine Bibliothek gegangen. Würde gerne Elizabeth mal besuchen und mir einen Kaffee per Zentrifuge in ihrem Küchenlabor machen lassen. Oder habt Ihr allen Ernstes geglaubt, dass Elizabeth eine normale Küche hat? Ich ziehe meinen Hut vor Frau Zott. Auch wenn sie einmal wie eine *Kreuzung aus Zimmermädchen und Bombenentschärfer* ausgesehen hat, wurde meine Bewunderung dadurch nicht geschmälert.
ihr liebt feinen Humor und eine wunderbare Geschichte? Dann stimmt die Chemie zwischen Euch und mir und ich kann Euch das Buch empfehlen.

Mut ist der Grundstein für Veränderung. (Zitat aus dem Buch)«
  17      1        – geschrieben von Giselas Lesehimmel
 
Kommentar vom 7. April 2022 um 18:48 Uhr (Schulnote 1):
» Unbeschreiblich
Elizabeth Zott ist eine bemerkenswerte Frau. Ständig versuchen dumme Männer, ihr Mitte des 20. Jahrhunderts klar zu machen, dass sie weder eine erfolgreiche Wissenschaftlerin noch eine respektierte Frau sein kann. Die Ungerechtigkeiten ziehen sich durch ihr ganzes Leben. Bonnie Garmus schildert das so gekonnt, dass beim Lesen Wut aufkommt. Ihre Elizabeth kann damit umgehen, aber es ist schwer. Noch schwerer, als sie als Unverheiratete eine Tochter bekommt. Sehr wenige Männer unterstützen sie.
Dieses Buch beschert ein Wechselbad der Gefühle. Zorn, Ungläubigkeit, Frust, Hochachtung wechseln sich ab, sogar trockener Humor lässt mitunter lächeln, aber insgesamt eine hart verdauliche Lektüre. Mitnehmend geschrieben, viele Dinge ins Bewusstsein rückend, nachdenklich machend und Mut gebend - die Geschichte einer unglaublichen Frau.
Ein Mutmachbuch für alle, die von anderen klein gemacht werden sollen.
Genial verfasst von Bonnie Garmus, herausgegeben vom Piper Verlag.«
  7      0        – geschrieben von SanneL
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