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Kripo Norden ermittelt 5 - Mörderisches Endspiel
Verfasser: Stefan Albertsen (5)
Verlag: Klarant (842)
VÖ: 28. März 2022
Genre: Kriminalroman (9821)
Seiten: 200 (Taschenbuch-Version), 199 (Kindle-Version)
Themen: Brand (226), Entscheidungen (2216), Geld (393), Kommissare (2821), Leichen (2761), Ostfriesland (754), Verdacht (867)
Reihe: Kripo Norden ermittelt (5)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Ein Hof bei Neßmersiel steht in Flammen. Doch damit nicht genug: Bei den Löscharbeiten werden zwei Leichen geborgen! Hauptkommissar Axel Groot und Kommissarin Hilka Martens von der Kripo Norden kennen den Tatort bereits von einem früheren Fall. Schnell merken sie, dass hier verschiedene Fäden zusammenlaufen. In einem Versteck auf dem Hof taucht eine große Summe als gestohlen gemeldetes Bargeld auf. Und plötzlich gerät Hilka Martens selbst unter einen schrecklichen Verdacht. Hat die Kommissarin sich in einem schwachen Moment zu einer unüberlegten Tat hinreißen lassen? Oder will ihr jemand etwas anhängen? Vergangenheit und Gegenwart scheinen in diesem mörderischen Fall zu verschmelzen. Hilka Martens weiß bald nicht mehr, wer Freund und wer Feind ist, und trifft eine folgenschwere Entscheidung. Alles läuft nun auf den finalen Showdown hinaus ...
Quelle: Klarant
Lesermeinungen (0)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei David Groeger vom Klarant Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Stefan Albertsen gibt es bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Hilka Martens sog geräuschvoll die Luft ein und sein Grinsen wurde breiter. Er zog die Schultern in die Höhe, als erwarte er, einen harten Schlag zu kassieren.
     »Sagen Sie mal, bei Ihnen pieptís wohl, oder?«, zischte die Kommissarin und stemmte die Fäuste in die Seiten. »Sie wissen genau, dass ich keinen Freund habe und deshalb ...« Sie unterbrach sich und begnügte sich damit, ihren Chef anzufunkeln.
     »Du meine Güte, Sie verstehen aber wirklich keinen Spaß«, ließ er mit gespielter Entrüstung vernehmen. Für gewöhnlich war er eher der ernste Part in ihrer kollegialen Beziehung. Doch von Zeit zu Zeit wechselten sie die Positionen.
     »Das ist kein Spaß, Groot«, knurrte Hilka Martens. »Für mich ist dieses Thema ...« Sie schien nach dem richtigen Wort zu suchen. »... heikel.« Es blitzte in den Augen der Kommissarin auf, als habe sie einen guten Einfall. »Sie würden an meiner Stelle genauso reagieren.«
     Axel winkte ab. »Ach, glauben Sie wirklich?« Allmählich gefiel ihm der nächtliche Schlagabtausch.
     »Ja, glaube ich«, zischte sie. »Es würde Ihnen doch sicherlich nicht gefallen, wenn ich mich über ... Manuela auslassen würde.«
     Die Erwähnung dieses Namens wirkte auf Groot wie ein Blitz, der vom Himmel herabfuhr, um ihm den Schädel zu spalten. Er zuckte zusammen.
     »Nein«, erwiderte er, »würde es ganz und gar nicht. Immerhin sprechen wir von meiner Ex-Frau, die mir über Jahre hinweg das Leben schwer gemacht hat, ehe sie sich nach einem wahren Scheidungskrieg in jenen finsteren Höllenwinkel zurückgezogen hat, aus dem sie stammt. Ich ...«
     Er bemerkte Hilkas süffisantes Lächeln und hörte auf zu reden.
     »Du meine Güte«, giggelte sie. »Sie verstehen aber wirklich keinen Spaß.«
     Axel seufzte und senkte gottergeben den Kopf. »Okay, in Ordnung. Ich habe es nicht anders verdient. Wer anderen eine Grube gräbt ... und so weiter und sofort.«
     »Vergeben und vergessen, Chef«, gab Hilka versöhnlich zurück, »aber irgendwann müssen Sie mir mal erklären, warum Sie mich so oft damit aufziehen, dass ich keine feste Beziehung habe.«
     »Weil das Leben kurz ist«, erklang eine Stimme aus Richtung der Hofzufahrt und unterbrach die Kommissare. »Herr Groot ist sich dessen bewusst und möchte Sie ebenfalls daran erinnern.« Gernot Michaelis, der Leiter der Spurensicherung, trat in den flackernden Schein des Feuers, der nach wie vor das Grundstück erhellte. Sein langgezogenes, knorriges Gesicht wirkte im unsteten Licht wie eine bleiche Maske. Der baumlange Mann nickte den beiden zu. »Guten Morgen, die Herrschaften. Bitte verzeihen Sie, dass ich mich in Ihr Gespräch eingemischt habe, aber ich konnte nicht widerstehen.«
     »Schon gut«, meinte Groot nur. »Wir waren sowieso mit dem Thema durch.«
     »Waren wir?« Hilka Martensí Stimme klang so, als hätte sie nichts gegen eine Fortsetzung der Unterhaltung einzuwenden.
     Axel ließ sich davon nicht beirren. »Ja, waren wir.«
     Die Kommissarin zuckte mit den Achseln, doch Groot war sich sicher, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt erneut darauf zu sprechen kommen würde.
     »Haben Sie eine Ahnung, warum man uns geholt hat?«, fragte Michaelis und versuchte, ein ausgiebiges Gähnen zu unterdrücken.
     Die Martens enthielt sich einer Antwort und so übernahm Axel es, auf die Frage einzugehen. »Nein, leider nicht. Aus der Benachrichtigung ging nur hervor, dass jemand von der Polizei vor Ort benötigt würde. Und als ich hier eintraf, sagte man mir nur, dass ich hier warten solle, was aber kein Wunder ist.« Groot deutete zum Geschehen hinüber. Mittlerweile wuchsen die Flammen längst nicht mehr so hoch wie vor einigen Minuten. Der massive Einsatz zeigte Erfolg. »Die Feuerwehrleute haben genug zu tun, und es macht mir nichts aus zu warten.«
     Michaelis zog eine Schnute. »Na ja, ich wäre jetzt lieber im Bett«, brummte er. Ein leises Schnauben drang zwischen den Lippen hervor. »Aber Dienst ist nun einmal Dienst.«
     »Sie sagen es«, stimmte Hilka Martens zu.
     Die nächsten Minuten standen sie stumm beieinander und sahen zu, wie die wackeren Feuerwehrleute den Brand mehr und mehr in den Griff bekamen.
     »Ich gehe davon aus, dass Sie beide nicht vergessen haben, dass wir vor einigen Monaten schon einmal hier zu tun gehabt haben, oder?« Michaelisí Frage klang wie die missmutige Aufforderung eines Lehrers an seine Schüler, sich mit dem Lösen einer Rechenaufgabe zu beeilen.
     »Ja«, antwortete Axel, nachdem er und Hilka einen kurzen Blick gewechselt hatten. »Wir erinnern uns sehr deutlich an die Nacht, in der zwei Schwerverbrecher versucht haben uns umzubringen.«
     Der Mann von der Spurensicherung hob erstaunt die buschigen Augenbrauen. »Ach ja, richtig, dieses Pärchen hat Ihnen damals ziemlich zugesetzt, richtig?«
     Die Kommissarin grinste säuerlich. »Vorsichtig ausgedrückt, Herr Michaelis.«
     Er kratzte sich verlegen am Kopf und kam zu keiner Erwiderung, weil sich aus dem Hintergrund eine Gestalt näherte. Sie trug einen jener für Feuerwehrleute typischen Schutzmäntel und einen hellen Helm. Reflektierende Markierungen blitzten an verschiedenen Stellen der auffälligen Bekleidung auf.
     Es war der Leiter des Einsatzes. Groot hatte mit ihm nach seiner Ankunft gesprochen und war überrascht worden, denn es handelte sich um Niels Oltmann, den ältesten Sohn des Chefs des Polizeipräsidiums in Norden. Oltmann nahm den Helm ab, atmete ein paar Mal kräftig durch und wischte sich über das verschwitzte Gesicht, in dem zahlreiche familiäre Ähnlichkeiten zum Vater auffielen.
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