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Leopold von Herzfeldt 2 - Das Mädchen und der Totengräber
Verfasser: Oliver Pötzsch (21)
Verlag: Ullstein (1452)
VÖ: 31. März 2022
Genre: Historischer Roman (5792) und Kriminalroman (9838)
Seiten: 496 (Broschierte Version), 531 (Kindle-Version)
Themen: 19. Jahrhundert (1708), Friedhöfe (134), Leichen (2764), Museen (131), Professor (423), Totengräber (12), Wien (403)
Reihe: Leopold von Herzfeldt (2)
Charts: Einstieg am 14. April 2022
Höchste Platzierung (2) am 19. April 2022
Zuletzt dabei am 28. April 2022
Erfolge: 1 × Media Control Top 10 Print (Max: 6)
3 × Spiegel Paperback Top 20 (Max: 4)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Leopold von Herzfeldt 2 - Das Mädchen und der Totengräber« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (17)     Blogger (3)     Tags (1)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 14. Mai 2022 um 15:39 Uhr (Schulnote 1):
» Leseempfehlung! Eine fesselnde und abenteuerliche Fortsetzung der Totengräber-Reihe!
Wer historische Kriminalromane mit wienerischem Flair, Abenteuer und Spannung liebt ist mit diesem Roman sehr gut bedient. Für mich war der 2. Band der Totengräber Reihe noch fesselnder und spektakulärer als sein Vorgänger. Schatzgräberstimmung kommt beim Lesen neben den vielen Fragen während der Aufklärungsarbeit der rätselhaften Morde auf und hat dazu geführt, dass mein Kopfkino auf Hochtouren lief und ich den Roman nur schwer aus der Hand legen konnte.

Wien 1894. Inspector Leopold von Herzfeldt und seine Kollegen haben alle Hände voll zu tun. Die mumifizierte Leiche des angesehenen Archäologen Professor Alfons Strässer wurde in einem Sarkophag im Kunsthistorischen Museum entdeckt, ein tragischer Todesfall im Wiener Tiergarten und die sterblichen Überreste von übel zugerichteten jungen Männern, machen ihnen Kopfzerbrechen. Leopold kann sich glücklich schätzen, dass der eigenwillige Totengräber Augustin Rothmayer ihm hilfsbereit zur Seite steht und die Polizeifotografin Julia Wolf wichtige Hinweise liefert. Doch sein Leichtsinn wird ihm bei einem Alleingang fast zum Verhängnis.

Oliver Pötzsch atmosphärischer und spannender Erzählstil und die drei unterschiedlich sich abwechselnden Ermittlungsstränge mit ihren faszinierenden Kulissen haben mich nur so durch die Geschichte suchten und rätseln lassen, ob es irgendeinen Zusammenhang zwischen allen gibt. Einen großen Reiz hat für mich der Fall von Professor Strässer ausgemacht. Der Autor hat hier sehr gekonnt das Thema Archäologie, den Konkurrenzkampf der Wissenschaftler, moralische Verwerflichkeiten und unerlaubte Bereicherungen bei der Entdeckung von Ausgrabungsschätzen angesprochen. Einige wahre historische Begebenheiten wurden hierbei mit in die Geschichte eingebaut und Augustins wachsende Sammlung von „Totenkulten der Völker“, die immer mal wieder zwischendurch aufgeführt wurden, passten perfekt zum Fund der Mumie und ihrem dahintersteckenden Geheimnis. Es ist schon gruselig aber auch faszinierend, wie unterschiedlich die Menschen auf der ganzen Welt mit ihren Toten umgehen. Doch auch die anderen beiden Ermittlungsstränge waren fesselnd und schockierend zugleich, da in ihnen menschliche Abgründe, Voreingenommenheit und Brutalität steckten. Entsetzen, Misstrauen und Fassungslosigkeit haben mich die ganze Zeit beim Lesen begleitet. Als die Aufklärungsarbeit im letzten Drittel des Buches immer komplizierter wird und die Ereignisse sich förmlich überschlagen haben, konnte ich das Buch überhaupt nicht mehr weglegen. Überraschende Wendungen machten die Geschehnisse so unvorhersehbar und ich habe richtig mitgefiebert und gezittert.

Die Verbundenheit zu den Hauptcharakteren hat sich bei mir im zweiten Band noch verstärkt. Ihre Vielschichtigkeit macht sie so nahbar und lebendig. Hinter Augustin Rothmayers schroffer und verschlossener Art steckt ein warmherziger, wissbegieriger und hilfsbereiter Mensch, der sein Herz auf dem richtigen Fleck hat. Leopold ist nicht zu beneiden. Er muss Seitenhiebe von seinen Kollegen einstecken und kämpft immer noch um deren Anerkennung und Akzeptanz. Sehr reizvoll finde ich seine private und berufliche Verbindung zu Julia Wolf, die es als alleinerziehende Mutter nicht leicht im Leben hat und dem Spott und Anzüglichkeiten ihrer Kollegen ausgesetzt ist.

Mein Fazit:

Oliver Pötzsch hat mich mit „Das Mädchen und der Totengräber“ sehr begeistert und ich freu mich schon auf weitere Bände dieser Reihe. Ein Roman, den ich mir sehr gut auch als filmische Abendunterhaltung vorstellen kann. Verdient vergebe ich für 5 Sterne diese spannende Unterhaltung!«
  20      0        – geschrieben von Gina1627
 
Kommentar vom 12. Mai 2022 um 18:48 Uhr (Schulnote 1):
» Leopold von Herzfelds 2. Fall

Cover:
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Das Titelbild ist im Stil des ersten Bandes gehalten und somit ist der Wiedererkennungseffekt gegeben. Düster und geheimnisvoll und durch die Stadtumrisse im Hintergrund auch passend für einen historischen Kriminalroman.

Inhalt:
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Diesmal hat Leopold von Herzfeld es mit einer Serie von ermordeten toten Männern zu tun, die post mortem kastriert, zerstückelt und in der Kanalisation Wiens entsorgt wurden. Außerdem bereiten ihm ein mysteriöser Todesfall im Tiergarten sowie ein mumifizierter Professort für Ägyptologie Kopfzerbrechen.

Mein Eindruck:
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"Kommt es Ihnen nicht auch manchmal so vor, als wäre Wien ein großes Tier?"...""Ein großes, ungezähmtes Tier. Monströs und böse, finden Sie nicht?"..."Die Straßen sind die Knochen, Hofburg, Parlament und Rathaus seine wichtigsten Organe, in den winzig dünnen Nervenbahnen rasen wir Menschen dahin, tagein, tagaus. Und die Kanalisation ist das stinkende Gedärm dieses Monstrums."..."In diesem Bild sind wir Kriminalbeamte schlechte Dompteure. Wir werden dieses Tier nie zähmen, es zieht sich nur immer für kurze Zeit zurück, um dann noch grausamer zuzuschlagen...." (S. 387f)

Ich war bereits vom ersten Fall Leos begeistert und gespannt, wie es mit den Hauptfiguren weitergehen würde. Man kann diesen Band sicher auch ohne Vorkenntnisse lesen, aber einige Handlungen der Personen sind mit Vorkenntnissen sicher nachvollziebarer. Aufgrund der athmospährischen Sprache bin ich wieder sehr schnell in die Zeit 1894 in Wien eingetaucht. Hierzu war auch die Karte des alten Wiens sowie ein Personenregister am Anfang sehr hilfreich.
Es gibt einige Parrallelen zum ersten Band wie z. B. drei verschiedene Mordfälle, bei denen man sich unwillkürlich fragt ob sie zusammenhängen und falls ja, in welchem Kontext sie zueinander stehen. Ähnlich wie im ersten Band ist auch die Tatsache, dass in jedem Band Auszüge aus dem Buch des Totengräbers Augustin Rothmayer eingestreut sind. Diesmal ist es aber aber nicht der "Almanach der Toten" sondern "Totenkulte der Völker", wodurch man viel über Rituale anderer Kulturen im Bezug auf Tod und Umgang mit Verstorbenen (u. a. Mumifizierung) erfährt. Diese Fakten sowie weitere über Völkerschauen und die Wiener Kanalisation, waren wieder mal sehr aufschlussreich und spannend und fügten sich harmonisch in die Handlung ein.
Auch die Fälle waren gut recherchiert und die Auflösung bis zum Ende sehr spannend. Humor und zeitweise Action kamen auch nicht zu kurz. Einziges, kleines Manko ist, dass der Titel etwas irreführend ist. Zwar hilft Augustin Rothmayer Leo auch wieder bei seinen Ermittlungen und es geht auch darum, ob das Mädchen Anna bei ihm bleiben kann, jedoch treten diese beiden Figuren eher am Rande auf. Im ersten Band war der Totengräber deutlich präsenter.
Dafür stehen diesmal eher Julia Wolf und ihre heimlichen Ermittlungen sowie ihre (schwierige) Beziehung mit Leo im Vordergrund. Abgesehen von dem etwas irreführenden Titel ist es Oliver Pötzsch mal wieder gelungen, mich von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln und in das Wien Ende des vorletzten Jahrhunderts zu entführen. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall von Leo!

Fazit:
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Eine gelungene Fortsetzung mit Spannung, Humor und interessanten Fakten über verschiedene Totenkulte und Mumien.

5 von 5 Sternen«
  14      0        – geschrieben von Test-LR
Kommentar vom 11. Mai 2022 um 8:01 Uhr (Schulnote 1):
» Der Autor Oliver Pötzsch nimmt uns in seinen 2 Band der Leopold von Herzfeldt Reihe , ins Wien von 1894 .
Eine Leiche welche als Mumie gefunden wird , noch dazu von einem berühmten Professor der Ägyptologie.
Gleichzeitig werden junge Männer umgebracht und ihnen die Geschlechtsteile entfernt. Wie passt das zusammen?
Leo ganz auf seine unnachahmlichen Art , nimmt die Ermittlungen auf. Wieder mit dabei das Freulein Wolf und der Herr Rothmayer . Zusammen ein seltsames doch sehr gut zusammen arbeitentes Gespann.
Nichts ist wie es scheint. Selbst von höhster Stelle wird versucht die Ermittlungen im Keim zu ersticken.
Spannung von der ersten bis zur letzten Seite mit so einigen Wendungen und Sackgassen. Das ganze ist so spannend und unterhaltsam geschrieben , das ich beim lesen sofort wieder mitten in der Geschichte war.
Ich fand das Buch wieder klasse und freu mich schon drauf , wenn Leo wieder ermittelt.«
  10      0        – geschrieben von Minzeminze
Kommentar vom 8. Mai 2022 um 22:00 Uhr (Schulnote 1):
» mörderisches Wien

Der Autor Oliver Pötzsch hat mich schon mit seiner "Henkerstochter"-Reihe begeistert!

Nun gibt es ein neues Ermittlerteam, was sich sehr modern anhört für einen historischen Roman, dass in ihrem zweiten Fall ermittelt.

Wien im Jahre 1893 wird zum Schauplatz einer grausigen Mordserie. Das charmante Flair der Stadt, Kaffeehäuser, Fiakerl, Walzer begeisterte damals wie heute. Allerdings gibt es auch Armut und Gewalt.

Die interessante Mischung der Protagonisten macht diese Reihe so besondern. Inspektor Leopold von Herzfeldt, Totengräber Augustin Rothmayer und die Tatortfotografin Julia Wolf. Sie ist für damalige Verhältnisse eher eine Sensation. Aber passt super in dieses Team.

Die historischen Ereignisse, die Themen wie Mumifizierung und ägyptische Fluche, der Autor führt seine Leser wieder auf eine spannende Reise durch die Stadt!!! Gut recherchiert, mitreißend erzählt und sehr informativ.«
  10      0        – geschrieben von NikoLaus
Kommentar vom 4. Mai 2022 um 17:48 Uhr (Schulnote 1):
» Totenkulte der Völker
Schon immer möchte ich Geschichten aus dem alten Ägypten, am liebsten würde ich selbst mit auf Ausgrabung gehen. Geheimnisse aus der Pathologie und dazu noch Wien im späten 19. Jahrhundert machen das Thriller Paket für mich perfekt. Oliver Pötzsch ist zudem ein Garant für allerfeinsten Lesegenuss und ich war gespannt auf mein erstes Zusammentreffen mit Leopold von Herzfeldt.
Der junge Inspektor hat es nicht leicht, er ermittelt in einem kuriosen Fall. Als Professor Strössner, ein berühmter Ägyptologe, im Kunsthistorischen Museum aufgefunden wird, ist er nicht nur mausetot sondern auch nach allen Regeln der Kunst mumifiziert. Als weitere Mitglieder des Wiener Vereins für Altertumskunde ein unerwartetes Ableben erleiden, halt sich das Gerücht, dass es sich um einen uralten Fluch handeln muss. Doch nicht nur das Rätsel um den einbalsamierten Professor muss gelöst werden. In unterschiedlichen Wiener Bezirken werden die Leichen von jungen Männern gefunden.
Leopold von Herzfeldt hat es also nicht leicht. Sein Kollege Loibl ist erst einmal keine große Hilfe und seine Vorgesetzten machen sich gern über seine feine Kleidung lustig. Schlimmer noch ist jedoch, dass er sehr oft antisemitische Äußerungen wegen seiner Herkunft ertragen muss. Ein Lichtblick ist seine Freundin Julia, die mit beiden Beinen im Leben steht und das Herz am rechten Fleck hat.
Oliver Pötzsch beschreibt seine Figuren so echt, dass man glaubt sie persönlich zu kennen. Mein Lieblingscharakter ist aber nicht Leo oder Julia, es ist Augustin Rothmayer. Er ist der kauzige Totengräber des Wiener Zentralfriedhofes. Den Toten näher als den Lebenden ist er bei der Aufklärung von Todesfällen ein Experte. Sein Wissen vergrößert er auch mit dem Studium entsprechender Literatur in der kaiserlichen Hofbibliothek. Da trägt er selbstverständlich seinen besten Anzug, na ja, um genau zu sein,„seinen einzigen Anzug. Er hatte ihn sauber gebürstet, mehrmals ausgeschüttet und auch die Erdflecken an den Knien weggerubbelt.“
Auch die manchen Kapiteln vorangestellten Auszüge von Augustin Rothmayers Handbuch "Totenkulte der Völker" sind faszinierend.
Die wahren historischen Begebenheiten sind wunderbar mit der Fantasie des Autors verknüpft. Überhaupt steckt in diesem Roman viel Liebe zum Detail. Das Cover passt gut zu dem ersten Band der Reihe. Es erinnert mich farblich an eine Kerze. Die Dunkelheit wird von dem warmem gelb der Flamme erleuchtet, der Engel ist der Lichtschein, der auf einen Stadtplan Wiens scheint.
Der Stadtplan in der vorderen Umschlagseite hilft bei der Orientierung und besonders gut finde ich das Personenverzeichnis. Am Romanende überrascht noch das "Wienerisch für Piefkes".
Ich bin begeistert und gebe eine klare Leseempfehlung.«
  18      0        – geschrieben von givemeabook
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